Spielen sie jemals auch alleine????

  • Tolle Überschrift - ich wusste keine andere Einleitung, die es auf den Punkt bringen könnte. Meine Kinder sind 4 und 7 Jahre alt. Sie sind sehr verschieden, streiten viel, können aber auch total toll miteinander spielen.
    Allerdings: sie tun es so selten!! Sie fordern BEIDE unsere Anwesenheit beim Spiel ein. Es sei denn, Freunde sind zu Besuch. Sonst müssen entweder mein Mann oder ich Animateur spielen. Ich komme zu nix - weder kochen, noch mal aufs Klo gehen. Mann, ich werde momentan dabei so sehr sauer, dass ich mich schon über mich selbst erschrecke.
    Wie macht ihr das, wie ist es bei euch?
    Habt ihr eine Idee???


    Danke und liebe Grüße.

  • Das hilft dir nicht weiter, aber meine beiden spielen seit die Kleine 1,5 Jahre ist wirklich schön miteinander. Meistens, denn Streitereien sind auch mal angesagt. :)
    Beide spielen auch prima jeweils ganz allein. Ab und an kommt dann mal eine Frage oder Bitte um Hilfe (und ja, dann wenn ich im Bad bin ;)), das war´s.
    Das ist so ausgeprägt, dass ich morgens vor dem Kiga mindestens eine aus dem konzentriertesten Spiel reißen muss, damit wir nicht viel zu spät los kommen. :D


    Ich habe das nicht gezielt gefördert. Ich habe halt mein Ding gemacht, die Kinder waren dabei (kochen, putzen, Wäsche) und haben geholfen oder gespielt.

    LG
    Marion mit zwei Mädels 04/04 und 05/06

  • :S :S :S :S :S
    ein traum!
    ich habe sie auch immer teilhaben lassen, sie helfen gern - allerdings ist das alleine spielen so selten, das kann ich ankreuzen.
    und es wird immer kompromissloser. sie fordern es so ein, dass sie erst erkennen, wie sehr mich das verrückt macht, wenn ich laut werde. vorher begreifen sie es nicht. für sie ist das eine strafe, wenn ich sage, sie sollen auch mal alleine spielen.
    sie WOLLEN nicht und fühlen sich von mir bestraft...

  • meine zwei sind zwar erst 3 und 1, spielen aber ansich sehr gut zusammen. Sie kennen es von Anfang an, ich bin Studentin, muss auch mal von zuhause aus am Laptop sitzen oder was lesen und dann beschäftigen sie sich alleine. Natürlich muss ich hin und wieder mal Streit schlichten #augen
    Finden sie kein gemeinsames Spiel? Meine finden es sogar ziemlich spannend alleine im Kinderzimmer zu sein, wenns zu ruhig ist muss ich immer gucken gehn ;)

    Liebe Grüße, Tine mit zwei wilden Hummeln an der Hand

  • doch, das ist es ja - sie können sogar sehr gut zusammen spielen.
    aber beide wollen, dass ich dann auch noch dabei bin!!!
    ich werde dauernd gerufen, und das nicht zur zum streitschlichten, sondenr auch jedes mal, weil ich dabei sein soll.
    8I

  • hi luna,


    du sagst, sie haben es immer eingefordert. meine frage wäre, ob du oder dein mann es dann auch immer gemacht haben?


    für mich persönlich gehört es auch dazu, definitiv und klar zu sagen, wann ich dazu keine lust habe. 4 und 7 jahre alt ist jetzt nicht mehr so klein, dass sie das nicht verstehen könnten.


    ich beschäftige mich auch gerne mit meinen kindern. aber ich habe auch zeiten, wo ich das nicht will. die betonung liegt dabei durchaus auf dem "will". ich habe nämlich auch das recht, das einfach zu sagen. ich will nicht.


    sofern ich das auch begründe und ihnen klar machte, dass das kein liebesentzug ist, sondern einfach nur die tatsache, dass ich nicht bei jeder aktivität meiner kinder anwesend sein möchte. weil ich eben auch mensch bin und weil ich hin und wieder eben andere dinge tue und nicht unterbrechen möchte.


    ich finde, das darf man sagen und vor allem darf man diese art von grenzen, die man hat - bei dir scheinen sie ja jetzt zu entstehen - klar machen.


