Kinder und Süßigkeiten

  • lara: aber allein das wäre mir schon wieder viel zu viel Wichtigkeit um das Thema. Für uns sind es nur Süßigkeiten. So wie Äpfel und Gurken und Brot. Da muss ich nicht weiter ein thema drum machen (Obst, Gemüse ist übrigens auch frei zugänglich bei uns und wird auch sehr rege genutzt...)
    Und um gar nicht kämpfen zu müssen war für mich die einzige logische Konsequenz, dass es eben gar kein Fragen und bitten mehr geben muss.


    Ich habe Süßigkeiten übrigens früher heimlich im Supermarkt geklaut #schäm


    Wegen Vorräten: ich gehe in der Regel 1x die Woche (größer) einkaufen. Da kaufe ich dann auch ein paar Süßigkeiten, so dass für jeden was dabei ist: ein paar Cookies zum Kaffee, etwas Gummibären, evtl noch irgendwas anderes. Da darf jeder von uns vieren seine Wünsche äußern und wird auch berücksichtigt. Die Sachen sind dann da, zT sichtbar auf der Bar, zT in der Schublade. Wenn es leer ist, renne ich nicht gleich am nächsten Tag zum Supermarkt, sondern erst wieder wenn ich eh einkaufen gehe. Meist sind die Sachen bis dahin aber sowieso nicht leer, so dass ich meist nur alle 2 Wochen neu kaufe.
    (wenn ich meine Cola - über die ich völlig selbst bestimme, also völlig dereguliert - austrinke, kaufe ich ja auch nicht sofort nach, sondern wenn eben wieder Gelegenheit ist)


    Weil irgendwer fragte, was das mit TV zu tun hat und ich das Beispiel ja angebracht hatte - auch da versuchen wir es so zu handhaben, dass es darum keinen Kampf gibt um dem nicht die Wichtigkeit einzuräumen. IdR dürfen sie Fernsehen, wenn sie danach verlangen (Auswahl halt mit meiner Hilfe von Festplatte oder DVD), so dass wir da einfach auch nicht diskutieren müssen...


    Lg, Eva

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • huhu,


    wir machen einmal am Tag (nachmittags) "Teemahlzeit"


    mit Kerze, Tee, Obst, Nüssen ... und etwas Süßem (Rosinen und meist drei kleine Vollkornkekse, mal auch eine Honigwaffel oder ein Stück Kuchen)


    sonst gibts (eigentlich) nix


    es ist die Lieblingsmahlzeit meines Sohnes :)

  • Elefantenmama: ich hab auch Schokolade geklaut.


    Leanor:
    ohhhhh, du weckst ne wirklich schöne Kindheitserinnerung:
    Adventsabendbrot mit und bei meiner Oma:
    Roggenmischbrot mit reihlich Butter drauf, Boskop-Apfelschnitze, Nüsse, Früchtetee und dazu Schokolade.


    Oh meine Güte hab ich das geliebt :) :) :)

    Süsskram aus den Jahren 2009 und 2012 <3


  • klingt so wie bei uns eva...
    lg doris

  • Hier sind die Süssigkeiten nicht frei zugänglich. Aber wenn Töchterchen fragt, kriegt sie was (allerdings in der Regel nur einmal täglich, sie fragt aber auch nicht täglich), ausser kurz vor einer Mahlzeit. Sie kommt da aber eh eher nach mir, nach 2 Stück Schoki oder ähnlichem hat sie genug.

    Sternensohn (*+ 4/2006), Tochter (5/2007) und Sohn (2/2010)

  • hi,
    hier auch keine regelentierung. zwei total unterschiedliche kinder, auch von süßigkeitengeschmack her.


    süßes ist für uns eine art luxus, deswegen wird genossen. in unserem korb sind gummibären, schoki, sesamriegel, kokosriegel, schweinespeck, butterkekse, nüsse und lebkuchen.


    es kam schon mal vor, daß junior sich statt abendbrot zwei sesamriegel reingezogen hat. macht nix.


    aufgedreht sind sie teilweise auch, aber dann geht es raus zum rennen und toben.


    klappt hier sehr gut, obwohl unsere kinder vom typ her unterschiedlich sind.


