Abpumpen (Frühchen) und Milchsteigerung

  • Hallo,


    mein Sohn wurde am 21.2 per Not-Sectio in der 30. SSW geholt. Seine Daten: 41cm und 1520g.


    Ich pumpe seit dem 22.2 ab.


    Momentan pumpe ich alle 3-4 Stunden (je nachdem wie ich gerade dazu komme, meist aber nach 3 Stunden) für mindestens 20min ab und nachts halt 1x. Am Tag bekomme ich so zwischen 130 und 160ml zusammen. Sein bedarf wären aber 300ml am Tag.


    Wie kann ich die Milchmenge noch steigern? Trinke Stilltee von Weleda und das hat bei mir was geholfen die Menge zu steigern (von vorher nur 100ml am Tag).
    Brust vorher wärmen, entspannen etc. haben nichts gebracht.
    Alkholfreies Weizen, Malzbier, Malzkaffee bringen nichts.


    Vielen Dank!


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • Hallo und herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Sohnes!


    Hast Du ein Doppel-Pump-Set? Das spart nicht nur Zeit sondern fördert auch die Milchmenge.
    Dann ist Entspannung wichtig, Stress ist Gift für die Milchbildung (Ich weiß, grade das ist momentan leichter gesagt als getan)
    Ißt Du genügend? Das ist auch wichtig!
    Gibt es ín der Klinik eine Laktionsberaterin?


    Vielleicht magst Du auch hier reinschauen und fragen, das ist ein Frühchenforum in dem ich aktiv bin(und auch noch andere Raben)
    http://www.cdfm-forum.de

    "Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer se sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache in der "traditionelle Werte" und ähnliche Ausdrücke auf "jemanden lynchen" hinaus lief." Terry Pratchett: Die volle Wahrheit
    LG Bryn mit Svanhild (*01), Arfst (*02), Singefried (*09) und Isebrand (*12)

  • Hallo!


    Erst mal herzlichen Glückwunsch zum kleinen Würmchen #luftballon


    Ich habe mit Martha Guoth-Gumberger gesprochen, das ich eine renommierte Stillberaterin, die auch für die LaLecheLiga schreibt. Um die Milchmenge signifikant zu steigern hat sie mir folgendes empfohlen:


    - etwa 2-3 Tage JEDE Stunde kurz (max.10Min) pumpen, Nachts so viel wie man halt schafft. Je öfter, desto besser, denn gerade Nachts wird das Hormon Prolaktin besonders gebildet. Danach sollte die Milchmenge deutlich gestiegen sein.


    - Doppelpumpset anschaffen, spart vieeel Zeit wie Imke schon schrieb.


    - Die abgepumpte Milch kann durchaus bis zu 6h bei Zimmertemperatur stehen, dann sollte sie entweder in den Kühlschrank oder verfüttert werden. Das ist vor allem in der "jede-Stunde-abpumpen-Phase" eine große Erleichterung nicht auch noch jede Stunde das Pumpset abzuspülen.


    - viel nackt kuscheln mit dem Baby, der Haut-zu-Haut-Kontakt tut dem Baby unendlich gut und bei dir regt es die Prolaktinbildung an. Ideal wäre ihn nur mit Windel im Tuch an deiner Brust zu tragen.


    - Homöopathisches hilft auch: ich habe Salicea bekommen, vielleicht sprichst du einen Homöopathen an?


    - es gibt ein Mittel,Domperidon, das auch noch helfen könnte, wenn das obige nix bringt:
    http://www.uebersstillen.org/jndomperidoned.htm


    Ansonsten:
    MuMi bitte nie in Glasflaschen geben, denn viele (Abwehr-)Zellen bleiben am Glas hängen und kommen nicht bis zum Kind, und das ist ja nicht im Sinne des Erfinders...


    Viel Erfolg und alles alles Gute!
    Barbara

    Basia mit Schlumpf (08.2007) & kleiner Maus (08.2009) & Kröti (12.2016)

    Einmal editiert, zuletzt von Basia ()

  • ich habe ja vor knapp 8 wochen dasselbe durchgemacht wie du (ich verfolge deine geschichte auch aus dem anderen forum ;))


    ich habe auch "relativ" wenig milch gehabt am anfang, habe aber z.b. jeweils am wochenende, wenn meine anderen kinder nicht zuhause waren, stündlich gepumpt. das hat super geholfen...

  • Hallo :)


    Danke euch.


