Hilfe fuer Drillingsmama

  • Hallo Mehrlingsmamas,


    ich habe heute eine Mutter gennengelernt und wir fanden uns auch gleich sympathisch. Sie erwartet Drillinge und hat auch noch eine 22 Mo alte Tochter. Ich habe ihr nun auf ihren Wunsch Kontakt zur oertlichen LLL vermittelt und Hilfe (einkaufen, kochen, abwaschen, aelteres Kind bespassen etc.) angeboten. Ausserdem ist sie am Tragen interessiert und wir werden uns bei ihr treffen und ein bisschen ueben.


    Nun eine Frage. Was hilft am meisten? Was haette Euch am besten entlastet? Ich will mich ihr nicht aufdraengeln (sie hat meine Nummer und Mail, ich ihre nicht) aber sie meinte sie haette sich schon frueher um Hilfe kuemmern sollen und jetzt wird es knapp (sie ist 28. Wo) und sie nimmt jede Hilfe die sie haben kann. Babykram haben sie uebrigends genug egschenkt bekommen, da herrscht kein Mangel.


    Aber ich dachte vielleicht:
    Federwiege
    TT


    (hat sie beides noch nicht) zur Geburt als Geschenk. Und ansonsten halt Hilfe im Haushalt so das sie den Kopf und die Haende fuer ihre Drillies hat.


    Sie meinte ihre groesste Angst waere, dass sie nicht aus dem Haus kommen wuerde und ihr dann die Decke auf den Kopf faellt und alle etwas unleidlich werden, zumal die Babies ja in der dunklen Jahreszeit mit Schlechtwetter kommen sollen.


    Uebrigends wir leben in London, so Deutsche Einrichtungen oder Hilfsangebote koennen wir hier nicht wahrnehmen.


    Danke schon mal fuer Euren Feedback und alles Gute.


    LG Gerne Mama

  • Eine Haushaltshilfe, die auch den Haushalt schmeißt und nicht nur die Kinder bewundern möchte ^^. Eine Einkäuferin für den Wocheneinkauf hätte mir auch gefallen :).


    Vielleicht machst du ganz konkret zwei Tage in der Woche zum gemeinsamen "Rausgehen" aus. Du kannst ihr helfen, die Kinder anzukleiden und zum Kinderwagen zu bringen. Denke aber daran, dass ihr, außer in Parks mit breiten Wegen, meist hintereinander gehen müsst.

    der die das Blog


    Mausejules Weg zum Klugscheißer - 2. Semester:
    Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: 2,7
    Wirtschaftmathematik: 1,3
    Allgemeines Verwaltungsrecht:
    Betriebliches Rechnungswesen:
    Betriebliches Marketing:

  • Wow, Respekt...
    Mir fiele da spontan neben dem TT noch zusätzlich etwas einfach anzulegendes ein, was man ab Geburt benutzen kann (Bondolino oder ein Mei Tai aus TT-Stoff) für den Mann oder irgendwen, der da mal ein Kind rumtragen wird. Vielleicht erhöht das die Tragebereitschaft. Ich finde das ewige TT-Neubinden schon manchmal recht nervig.

    das Mauselchen ist nun groß - daher neuer Nick

  • die idee von mauseule finde ich klasse!! du kannst dann ja auch ein baby tragen- wenn sie es möchte. zwei könnten getragen werden- eins im wagen und die ältere maus geht zu fuß oder aufm "kiddy board"..


    haushaltshilfe fänd ich auch recht wichtig...aber ihr einfach ein wenig "zeit" zu schenken ist doch ne wunderbare sache.


    lg

  • Meine erfahrung mit der haushaltshilfe war nun nicht die beste. ihr ertser gang führte zu den mäusen und dann folgten nettgemeinte ratschläge #yoga zum wäsche bügeln und kochen fand ich sie ganz praktisch #cool (wurde mir allerdings nur eine woche genehmigt, obwohl mein mann ständig auf montage ist. krankenkassen können sich wirklich anstellen.


    ich würde ganz dringend noch ein laufgitter empfehlen. ich lege beide dort sehr gerne mal ab. neben dem kinderwagen haben wir noch zwei manducas(gold wert, wenn man mal ein bisschen IN die läden möchte.)


    empfehle auch zwei flaschenwärmer. ein fw steht bei uns in der küche und der andere im schlafzimmer für die nacht.


    lg, sonia

    Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.