  • hört sich kuschelig an. da ich immer koche und bediene und das seit über 7 jahren...reicht es bei uns nur für einen apfel zur teemahlzeit ;)

    sonja mit melina (03/03) + felix (11/06)

  • Ich halte das eigentlich auch offen ud habe (bis auf Probleme mit Besucherkindern) gute Erfahrungen damit gemacht.


    Ich kaufe allerdings selber eigentlich kaum mal was Süßes ein. Höchstens mal Kekse.
    Sie kriegt aber zu Karneval, St. Martin, Nikolaus, Adventszeit, Ostern aus diversen Zusammenhängen echt große Mengen. An die darf sie im Normalfall auch immer ran. Lange standen die dann einfach auf ner Kommode zum freien Zugreifen. Die Schüssel lasse ich jetzt allerdings nicht mehr offen rumstehen, weilich da mit zwei verschiedenen Besucherkindern schlehte Erfahrungen gemacht habe. Nachdem die enmal wußten, dass bei uns Süßigkeiten einfach so rumstehen, stürzten sie sich immer als allererstes darauf. Und das eine Besucherkind fand dann auch wirklich nie ein Ende. Da ich dann auch immer vergessen habe die Schüssel vor einem solchen Besuch wegzustellen, habe ich mir jetzt angewöhnt, sie generell im Küchenschrank aufzubewahren. M darf eigentlich imer was daraus haben, wenn sie fragt. Außer abends. Und direkt vorm Essen, sage ich auch schon mal, ass ich das jetzt nicht will, weil sie sonst ja kinen Hnger mehr auf das richtige Essen hat.


    Ich habe das Gefühl, dass ihr Konsum völlig ok ist. Sie hat auch schon ein paarmal ein von mir vorgeschlagenes Eis abgelehnt, weil sie gad keinen Appetit drauf hatte. Und sie ist schlank und liebt Obst und Salat (leider kaum Gemüse).


    Sorgen macht mir aber immer die Zeit bei ihrem Vater. Während bei uns das lange und frei rumstehende Zeug wirklich nur bei echtem Süßunger gegesen wird, bietet ihr Vater ihr immer neues Kaufen und Aussuchen. D.h. es sind immer neue und damit spannende Süßigkeiten. Sie darf sich dann scheinbar immer was aussuchen, egal wieiel er eigentlich schn so da hat. Jedesmal wenn er sie bringt, kommen ein bis zwei angebrochene Tüten neuer Süßigkeiten mit zurück. Die packe ich mittlerweile meist schnell weg. Und meist fragt sie auch nicht mehr danach.


    Aber ich glaube halt dieses immer was neues, spannendes ist echt gefährlicher als di dauernd rumliegenden, bereits bekannten Sachen. Bei mir isst sie auch ml ein paar Tage lang keine Süßigkeiten. Aber bei jedem Besuch beim Vater (ca. 2 mal die Woche) ißt sie Süßigkeiten.

  • Zitat

    Original von Elefantenmama
    Weil irgendwer fragte, was das mit TV zu tun hat und ich das Beispiel ja angebracht hatte - auch da versuchen wir es so zu handhaben, dass es darum keinen Kampf gibt um dem nicht die Wichtigkeit einzuräumen. IdR dürfen sie Fernsehen, wenn sie danach verlangen (Auswahl halt mit meiner Hilfe von Festplatte oder DVD), so dass wir da einfach auch nicht diskutieren müssen...


    Lg, Eva


    Eva, ich hatte das gefragt, weil sich bei mir sofort das Klischee vom dröge in die Glotze stierenden, dabei Chips und Schoki in sich reinschaufelnden, ab und an dabei den Mund verfehlenden, adipösen 10-Jährigen vor dem inneren Auge zeigte, das ja oft hervorgeholt wird, wenn es um TV, Süssigkeiten oder beides geht. Und das kann ich so überhaupt nicht bestätigen. Ich muß den Fernseh- und Wii-Konsum lediglich der Gerechtigkeit halber regeln, sonst säße Luca den ganzen Tag davor und die Mädels hätten das Nachsehen. V.a.a Eleanor dürfte dann keine KiKa-Sendungen für Kleine gucken...