    Kuscheln ist leider noch nicht möglich da Hendrik intubiert ist. Habe da schon versucht mit den Ärzten zu reden (auch Chefarzt), aber nix zu machen, erst wenn der Tubus draussen ist. Ich hoffe das es nun schnell geht, da er gesterm wegen Loch (Ductus Botallis) im Herzen operiert wurde.


    Doppelpumpset habe ich (Medela Symphonie). Nur ich pumpe meist nur mit 1 ab da ich nebenbei am Läppi sitze und so abgelenkt bin und nicht dauernd auf die Skala schaue.


    Das mit den Glasflaschen ist ja interessant. Ich bekomme vom KKH nur Glasflaschen.


    Domperidon habe ich mir als Notlösung vorbehalten. Ich wills erstmal so versuchen. Muss schauen wann ich die Zeit finde stündlich zu pumpen. Alle 2 Tage bin ich bei Hendrik und komme so nicht zum pumpen :S


    Laktationsberaterinnen gibt es mehrere im KKH (alle IBCLC). Die sagten ich solle weiter pumpen und die Menge kommt mit der Zeit #confused


    Essen versuche ich so oft es geht. Habe hier Müsliriehgel und Obst stehen wo ich immer wieder was nehme zwischendurch.


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • Zitat


    Alle 2 Tage bin ich bei Hendrik und komme so nicht zum pumpen :S


    Wie wäre es dann mit einer Handpumpe für diese Zeit? Die Handpumpen von Avent sollen eine gute Alternative zur Medela sein, neu kosten die etwa 50?, gebraucht bestimmt einiges günstiger. So eine kleine handliche Handpumpe kannst du in jeder Handtasche verstauen und auch pumpen, wenn du bei deinem Söhnchen sitzt.


    Hier ein Auszug von der Raben-Seite (http://www.rabeneltern.org/sti…senswertes/bergmann.shtml), vielleicht wäre da ja auch eine Info für die Leute im Krankenhaus?


    2) Abwehrstoffe
    Pulvermilch ist tot. Würde man aber MM unter dem Mikroskop betrachten, so stellte man fest, daß sich da etwas bewegt und schwimmt. Das sind lebendige Zellen, die weißen Blutkörperchen (Leukozyten).


    Es wimmelt nur so! MM ist lebendig!!! Da stülpen Zellen Arme aus, umfließen Gifte und Reste, machen Jagd auf fremde Stoffe, die nicht in die MM gehören.


    MM darf nicht erhitzt werden, sonst sterben all diese fleißigen Aufräumer. Füllt man MM in Glas, dann setzen sich die Zellen so auf dem Glas fest, dass sie nicht wieder ausgegossen werden und verloren gehen. Deshalb gehört MM in Plastikgefäße.



    Nochmal alles Gute
    Barbara

    Basia mit Schlumpf (08.2007) & kleiner Maus (08.2009) & Kröti (12.2016)

  • Liebe Moni,


    erst mal herzlichen Glückwunsch zu dieser ?frühen Überraschung?.


    Abpumpen ist eine Kunst, die wie das Stillen gelernt und geübt werden muss und der schlimmste Feind des erfolgreichen Abpumpens ist Druck. Deshalb ist es jetzt wichtig, dass Du nicht nur eine gute Anleitung und Begleitung beim Pumpen und schließlich auch bei der Hinführung des kleinen Mannes an deine Brust bekommst, sondern dich weder selbst noch von anderen unter Druck und ?Erfolgszwang? setzen lässt. Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, dennoch hilft es nichts, wenn Du jetzt deinen ganzen Tagesablauf und dein gesamtes Denken nur noch auf das Abpumpen ausrichtest.


    Hast Du eine Pumpe die zu dir und deinen Bedürfnissen passt? Es gibt ziemliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen und Herstellern und selbst wenn eine Pumpe von einem guten Hersteller ist und von vielen Frauen mit großem Erfolg eingesetzt wird, muss das nicht heißen, dass es DIE Pumpe für dich ist. Am besten wäre es, wenn Du dich mit einer Kollegin zusammensetzen könntest und ihr gemeinsam einen Plan ausarbeitet, wie Du das Abpumpen möglichst optimal in deinen Tagesablauf einbauen kannst. Gleichzeitig kann dir die Kollegin genau zeigen und erklären, worauf Du beim Abpumpen achten musst (z.B. passende Absaughaube) und wie Du die Pumpe am besten einsetzt.


