Richtiger Zeitpunkt zum wach hinlegen

  • Hallo liebe Eltern.


    ich (männlich) bin mir nicht so ganz sicher, ob ich ein Problem habe oder unsere Tochter. Wenn ich so die anderen Beiträge zum Thema 'Einschlafen' durchlese, müsste ich entspannt und relaxed sein. Bin ich aber nicht, ich habe seit einer Woche Magenschmerzen und permanent ein Gefühl im Bauch, wie ich es früher nur hatte vor Prüfungen hatte oder emotional sehr aufgebracht war, also Ameisen / Schmetterlinge im Bauch.


    Wir haben eine Tochter, 3 Monate und 3 Wochen alt. Sie wird voll gestillt. Sie bekommt abends gegen halb 8 / 8 die letzte Brust und schlief dabei meist ein, wurde dann ins Gitterbett im Schlafzimmer gelegt und schläft dann mal bis 3 Uhr oder auch mal bis 5 Uhr früh durch, bekommt dann wieder die Brust (kurz rausnehmen, andocken, reinlegen) und schläft dann wieder bis 8 / 9 morgens weiter.


    Tagsüber ist sie Vormittags bester Laune, Mittagsschlaf allerdings nur im Kinderwagen nach etwas Geplärre oder noch lieber im Tragegurt und wir gehen eine Stunde spazieren. In der Wohnung schläft sie max 2 x 30 minuten auf dem Arm, ab und zu auch mal 1 Stunde im Gitterbett, wobei sie da beim Hinlegen wach wird und dann anfängt zu meckern. Am späten Nachmittag dann flaut die Laune etwas ab, weil sie dann langsam Müde wird.


    Seit ein / zwei Wochen ist sie nach dem abendlichen Stillen nicht mehr so müde wie früher, das heisst manchmal ist sie wieder voll gut drauf, brabbelt und an schlafen ist nicht zu denken. Wir beschäftigen uns dann eben noch mit ihr, soll sie halt später schlafen. Gestern hat meine Frau sie dann nach einer Stunde noch mal angelegt und dann ins Bettchen. Sie hat wieder mit einem Stop bis halb 9 Uhr morgens gepennt.


    Wir hatten Sie vor ein paar Tagen dann mal wach ins Bettchen gelegt (sie sollen ja alleine einschlafen so ab 3 Monate), allerdings fand sie das ziemlich doof, nach ein paar mal reingehen, beruhigen, alleine lassen haben wir das ganze abgebrochen, weil sie so sehr geweint hat, sie dann durch tragen einschlafen lassen und dann ins Bett gelegt.


    So, wo ist jetzt mein Problem??


    Ich bin unsicher, wann der richtige Zeitpunkt ist, sie wach hinzulegen und wie wir dann, wenn sie dann knöttert und schreit umgehen sollen. Ich habe wahnsinnige Angst davor, dass sie nicht alleine einschlafen lernt...!!!


    Ich möchte halt nicht, dass sie nur mit der Brust einschläft bzw. nur wenn wir sie im Arm haben. Noch geht es ja mit dem Tragen, aber später mit über 10 Kilo wirds dann zumindest für meine Frau anstrengend.


    Sie schläft auch nie tagsüber mal alleine ein, auf der Krabbeldecke oder so. Nur neulich nach Pekip war sie fertig und ist dann im MaxiCosi eingeschlafen. Im Kinderwagen weint sie meist auch erst 10-15 Minuten, schäft dann aber ein, ebenso wie im Auto.


    Nachdem ich nun einige Beiträge zum Thema Einschlafen hier im Forum gelesen habe, habe ich echt Panik davor, und sehe mich die Kleine noch mit einem Jahr ins Bett schuckeln...


    Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, meine Sorgen würdet ihr gerne haben. Ich weiss, sie ist super lieb und schläft für ihr alter schon hamermässig in der Nacht.