    Hier gibt es einen "Süssigkeitenschrank" wo aller Naschkram reinkommt. Z.Z. ist der voll -mit halbleeren Packungen und Resten von Faschingsbonbons, die keiner mehr mag. Ab und an (ca. 1-2x im Monat) kaufe ich Kekse, Chips, Schokolade etc. aber wie schong esagt, so viel essen meine Kinder davon nicht.

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen". (von unbekannt, aber ich find's extrem zutreffend)

  • Bei uns gibt es gar nichts Süßes in dem Sinne (allerdings von Anfang an nicht).
    Dafür machen wir viel selbst: Fruchtgummies, Schokolade, Nutella, Kuchen, Eis, Kekse ect...(ohne Zucker und Aroma). Es hat eine Weile gedauert bis wir die Rezepte zusammen hatten, aber inzwischen können wir eine Menge anbieten.
    Es läuft wirklich gut, sie holt sich die Süße aus Trockfrüchte, selbstgemachte Nascherein und Obst. Aber wie gesagt, dass machen wir von Anfang an und auch wir Eltern.


    Und bei mir gab es keinerlei Einschränkung und ich habe dennoch nur Süßes ohne Ende gegessen, ich sehe da keinen Zusammenhang - und bei uns gibt es ja keine Einschränkung, es gibt halt nur selbstgemachtes (was meine Tochter übrigens mit zubereitet).



    Ffo

  • Ffo: darf ich fragen, wie alt dein Kind ist? Irgendwann wird es doch auch zwangsweise mit der "echten Welt" in Berührung kommen... Und dann?

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • Hm, ich persönlich möchte eigentlich, dass Süßigkeiten von den Kindern als etwas Besonderes wahrgenommen werden, das nicht immer und üebrall zur Verfügung steht (und eben nicht als gleichwertig mit anderen Nahrungsmitteln) - die Kinder wissen, dass es ein-, zweimal am Tag etwas Kleines gibt (meistens nach dem Essen) und sind zufrieden damit.
    Klar gibt es auch mal Ausnahmen wie an Ostern oder Nikolaus, aber ansonsten kann ich mit dem Thema Deregulierung nicht viel anfangen.
    Ich merke doch, dass ein höherer Zuckerkonsum (und er wäre definitiv höher als jetzt, wenn ich das Zeug freigeben würde) ihnen nicht gut tut, außerdem hat der Große auch schon heftig Karies, das macht mir schon ziemlich Sorgen, er isst sehr viel Obst, da will ich die Zähne nicht auch noch mit Zucker strapazieren...


    LG

  • @Elefantenmama:
    Ich sehe es ähnlich wie Esotante- für mich sind Süßigkeiten keineswegs auf einer Ebene mit Lebensmitteln, die zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung beitragen wie Obst und Gemüse.


    Außerdem richtete sich meine Schilderung, wie WIR in UNSERER Familie mit dem Nervproblem um immer mehr Süßigkeiten umgegangen sind, wirklich an diejenigen, die zur Zeit darunter leiden, daß es eben immer schon Thema und oft Machtkampf ist.


    Wenn es das bei Euch nicht ist, umso besser.
    Der Ausgangspunkt dieses Threads war aber ja, daß es in einigen Familien leider nicht so entspannt läuft.


    Beim Fernsehen haben wir auch völlig unterschiedliche Ansichten- Fernsehen möchte ich für mein Kind ausschließlich und nur, wenn ich die Sendung kenne und dabei bin.
    Von daher würde ich es zur Zeit nie meinem Kind überlassen, das selbst zu entscheiden.
    Vermutlich sind Deine Kinder aber auch schon größer- meiner ist erst 4; mag sein, ich ändere meine Haltung dazu, wenn er 10 ist oder so.

  • also, erstmal vorneweg: natürlich sehe ich einen Unterschied zwischen Obst und Süßigkeiten - so war mein Post nicht gemeint (auch wenn ich sehe, dass es so ankommen kann). Ich meinte damit viel eher, dass ich dem eben keine größere Bedeutung beimesse, als allen anderen Lebensmitteln auch. eben damit es nicht zum Machtkampf ausartet, denn damit würden die Süßigkeiten einen zu hohen stellenwert bekommen.