    Ein Punkt der nicht vergessen werden darf: Keine Pumpe kann die Brust so effektiv stimulieren und entleeren wie ein Baby und nicht jede Pumpe wirkt bei jeder Frau gleich. Manchen Frauen ist allein der Gedanke an eine Pumpe so unangenehm, dass sie durch abpumpen keine oder nur sehr wenig Milch aus der Brust gewinnen können. In diesem Fall kann durch das Ausstreichen der Brust mit der Hand unter Umständen ein besseres Ergebnis erzielt werden. Es gibt allerdings auch Frauen, die trotz einer reichlichen Milchmenge weder mit einer Pumpe noch durch Handausstreichen mit gutem Erfolg Milch aus ihrer Brust entleeren können.


    Der Schlüssel zum erfolgreichen Abpumpen ist das Auslösen des Milchspendereflexes. Um den Milchspendereflex anzuregen hilft es, wenn Du dich in eine angenehme Umgebung zurückziehen kannst, in der Du so wenig wie möglich gestört wirst und dich entspannen kannst. Das Einhalten eines Rituals beim Abpumpen und Konzentration auf das Baby (vor einem Foto des Babys oder neben dem Kind abpumpen) tragen dazu bei, den Milchspendereflex auszulösen. Wärmeanwendungen und Massage der Brust stimulieren den Milchspendereflex ebenfalls. Erinnere dich an die Entspannungsübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs oder andere Entspannungsmöglichkeiten.


    Erst wenn durch eine Optimierung des Pumpmanagements keine ausreichende Steigerung der Milchmenge erzielt werden kann, kann über weitere Maßnahmen nachgedacht werden.


    Falls es in der Klinik, in der dein Kleiner liegt, keine Stillberaterin gibt, dann findest Du unter
    http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC) Adressen, an die Du dich wenden kannst.


    Und noch etwas zur Aufbewahrung: Es gibt eine Untersuchung, in der festgestellt, dass mehr Leukozyten aus der Muttermilch an Glas haften als an Plastik. Das führte zu der Empfehlung, dass frische Muttermilch besser in Plastikbehältern als in Glasbehältern aufbewahrt werden soll. Eine weitere Studie verkomplizierte die Sache, weil herausgefunden wurde, dass unterschiedliche Leukozytentypen unterschiedlich auf Glas reagieren. Eine dritte Studie überzeugte viele davon, wieder Glas zu empfehlen, weil sich herausgestellt hatte, dass die Dauer der Aufbewahrung der Milch entscheidend ist. Viele der am Glas anhaftenden Leukozyten lösten sich im Laufe der Zeit wieder, und nach 24 Stunden erhöhte sich der Leukozytengehalt der Milch, die in Glasbehältern aufbewahrt wurde, stärker als der Milch, die in Plastikbehältern gelagert wurde.


    Du siehst, Glasflaschen sind keineswegs zu verdammen und bieten verschiedene Vorteile. Glas ist das am wenigsten durchlässige Material und bietet daher am meisten Schutz für die Milch. Um bestmöglichen Schutz zu erreichen, sollte der Aufbewahrungsbehälter mit einem festen einteiligen Deckel versiegelt werden.


    Schau, dass Du schnellstmöglich eine direkte und auf deine Bedürfnisse zugeschnittene Beratung vor Ort bekommst und knuddel dein Kind ? das geht auch, wenn Du es nicht auf deinen Arm oder Bauch legen kannst.


    Liebe Grüße
    Denise

  • Hallo :)


    Vielen Dank.


    Also heute pumpe ich stündlich. Bin schon gespannt ob ich in 2-3 Tagen mehr habe.


    Ich habe eine Medela Symphonie. Mit der komme ich am allerbesten zurecht. Habe bei meinem 1. Sohn auch ne weile abpumpen müssen und da habe ich verschiedene Pumpen getestet (Ameda, von Frank und noch eine deren Name mir nicht mehr einfällt).


    Handpumpe von Avent habe ich, sollte die doch mal mitnehmen #schäm Nur auf der ITS scheue ich mich abzupumpen. Dort könnte ich auch mit der Medela pumpen.


    Ich werde mal schauen ob ich die andere Lactationsberaterin erwischen kann. Sie macht nämlich Stilltreff und noch extra Beratungen im KKH.


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • Erstmal auch von mir noch herzlichen Glückwunsch!