    Ich bräuchte nur bitte ein paar Meinungen von euch. Kam das alleine Einschlafen von alleine? Ab welchem Alter habt ihr eure Kleinen alleine hingelegt, ging das ohne Protest und wenn nicht, wie seid ihr damit umgegangen?


    Freue mich über eure Antworten,


    Peter

  • Ich finde, Du machst Dir zuviele Gedanken um ungelegte Eier. Alles kommt schon zu seiner Zeit. So lange das Baby noch nicht zu schwer ist, ist es doch kein Problem. Und alles weitere findet sich dann. Mein Sohn hat mir mit 9 Monaten zappelnd zu verstehen gegeben, daß er zum richtig einschlafen hingelegt werden will. Ich saß mit ihm auf unserem Bett, hatte ihn auf dem Arm und schaueklte vor und zurück, meist Schlaflieder summend, bis er anfing zu zappeln. Da wußte ich dann nach kurzer Zeit, aha, er ist so weit und konnte ihn dann ins Bett legen, wo er sofort einschlief. Später, mit über 1 Jahr, haben wir ihn gleich in sein Bett und uns noch daneben gelegt, bis er eingeschlafen war. Da mußten wir ihn weder tragen, noch schaukeln.
    Unsere Mittlere brauchte gar keine Einschlafbegleitung, was ich sehr ungewöhnlich fand und finde.
    Und unsere Jüngste ist jetzt 3,5 und schläft am liebsten auf Paps Bauch ein.

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen". (von unbekannt, aber ich find's extrem zutreffend)

  • Zum anstrengend werden für die Frau: Zum einen werden die Kinder ja nicht von heute auf morgen schwerer, das nimmst Du auf dem Arm erstmal garnicht so wahr, außerdem gibt es ja Tragehilfen zur Not.


    Mein Sohn kratzte immer oben an der Perzentile auf der Gewichtsskala und war mit einem Jahr knapp 10 kg schwer. Andere Kinder hier im Forum sind deutlich älter bei dem Gewicht. Bis dahin wird sich die Einschlafbegleitung sicher angepasst haben.


    Und das andere ist die Angst, dass sie nicht alleine einschlafen könnte, wenn ihr sie immer begleitet. Ich persönlich hatte diese Angst auch und im Laufe der Zeit meine Meinung dazu geändert, ich geb meinem Jungen die Zuwendung die er einforderte, was sich im Laufe der Jahre immer von alleine angepasst hat und wir fahren beide gut damit. Bis heute braucht er ein Ritual zum einschlafen, dazu gehört Buch lesen und ausgiebig kuscheln, sein Vater liest nur ein Buch vor und gibt ihm dann einen Gute-Nacht-Kuss - was in diesem Rahmen ebenfalls von meinem Sohn angenommen wird.


    Du findest hier im Forum jede Menge unterstützung Euren Gefühlen zu folgen und nicht einer diffusen Angst vor dem was möglicherweise auf Euch zukommen könnte.


    Viel Spaß mit Eurem Baby und willkommen im Forum.


    Gruß

  • unsere tochter war in dem alter ähnlich gestrickt und ich hatte ähnliche gedanken (hauptsächlich weil jeder im bekannten- und verwandtenkreis andrere ratschläge auf lager hatte) und kann dir nur raten: lass dich nicht verrückt machen, hör auf dein herz/ deinen bauch und beobachte deine kleine gut, dann wirst du auch das richtige tun.


    außerdem: vor 6 monaten ist eh noch kein wirklicher tagesrhythmus da - so war es zumindest beii uns.

  • Eure Schlafenszeiten hätt ich gern gehabt :D


    Nur mal so als Info: meine Tochter hat sich mit 1,5 Jahren abgestillt. Hieß allerdings noch lange nicht, daß sie dann alleine einschlief, ging nur in unserer Anwesenheit und mit Wasserflasche bzw. später mit Schnuller. War für mich aber kein großer Aufwand, Licht aus und Augen zu (sie schlief bei uns im Zimmer).
    Klassisch mit "gute Nacht" und rausgehen ging´s mit 4 Jahren regelmäßig.
    Dafür schläft sie wie ein Stein und auch innerhalb von Minuten ein.