    (Maria Montessori)




  • Meine Erfahrungen mit Haushaltshilfe sind auch leider in der Hinsicht schlecht.
    Ich habe dann beim Jugendamt, aber unbedingt schriftlich, eine Hilfe beantragt und letztlich auch bekommen.
    Das macht sich schon allein deshalb bezahlt, weil Drillinge in aller Regel Frühgeburten sind und höchstwahrscheinlich Therapien brauchen.


    Und wenn ich jetzt mal ganz ehrlich sein soll, hat es mir immer viel geholfen, einfach nicht allein zuhause zu sein. Wenn ich eine Freundin oder eine Bekannte da hatte, war alles von ganz allein einfacher. Es gab mir einfach ein gutes Gefühl, weil man perse erst mal unsicher ist, ob man die Krisen schafft.


    Und ich sage dir, ihre Sorge darüber, ob sie aus dem Haus kommt, ist durchaus berechtigt. Es blieb mir auch immer nur zwischen Füttern und Wickeln ein knappes Zeitfenster, um überhaupt raus zu kommen. Und dann läuft das meistens noch so ab, dass man mit Mühe und Not alle Kinder angezogen hat und das erste der Säuglinge dann die Windeln wieder voll hat. Usw...
    Da ist es immer hilfreich, wenn man ein paar zusätzliche Hände hat oder ein paar aufmunternde Worte dazu.


    EIn Tragetuch hätte ich brauchen können, die Idee kam mir vor lauter Erschöpfung gar nicht. Denn es war immer das eine oder andere Kind unleidlich oder reizoffen und brauchte so einen engeren Körperkontakt.


    Gruß

    Kokosnuss, Ehe-Nuss
    2 Nüsse, 1 Nüssin (02/02), drei Lady-Nüsse (`82, `84, `85)
    Enkelnuss (09/10) und Hundenuss (06/10)
    ---------------------------------------------------------
    Durchaus zufrieden mit leichter Verblödung

  • ok danke erts mal fuer eure antworten. ich werde mich mit ihr treffen und sie und ihr mann und ihre mutter koennen dann ein paar tragehilfen ausprobieren. ich geb dann mal bescheid wie es so läuft.


    klein geschrieben, weil stille gerade.


    lg gerne mama

  • Zitat

    Original von soulfire
    vielleicht wäre zum tragen auch ein wee-go sinnvoll in dem Fall? Den Gibt's in der Zwillingsvariante!


    der ist aber nicht so toll.
    allerdings bei drilligen eventuell eine variante zur not zwei gleichzeitig verstauen zu können.

  • Zitat

    Original von Gerne Mama
    und ich dachte aucg mit tt würde dann die anzieherei von 1 oder 2 der kleinen wegfallen, weil man ja nur jacke überwerfen muss und mütze drauf - fertig!


    im winter würde ich neugeborene oder gar frühchen auch nicht unter der jacke nackt im tuch tragen. sondern ganz regulär, zwei lagen am körper plus gut geschützte beine.


    ich denke auch, dass besuch gut ist.
    ihre angst nicht raus zu kommen ist verständlich, vielleicht kann man ihr diese nehmen, nicht im sinne, du kommst schon raus, sondern ich helfe dir drin zu bleiben.
    er erlebe es schon bei zwillingsmüttern, dass sie es alleine am anfang nicht schaffen im alltag raus zu kommen. bei drillingen plus kleinkind wird dies kaum möglich sein bzw. schwer. aber wenn freunde, partner oder andere unterstützungssysteme da sind, ist es a) drin nicht mehr so schlimm und b) hat man hilfe zum raus kommen ;)


    abgesehen davon muss man erst mal abwarten, wann die babys, mit welchen voraussetzungen geboren werden.
    definitiv sinnvoll wird ein schmales tuch (frühchentuch) sein.

