• Zitat

    Original von Genmaicha
    Aber konventionelles Gemüse wird doch genauso gedüngt. Mehrere Dünger, alle bis zur Höchstgrenze. Nur dass das konventionelle noch mehr und noch schädlicher gedüngt werden darf.
    Nee, die Aussage ist doch sehr einseitig zu sehen.


    Ok, ich frage sie dann auch noch zum Vergleich der Testungen Bio / Nicht-Bio. Das wird sie mir sicher fachlich begründen können ;) Meld mich heute Abend nochmal :D

    und HIER und HIER treffen sich die Münchner Raben #top



    I`ve failed over and over and over again in my life....and that is why I succeed
    Michael Jordan

  • Das mit den Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln hab ich aus dem konventionellen Landbau gehört. Deshalb fanden sich z.b. immer so viele Pestizide auf konventionellen Weintrauben.

  • Ahhhh es ist genau der Markstand von dem ich am Samstag viele ungewaschene Erdbeeren (und viel gekochtes Gemüse) gegessen habe!!!


    Meine Freundin hatte die Erdbeeren zur kulturellen Landpartie direkt vom Markt mitgebracht, hat mir noch erzählt, dass es ihr Marktbeschicker sei und war 100% davon überzeugt, dass alles gut ist. Ich habe mich von ihr überzeugen lassen und sie genossen.


    Das gibt es doch gar nicht!!!

    mit Junge *2006 und Mädchen *2008 #sonne

  • Ich denke, es geht um Sprossen? Ist der ganze Hof verseucht?


    Warum denken eigentlich immer alle, wenn was Bio ist, muss man es nicht waschen? Am Wochenende auch erlebt: "Ach, das ist Bio, das müssen wir nicht waschen". Na klar muss man das immer waschen. Wenn man Erdbeeren nicht ewig im Wasser herumliegen lässt, verlieren sie kein Aroma. Wieso auch, die haben doch auch eine Schale, wenngleich sie etwas dünner ist. Die Produkte gehen auch im Biolandbau durch viele Hände und liegen vielleicht irgendwo im Staub.

  • Ja es geht um die Sprossen, aber es besteht ja der Verdacht, dass das Wasser im Schlauch versucht gewesen sein könnte. Außerdem habe ich trotzdem ein seltsames Gefühl. Sorgen mache ich mir aber nicht!


    Ich esse Erdbeeren beim pflücken immer direkt, auch Himbeeren, Walderdbeeren etc. Bzw. bislang auf jeden Fall, vielleicht überdenke ich da meine Handlungen mal.


    Dieses Mal waren wir mitten in der Pampa, wo es kein fließendes Wasser gab als sie ihre Erdbeeren aus dem Korb holte - noch originalverpackt. Normalerweise hätte ich sie schon gerne gewaschen, aber da war nichts und die Verlockung zu groß ;)

    mit Junge *2006 und Mädchen *2008 #sonne

  • Zitat

    Original von Isis


    Warum denken eigentlich immer alle, wenn was Bio ist, muss man es nicht waschen?


    Ja weil da keine Pestizide sind, die abgewaschen werden sollen!! Ich habe auch schon so oft Bioäpfel nur am Pulli abgerieben und einfach so gegessen. Abgerieben, nur weil ich mich von den Bio-Verkäufern geekelt habe, die eventuell meinen Apfel in der Hand gehalten haben. Biomöhren schäle ich auch nie, weil ich denke, dass da Vitamine drin sind (ok, Erde wasche ich schon ab).
    Wenn ich an Bio denke, dann denke ich an meinen Garden, als Kind habe ich Äpfel, oder Kirschen vom Baum, oder Pflaumen, einfach von der Erde gehoben und gegessen. Davon bin ich NIE krank geworden.


    lg malkontentka ( wieder Migrääääne geplagt, heul.....aber sicher nicht vom Gemüse ;()

  • Zitat

    Original von Isis
    Ich denke, es geht um Sprossen? Ist der ganze Hof verseucht?