    Zum Tragen: man gewöhnt sich dran (wenn man nicht grad nen babyBjörn als einzige Tragemöglichkeit hat), ich fand meine Tochter bei 12 kg (mit 2 Jahren) noch recht leicht :) Und man muß keine Zweijährigen in den Schlaf tragen, meist passen sich die Einschlafgewohnheiten dem Alter an.


    Und nein, das Kind "soll" nicht ab 3 Monaten alleine einschlafen lernen, das kann es irgendwannmal von ganz alleine. Versprochen ;)

    LG H. mit J. (17,5) und S. (bald 12)

  • Von mir auch nochmal ins selbe Horn: mach' Dir keinen Stress!


    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum unter Eltern das "Schlafthema" immer als so irre wichtig angesehen wird - die wenigsten 15jährigen möchten von ihren Eltern in den Schlaf getragen werden, also wird sich das Problem sowieso von ganz alleine regeln, und in 10 Jahren wird es Euch im Rückblick auch völlig wurscht sein, ob Eure Kleine damals ein halbes Jahr früher oder später dazu bereit war, alleine einzuschlafen.


    Mein Sohn (15,5 Monate) schläft inzwischen ganz gut "alleine" ein - ich lege mich daneben, er kuschelt sich noch kurz an, ich erzähle ihm eine Geschichte und dabei fallen ihm die Augen zu. Das ist aber eine recht neue Entwicklung, vorher ging das Einschlafen auch nur mit Einschlafstillen, Tragen (in der Tragehilfe - damit ist das Gewicht nämlich auch bei deutlich über 10kg kein Problem) oder einer Fahrt im Kinderwagen.


    Gerade "Einschlafen durch Tragen" fand ich dabei eigentlich noch praktischer als unsere jetzige Variante. Einfach Kind auf den Rücken schnallen und irgendwelcher Hausarbeit nachgehen, und nach einer halben Stunde sind sowohl das Kind eingeschlafen als auch die Küche aufgeräumt, effizienter geht's doch gar nicht. ;)

  • Du hast ja schon gute, liebe Antworten bekommen.


    Von meiner Seite nur eine Frage: Wieso macht ihr euch den Schlafenstress? Dein Baby ist 3 Monate alt. In Worten: drei. Das ist _garnichts_, sie ist noch ein Frühchen - das sind Menschenkinderb is zum ersten Lebensjahr. Die meisten Kinder brauchen unentwegt die Versicherung, dass ihre Eltern irgendwie zugänglich sind und sie beschützen. Sie sind ja auch sehr hilflos, solltet ihr euch aus dem Staub machen, würde eure Tochter sterben. Insofern kann ich die permanente Urangst sehr gut nachvollziehen: ein kleines, winziges Kind wie eures lässt sich doch nicht ins Bett legen (weg vom Körper der Eltern und auch aus dem Sichtfeld) mit der Gewissheit, dass es jetzt alleine ist und mal gaaanz entspannt einschlafen kann. Das ist eine veraltete Routineannahme, die aber falsch ist.


    Es muss noch eine ganze Menge mehr Wasser den Bach runterlaufen, bis ihr eure Töchter allein ins Bett legen können werdet und sie wird die nötige Ruhe finden, um einzuschlafen. Das ist eine Reifesache und die Reife hat sie einfach noch nicht.


    Euer Baby wiegt noch nicht viel. Kauft euch eine ordentliche Tragehilfe ("Tragegurt" klingt nach Babybjörn, oder dergleichen?) und lasst euch in einem Tragetuchkurs oder in einer BEratung zeigen, wie ihr euer Kind damit auf den Rücken packt. In der Zeit lässt sich prima Haushalt machen, ihr gebt eurem Kind die Nähe, die es in diesem Alter ohne Frage braucht, und habt trotzdem die Hände frei.