  • Mir hilft es immer sehr, wenn jemand da ist, der sich intensiv mit dem Großen beschäftigt. Dafür ist der auch immer sehr dankbar, vermutlich hört er von mir zu oft "warte", "Moment", "Ich kann grad nicht" usw... #schäm
    Die Tochter deiner Bekannten ist ja auch noch ziemlich klein und wird noch eine Menge Aufmerksamkeit beanspruchen.

    das Mauselchen ist nun groß - daher neuer Nick

  • Also natürlich dachte ich nicht nackig im Tuch sondern halt mit normaler Kleidung für drinnen und dann im Tuch (habe da ein warmes mit Fließanteil, plus Wintertragejacke drüber. Habe ich selber mit meiner Neugeborenen Tochter gemacht und sie hat definitiv nicht gefroren.


    Natürlcih muss man erstmal schauen wann die Kleinen kommen, ganz klar und ich bin da auch nicht blauäugig oder erwarte Wunder. Habe da einen medizinischen Hintergrund und kann eigentlich alles verstehen was Aerzte so von sich geben.


    Am Anfang müsste doch auch ein Strechiges (wie heißen die nochmal auf Deutsch #schäm) Tuch gut gehen. Kann man auch gut zwei drinne tragen und hat nicht die ewige Binderei. zumal die Drei wahrscheinlich recht leicht sein werden anfangs. Übrigends sind es zwei Jungs (eineiig) und ein Mädel.


    Ja das mit der Beschäftigung für das erste Töchterlein haben wir uns auch gedacht und haben jetzt mal ausgemacht ein- bis zweimal die Woche sie zu treffen, damit sie uns beschnuppern kann und uns kennelernt, bevor die Drei in unsere Welt kommen. Wir haben dann vor zusammen zu backen und zu kochen wenn Drillies da sind, dann sind sie beschäftigt (meine Tochter und ihre) und alle haben zu Essen.


    Sie ist neu in der Gegend und kennt keinen. Ihre Mutter wird sehr viel da sein und auch helfen und ihre Tochter geht 3x die Woche am Vormittag in Kiga, ihr Mann hat von 5 Tage Woche auf 4 Tage umgestellt. Ich und noch eine andere Mama (Zwillingserfahren) werden einen festen Plan ausarbeiten und dann versuchen die Tage aubzudecken wo Kleintochter nicht im Kiga ist.


    Nuh hoffen wir alle das die drei schön lange im Bauch hocken bleiben und die Ärzte nicht zu früh ranwollen. Aber sie scheint da einen ganz kompetenten Arzt zu haben. Sie wird wohl ab 34. Woche stationär aufgenommen und täglich geschallt bezüglich Versorgung der Drillies und sollte es nicht mehr gehen werden sie dann geholt. Bisher (toi toi toi) geht es ihr und den Kindern sehr gut.


    LG Gerne Mama

  • Hallo Gerne Mama,


    ja, wir hatten am Anfang auch eine Haushaltshilfe. War ok, aber nicht der Burner - trotzdem hat es mich bzw. uns entlastet.


    Eine tolle Hilfe, die mir spontan einfällt und die ich niemals vergessen werde: Eine wunderbare Freundin kam während der ersten Monate (naja, eigentlich während des gesamten ersten Lebensjahres der Drillis) immer wieder mit ein-/vorgekochtem/tiefgefrorenem Essen vorbei. Das war wirklich genial, weil wir schlicht keine Zeit (und Kraft) zum Kochen hatten, wir aber den großen Sohn ungerne auch nur vom Lieferservice ernähren wollten (und uns selbst eigentlich auch nicht). Dieser Freundin verdanken wir sehr viele gesunde, leckere Mahlzeiten, die uns Kraft gegeben haben - körperlich und innerlich. Auch heute noch wird mir ganz warm ums Herz, wenn ich daran zurückdenke.