    Warum denken eigentlich immer alle, wenn was Bio ist, muss man es nicht waschen? Am Wochenende auch erlebt: "Ach, das ist Bio, das müssen wir nicht waschen". Na klar muss man das immer waschen. Wenn man Erdbeeren nicht ewig im Wasser herumliegen lässt, verlieren sie kein Aroma. Wieso auch, die haben doch auch eine Schale, wenngleich sie etwas dünner ist. Die Produkte gehen auch im Biolandbau durch viele Hände und liegen vielleicht irgendwo im Staub.


    Eben!!!
    Und es gibt ja auch noch andere Krankmacher, wie z.B. Fuchsbandwurm.
    Oder aber, der Pflücker raucht Zigarette und geht mit seinen ungewaschenen Nikotin-und-Arsen-Fingern an die Erdbeeren dran, die dann entsprechend vergiftet bei uns in den Mündern landen. #finger


    Auch Bio-Obst und Bio-Gemüse werden bei mir immer gewaschen.

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe


  • moment mal - also pauschalisieren finde ich hier jetzt auch nicht korrekt. es gibt sicherlich unterschiede zwischen EG öko-"bio" und naturland "bio" oder demeter "bio". KONKRET zu diesem hof steht auf deren website:


    "Aus dem vegetarischen Gedanken, keine Nutztiere zu halten und zu töten, benutzen wir keine tierischen Düngemittel wie Gülle, Mist oder Horn, sondern setzen auf einen pflanzlichen Bodenaufbau. Die Grundlage unseres Anbaus ist die Dreifelderwirtschaft mit einem Brachejahr in jedem dritten Jahr."

  • Zitat

    Original von Maimami
    Ich esse Erdbeeren beim pflücken immer direkt, auch Himbeeren, Walderdbeeren etc. Bzw. bislang auf jeden Fall, vielleicht überdenke ich da meine Handlungen mal.


    Es ist ein deutlicher Unterschied, ob Du die Erdbeeren selber vom heimischen Strauch pflückst und gleich ißt oder ob Du sie irgendwo kaufst, wo sie irgendwer gepflückt hat, sie mal sonstwo runtergefallen sind usw..

  • Hier ist mal der Fragebogen des RKI für die Betroffenen.


    http://www.dgfn.eu/index.php?e…fe2c96e72b883904bca1444ca


    Ich finde es ja schon merkwürdig, daß die Lebensmittel so ausgewählt - sprich Fleisch und Milch gar nicht - abgefragt werden. Immerhin warnt die WHO ja auch vor Fleischkonsum. Sehr komisch!

    Liebe Grüße
    vom Lanzelot


    Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist,
    wie sie ist,
    es wär nur Deine Schuld,
    wenn sie so bleibt.
    (Die Ärzte)

  • Zitat

    Original von Isis
    Wenn man Erdbeeren nicht ewig im Wasser herumliegen lässt, verlieren sie kein Aroma. Wieso auch, die haben doch auch eine Schale, wenngleich sie etwas dünner ist.


    Eben, ich hatte noch nie "verwässerte" Erdbeeren, ich wasch und trockne die immer gründlich.
    Auf dem Feld wandern sie allerdings gleich in den Mund, das ist halt Restrisiko, mach ich mir keinen Kopf drum.
    Mein Mann ist allerdings von der ganz "harten" Sorte, der wäscht keine Tomate, keien Paprika, nix, isst er alles so direkt aus der Packung (und meistens isses nicht bio) :S
    Kann ich ihm nicht abgewöhnen...


    LG

  • Zitat

    Original von Katrin

    Zitat

    Original von Maimami
    Ich esse Erdbeeren beim pflücken immer direkt, auch Himbeeren, Walderdbeeren etc. Bzw. bislang auf jeden Fall, vielleicht überdenke ich da meine Handlungen mal.