    Und jetzt mal ein bisschen Mut, von der überall herrschenden Meinung abzuweichen. Ihr habt ja eure Tochter nicht bekommen, um eure und ihre Bedürfnisse unter den Scheffel der "allgemeinen Meinung" (TM) zu begleiten - sondern um den Besten Weg zu finden, eurer aller Bedürfnisse zu befriedigen und sie dabei beim groß werden zu begleiten. Das bedeutet eben auch, die Bedürfnisse dieses ganz kleinen Menschen mal eine Zeit lang über die eigenen zu stellen. Die Phasen kommen und gehen und irgendwann schläft eure Tochter so, wie ihr euch das gerade vorstellt.


    Übrigens wär es eine Erleichterung für deine stillende Frau, wenn ihr das Bettchen an einer Seite öffnen würdet und ans Bett schieben. So müsste sie nicht immer aufstehen (oder du) und das Knirpsi rausholen und wieder weglegen. Babies brauchen auch nachts Nähe. Sie könnte einfach andocken lassen, stillen und eure Tochter zur Not wieder ein Stück in ihr eigenes Bettchen schieben. In wenigen Tagen wird deine Frau sich morgens nicht mal mehr dran erinnern, wie oft sie gestillt hat - es macht einen Unterschied.


    Viel Glück auf der Suche nach eurem Weg.

  • Hallo,


    hat hier schon jemand das LLL-Buch "Schlafen und Wachen" erwähnt? Dort wird auch mal schön aufgezeigt, warum Kinder die Nähe der Elten beim Einschlafen brauchen.


    Vielen Eltern hilft das Buch so enorm weiter - auch Eltern die sonst mit der LLL nicht viel anfangen (wollen).


    Das nur ganz kurz, muss weiter


    liebe Grüße


    sabine


    ps: beim ersten Kind haben wir uns auch total den Kopf zerbrochen, beim zweiten lief alles ganz entspannt ab. Sie fing auch viel früher an alleine einzuschlafen oder durchzuschlafen. Natürlich ist sie ein anderes Kind als ihr Bruder, aber bei ihr haben wir uns auch einfach nicht mehr den Kopf zerbrochen.

  • Ich schliesse mich Andvari komplett an!


    Erstens, jedes Kind lernt irgendwann schlafen lernen, ohne Zwang und Muss. Ein so kleines Baby muss das meiner Meinung nach noch lange nicht, und hat die Nähe verdient die es noch braucht.


    Auch das hier genannte Tragen zum einschlafen habe ich bei meinem Sohn eine Zeit lang gemacht (da war er aber auch shcon ein halbes jahr älter als eure).
    Es ist doch praktisch, man nimmt das Kind auf den Rücken (oder vor den Bauch) ins Tragetuch, hat beide Hände frei, kann noch was aufräumen, Wäsche machen, sonstige Hausarbeiten oder ähnliches, und gleichzeitig schläft das Kind ein und man kann es weg legen.


    Wenn ich das alles hier lese hab ich wohl einen schweren Fall, oder ich hab was falsch gemacht?! Jedenfalls schläft mein Sohn bis heute überwiegend an der Brust ein ( 2 1/2) oder halt, wie damals auch schon im Tragetuch... Oft geht mein Freund auch mit dem Manduca noch eine Runde raus, und kommt dann mit schlafendem Kind zurück. Wobei man dazu sagen muss das mein Sohn unter Schlafstörungen leidet und das noch einmal ein anderer Fall ist.
    Aber auch meine Tochter fing erst an mit fast 2 1/2 alleine einzuschlafen. Ich fand es aber so ok, und werd es immer wieder so machen. Dafür habe ich Kinder bekommen, um ihnen alles zu geben was sie brauchen, bis sie selbst ihren Weg gehen,... Die Zeit vergeht doch so schnell...



  • Zitat

    Original von Kendra
    In wenigen Tagen wird deine Frau sich morgens nicht mal mehr dran erinnern, wie oft sie gestillt hat - es macht einen Unterschied.


