kein krabbeln - ich bin traurig

  • Ich selbst soll das Krabbeln auch ausgelassen haben, Zappelchen hat mit 10,5 Monaten angefangen. Vorher war es niemals in Sicht, erst ganz spätes Drehen, kein Vierfüßler, kein Krabbeln. Dann aus heiterem Himmel den Flur runter.
    Ich war aufgeregter als sie.


    Dafür spricht sie zwar recht intensiv, aber das einzige wirkliche Wort dabei ist "Katze". Und das wird so ziemlich für alles verwendet das toll ist, alle andere ist dada.
    Papa, Mama, Opa oder ähnliches, darüber würde ich mich auch mal freuen, aber das dauert wohl noch. Zähne sind auch erst 2 da.

    Achly. #female (<<< Für Shevek) Großmeisterin der Holzschnitzer, Waldkobold. Rote Wuschelhaare, grüne Augen. OHREN.
    Die Ziege ist kein Fressen!

    Meine Kommata sind Individualisten!

    Wo ist meine Kuh?

  • Zitat

    Original von MeNeMaes kann gut sein, dass sich dein baby eines tages hinstellt und losläuft, es gibt so "theoretiker", die sich das ganze ein paar monate anschauen, durch den kopf gehen lassen und dann einfach machen und somit sehr viele schritte einfach überspringen :)


    Das ist eine sehr schöne Erklärung, so war es wohl auch bei meinem Nichtkrabbelkind. Eine PEKIP-Bekannte sagte mir mal, daß es sog. "Schau-Kinder" gibt. Die beobachten lieber, als daß sie erstmal selber probieren. Das würde auch zur "Theoretiker-Theorie" passen.


    Aber ich kann verstehen, daß Du traurig bist. Ich genieße beim Dritten die Krabbelphase jetzt auch wieder sehr. Das ist einfach sooo süß.... #love

  • Und ich möchte noch anmerken, dass in meinem Pekip-Kurs kein anderes Kind vor 10 Monaten gerkabbelt ist. Die ersten werden jetzt ein Jahr alt, und zwei von denen sitzen auch nur und schauen die Welt an und krabbeln nicht. Und das, obwohl sie im Kurs sind und Kontakt zu gleichaltrigen haben....


    ...ich glaube, das kommt ganz bald!

  • dankeschön, ihr lieben. mehr davon! :)


    ich weiß es doch eigentlich, aber ich bin halt auch nur eine mama. und dieser doofe arzt hat mich ganz durcheinander gebracht mit seinen "behinderungen" und "wasserköpfen".


    der kleine mann ist so toll, er bringt mir so viel glück, der ist so unglaublich süß. und ich habe so dermaßen schlechte laune, weil er einfach noch ein bisschen braucht.

  • Meine Große ist mit 11 Monaten gekrabbelt, die Große meiner Freundin erst nachdem sie schon laufen konnte - mit 14 Monaten. Das wird schon :).

  • Gib ihm und Dir die Zeit, die er braucht!


    Mein Sohn ist erst mit 14 Monaten gekrabbelt und mit 2(!) Jahren gelaufen.
    Ich finde, es hat ihm sehr gut getan, nicht zu drängen, sondern darauf warten zu können, wenn es für ihn Zeit ist. Ich glaube, es war für sein Körpergefühl sehr gut.

  • Oh, Du Arme!


    In meiner Babymassage-Gruppe war auch eine total verzweifelte Mama, weil ihr Töchterchen sich mit 1 Jahr weder drehen, noch auf dem Bauch liegen, noch den Kopf selber halten wollte und jetzt springt sie rum, als gäbe es nichts anderes...


    Und bei ihr war es so, dass sie außer dem Arzt niemand mehr beruhigt hat :D


    Das wird noch! Ganz bestimmt...

    Nette mit Papa und Juju (April '07) und Mausi (Dez '08 ) Mäusebutz (Sept '12) Chefzwerg (Nov '14) und ?? (Feb '17)

  • Meine Mutter hat mir grad gestern erzählt, dass ich und mein Bruder nie gekrabbelt sind. Wir sind auch beide spät gelaufen, haben dafür früh geredet :D


    Meine Kinder haben mit 12 Monaten noch kein Mama, Papa etc. gesagt. Mein Kleiner ist erst mit 17 Monaten gelaufen.


