An Alle mit Beckenendlage...

  • Wollte nur mal Mut machen für Alle, deren babys noch spät in BL liegen:
    Meine Freundin hat vor ein paar Tagen ihr 1. Kind ganz natürlich in BL geboren uns es ist alles super gelaufen. Vom Blasensprung/Wehenbeginn bis das Kind da war genau 6 Stunden!

    LG, LilliMarleen


    *`74 + Mädchen*7/03 + Junge*5/06 + Junge *5/08

  • Ich kann mich nur anschließen: unsere Kleine kam im Oktober auch mit den Füßchen zuerst - als ganz normale Geburt. Die Geburt selbst war leicht und die Ärzte mussten nur das Kind auffangen (aus dem Vierfüßler). Und uns ging es danach gut, so daß wir gleich wieder nach Hause gegangen sind. :)

  • das freut mich sehr für deine freundin :)


    aus meiner erfahrung heraus würde ich jeder erstgebärenden frau mit einem baby in BEL raten, eine genaue untersuchung des beckens machen zu lassen (z.b. ein mrt). meine babys sassen nämlich in BEL, weil mein inneres becken eine solche verformung hat, dass kein normal grosser kopf durchpassen würde.


    das wusste ich bei geburt meines ersten kindes noch nicht, ich hab aber sicherheitshalber vor meiner zweiten schwangerschaft ein ct meines beckens machen lassen. und mir wird im nachhinein noch ganz schlecht bei der vorstellung, ich hätte beim ersten kind auf einer spontanen geburt bestanden und keinen kaiserschnitt machen lassen.
    eine solche deformation ist sicher selten, aber das hätte mir dann auch wenig genützt ;(

  • Ich schließe mich Sandra an.
    Janine war auch eine Entbindung aus BEL, und die waren im Krankenhaus sehr sorgfältig beim Beckenausmessen und haben mir nach der Entbindung noch sehr ans Herz gelegt, die Hüfte schallen zu lassen. Hüftprobleme sind da ja sehr häufig.

    Liebe Grüße,


    Tanja mit Janine 02/03 und Franziska 09/07


    Bei der Erziehung der eigenen Nachkommen braucht man sich nur vorzustellen, es seien fremde Kinder.
    Und wie fremde Kinder erzogen werden sollen, weiß ja bekanntlich jeder.
    Ernst Blum

  • dankeschön an euch :D.
    uvd: das ist ja ein klasse artikel - und von einem arzt geschrieben, respekt. muss ich meiner hebi mal mitbringen, wird sie vielleicht auch freuen!
    lg, tortie, mit baby in bel

  • ein schöner artikel.
    meine erste tochter war auch eine spontane bel-geburt (aber leider, leider in rückenlage meinerseits. würde ich heute nicht mehr mitmachen.)

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Zitat

    Original von uvd
    noch ein artikel zum mutmachen


    optimale geburtsform bei BEL:


    http://www.doula-ortenau.de/material/bel.pdf


    Toller Artikel!! Speichere ich ab, falls ich jemals *klopfaufholzdaßdemnichtsosei* eine Steißlage haben sollte...


    Mein Lieblingswort in dem Artikel, ziemlich schräge Bezeichnung ;) für mich Laien: STEIßLAGEFRUCHT.

  • Danke für den Artikel!


    Ich habe auch spontan eine BEL entbunden. Auf dem Rücken. #sauer
    Die Antwort des Arztes auf die Frage, warum: "Weil man die Geburt auf den Punkt bringen muß und es keine Toleranz gibt."

    Viele Grüße
    Julika


    Glücklich zu sein ist nicht der Zweck unseres Lebens sondern das Ergebnis unserer Lebensweise.

  • Zitat

    Original von Julika
    Danke für den Artikel!


    Ich habe auch spontan eine BEL entbunden. Auf dem Rücken. #sauer
    Die Antwort des Arztes auf die Frage, warum: "Weil man die Geburt auf den Punkt bringen muß und es keine Toleranz gibt."


    :( 8I


    wann hast Du denn entbunden? Hoffentlich schon 20 Jahre her? hoffentlich ist diser vorsintflutliche Arzt schon seit 10 Jahren in Rente? ;)


    Und wo hast Du entbunden? So ungefähr, damit ich da nicht hingehe ;) ?


    Welchen Punkt meinte der wohl? #gruebel #hammer

    Viele Grüße von Cogi

    Einmal editiert, zuletzt von Cogi ()

  • Hallo Cogi,


    nein, es ist 4 1/2 Jahre her :D Und wir sind eine Stunde bis zu der Klinik gefahren, denn nur dieser eine Arzt nimmt überhaupt das Risiko auf sich #sauer halt nach seinen Bedingungen.
    Nach dem Punkt habe ich in meiner Verfassung nicht weiter gefragt- die Wochen vorher habe ich aber das Ganze Inet durchforstet und war mir so sicher, es spontan zu schaffen.
    Alle näher dran hätten mich ohne zu fragen (dann noch als Privatpatientin) einem KS unterzogen.
    Sollte das nächste wieder sitzen, bleibe ich einfach zuhause.