    Wie wahr. Meine Kinder waren/sind auch im gesamten Stillalter noch bei mir/uns schlafend. Es is so einfach, Oberteil hoch, Brust in Mund, und Mama und Baby schlafen weiter. Das ist so zur Routne geworden, das ich es wirklich teils gar nicht mitbekomme.

  • Hallo Peter,


    erst mal ging es mir wie Dir - alle machen einen verrückt mit diesem "Allein-Einschlafen-Dings-Zwang". Ich habe mir gesagt, wichtig ist erst mal, dass kleiner Schatz lernt, überhaupt nachts zu schlafen - das "Wie" ergibt sich dann schon irgendwann und habe Einschlafgestillt. Ging super!!! Am Abend.
    Und in der Nacht? Zu meiner Verzweiflung schläft er einfach nicht im Familienbett - zu viel Mama, zu viel Papa, huch wie aufregend - ich brauche nur einmal tief durchatmen und Schatz ist wieder wach. Also ging nur der Stubenwagen neben dem Familienbett. Nun ließ er sich aber nach dem Stillen nachts nicht "einschlafstillen" - ich musste ihn wach hinlegen. Wie viele Stunden habe ich die Wiege geschaukelt, während er aufgeregt mit den Ärmchen ruderte...
    Dann die Erkenntnis - noch immer ists die Neugierde, die ihn nicht schlafen läßt. Licht aus, Rolläden runter - im Dunkeln schlief Kind nach kurzem Geschaukel fast von alleine ein.
    Tja, und dann war's auch abends so, dass die Neugierde über die Müdigkeit siegte. Einschlafstillen ade. Also Licht aus und Mama legt sich im großen Bett neben die Wiege. Irgendwann mußte ich mal dringend und bin kurz rausgegangen, bevor er eingeschlafen war - als ich zurückkam, schlief er.
    Nachmittags wars bei uns auch ganz dramatisch mit der Mittagsruhe, denn bei Tageslicht ist er völlig überdreht; tragen, stillen, schaukeln, nichts half wirklich, bis ich irgendwann rausgegangen bin, um kurz durchzuatmen. Als ich zurückkam, schlief er schon. - Seitdem schläft er allein ein. [also seit 12./13. Woche]
    Lange Rede kurzer Sinn: kleiner Schatz ist zu neugierig. Je mehr Action und Mama, desto weniger Schlaf. Wenn er richtig müde ist, weint er sogar, wenn ich bei ihm bleibe und leise rede - weil ich ihn tatsächlich vom Schlafen abhalte. Es war für mich ganz schön hart, das zu begreifen. Denn ich wollte auch gerne Familienbett und kuscheliges Einschlafstillen und so. Nun ja, nun mache ich die Kuschel-Still-Arie einfach vor dem Einschlafen als Bettgehritual.


    Vielleicht ist es bei Deiner Lüttjen ähnlich mit der Neugierde - wenn nicht, gibt es für dieses "Alleine-Einschlafen-Dings" KEINEN Grund. Denn obwohl kleiner Schatz alleine einschläft, wird er nachts öfter wach - der behauptete Zusammenhang zwischen Alleine-Einschlafen und Durchschlafen existiert aus meiner Sicht daher NICHT.
    Was den Zeitpunkt betrifft: Beobachte Dein Kind. Es sagt Dir, wann es schlafen möchte, quengelt, reibt sich die Äuglein, sucht noch mal die Brust. Kleiner Tipp: Falls es aus irgendwelchen Gründen nicht geht mit Familienbett, Einschlafstillen, etc.: Ein handwarmes Kirschkernkissen in der Wiege - oder auf dem Bauch - wirkt beruhigend (natürlich darf dann das Schlafzimmer nicht zu sehr geheizt sein).


    Naja, dies unsere rein subjektiven Erfahrungen - jedes Kind ist anders. Es hat viel Gutes, wenn eures zum Einschlafen eure Nähe sucht, denn dann könnt ihr ihm auch in einer fremden Umgebung leicht einschlafen helfen.