    Es hat alles seine Zeit und siehe es doch mal so, dafür hast Du ein bisschen länger die schöne puschelige Babyzeit :) :) :) Es geht doch eh alles so schnell :)

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Meine Große ist auch erst mit 12 Monaten in den Bereich Robben, Krabbeln, Sitzen gekommen. Dann ist sie gute 5 Monate gekrabbelt und dann einfach mit 18 Monaten aufgestanden und gelaufen und zwar ziemlich sicher nach ganz kurzer Zeit. Noch heute ist sie eher vorsichtig und macht etwas erst wenn sie es sich wirklich zutraut.


    Die Kleine jetzt robbt seit gut 6 Wochen und ist viel früher dran als die Große (damit auch nicht wirklich früh, nur im Vergleich). Dabei bin ich mit ihr in keiner Krabbelgruppe, sie war einfach von der ersten Sekunde an ein ganz anderer Typ.


    Die Große tanzt nun Kinderbalett, sie wird nie zu den Motorisch Schnellsten/Geschicktesten gehören, hat aber keinerlei "Verzögerungen" mehr. Eine ganz normale 4 jährige eben. Der Arzt hat bei der U6 zwar hingeschrieben "steht noch nicht" und Physio verschrieben aber das war auch alles. Verrückt hat uns hier zum Glück niemand gemacht. Bis auf die anderen Eltern, waaaas?? das Kind macht noch nicht.... (hier bitte wahlweise einsetzen was die anderen Kinder eben schon konnten).


    Jedes Kind ist eben ein ganz eigener Typ und braucht mehr oder weniger Zeit. Ich persönlich find ja die krabbelnden 6 Monate alten Kinder viel "anstrengender" weil sie noch weniger einschätzen können wo die Gefahren lauern als die etwas älteren. Ich bin ganz zufrieden mit meinen geruhsamen Kindern.

  • Mein Mäuschen ist erst mit 14 Monaten gekrabbelt und die ersten zaghaften Laufversuche alleine gabs mit 19 Monaten, "sicher" laufen dann mit 20 bzw. 21. Im selben Zeitraum ist der Sprachknoten geplatzt. Mit einem Jahr war an "Mama" & "Papa" nicht zu denken ;)...
    Ich hab mir auch Sorgen gemacht, jedoch keinen Druck ausgeübt und abgewartet - er hats alleine ganz toll hinbekommen. KiÄ und Physio haben auch gesagt das er einfach mehr Zeit braucht als andere Kinder. Und nun rennt er wie ein junger Gott :D.

  • Ach Mensch. Mach dir nicht so viele Gedanken (und wechsel ganz schnell den Arzt...soll er doch andere mit Wasserköppen belästigen :D) - Oke braucht einfach noch ein wenig Zeit. Es muss doch auch gemütliche Menschen geben, oder?


    Unsere Kiä hat, als sich die Zwergin damals nicht drehen wollte, gesagt: "Manche Kinder brauchen eben länger. Aber _wenn_ sie es können, dann sofort richtig."

    Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.
    Voltaire

  • Eloise, lass dich nicht verrückt machen! Ich glaube, man muss bei Bemerkungen von außen einfach auf Durchzug schalten und dem Kind seine Zeit lassen!
    Hier sind 10,5 Monate - aber auch null Anstalten in Richtung krabbeln oder robben. Hier wird sich gekugelt und gut ist. Das Einzige was ich vermisse ist, dass sie sich von selbst hinsetzen kann (habe immer ein schlechtes Gewissen mt dem Hochstuhl...) Gut Ding braucht Weile ;)

    Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat

    Original von Pflaenzchen
    Ich persönlich find ja die krabbelnden 6 Monate alten Kinder viel "anstrengender" weil sie noch weniger einschätzen können wo die Gefahren lauern als die etwas älteren. Ich bin ganz zufrieden mit meinen geruhsamen Kindern.


    Nach zwei Kindern dieses Typs: JA! Ich bin neidisch auf die Mamas in den Krabbelgrppen, deren Kinder nicht im zarten Alter von 8 Monaten von Regalen gepflückt werden müssen! Auf Laufanfängerkinder, die ein "STOP" verstehen oder ein "HEISS!!!!!", einfach weil sie geistig weiter sind. Kinder, die an der Haustür stehen bleiben, wenn man sie abstellt und nicht sofort abhauen...