    Ansonsten fand ich das erste Jahr mit den Drillis ingesamt wirklich sehr kräftezehrend und deprimierend, ich denke nur ungerne daran zurück. Irgendwas war immer! Ja, ich ging wirklich am Stock während dieser Zeit.
    Aber: Es wird besser! Das Kleinkindalter war zwar durchaus auch anstrengend, aber ich konnte die Kinder genießen und sie mich. Und das hält an, seitdem. :)


    Alles Gute,

  • HAUSHALTSHILFE! und Kinderbetreuung. Egal in welcher Form und wie lange! Alles hilft. Meine haben viel geschrien, jetzt nicht als Schreikinder, aber 3-4 h pro Kind mussten wir schon aushalten. Da war mir der Haushalt viel zu viel. Dazu kam, dass man ja, je nach dem wie die Kinder, wenn sie kommen fit sind, auch noch in die Klinik pendeln muß, was mit denen zuhause machen?
    Wie o.g. jemand der nicht nur die Kinder gucken will, sondern der anpackt. Ohne ständig zu fragen...äh wo soll das jetzt hin, äh wie machst du das sonst? Dann Frau man es auch selbst machen^^


    Ich wünsche auf die Entfernung viel Glück und Kraft, sowie noch viel Zeit im Bauch den Zwergen^^


    Grüße Ljuka

  • Mir hat es am Anfang sehr geholfen, dass meine Schwester oft nach der Arbeit vorbei kam. Sie hatte dann eingekauft und hat abends lecker und frisch fuer uns gekocht. Auch hat sie sich mal kurz um die Zwillinge gekuemmert, dass ich in Ruhe duschen gehen konnte (Luxus!).
    Ausserdem hat sie dafuer gesorgt, dass ich jeden Tag an die frische Luft bin. Wir haben dann die Babies gleichzeitig fertig gemacht, und sie hat eins die Treppen runter getragen (3. Stock ohne Aufzug, nach dem KS hatte ich so meine Probleme, beide gleichzeitig zu tragen).
    Als wir dann relativ viele "Schreistunden" hatten, kam sie ganz oft zu diesen Zeiten und hat ein Baby getragen.
    Mir hat es immer super geholfen, wenn ich nicht die ganze Zeit alleine war.

  • So, wollte mal berichten wie es so läuft. Mama und Familie (Babies, Kleintochter und Mann) sind gut drauf. Babies sind seit einer Woche daheim und verpennen noch den ganzen Tag. Sie stillt so zu 2/3 und der Rest mit Flasche. Sie wurden per Kaiserschnitt bei 35 + 4 geholt und waren nur 2 Tage auf Intensiv und dann noch 2,5 Wochen zum päppeln in special care. Bisher keinerlei Probleme. Die kleine Dame hat etwas Reflux, da hilft ihr das TT sehr was ich ihr geliehen habe. Sie wird dann nach dem Füttern ca. 1h rumgetragen (aufrecht) und dann ist wieder alles gut. Na ja nächste Wochen wollen wir anfangen mit bekochen und bespaßen der Kleintochter, da ist ihre Mutter dann für 5 Wochen weg und sie ist mit Mann alleine. Also bisher alles paletti, Mal schauen wie es wird wenn sie munterer werden. Ich habe schon voll das schlechte GEwissen, weil wir wahrscheinlich Januar/Februar ganz weit wegziehen (Moskau). Sehr kurzfristig und ganz ungeplant hat sich da eine Chance ergeben und nun lasse ich die Familie quasi hängen. Na ja sie werden es schon schaffen.


    LG Gerne Mama