    Das ist der eine Punkt. Der andere Punkt ist der, dass ich möchte, dass meine Kinder lernen, vernünftig damit umzugehen. Das können sie aber nur, indem ich sie auch lasse. Und dann kommt vielleicht mal eine Situation wo sie aufdrehen, oder wo sie Bauchweh bekommen, ja, aber dann lernen sie eben: das war zu viel. Davon geht die Welt noch nicht unter. Würde ich nun sehen, das passiert immer wieder, würde ich evtl anders handeln - aber das tut es eben nicht und ich denke, sie essen nicht mehr Süßigkeiten, als andere Altersgenossen. Nur eben selbstbestimmt.


    Und dass ich sie darin nicht reglementiere heißt ja noch lange nicht, dass wir nicht darüber sprechen und dass keine Aufklärung erfolgt. Im Gegenteil. Ernährung ist bei uns immer wieder mal ein Thema: sie wissen welchen Einfluss Zucker auf die Zähne hat, wie es abgebaut wird, welchen Einfluss das auf die Blutwerte hat etc (Großtöchterchen findet es sehr faszinierend, dass man über den HBA1C-Wert den Zuckerspiegel der letzten Wochen monitoren kann). Insofern wissen sie natürlich, dass ein zuviel an Zucker nicht gut ist und sind sich dessen bewusst. Sie gehen halt maßvoll damit um.


    Und auch ich schrieb hier davon, um zu zeigen - es muss nicht ein Kampf sein. Wir haben damit angefangen, da war die Große 3, die Kleine 2 - eben weil es VOrher auch ein Kampf war. Ziemlich bald, war es dann kein Thema mehr.




    Wg dem Fernseher: wie ich bereits schrieb ist es da eben nicht komplett dereguliert im Sinne von sie können schauen, was und wieviel sie wollen, sondern eher im zeitlichen Sinne. Mir ist klar, dass ich sie da noch nicht soweit selbst lassen kann. Daher geht es eben auch nur in die Richtung. sie dürfen bestimmen, wann sie schauen möchten (wenn es in den Tagesablauf passt, also natürlich nicht, wenn wi gerade Essen etc), WAS sie schauen, beraten wir dann allerdings gemeinsam. Entweder sie haben schon eine Idee, oder ich schlage etwas vor.


    Lg, Eva

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • @Elefantenmama


    Meine Tochter wird 4. Sie ist schon oft mit der Süßigkeitenrealität in Kontakt gekommen (andere Kinder, aber vor allem Fremde [Verkäufer] die ihr was schenken wollen).
    Wir haben das ihr und anderen erklärt warum wir keine Süßigkeiten oder anderes ungesundes essen. Für sie ist das völlig normal, sie fragt von sich aus was da alles drinn ist - allerdings haben wir auch Kontakte (Freunde, Familie die für selbst auch so essen, ich glaube deshalb kommt sie sich auch nicht wie ein Exot vor).
    Ausgangspunkt für uns war es damals, dass sie absolut keine Zähne putzen wollte und auch heute nicht gründlich. Es erfordert schon mehr Aufwand, aber ohne Süßigkeiten kann man sehr gut leben.
    Und ja irgendwann wird sie sicherlich solch Zeug essen und irgendwann ist sie ja auch für sich selbst verantwortlich.

  • Was mir gestern noch bewusst geworden ist, ich finde es sehr schwierig, den Kindern den Süssigkeitenkonsum selbst zu überlassen, solang ich ihnen nicht nahebringen kann, dass die Fairtrade Schoki und Bio Gummibärchen wirklich sauteuer sind und wir es uns nicht leisten können, dass da täglich Unmengen vertilgt werden.


    Gibt es hier noch mehr Familien mit diesem Dilemma ?