    Ach ja Eloise: sprachlich ist er dann aber voraus! und wie sieht es feinmotorisch aus? Sie mal dein Kind an und erzähle uns, was er alles kann. Du wirst staunen, wo er alles noch von der Norm abweicht und was er viel besser kann als Altersgenossen - es ist nur nicht so augenfällig wie die Fortbewegung.

  • Zitat

    Original von Kalliope


    Ach ja Eloise: sprachlich ist er dann aber voraus! und wie sieht es feinmotorisch aus? Sie mal dein Kind an und erzähle uns, was er alles kann. Du wirst staunen, wo er alles noch von der Norm abweicht und was er viel besser kann als Altersgenossen - es ist nur nicht so augenfällig wie die Fortbewegung.


    Genau, das mach mal!


    Mein großes Kind ist mit acht Monaten gekrabbelt. Mit gerade zwölf gelaufen. Glückwunsch Mutti, alles richtig gemacht ;)
    Das zweite Kind setzte sich nicht auf, drehte sich nicht, krabbelte nicht. Bekam unter massiven Protest seinerseits mit zehn Monaten KG nach Bobath und wurde zuhause regelmässig zu den Hausaufgaben gezwungen. Mit dem ERgebnis, das es sich drehen konnte und trotzdem keine weiteren Anstalten machte sich weiterfortzubewegen. (Trotzdem würde ich das KG und Hausübungen immer wieder machen), sitzen nur wenn wir es hingesetzt haben #schäm weil wir das Genöle beim liegen nicht mehr ausgehalten haben. Dann Fortbewegung im Porutschermodus. Mit zwölfeinhalb Monaten ist es gelaufen, mit sechzehn oder so gekrabbelt. Und mit diesem Kind war ich genauso beim Pekip etc wie mit dem Großen, sogar eher mehr, weil wir die Pekipkurse früher angefangen haben. An Vorbildern hat es also nicht gemangelt. Heute ist es ein motorisch sehr fittes, sportliches, achtjähriges kind

    Ich bin nie gescheitert. Ich habe nur tausendmal gelernt, wie es nicht geht.

  • Gibt es denn eigentlich sonst Auffälligkeiten?? Ich lese das ein Stück weit raus, aber deutlich sagst du es nicht. Handstütz beispielsweise machen die meisten "normalen" Kinde,r die das Krabbeln nur überspringen schon. Tut er das nciht, kann eben durchaus auch mehr dahitner stecken. Ich persönlich hab ein Kind, das ähnlich war, und Pikler ist gut und schön (wirklich), aber man darf nie aus dem blick verlieren, was noch sein könnte. Deswegen würde ich trotzdem einiges abklären lassen. Mein Sohn ist jetzt 6 und letztlich mussten wir feststellen,das Problem ist nicht körperlich, was uns die Schulmedizin einreden wollte, sondern ein Wahrnehmugnsproblem, dass es ihm versagte bestimmte körperliche Entwicklungen normal zu vollziehen. Wir haben so ziemlich alles hitner uns, was man in der Hinsicht hinter sich haben kann und mein Tipp: körperliches würde ich immer zusätzlich beim Osteo abklären lassen, und dazu: Homöopathie. Die hat mit mir zusammen den wirklichen kern des Problems gefunden und gelöst!
    Aber offen gesagt bin ich froh, dass es mein 1. Kind war, das Probleme hat/te, denn da ist man einfach unvoreingenommener und entspannter als beim 2., wo man weiss, wie einfach ein normales Kind sich entwickelt.

  • Frau Aly von der Piklergesellschaft hat nicht aus dem Blick verloren das noch was sein könnte, mich zu einem MRT für meine Tochter ermutigt. Wir waren beim SPZ, meine Tochter ist durchdiagnostiziert von oben bis unten. Und sie hat ja auch eine Sehbehinderung. Und ist lustigerweise ein Guck-Kind: erst laaange beobachten, dann nachmachen.