    Alles Gute, die Dreamama

    Einmal editiert, zuletzt von Dreamama ()

  • Hallo,


    vielen lieben Dank für die lieben und schnellen Antworten #danke!


    Zu zwei Antworten nochmal Fragen und Kommentare:


    Zitat

    Original von sabbau


    ps: beim ersten Kind haben wir uns auch total den Kopf zerbrochen, beim zweiten lief alles ganz entspannt ab. Sie fing auch viel früher an alleine einzuschlafen oder durchzuschlafen. Natürlich ist sie ein anderes Kind als ihr Bruder, aber bei ihr haben wir uns auch einfach nicht mehr den Kopf zerbrochen.


    Hallo Sabine, hast Du noch im Kopf wann euer erstes Kind soweit war und wann euer zweites?


    Danke :)


    Zitat

    Original von Dreamama
    Also ging nur der Stubenwagen neben dem Familienbett. Nun ließ er sich aber nach dem Stillen nachts nicht "einschlafstillen" - ich musste ihn wach hinlegen. Wie viele Stunden habe ich die Wiege geschaukelt, während er aufgeregt mit den Ärmchen ruderte...
    Dann die Erkenntnis - noch immer ists die Neugierde, die ihn nicht schlafen läßt. Licht aus, Rolläden runter - im Dunkeln schlief Kind nach kurzem Geschaukel fast von alleine ein.
    Tja, und dann war's auch abends so, dass die Neugierde über die Müdigkeit siegte. Einschlafstillen ade. Also Licht aus und Mama legt sich im großen Bett neben die Wiege. Irgendwann mußte ich mal dringend und bin kurz rausgegangen, bevor er eingeschlafen war - als ich zurückkam, schlief er.


    Das wach hinlegen und schaukeln oder bei ihr sein wäre kein Problem, nur wenn sie weint hat es ja kein Sinn stundenlang daneben zu sitzen. Hat euer Kleines denn dabei geweint oder 'nur' gezappelt? Das zappeln wär ja kein Problem ;)


    Zitat

    Original von Dreamama
    Nachmittags wars bei uns auch ganz dramatisch mit der Mittagsruhe, denn bei Tageslicht ist er völlig überdreht; tragen, stillen, schaukeln, nichts half wirklich, bis ich irgendwann rausgegangen bin, um kurz durchzuatmen. Als ich zurückkam, schlief er schon. - Seitdem schläft er allein ein. [also seit 12./13. Woche]


    Auch hier wieder die Frage: nur nicht eingeschlafen aber ruhig oder geweint/geschrien?


    Zitat

    Original von Dreamama
    Vielleicht ist es bei Deiner Lüttjen ähnlich mit der Neugierde - wenn nicht, gibt es für dieses "Alleine-Einschlafen-Dings" KEINEN Grund. Denn obwohl kleiner Schatz alleine einschläft, wird er nachts öfter wach - der behauptete Zusammenhang zwischen Alleine-Einschlafen und Durchschlafen existiert aus meiner Sicht daher NICHT.


    Das scheint zu stimmen, denn unsere schläft bis auf einen Boxenstop immer durch (Gott seis gedankt!!)


    Zitat

    Original von Dreamama
    Was den Zeitpunkt betrifft: Beobachte Dein Kind. Es sagt Dir, wann es schlafen möchte, quengelt, reibt sich die Äuglein, sucht noch mal die Brust.


    Klar,das bekommen wir ja mit. Beispielsweise gestern abend hatte ich Sie auf dem Schoss sitzen und ihre Augen vielen zu, da hat meine Frau sie noch gestillt und ab ins Bett, nur danach war wieder erzählen und strampeln angesagt. Legt man sie dann hin, quengelt und weint sie...