    Mensch, jede Stunde pumpen, und dann noch mit Kleinkind dabei, wie schaffst Du das? Pass auf das es nicht zu stressig wird, sonst erreichst Du damit eher das Gegenteil, von dem was Du schaffen willst. Stress ist Gift für die Milchproduktion!
    Dann lieber weniger und entspannt pumpen, das bringt mehr!
    Eine Stillberaterin vor Ort wäre natürlich gerade für Dich ganz wichtig.
    Unterstützt man Dich im Krankenhaus bei deinen Stillversuchen? Vielleicht sprichst Du mal mit dem Personal dort über das abpumpen. Wenn mein Sohn nicht da ist bekomme ich ehrlich gesagt fast garnix gepumpt :S #augen pumpen ist schon eine schwierige Sache #schäm


    Und am wichtigsten: wie geht es deinem Sohn jetzt?


    Lg und viel Milch wünscht
    Kati
    P.S. Bei mir hat Bockshornkleesamen und großen Mengen via Kapseln noch geholfen. Man muss aber so viel nehmen, das man so richtig danach stinkt*gg* - ein Teechen reicht nicht

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)

  • Liebe Moni,


    wie Kati schon schreibt, kann stündliches Pumpen dich unter sehr starken Stress setzen und sich dann kontraproduktiv auswirken. Schau bitte unbedingt auf dich und gönne dir ausreichend Pausen ? sie werden ohnehin selten genug sein.


    UND GANZ WICHTIG: Trau dich ruhig neben deinem Kind zu pumpen. Es gibt keinen Grund, dass Du auf der Station nicht pumpst. Im Gegenteil: Es ist gut möglich, dass die Milch besser fließt, wenn Du bei deinem Kleinen sein kannst. Außerdem kann die dieser Zeit gewonnene Milch ohne Kühlkette und Transport direkt an dein Kind verfüttert werden.


    Ich wünsche euch, dass Du deinen Kleinen bald im Arm halten darfst.


    Liebe Grüße
    Denise

  • Hallo :)


    Danke euch.


    Nach Bockshornklee dufte ich schon gut :D Trinke aber den Tee. Die Kapseln sind auf Dauer echt zu teuer.


    Das mit dem stündlich pumpen klappt recht gut. Mein zukünftiger ist daheim und kann ihn bespaßen. Und er unterstützt mich da auch :)
    Morgen der letzte Tag mit stündlich pumpen und dann gehts normal weiter im 3 Std. Rhytmus.


    Neben meinem Sohn pumpen versuche ich dauernd mir nen Ruck zu geben. Bisher gescheitert #schäm


    Aber ihm gehts super. Heute war er richtig gut drauf. Da ist mir echt das Herz aufgegangen und gab mir megaansporn zum durchhalten.


    Die auf der ITS haben auch eine Stillberaterin. Sie unterstützen auch das stillen, aber halt nicht so stark wie auf der Wöchnerinstation. Da klemmen sich die Stillberaterinnen sehr dahinter das die Mütter stillen. Da gabs schon Konflikte zwischen beiden stationen, da die auf der ITS Schnuller und Flasche geben (nur vom Schnuller hält er nichts).
    Sobald ich ihn anlegen darf werde ich so oft es geht dort sein. aber bis dahin wirds noch etwas dauern.


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • Hallo,


    ich wollte nur mal sagen wie es weiter gegangen ist :)


    Hendrik durfte schon stillen, leider schafft er nur 10g (diese doofe wiegerei vorher/nachher ist echt nervig im Krankenhaus).


    Abgepumt bekomme ich nun max. 200ml am Tag (die hälfte was er in etwa braucht). Vom FA wollte ich mir Domperidon verschreiben lassen was laut Roter liste 2007 nicht mehr verschrieben werden darf in Stillzeit #sauer Beim großen hat er es noch gemacht.


    Nun warte ich sehnsüchtig darauf bis Hendrik heim darf.


    Soll ich mich einfach ins Bett mit ihm verkrümeln und nur stillen? Oder sollte ich auch was zufüttern (mittels BES) bis ich die benötigte Milchmenge habe? Irgendwie brauchen die Brüste so ewig bis die Milch mehr wird :(