    Insofern denke ich auch, dass es sein muss, sich mit Wasserköpfen usw. auseinanderzusetzen, weil das ausgeschlossen werden muss. Danach kann man sich dann zurück lehnen. Meine Tochter hat keinen Armstütz gemacht und das Drehen in d r Zeit der Augen-Ops (mit ca. 3 Monaten) wieder verlernt. Und sie ist auch nicht in anderen Bereichen schneller, sie ist eben überall langsamer. Ich dachte vorher auch immer "jede hat ihre Stärken" ,ist eben nicht immer so. Sie ist trotzdem ein tolles Kind und ich versuche, dieses krampfige nach Stärken Suchen auch sein zu lassen. Mit 18 werden ihre Stärken deutlich zu Tage treten aber mit 1, 2 oder 3 Jahren muss man noch keine Stärken haben, da darf man einfach klein sein.

  • Du wolltest mehr, hier kommt also auch noch was:


    Meine beiden waren motorisch nicht so die Schnellsten.
    Beide zum ersten Mal gedreht mit etwa 7 Monaten.
    T. ist dann wenig später ganz normal gekrabbelt (8-9 Monate?), Q. allerdings nie.
    Er hat sich mit vielleicht 10-11 Monaten so eine ganz eigene Fortbewegungsmethode erarbeitet, irgendwie im Sitzen nach vorne beugen, abstützen, nachrutschen - ich kann es gar nicht beschreiben. War jedenfalls auch recht fix damit. Ich hatte noch meine Hebamme im Ohr, wie wahnsinnig wichtig das Krabbeln doch wäre, wegen der überkreuz-Vernetzung der Hirnhälften. Halte ich für Humbug, ich meine damals beim Nachlesen auch Literatur gefunden zu haben, die das widerlegt. Jedenfalls ist er ein sehr cleveres Bürschchen, obwohl er nie gekrabbelt ist.


    Er hat dann übrigens noch lange bevor er mit ca. 14 Monaten frei laufen konnte angefangen, sich überall hochzuziehen und hochzuklettern. Mit 1 Jahr auf den Stuhl vor der Küchenarbeitsplatte, knapp nach dem Laufenlernen seitlich am Fahrrad hochgeklettert und sich in den Kindersitz gesetzt #augen.
    Was sind es doch für entspannte Zeiten, wenn sie sowas noch nicht machen ;).


    Wenn körperlich doch alles in Ordnung ist, hoffe ich, dass bei euch bald der Knoten platzt, und du die Zeit bis dahin trotzdem recht entspannt genießen kannst.


    edit: Keines meiner Kinder hat Pekip, KG oder sonstwas an Förderung in dieser Richtung gemacht.


    Liebe Grüße,

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

    Einmal editiert, zuletzt von huehnchen69 ()

  • danke euch!


    ich habe mich etwas gefangen und halte mich an meine signatur :)


    ausserdem habe ich eine frau aus meinem gvk getroffen, deren sohn auch noch nicht krabbelt und sie erzählte mir von einer anderen frau aus dem gvk ... ja, das tut gut zu hören.


    natürlich ist es für mich wichtig, zu wissen, das mein sohn gesund ist! und genau deswegen waren wir ja noch bei einem anderen arzt und genau deswegen werden wir auch noch zu einer osteopathin gehen.


    und ja, oke ganz schon eine ganze menge. vor allem gute laune und viel liebe verteilen #love

  • Meine letzte Tochter ist auch nicht gekrabbelt. Irgendwann so um den 11 Monat hat sie angefangen sich rutschend auf dem Popo fortzubewegen.
    Alle fandens herrlich,noch nie gesehen sowas hieß es immer. Nur der Hosenboden litt. ;)
    Gelaufen ist sie auch erst spät (1,5) und das trotz großer Geschwister.
    Irgendwann im Laden, hat sie angefangen einen Puppenwagen zu schieben,da war der Knoten gepaltz.Ganz einfach,ganz plötzlich.
    Alle "Übungen" meinerseits schlugen fehl. Sie hats echt gemacht als sie soweit war.
    LG


    Ein Kind kann einen Erwachsenen immer drei Dinge lehren:


    grundlos fröhlich zu sein,


    immer mit etwas beschäftigt zu sein


    und nachdrücklich das zu fordern, was es will.


    Der Fünfte Berg, Paul Coelho

    Einmal editiert, zuletzt von La_Luna ()