    Danke nochmal und Viele Grüße,


    Peter

  • Also, das umlegen ging bei uns gar nicht ;)


    Wir kamen mit einem 12 Stunden alten Baby nach Hause und es schlief nur auf meiner Brust, manmal auch auf Papas Brust. Sonst nirgendwo. Kinderwagen? Autofahren? Oh graus :S


    Die Hebamme sagte irgendwann:


    Ja, bis zum errechneten ET, kann er ruhig bei euch schlafen, das ist ok, er braucht das.


    Die 4 Wochen verstrichen... Das Kind war immer noch so "anhänglich" ich habe mir wirklich viele Gedanken gemacht, von: Wir verwöhnen unser Kind bis hin zu: Das schläft mit 17 noch bei uns im Bett.


    Ich las dann hier viel auf der HP über das Co Sleeping und wir entschieden uns für ein Familienbett. Naja wir hatten es ja schon vorher, aber trauten uns jetzt auch, das öffentlich zu praktizieren.


    Der KiA unterstütze uns dabei.


    Es gab Nächte (vielleicht 4 oder 5) die waren super unruhig, deswegen haben wir uns für den Fall ein extra Sofa gekauft, auf dem man auch schlafen kann. Dann ist mein Mann ausgewandert, oder eben ich mit meinem Sohn.


    Ansonsten war es super, ich habe nachts nur die Brust rausgeholt, andoggen lassen und habe weiter geschlafen. So konnte ich nie sagen, wie oft das kind in der nacht überhaupt kommt.


    Dadurch hatte ich nie schlafmangel. Das kam dann erst später, als ich wieder schwanger wurde.


    Kind 2 haben wir einfach machen lassen und beide Kinder haben jetzt ein eigenes Geschwisterbett. Sie gehen zusammen ins Bett, wir legen uns dazu, lesen noch Bücher, hören Kasette und beide kinder schlafen.


    Die frage ist immer':


    WARUM muss ein Kind alleine einschlafen (ja, Gabi wird mich wieder mit bösen Blicken strafen ;) , das war auch meine Theorie vor langer Zeit) jetzt denke ich aber:


    Solange es gut geht, warum nicht?


    Warum müssen wir unsere Kinder jetzt ans alleine einschlafen gewöhnen? Damit wir die Garantie haben, niemanden zu verwöhnen oder noch mit 17 im Bett zu haben?


    ein Familienbett ist nicht immer das gelbe vom Ei, aber wenn sich Probleme abzeichnen, kann man dann immer noch was tun. Aber warum JETZT handeln, wenn gar kein Handlungsbedarf besteht?


    Bei Nr. 2 habe ich jetzt in der Schwangerschaft abgestillt, weil ich 0 Milch mehr hatte. Im gleichen Zug haben wir dann, ohne Probleme das Geschwisterbett in unserem Schlafzimmer eingeführt. Hätte ich damals bei Nr. 1 auch schon geahnt, das es alles ohne Probleme laufen kann, hätte ich mir weniger Gedanken gemacht und auch damals anders gehandelt.



    Im übrigen':


    Mein Sohn hat vor dem einschlafen immer so ein Theater gemacht wie deine Tochter. Hinterher wussten wir warum. Nachdem wir in KiSS Behandlung waren, gleich auf der Autofahrt zurück, war es aufeinmal so ruhig hinten. Und was war? Nr. 1 war einfach so, (vorher nie dagewesen) eigeschlafen und seit dem ist es so, das er sich verkrümelt (so wie jetzt gerade :) ) sich in sein Bett kuschelt und einschläft.