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • also, erstmal klingt es doch ganz gut was du schreibst!
    ihr habt sicher ne menge stress #knuddel
    schwierig so zu beurteilen...
    hast du kontakt zu einer stillebraterin, also auch eine die dich zu haus betreut/besucht?
    ist ja schonmal gut, dass du das BES hast, und ich würd auf jeden fall die variante ins bett verkrümeln und stillen wählen ;) es ist ja wirklich nicht ungewöhnlich, dass beim pumpen bei vieln frauen nicht so viel kommt, demnach könnte ich mir vorstellen, dass die menge schneller mehr wird, wen ndu ihn oft anlegst - und vor allem: wenn ihr zu hause seit, und um einiges weniger stress habt!
    sollte es nicht schnell genug gehen mit der steigerung kannstz du ja mit dem BES weiter zufüttern, und mit der zeit die menge sicher verringern.
    wie oft wiegen in eurer situation nötig ist, kann ich jetzt leider nicht beurteilen, aber vor und nach jeder mahlzeit vermutlich nicht, ist ja auch ne menge stress, und wenn er hunger hat, wird er sich sicher beschweren, und du legst das BES set an ;)
    alles gute für euch, kein stress und viel kuscheln :) und berichte dann mal!

  • Hallo,


    ich habe 13 Monate gepumpt und hatte auch Phasen mit weniger Milch. Ich habe die meiste Zeit mit einer Medela mit zwei Pumpsets parallel gepumpt.


    Bei mir hat das tägliche Trinken von Malzbier gut geholfen, weil es einfach auch ordentlich Kalorien hat und das Malz auch anregen soll.


    Das ist doch super, dass die Hälfte schon von Deiner Muttermilch abzudecken ist! Dein Kind ist 2 Monate alt und DU schaffst es trotz allem Stress auf ITS mit allen Auf und Abs weiterhin abzupumpen und Milch zu haben! Wir haben damals mitbekommen, dass es nicht so viele waren, die das geschafft haben. Und eine Zwiemilchernährung ist doch immer noch mehr Muttermilch als ausschließlich Fertignahrung.


    Ich würde bei einem Frühchen nicht riskieren, dass er zu wenig versorgt ist, sondern eine gemütliche Zwiemilchernährung machen und dann immer weiter mehr Stillen, wenn es über die Ruhe zuhause immer besser klappt.


    Wieviel Gewicht hat er denn jetzt? Wovon hängt seine Entlassung noch alles ab?


    LG
    Nellie

  • Liebe Moni,


    Hendrik schafft nicht ?nur 10 g?, sondern ?schon 10 g?, denn die ersten Stillversuche sind noch nicht dazu da, ?riesige? Mengen zu trinken, sondern sich an das Stillen zu gewöhnen und es zu erlernen. Der erste Schritt ist die Annahme der Brust, der zweite das richtige Saugen und dann kommt die Steigerung der Menge. Hab Geduld mit dir und deinem Kind.


    Die Rote Liste ist nicht die Bibel, wenn es um die Verordnung von Medikamenten für stillende Mütter geht, wenn dem so wäre, gäbe es nur wenig, was in der Stillzeit Anwendung finden könnte. Aber es ist ohnehin die Frage, ob eine medikamentöse Behandlung Mittel der ersten Wahl in eurer Situation ist oder nicht zunächst einmal eine ausführliche Pumpberatung und eine Veränderung des Pumpmanagements sowie eventuell auch der Wechsel zu einer anderen Pumpe den gewünschten Erfolg bringen. Das solltest Du unbedingt mit einer Stillberaterin vor Ort besprechen.


    Genauso solltest Du mit einer Kollegin und den betreuenden Ärzten besprechen, wie ihr nach der Entlassung vorgeht. Es gibt keine pauschale Lösung ?ab mit dem Kind ins Bett und dauerstillen?, die für alle Babys gilt. Die weitere Vorgehensweise hängt davon ab, was Hendrik wiegt und wie seine Gewichtsentwicklung bisher verlaufen ist, wie fit er insgesamt ist, wie viel Zusatznahrung er zum Zeitpunkt der Entlassung benötigt usw.



    Da Du die Verwendung eines Brusternährungssets in Erwägung ziehst, kann ich dir auch hier nur dringend ans Herz legen, dies nicht auf eigenen Faust zu tun. Ein Brusternährungsset ist kein Allheilmittel, sondern ein Stillhilfsmittel, das in bestimmten Situationen sehr hilfreich sein kann, aber nicht für jedes Stillpaar geeignet ist. Außerdem muss es korrekt eingesetzt werden und das Saugverhalten des Kindes muss genau beobachtet werden. Es gibt Kinder, die sehr schnell eine Saugtechnik entwickeln, mit der sie den Inhalt des Brusternährungssets leeren, aber kaum einen Tropfen aus der Brust erwischen.


    Falls Du also noch keine Stillberaterin hast, die dich direkt betreut, wird es jetzt höchste Zeit nach einer zu suchen.