    meine kinder kommen damit gut zurecht, solange ich ein auge darauf habe, wie wichtig es ihnen grade ist. mit wichtig meine ich eher ihren emotionalen zustand.


    gruß

    Kokosnuss, Ehe-Nuss
    2 Nüsse, 1 Nüssin (02/02), drei Lady-Nüsse (`82, `84, `85)
    Enkelnuss (09/10) und Hundenuss (06/10)
    ---------------------------------------------------------
    Durchaus zufrieden mit leichter Verblödung


  • Du fasst in Worte, was mir nicht gelungen ist. Du solltest wirklich (d)ein Buch schreiben. :)

    LG
    Marion mit zwei Mädels 04/04 und 05/06

  • Unterschreib!


    Abgrenzung ist angesagt! Warum scheust Du Dich davor, Deinen Kindern zu sagen, dass Du jetzt keine Lust hast?
    Ja, Du schreibst, dass Du sauer wirst. Aber dann ist es ja bereits zu spät.


    Bei uns läuft es so: Wir spielen was zusammen, und ich sage vorher, dass ich nach diesem Spiel kochen, putzen, telefonieren, ... muss, und dass ich erwarte, dass sie dann ein bißchen alleine spielt.


    Mir kommen jetzt allerdings ein paar Fragen: Dürften sie vielleicht mit ihrem Spiel bei Dir in der Küche spielen? Also, Du bist zwar da, aber Du spielst nicht mit und machst nebenbei Dein Zeug?
    Oder haben sie evtl. zuviel Spielzeug in ihrem Zimmer?
    Wenn meine Tochter nix zum Spielen findet und dauernd was von mir will, biete ich ihr meist an, hier in der Küche zu kneten oder was zu malen.


    Vielleicht war ja was dabei... Lieben Gruß!

    Es gibt Tage, an denen Du denkst, dass Du untergehst. Wie stark Du wirklich bist, erkennst Du erst, wenn Du sie überstanden hast...

  • Kokosnuss, ich stimme dir zu, dass es sicherlich wichtig ist, diese Abgrenzung deutlich zu machen, und dass man in so einer Situation vielleicht nur dadurch weiterkommt.


    Aber darüberhinaus denke ich, dass das auch ganz massiv Typsache ist.
    Eine Kollegin von mir hat auch eine Tochter, die nie alleine spielt. Und meine Kollegin ist weder der Typ, der bei jedem Bild den Entstehungsprozess beobachten muss, und auch keine, die nicht sagen kann, wann sie Zeit für sich braucht.
    Trotzdem ist die Tochter so, dass Mama, Papa, oder am besten beide, bei allem, was sie tut, dabei sein müssen. Auch jetzt noch, mit 7 Jahren (wird aber langsam besser).
    Ich hingegen habe ja meistens Vollzeit gearbeitet, und darum die Zeit, in der ich zu Hause war, gerne den Kindern gewidmet. Klar habe ich auch mal etwas für mich gemacht, aber eigentlich fast nie ein "jetzt will ich nicht" oder "ich muss jetzt aber diesundjenes machen" gesagt, wenn sie mich einbeziehen wollten.
    Trotzdem spielen beide sehr gerne und ausdauernd alleine, oder auch gemeinsam ohne mich (oder meinen Partner). Da muss ich dann gelegentlich zum Begutachten vorbeikommen, oder auch mal mitspielen, und wir machen auch nach wie vor viel zusammen. Ich bin jedenfalls echt froh, denn so ein permanentes bespaßen-Müssen würde mich, ähnlich wie dich, Lunablue, auch rasend machen.


    Wenn dich das zu arg nervt, dann lad' doch öfter Freunde ein (oder lass' sie dort hingehen), denn das klappt doch scheinbar gut.