    Nr. 1 Sommer 06 - Nr. 2 Herbst 08 - Nr.3 Frühling 11 und Nr. 4 Herbst 13 #herzen

  • waschbär
    wir haben so ähnliche "probleme" unsere tochter hat nahrungsmittelallergien, reagiert schon auf kleinste mini mini mini spuren......
    das heißt, unsere süßigkeiten werden ausschließlich im reformhaus gekauft, reismilchschokoladen produkte, gummizeugs, auch mal riegel oder jetzt zu weihnachten, schokoweihnachtsmänner usw.....
    wir wohnen zu dem sehr ländlich und ich muß fast alles an "besonderen" lebendsmittel bestellen, süßes wie auch reismilch, reismilchsahne usw.......


    also versuchen wir hier grade einen mittelweg zu finden
    es gibt besondere süßigkeiten ,die es nicht täglich gibt, hier frei zugänglich stehen selbst gebackene kekse auf dem tisch

  • waschbär: auch wenn wir hier nicht nur fairtrade-bio haben, haben wir dieses "Problem" ja dadurch etwas gelöst, dass es im Prinzip ein ungefähres Budget gibt, ich fahre ja auch einfach nicht jeden Tag einkaufen und im Prinzip gilt das auch für alle anderen Lebensmittel: wenn die Bananen ufgegessen sind, dann gibt es halt erstmal keine.
    Mit den Süßigkeiten ist es auch so - ich kaufe eine sinnvolle Menge pro Woche, mehr gibt es halt nicht - ich finde, da haben sie ziemlich schnell gelernt, das einzuteilen... (ist ja irgendwie auch der Sinn unserer Regelung)


    edit Ffo: wenn das bei euch gut klappt so, dann ist das doch schön :) Ich möchte meine Kinder da nich so sehr beschränken, was das Essen angeht, töchterlein muss durch ihre Nahrungsmittelunverträglichkeit schon auf genug verzichten... Aber auch sie wissen natürlich, dass ein Apfel gesünder ist als eine Tafel Schokolade und finden das auch wichtig. Aber manchmal muss es eben Schoki sein - auch für mich ;)

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

    Einmal editiert, zuletzt von Elefantenmama ()

  • Na, da habe ich ja mal was losgetreten! #cool


    Möglicherweise ist die Deregulierung echt einen Versuch wert, hier gibt es nämlich gerade dauernd Machtkämpfe- und ich bin davon schon genervt genug (und mit "Frischling" auch manchmal viel zu müde, um angemessen zu reagieren #schäm). Wo ist der neue Fred?


    Zitat

    Original von waschbär
    ich finde es sehr schwierig, den Kindern den Süssigkeitenkonsum selbst zu überlassen, solang ich ihnen nicht nahebringen kann, dass die Fairtrade Schoki und Bio Gummibärchen wirklich sauteuer sind


    Tjahaha, das Problem haben wir hier auch. (Deshalb wird auch viel zu oft konventionelles Zeugs gekauft #schäm) Ich versuche gerade, im Zusammenhang mit Samba (Ich liiiiiiiiiiiieeeeeebe Samba #augen) z.B. den Zusammenhang zwischen Arbeit und Geld zu erkklären (oder: "Wenn ich Dir alle Spielzeuge kaufen würde, die Du mir in dem Katalog gezeigt hast und haben willst, dann hätten wir einen Monat nichts zu essen.") Naja, hilft noch nicht so wirklich.

  • würde ich Süßigeiten frei zugänglich machen, hätten wir hier ziemliches Wettkampfdenken, befürchte ich, das heißt, dass sich die Kinder nicht nur dann was nehmen würden, wenn sie wollen, sondern auch, wenn ein Geschwister sich was nimmt, um jaaaa nicht zu kurz zu kommen #augen. Aber vielleicht sollte ich es 'mal probieren?


    Ansonsten fahre ich ganz gut mit der Regel, dass es direkt nach dem Mittagessen Nachtisch gibt, ein Eis oder ein Kinderriegel oder so. Dann ist meist Ruhe, manchmal wollen sie nachmittags nochmal eine Kleinigkeit. Hält sich momentan aber in Grenzen.


    Übrigens würde das Freigeben des Fernsehers hier nie, nie funktionieren, und wenn ich sehe, wie dusselig schon das Fernsehprogramm abends die Kleinen macht und wie agressiv zusätzliches Fernsehen nachmittags die Große macht - also nee, das muss ich sehr, sehr stark begrenzen.

    Grüße von Flickan


    ...dem Postmann mach ich nicht mal mehr im Bademantel auf, seit ich weiß, dass er für alle spioniert, die wissen wollen, was mich in meinem Leben so verdammt zufrieden macht (Element of Crime)