    Es ist ein deutlicher Unterschied, ob Du die Erdbeeren selber vom heimischen Strauch pflückst und gleich ißt oder ob Du sie irgendwo kaufst, wo sie irgendwer gepflückt hat, sie mal sonstwo runtergefallen sind usw..


    trotzdem kann da n vogel oder ne Schnecke raufgek***t haben oder die ist vorher schon sonstwo längsgekrochen, oder n fuchs raufgepieselt haben- beim städtischen anbau, z.B. in Berlin Mitte auf der Upperclass-Loft-Dachterasse der Feinstaub der Stadt sich auf das junge Obst und Gemüse legen...ich glaube, es ist schon "Gold-Standard" die Dinge immer zu waschen, bevor man sie verzehrt...nur oft macht man's nicht, um nicht überpingelig zu sein...oder päpstlicher als der Papst...oder komisch aufzufallen ;)


    Maimami: das hätt mir auch passieren können. ich bin z.b. nicht eingeschritten, als unser junior auf dem handy und dem schlüssel der kinderklinik-kinderärztin rumlutschen durfte 8I 8I 8I 8I 8I 8I im klinikum (damit er bei der sono abgelenkt ist)--- das war an dem tag, als die ersten fälle von ehec dort eingeliefert wurden. auch kinder. in ihrem dienst. ich glaub, man muss immere voll da sein und sofort einschreiten/unterlassen. ich wünschte ich wär so direkt und nicht so zögerlich und überredbar - manchmal. oder die erdbeeren halt nicht essen, wenn sie nicht gewaschen wurden. egal wie komisch es der erdbeeren-anbieter findet...


    (btw: unser kleiner hatte dann eine woche wässrigen (nicht-blutigen) durchfall. ich hatte noch nie mit meinen stillkindern durchfall...hab ihn die woche wieder vollgestillt...)


    ich nehm mir jetzt mal vor noch pingeliger zu werden, Konfliktscheuheit abzulegen und mehr spontan "I-N Y-O-U-R F-A-C-E!" zu sein und es mir vornehmen, dass es mir egal ist, wenn sie mich bescheuert finden

    • Offizieller Beitrag

    Ich höre gerade eine Diskussion mit Hörern auf Bayern 2. Es geht um EHEC. Der Experte, der da ist heißt Dr. Klaus Neuhaus und kommt vom Institut für Mikrobielle Ökologie TU München. Der schwört Stein und Bein, dass der EHEC-Erreger in die Pflanze geht.
    Irgendwie weiß man wirklich nicht mehr, wem man was zu dem Thema glauben darf.

  • und da haben wir sie auch schon, die militante anti-bio-diskussion.
    bio-gemüse ist gefährlicher als radioaktive verseuchung. ich kann kaum glauben, was in so manchen köpfen vor sich geht. #sauer


    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=37110&page=55



    zitate:


    "1. Die Grünen machen traditionell besonders gerne und dicke auf Bio. Analog zur Hysterie um einen Reaktor am anderen Ende der Welt, bei dessen Havarie es genau NULL Todesfälle gab, erwarte ich einen sofortigen schrittweisen Ausstieg aus der Bio Landwirtschaft und bereits jetzt die Stillegung en paar der ältesten Betriebe.
    2. Doch die Herkunft ist geklärt. Der Erreger stammt von eienm veganen Bio Bauernhof in Niedersachsen, deshalb bitte Massnahmen siehe 1. einleiten.
    3. Na ja 17 Toten, die an Biokost krepiert sind, stehen bisher NULL Tote durch Industrienahrung, sowie eine deutlich höhere Lebenserwartung durch behandelte Lebensmittel gegenüber."


    "Die Keime sind 100% Bio. Oder verstehen Sie was nicht?
    "Bio"-"Wirtschaft" verzichtet auf Pestizide und Antibiotika.
    Laut dem Bauer von dem Gartenhof hat er ja nur "Samen und Wasser" verwendet.
    Das Resultat:
    2000 Verseuchten
    1000 mit Langzeitschäden
    22 Tote.
    Das sind die Folgen der "Biowirtschaft".
    Die "Grünen" müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden.
    Zum Vergleich. Die schlimmste Atom-Katastrophe in Tschernobyl:
    Insgesamt 28 Strahlentoten.
    Noch ein paar Wochen, und die Grüne Seuche hat die Tschernobyl-Bilanz überholt."