    Beste Grüße,

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Zitat

    Original von huehnchen69
    Aber darüberhinaus denke ich, dass das auch ganz massiv Typsache ist.
    Eine Kollegin von mir hat auch eine Tochter, die nie alleine spielt. Und meine Kollegin ist weder der Typ, der bei jedem Bild den Entstehungsprozess beobachten muss, und auch keine, die nicht sagen kann, wann sie Zeit für sich braucht.
    Trotzdem ist die Tochter so, dass Mama, Papa, oder am besten beide, bei allem, was sie tut, dabei sein müssen. Auch jetzt noch, mit 7 Jahren (wird aber langsam besser).


    glaube ich gerne. aber eine frage dazu hätte ich noch. hat deine kollegin nur das eine kind?
    ich denke nämlich, dass es da schon einen unterschied macht, ob man ein kind hat, dass dann tatsächlich nur zuflucht suchen kann zu dem elternteil, der dann zuhause ist. oder ob man zwei oder mehr kinder hat, also durchaus ein anderes angebot vorhanden ist.


    ich weiß es von meiner ältesten tochter her auch so, dass sie, solange sie noch ein einzelkind war, sich nicht annähernd so gut beschäftigen konnte wie ihre schwester, die dann ja ihre ältere schwester hatte.



    Zitat

    Original von huehnchen69
    Ich hingegen habe ja meistens Vollzeit gearbeitet, und darum die Zeit, in der ich zu Hause war, gerne den Kindern gewidmet. Klar habe ich auch mal etwas für mich gemacht, aber eigentlich fast nie ein "jetzt will ich nicht" oder "ich muss jetzt aber diesundjenes machen" gesagt, wenn sie mich einbeziehen wollten.


    das ist jetzt aber noch der richtige vergleich oder?
    grade weil du vollzeit gearbeit hast, hast du einen ganz anderen hintergrund als jemand, der von morgens bis abends von den kindern belegt wird mit solchen ansprüchen. meine ich nicht böse, aber es hinkt einfach ein wenig.


    es könnte aber eben auch einfach sein, dass du kinder hast, die wie du selber sagst, diesen anspruch in der form nicht hatten. also hast du auch keine solche grenzen entwickeln können, oder?


    übrigens hab ich auch keine kinder, die so einen hohen anspruch hatten. bei mir ergab es sich duch die summe. einer löste den anderen dabei ab, etwas von mir zu wollen, so dass es über den gesamten tag gesehen ein daueranspruch an mich wurde, der eine grenze entstehen ließ.


    mag auch sein, dass ein "ich will nicht" etwas hart klingt. aber für mich ist es einfach ein ziemlich klar gesetztes signal an meine kinder, die mit derart klar gesetzten signalen besser zurecht kommen, als mit tausend erklärungen meinerseits, warum ich grade nicht will.


    gruß

    Kokosnuss, Ehe-Nuss
    2 Nüsse, 1 Nüssin (02/02), drei Lady-Nüsse (`82, `84, `85)
    Enkelnuss (09/10) und Hundenuss (06/10)
    ---------------------------------------------------------
    Durchaus zufrieden mit leichter Verblödung

  • Es ist bestimmt Typsache, aber trotzdem kann man das als Eltern auch mal einfordern. Ich denke schon, dass man es von einer 7jährigen verlangen kann, dass sie sich mal alleine beschäftigt. Sie kann ja im Zimmer bleiben, aber es gibt einfach keine Animation.
    Und ich denke, dass können sie auch erlernen.
    Fang doch klein an mit einer Mittagspause. Zuerst mal ein paar Minuten und dann steiger es langsam. Gib ihnen die Aussicht, dass du nach den 10 min. wieder mit ihnen spielst, aber sie müssen dich auch in Ruhe lassen. Stell eine Uhr, die piept, wenn die Zeit abgelaufen ist. Und ja, da muss man ziemlich konsequent sein am Anfang und sich ein dickes Fell aneignen. Jolina hat auch oft gejammert, ihr wäre ja sooo langweilig. Aber Langeweile ist wichtig für eigene Ideen. Bei uns war es ganz oft so, dass sie bis kurz vor Ablauf der Zeit gejammert hat und dann plötzlich anfing zu spielen.
    Mittlerweile ist sie 6 Jahre und es klappt sogar bei uns prima. Und sie muss dann ganz alleine spielen, da ist ja nicht mal ein Geschwisterchen. ;)

  • Zitat

    Original von Kokosnuss
    glaube ich gerne. aber eine frage dazu hätte ich noch. hat deine kollegin nur das eine kind?
    ich denke nämlich, dass es da schon einen unterschied macht, ob man ein kind hat, dass dann tatsächlich nur zuflucht suchen kann zu dem elternteil, der dann zuhause ist. oder ob man zwei oder mehr kinder hat, also durchaus ein anderes angebot vorhanden ist.


    ich weiß es von meiner ältesten tochter her auch so, dass sie, solange sie noch ein einzelkind war, sich nicht annähernd so gut beschäftigen konnte wie ihre schwester, die dann ja ihre ältere schwester hatte.