    Adressen von Stillberaterinnen findest du unter http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC)


    Ich wünsche euch ein baldiges Nachhausekommen von Hendrik


    Liebe Grüße
    Denise

  • Hi,


    Hendrik hat heute fast 30g aus der Brust geschafft :D


    Er wiegt nun 2940g. Er wird nun nach bedarf gefüttert auf der Station (d.h. er "darf" am Tag 80g übrig lassen). Gestern hat er alle Flaschen geschafft (und trotz der "Anstrengung" 80g zugenommen). Wenn er die Tage weiterhin so gut trinkt wird er auf 7 umgestellt und Sonde wird gezogen.


    Am Montag ist Schlaflabor dran und es steht noch ein US vom Kopf an. Sieht alles danach aus das er nächste Woche heim kann.


    Stillberaterin habe ich schon. Mit dem BES habe ich schon Erfahrung sammeln können (hatte ich auch bei Thorben gebraucht). Die technik wo er nur aus dem BES saugte kenn ich. Da konnte ich wieder entgegensteuern das er aus beidem trank.
    Hatte mir parallel noch ne 2 andere Pumpe ausgeliehen, aber damit kam fast nix (Ameda und BabyFrank).
    Ich fahre sehr gut damit abzupumpen und wenn der MSR aufgehört hat, andere Seite pumpen, dann wieder wechseln und wenn dann nix mehr kam zum pumpen noch ausstreichen. Der MSR funktioniert seit ich ihn das erste mal anlegen konnte. Ich brauche mir dann nur vorstellen wie er saugt und es läuft, manchmal klappt es auch 2x (vorher reichte mir die Vorstellung nicht).


    Stillberaterin habe ich schon parat die zu mir kommen wird wenn er daheim ist. Eine Stillberaterin habe ich schon in Aussicht.


    LG
    Moni

    Moni mit T *.04.2006, 36. SSW, H. *02.2008, 30.SSW und R. *06.2009, 39 SSW

  • Zitat

    Original von Basia


    - es gibt ein Mittel,Domperidon, das auch noch helfen könnte, wenn das obige nix bringt:
    http://www.uebersstillen.org/jndomperidoned.htm



    Ich stille meine Zwillinge durch abpumpen der Mumi.
    Leider bin ich von Anfang an (damals habe ich noch "normal" gestillt) nicht auf die erforderliche Menge gekommen. Die Beiden bekommen Pre-Milch zugefüttert.


    ALLE Versuche von mir die Milchmenge zu erhöhen, klappen irgendwie nicht.


    Ich habe MuMi für ca 1,5 Kinder! (rein rechnerisch) Dabei kommt aus der einen Brust schon eine ordentliche Menge, aus der anderen tröpelt es jedoch nur so ein bisschen (ist wirklich frustrierend).


    Ich guck auch extra nicht hin und versuche mich beim Pumpen abzulenken.


    Nun zur eigentlichen Frage:
    Gibt es eine Grenze (vom Alter der Kinder her), seinen FA um dieses o.g. Medikament zu bitten?
    Und:
    Er ist einer von der "alten" Schule und denkt, dass ich nicht viel länger als 1/2 Jahr stillen soll, wegen der eingelagerten Gifte. Weil er aber sonst sehr nett ist, bleib ich bei ihm. Ich möchte ihn auch nicht einfach nur überfahren oder naseweis zuquatschen, wenn Ihr wisst, wie ich das meine.


    Vielleicht hat ja jemand noch einen Tip für mich um die Milchmenge zu erhöhen. Ich wäre wirklich dankbar!

    der die das Blog


    Mausejules Weg zum Klugscheißer - 2. Semester:
    Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: 2,7
    Wirtschaftmathematik: 1,3
    Allgemeines Verwaltungsrecht:
    Betriebliches Rechnungswesen:
    Betriebliches Marketing:

  • Habe leider keine Ahnung, ob es da eine Altersgrenze gibt. Sprich doch ganz offen mit dem Arzt drüber, dass du seine Meinung mit nur 6 Monate stillen kennst und respektierst es aber dennoch anders handhaben möchtest. Und dabei seine Unterstützung brauchst in Form dieses Medikamentes.


    Ansonsten stell die Frage mal im Stollen-Teil des Forums, dann werden mehr Leute lesen, die Erfahrung damit haben.


    Alles Gute!
    Basia

    Basia mit Schlumpf (08.2007) & kleiner Maus (08.2009) & Kröti (12.2016)