    "Trotzdem, ist Bio mindestens genauso gefährlich wie die radioaktive Strahlung. Ich würde behaupten, Bio ist sogar wesentlich gefährlicher!
    Die grüne Bio-EHEC Seuche hat diese Gefahr sehr eindrucksvoll gezeigt.
    Die meisten Opfer sind ja Kunden der Reformhäuser, Bioläden und Salattheken gewesen!"


    #sauer

    lieben gruss, doro

    2 Mal editiert, zuletzt von ASMVC ()

  • Zitat

    Original von schokine
    ;) nein, sie isst nicht NUR Selbstangebautes. Sie kauft Nicht-Bio, vorallem Südfrüchte und Gemüse welches sie nicht selbst anpflanzen kann.


    Und Nicht-Bio ist dann besser? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Oder ist sie aufgrund ihrer Erfahrung die Meinung, dass es keinen Unterschied macht, da beides gleich verseucht ist und da kann man dann auch dass billigere Nicht-Bio kaufen. Allerdings dachte ich immer im Bio-Anbau sind im Gegensatz zum konventionellen Anbau Pestizide weitestgehend verboten und dass die angesammelten Pestizide das Problem sind und nicht der Dünger, der ja im Grunde höchstens zu einer erhöhten Nitratbelastung führen kann, v.a. bei Salat und Blattgemüse. #gruebel


    LG,
    Corax #rabe

    Läuft bei mir! Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.

    Einmal editiert, zuletzt von Corax ()

  • ASMVC: Du liest solche Diskussionsthreads? Das habe ich mir nach 1-2 Versuchen ja komplett abgewöhnt. Früher dachte ich mal, Telefon-Kaltacquise müsste der schlimmste Job auf Erden sein. Inzwischen denke ich, dass die Leute, die solche Diskussionsforen auf verfassungswidrige, bzw. nicht regelkonforme Inhalte hin überprüfen müssen, noch ärmer dran sind.
    Wie viel Mist in manchen Köpfen rumspukt und dann als Tastaturdurchfall in so einem Forum landet, ist wirklich beachtlich. Und von dem, was du zitierst, fühle ich mich in der Meinung mal wieder bestätigt.


    Liebe Grüße,

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Ich habe eben NDR-Info gehört, ein Interview mit einem Mikrobiologen aus Halle. Er vermutet, dass sich die mutierten, resistenten Bakterienstämme aufgrund übermäßiger AB-Gabe gebildet haben und dann entweder über das Saatgut oder das Grundwasser auf die Sprossen gelangt sind.


    Wenn das wirklich so ist, dann hat sich die Seuche unabhängig von der Betreibungsphilosophie des Hofes (Bio/konventionell) ausgebreitet. Diese Gärtnerei ist doch dann nur ein Glied in einer Kette von Umständen, auf die wir keine Kontrolle mehr haben. Außerdem fürchte ich, dass die Schließung des Hofes nur kurzfristig die Ehec-Welle eindämmen wird. Der Keim ist doch schon da...der verschwindet doch nicht einfach wieder!?


  • Schneck, falls Du es mal irgendwann schaffst, mich auf dem Land zu besuchen, gucken wir uns mal einen demeter-Hof in der Umgebung an.


    Mag sein, dass das alles "Natur" ist, aber es kann schon gut sein, dass beim Möhren ernten noch Ziegenmist an den Schuhen klebt oder eine Hofkatze an die zum Verladen abgestellten Kisten mit dem tollen demeter-rucola pisst ;)


    Ich glaube, keimfreier ist der Gurkenanbau in Almera allemal :D


    edit: Ich hab weiter oben gelesen, dass dieser gärtnerhof eigene Brunnen hat. Ist es erlaubt, damit das Gemüse zu waschen? Ich weiss nur, dass Brunnen ziemlich unsicher in der Qualität sind. Wir haben einen auf unserem Hof und gießen damit nur Blumen. Das Wasser hat keine Trinkwasserqualität.

  • Zitat

    Original von Isis


    Schneck, falls Du es mal irgendwann schaffst, mich auf dem Land zu besuchen, gucken wir uns mal einen demeter-Hof in der Umgebung an.


    Dürfen da beliebige Besucher durchlatschen? (mit städtischem Mist an den Schuhen?)