    Die Kollegin hat in der Tat nur diese eine Tochter, und es kann gut sein, dass es bei ihr anders wäre, wenn sie die jüngere Schwester gewesen wäre.
    Bei meinem Großen war es aber schon immer so, dass er sich auch gut alleine beschäftigen konnte, auch bevor Q. dazukam und bis er dann im bespielfähigen Alter war.



    Hmmm - ich fand eigentlich, dass das ein ganz gutes Beispiel dafür war, dass es nicht *nur* am mangelnden Grenzen-Aufzeigen liegt. Denn wenn meine Kinder auf Dauerbespaßung Wert gelegt hätten, hätten sie beste Chancen gehabt, das auch auszuleben. Denn durch den zeitlichen Ablauf der Betreuung (ich - TaMu/Aupair/Krippe/KiGa - Papa - Papa & ich) war immer ein "frischer" Erwachsener da, der das Bedürfnis gerne befriedigt hätte/hat. Dass es bei ihnen trotzdem nicht so ist, schiebe ich dann eben darauf, dass Kinder in der Hinsicht unterschiedlich gestrickt sind. Natürlich habe auch ich gelegentlich meine persönliche Zeit einfordern müssen/wollen, z.B. wenn ich telefoniert habe, oder etwas am Rechner machen wollte. Aber das ging problemlos und ohne Training.
    Oder worauf beziehst du es, dass der Vergleich hinkt? Vielleicht steh' ich einfach ein bisschen auf dem Schlauch.


    Wenn man aber Kinder hat, die die Aufmerksamkeit permanent einfordern, helfen bestimmt klare Ansagen, und so ein Schritt-für-Schritt Üben gut.


    Beste Grüße,

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

    Einmal editiert, zuletzt von huehnchen69 ()

  • richtig ist und das ist auch wichtig, dass nicht nur eltern wie kinder verschieden gestrickt sind.
    richtig ist aber auch, dass solche grenzen eher auftreten, je mehr man selbst mit kind zusammen ist. ist man also berufstätig und erzieher übernehmen einen großteil davon, kann man logischerweise auch geduldiger mit der zeit umgehen, die man selbst dann mit dem kind hat. so meinte ich das eher und auch komplett ohne irgendeine wertung.


    wobei ich mich jetzt grade selbst frage, ob das noch mit lunablues ausgangsfrage zu tun hat. denn ich hab keine ahnung, ob sie berufstätig ist. :D


    gruß
    p.s. bei uns hat es wesentlich geholfen, dass die kinder älter wurden. zu zeiten, wo sie z.b. mal ruhe und zurückgezogenheit brauchten, konnte ich genau das als ein beispiel dafür anwenden, dass es mir mitunter genauso ging. etwas richtig zu verstehen hat bisher immer am meisten geholfen.

    Kokosnuss, Ehe-Nuss
    2 Nüsse, 1 Nüssin (02/02), drei Lady-Nüsse (`82, `84, `85)
    Enkelnuss (09/10) und Hundenuss (06/10)
    ---------------------------------------------------------
    Durchaus zufrieden mit leichter Verblödung

    Einmal editiert, zuletzt von Kokosnuss ()

  • Zwei Gedanken: zum einen schmeisse ich zB meine beiden grossen manchmal auch aus der Wohnung - ab in den Garten oder ich sage ihnen auch, dass sie zu zweit sind, da braucht man sich nicht zu langweilen. Und allermeistens funktioniert das.


    Klappt das dann nicht, dann leite ich manchmal ein Spiel an. Also, ich helfen ihnen anzufangen und wenn sie dann vertieft sind, ziehe ich mich zurueck.


    Allerdings gebe ich zu, dadurch, dass ich Vollzeit arbeite, freue ich mich auf jede Minute, die ich mit den Kindern verbringen kann ;)

    Birth is not only about making babies. Birth is about making mothers - strong, competent, capable mothers who trust themselves and know their inner strength.

