isst/trinkt wenig

  • ich habe ein 8 monatiges leichtgewicht. sie nahm immer wenig zu, ist aber fit und nicht etwas überdünn. einfach ein baby ohne grossen babyspeck. (69 cm auf 6500g)


    ich stillte nach bedarf, ca alle 2 stunden. abends clusterfeeding, ab 21.00h bis 8.00h durchgeschlafen.


    wegen arbeitsbeginn und weil sie so leicht war start beikost mit 5,5 monaten.
    sie ass okay, nahm den schoppen okay. aber immer nur 110ml, nur 120g brei. stillen 18.00h-21.00h und morgens. sie bekam vormittags eine flasche, mittags brei, früher vormittag eine flasche, später nachmittag brei.


    arzt und mütterberatung (hatte mich extra bei der beratung rückversichert...) sagten, ich müsse die flasche am nachmittag weglassen, weniger oft füttern, sie ässe zu oft. wenn ich weniger oft etwas gebe, dann wird und soll sie mehr aufs mal essen.


    und damit hörte das durchschlafen sofort auf. mittlerweilen stille ich nachts alle 2 stunden.


    sie isst auch nicht viel mehr an menge.


    ich weiss einfach nicht mehr weiter. wenn sie nicht so leicht wäre, hätte ich mich auch nie mit solchen fragen an die beratung gewandt.


    soll ich die flasche am nachmittag wiedre einführen?
    in der nacht statt stillen eine flasche geben, wird sie nicht mehr satt?
    einfach so weitermachen udn das nächtliche aufwachen hat gar nichst mit der ernährung zu tun?
    ist es eigentlich okay, nur 120g zu essen und eher oft? nicht alle können aufs mal so viel essen. wieso soll man nicht oft füttern?
    so viele fragen...

  • Liebe Gurkensalat,


    es gibt die Meinung, dass Kinder n icht so oft "snacken" sollen, sondern vielmehr zu bestimmten, festgelegten Zeiten, eine bestimmte Menge essen sollen. Das mag bei manchen Kindern gut funktionieren, vielleicht sogar sinnvoll sein, aber deiner Beschreibung nach, wohl nicht für dein Kind passend.


    Wenn Du und dein Kind gut damit zurecht kommen, mehrmals täglich eben kleinere Mengen zu essen, dass belass es doch dabei. Gerade der schnell wachsenden Organismus eines Babys und Kleinkinds ist in der Regel mehr auf häufigere Nahrungszufuhr eingerichtet, als auf seltene große Mahlzeiten. Solange die kleinen Mahlzeiten nicht aus Schokolade u.ä. bestehen, sondern aus vollwertiger Kost, sehe ich da kein Problem.


    In wie weit nun das nächtliche Aufwachen etwas mit der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten oder eventuell doch einfach nur etwas mit der Entwicklungsphase des Kindes zu tun hat, kann ich dir nicht sagen. Ausschließen würde ich jedoch nicht, dass dein Kind schlicht und ergreifend versucht seinen Rhythmus, der ihm am Tag nicht mehr gewährt wurde, in die Nacht verlegt hat.


    Liebe Grüße
    Denise