Verschiedene Fragen

  • Hallo Julia!


    Herzlich willkommen im Raben-Experten-Forum #sonne #rabe #sonne!


    Ich bin in der 22. Woche schwanger. Meine kleine Tochter hat sich heute mit ihrem Oberkörper auf meinen Bauch geworfen (wir lagen beide im Bett).
    Mir tats kurz weh. Hat das Auswirkungen auf das Baby?
    Und kannst du mir Tipps geben, wie ich im Ergo tragen kann? Ich ziehe den Hüftgurt tief runter, so dass der Bauch drüber sitzt. Vorhin habe ich meine Tochter ca. 30 Minuten getragen. Länger würde nicht gehen.
    Ich fand es auch etwas unangenehm.


    Meine letzte Frage betrifft die Geburt:
    Bei Hannahs Geburt hatte ich in der Austreibungsphase überhaupt keine Wehen mehr und spürte keinen Pressdrang. Woran liegt das denn?
    Diese Austreibungsphase fand ich ziemlich schlimm und schmerzhaft. Kann ich irgendetwas tun, damit ich wenigstens Wehen habe #gruebel?


    Danke schonmal für deine Antworten! Lieben Gruß von Grisella

    Philomene mit Inga 11, Bosse 9 und Lasse, 6

  • Liebe Grisella,


    zum Tragen würde ich Dir den größeren Erfahrungsschatz von Astrid in der Trageberatung ans Herz legen. Denn Tragen eines Geschwisterkindes ist natürlich möglich, aber welche Varianten am günstigsten sind, läßt Du Dich besser von der "Fachfrau" erklären. Soweit ich weiß, geht es auch auf dem Rücken ganz gut. Aber wie gesagt, da wäre Astrid Deine Ansprechpartnerin..


    Nun zu Deiner ersten Frage: In der Regel sind die Babies durch die Fruchblase ziemlich gut geschützt, sodaß Du Dir bestimmt keine Sorgen machen mußt. Und in der 22. SSW ist die Gebährmutter ja meist auch noch unterhalb des Bauchnabels, weil das Baby noch recht klein ist. Wenn Du aber ganz sicher gehen möchtest, dann laß doch Deine Hebi ( falls Du eine hast ) mal mit dem Doptone die Herztöne des Kindes hören; das ist auch in dieser SSW schon möglich.


    Was Deine letzte Frage betrifft, so kommt es manchmal vor, daß Frauen unter der Geburt auch mal eine "Wehenpause" bekommen. Das ist grundsätzlich erstmal nichts schlimmes, solange es dem Kind dabei gut geht. ( Der Mutter sollte es natürlich auch gut gehen, aber dies ist in der Austreibungsphase ja relativ.. :S )
    Leider gibt es bei vielen Klinikgeburten einen gewissen Zeitdruck. Wenn die Kinder dann nicht im üblichen Zeitfenster geboren werden, wird schnell von außen nachgeholfen. Vorher allerdings bekommen Frauen eigentlich routinemäßig einen Wehentropf, um die Wehen doch noch anzuschubsen.
    eine Ursache für eine Wehenpause kann übrigens eine lange Geburtsdauer sein. Die Gebärmutter ist dann einfach erschöpft und schüttet weniger Hormone aus. Auch bei großen Kindern kann dies manchmal der Fall sein.


    Damit die Wehen beim nächsten Mal bleiben, solltest Du schauen, daß Du eine für Dich angenehme, entspannte Situation schaffst. Denn auch Angst oder Unwohlsein können die Wehen "verschwinden" lassen. Vielleicht helfen Dir dabei Personen Deines Vertrauens ( z.B. Dein Partner oder eine Hebamme, die Dich in der SS schon betreut ). Ansonsten gibt es noch einige Mittelchen ( wie z.B. Öle, Tees, Homöopathie ) die ggf. den Wehentropf umgehen lassen, falls Dein Körper die Wehen nicht von alleine machen will. Dies kann und sollte Deine Hebamme unter der Geburt abwägen und mit Dir besprechen.
    Aber vielleicht läuft dieses Mal alles anders.. Der Körper "lernt" auch aus vorangegangenen Geburten - und viele Frauen erleben die zweite Geburt als leichter. :)


    Auf jeden Fall wünsche ich Dir für die weitere SS und die Geburt alles Gute und Liebe..


    Julia

    Die Art und Weise wie wir unsere Kinder auf dieser Welt begrüßen, zeigt, welche Hoffnungen und Wünsche wir für sie haben.

  • Danke für deine schnelle Antwort, Julia :)!
    Ich denke auch, dass es dem Baby gut geht, da ich es immer wieder spüre.

    Philomene mit Inga 11, Bosse 9 und Lasse, 6

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