  • Zitat

    Original von Stille
    WARUM muss ein Kind alleine einschlafen (ja, Gabi wird mich wieder mit bösen Blicken strafen ;)


    Ich glaub wir müssen mal einen Kaffee zusammen trinken - danach ist bestimmt alles vom Tisch ;)

  • Zitat

    Original von Ceddysmam

    Zitat

    Original von Stille
    WARUM muss ein Kind alleine einschlafen (ja, Gabi wird mich wieder mit bösen Blicken strafen ;)


    Ich glaub wir müssen mal einen Kaffee zusammen trinken - danach ist bestimmt alles vom Tisch ;)


    Das war sicher nicht so gemeint, wie du es gelesen hast. Ich wollte nur einem ABER vorbeugen. :) Bekommst ne PN


  • Ich hätte Dir auch gerne darauf was geantwortet, aber ... ähm ... Dumdidum ... weisst Du was passiert ist :S :D

  • Hallo Peter,
    mal gucken, dass ich die Nachfragen alle der Reihe nach beantworte:
    Also, ganz am Anfang nachts nur zappeln und aufgeregt sein, kein Weinen oder höchstens dieses ganz leise Quietschie-Quengeln kurz vor dem Einschlafen, dann hat er meistens von einer Sekunde auf die andere geschlafen. Wie gesagt, als ich die Reize reduziert habe (er hatte wohl schnell so eine Art Reizüberflutung) und das Licht ausgemacht habe ging es noch leichter.
    Nachmittags war es schon mehr Weinen, aber dieses ganz typische "Eigentlich-bin-ich-so-müde-Weinen". Deswegen habe ich auch so viel probiert, aber noch nicht einmal Stillen klappte, denn sowie ich eine falsche Bewegung gemacht habe, war er sofort wieder wach. Und manchmal hat ihn sogar das Schaukeln der Wiege zu noch mehr Wachsein animiert; nur so bin ich darauf gekommen, ihn einmal kurz ganz in Ruhe zu lassen. Ohne Ablenkung war er dann nach ca. 1 bis 2 Minuten Quengeln eingeschlafen.
    Seitdem machen wir immer dasselbe (stillen, kuscheln/tragen, Kirschkernkissen), wenn er müde wird, sage ich ihm leise Gute-Nacht und gehe raus. Er schläft seitdem immer ein, ohne zu weinen, sonst könnte ich das nicht machen. Ich mache es nur, weil er wirklich besser ein- und weiterschläft, als wenn ich dabei bin.
    Wenn er nachts wach wird, weint er manchmal - dann genügt es ihm, wenn ich ihm kurz über das Köpfchen streichel. Früher habe ich ihn immer hochgenommen und damit erst richtig wach gemacht.
    Was ich mache, wenn er irgendwann weint beim Einschlafen (und ich weiß aus Erfahrung - habe zwar nur ein eigenes Kind, bin aber achtfache Tante - dass es ab der Fremdelzeit wieder vermehrt Tränen beim Einschlafen geben kann, vor allem, wenn die Eltern dann das Zimmer verlassen - und zwar ganz egal, ob die Kinder vorher alleine einschlafen konnten oder nicht...) weiß ich noch nicht. Würde er im Familienbett einen guten und tiefen Schlaf finden, ich wüßte es ;-).
    Alles, alles Gute, die Dreamama

    • Offizieller Beitrag

    Wollte nur vermelden, dass ich ein absoluter Einschlafbegleitfan bin und mein Kind nie nicht wach hingelegt habe alleine. Wir haben ein Familienbett Mit 19 Monaten hatte ich dann ein Kind, dass mich aus dem Schlafzimmer warf - ganz ohne, dass wir irgendetwas dafür getan hätten. Und ich bin eigentlich recht traurtig darüber.
    Ich meine: Man sollte Vertrauen darauf haben, dass alleine einschlafen ist wie laufen oder essenlernen: irgendwann schafft das Kind das!


    Bei Mittagsschlaf kann ich nicht weiterhelfen. Hat meiner so gut wie nie gemacht, schon als Säugling kaum und da nur im Tragetuch.

  • Zitat

    Original von Stille
    OT, entschuldigt....


    @Gabi, nein weiß ich nicht?



    Da stand ...


    Zitat

    Benutzer »Stille« möchte keine privaten Nachrichten von dir empfangen.


    Nunja, jetzt weiss ich wie das ist ...


    Darf ich denn jetzt?


    Und ja, sorry fürs OT.


    Gruß