    Viele Grüße
    Julika


    Glücklich zu sein ist nicht der Zweck unseres Lebens sondern das Ergebnis unserer Lebensweise.

  • Oh gott, meinst du, dass Privatversicherte mit Vorliebe in den OP gerollt werden?? Hätt ich doch lieber die gesetzliche Versicherung am Anfang des Studiums gewählt, aaaaah! Hoffentlich muss ich mich nicht mit Händen und Füßen gegen nen KS wehren :(

  • Ich bin auch privatversichert und mich hat niemand in einen KS gedrängt (wobei es bei mir das zweite Kind war). Ich wurde wahrscheinlich nur zur viel überwacht (das hatte aber auch mit meiner SS-Diabetes zu tun). Das Kind kam auch bei der Rückenlage und mit Schnitt auf die Welt, aber ich fand es in dem Moment als völlig in Ordnung und ich hätte die Lage auch selbst so gewählt. Der Schnitt war mir auch lieber als der Riss bei der ersten Geburt. Jede Geburt ist halt anders.


    LG

  • Zitat

    Original von Brokkoli
    Oh gott, meinst du, dass Privatversicherte mit Vorliebe in den OP gerollt werden?? Hätt ich doch lieber die gesetzliche Versicherung am Anfang des Studiums gewählt, aaaaah! Hoffentlich muss ich mich nicht mit Händen und Füßen gegen nen KS wehren :(


    Falls für Dich eine außerklinische Geburt infrage kommt, kannst Du *hier* schauen. Die werden Dich nicht zum KS drängen...

  • Zitat

    Original von Cogi

    Zitat

    Original von Brokkoli
    Oh gott, meinst du, dass Privatversicherte mit Vorliebe in den OP gerollt werden?? Hätt ich doch lieber die gesetzliche Versicherung am Anfang des Studiums gewählt, aaaaah! Hoffentlich muss ich mich nicht mit Händen und Füßen gegen nen KS wehren :(


    Falls für Dich eine außerklinische Geburt infrage kommt, kannst Du *hier* schauen. Die werden Dich nicht zum KS drängen...


    Mir hat eine GH-Hebamme gesagt, dass sie BEL nicht außerklinisch betreuen dürfen #confused

  • Zitat

    Original von Erdmama


    Mir hat eine GH-Hebamme gesagt, dass sie BEL nicht außerklinisch betreuen dürfen #confused


    das habe ich auch zu hören bekommen.
    ich für meinen teil habe meine BEL auch (nach langem kampf) spontan entbunden, ohne PDA, aber in rückenlage. das war mir in dem moment dann völlig egal. dafür dass ich so erfolgreich gegen den kaiserschnitt gekämpft habe, habe ich das und den dammschnitt dann gern in kauf genommen.
    anne

  • Ich hatte eine Hausgeburt geplant. Mit einer erfahrenen HG-Hebamme. Das geht aus versicherungstechnischen Gründen nicht, die BELs außerklinisch. Wobei sie sagte, daß ihre alte Lehrhebamme sich nicht drum geschert hätte, das war aber noch zu Zeiten, wo das Wort "Regress" nicht so üblich war...

    Viele Grüße
    Julika


    Glücklich zu sein ist nicht der Zweck unseres Lebens sondern das Ergebnis unserer Lebensweise.


  • yepp, das hat mir meine hebamme auch erzählt, als das thema für uns anstand. bei bel heißt es in den kreißsaal/kh, alles parat haben (medikamente), braunüle, mehr kontrollen, am ende dürfen dann nur zwei ärzte "entwickeln". hebamme sei aber nach wie vor dabei und trägt entscheidungen mit. atmosphärisch wohl deutlich unentspannter, da ja auch viel von dem einfluss der ärzte abhängt...
    lg, tortie


  • Das ist immer noch aktuell. Zumindest vor 4 Jahren bei meiner Tochter war das so vorgeschrieben: Rückenlage, PDA und häufiges CTG. Sofern man hier überhaupt jemanden findet der das Risiko eingeht. Ich hab nur einen einzigen Arzt gefunden, der es machen wollte und der dann aber leider zur Geburt nicht da war. Die anwesende Ärztin hat sich eine BEL-Geburt nicht zugetraut und mich wärend der Wehen massiv unter Druck gesetzt und so wurde es leider doch ein Kaiserschnitt. :(


    LG,
    Corax #rabe

    Läuft bei mir! Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.

  • Tja, jetzt wird's doch ein Kaiserschnitt. Mein Baby ist zu klein, das Risiko ist zu groß, dass es steckenbleibt, meinte meine Ärztin. Ansonsten könne ich aber noch mal in der Frankfurter Uniklinik fragen, aber das ist mir echt zu weit von Gießen aus. Und ein Risiko will ich dann doch nicht eingehen. :(
    Aber bis zum 9.2. hat es ja noch Gelegenheit, sich zu drehen, obwohl ich das für seeeeehr unwahrscheinlich halte. Hab nämlich sehr wenig Fruchtwasser. Ach Mann!
    Hätt es nur ein paar hundert Gramm mehr, es hätt so raus kommen können, wie es rein kam #augen