  • :) schmunzel! einen regen austausch habe ich hier angezettelt! :)


    ja, ich bin berufstätig, halbtags.
    witzig ist, dass hier keine einzige mutter gepostet hat, der es genau so geht, sondern die meisten von denen, die sagen, mit grenzen setzen ist es getan. ich denke aber auch, das sehe ich an meinem großen besonders, dass es typabhängig ist. manchmal hängt es auch mit entwicklungsschüben zusammen, aber im großen und ganzen sind beide mit mir sehr eng verwoben und auch klare grenzen, die ich mit ihnen abgemacht habe, werden nicht so recht akzeptiert. die beiden werden nicht wütend aber sie können es ganz schwer akzeptieren, wenn ich nein sage. und dann weinen sie und fühlen sich regelrecht vernachlässigt. und ihr wisst sicher selbst aus anderen situationen zum thema familie, dass es nicht einfach damit getan ist, die grenze zu ziehen - das ist doch mit einem ausspruch auch nicht getan.
    und abgrenzung ist wichtig, das weiß ich selbst, allerdings finde ich es immer erstaunlich, dass das vielen so fremd ist, dass die kinder immer ganz eng an der mutter sein wollen. klar, ich habe viel mit ihnen gemacht, immer - und auch gerne, aber mittlerweile brauche ich schon mehr zeit fpr mich uun ddas versteht keiner.


    wir arbeiten dran. an den grenzen und an der akzeptanz.


    danke für eure gedanken, das ist immer wieder sehr hilfreich für mich.

  • Klar ist das auch typenabhaengig. Aber es haengt auch an dir. Wenn ich zB nicht 100% hinter manchen Dingen stehe, dann merken das meine Kinder durchaus. Meine Kinder brauchen Naehe, und wir sind als Familie wohl extrem indem wieviel Enge wir miteinander vertragen, zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich unser Leben mit anderen Rabeneltern vergleiche. Aber ich glaube auch, dass gerade weil wir soviel Naehe haben, unsere Kinder sich auch gut ausserhalb des familiaeren Nestes bewegen.


    Das da natuerlich Phasen, Launen und Beduerfnisse aller Beteiligten mit reinspielen ist klar. ;)

    Birth is not only about making babies. Birth is about making mothers - strong, competent, capable mothers who trust themselves and know their inner strength.

  • Enge - das ist gut formuliert, Glockenbaum! Das ist bei uns auch so. Sie sind beide eigentlich selbständig und fröhlich und wenn Freunde da sind, sind wir, mein Mann und ich, auch komplett abgemeldet. Sind wir da, werden wir aber vereinnahmt.
    Ach, was soll's, wir lachen sicherlich irgendwann darüber!

  • Hallo Luna,


    ich denke es hängt auch sehr vom Temperament des Kindes ab.
    Unsere Luna hat kein Geschwister und hat schon immer viel selbst gespielt.
    Ich bin allerdings auch der Meinung dass Spielsachen für Kinder sind und habe Luna zum Beispiel gerne zugeschaut, wenn sie selbst etwas gebaut hat. Ich habe jedoch nicht mitgebaut, sondern nur zugeschaut und ihr gesagt, dass ich es schön finde, ihr zuzusehen, was sie baut. Ich habe sie bauen und machen lassen, ohne ihr vorzuschreiben, wie zum Beispiel bei der Holzeisenbahn ein richtiger Kreis aus den Gleisen gebaut wird. So hat sie halt nur einen Halbkreis oder eine Gerade gebaut und die Lok immer wieder an den Anfang gesetzt und hatte riesigen Spaß...manchmal stundenlang.


    Sie beschäftigt sich wirklich gerne mit sich selbst. Mittlerweile malt und bastelt sie stundenlang in ihrer Bastelecke und will dabei auf keinen Fall gestört werden. Und manchmal spielen wir auch gemeinsam mit der Holzeisenbahn, jedoch unter der Bedingung, sie baut auf. Was sie wirklich gerne tut. Mittlerweile baut sie auch Kreise und baut sogar Weichen mit ein ;)


    Ich denke, ein Teil wird von außen durch das Verhalten der Eltern gesteuert und ein Teil läuft ganz von allein, abhängig von der Persönlichkeit und dem Temperament des Kindes.

    Liebe Grüße
    Dani mit Leo (*Juli 2003+) für immer im Herzen #herz
    und Luna #mond (*August 2005) bei uns im Leben

    Einmal editiert, zuletzt von DaniMami ()