Wie habt ihr euch gefühlt? Eure Erfahrungen

  • Liebe Frühchen-Mütter,


    da ich derzeit sehr viel damit konfrontiert bin, möchte ich sehr gern erfahren wie eure Erfahrungen bezüglich der Frühgeburtlichkeit eurer Kinder sind.


    Im Speziellen:


    :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)


    Ich bin euch dankbar für das Teilen eurer Erfahrungen :)

    "The planet does not need more successful people. But, it does desperately need more peacemakers, healers, restorers, storytellers and lovers of every kind [...] to make the world habitable and humane." (David Orr)

  • Hallo MaidenMotherCrone,


    ich mache mal einen Anfang. Manchmal brauch ich bei solchen Fragen auch etwas Zeit, oder Nachfragen vom Fragensteller, also vielleicht komme ich auf manche Gedanken erst in ein paar Tagen.


    1. Kind:
    Verk. Gebärmutterhals festgestellt, dann 3 Tage Krankenhaus mit Lungenreifespritzen. Danach zu Hause schonen. Zuerst war ich sehr verunsichert und hatte Angst, daß das Kind zu früh kommt. Da sich der Gebärmutterhals etwas erholt hatte, wurde ich zuversichtlicher. Ich habe es mir zu Hause gemütlich gemacht und mich auf ruhige Wochen zu Hause eingestellt. Da ich keine Wehen hatte, habe ich dann doch dran geglaubt, daß die Schwangerschaft nochlänger dauert.
    Am Ende der 33. SSW hatte sich der Gebärmutterhals doch wieder verkürzt und meine Ärztin hat mir einen Cerclagering gelegt.
    In der Zeit habe ich mich eigentlich gar nicht mit einer drohenden Frühgeburt auseinandergesetzt. Ich wollte so etwas nicht lesen. Ich dachte, wenn es passiert, will ich nicht schon vorher über die Risiken Bescheid wissen.


    Ein paar Tage später (33+5) hatte ich dann einen Blasensprung. Auf der Fahrt ins Krankenhaus habe ich mich schon auf einen Kaiserschnitt eingestellt. Weil ich noch keine Wehen hatte, habe ich erstmal einen Magnesiumtropf bekommen und die Ärzte wollten, die Schwangerschaft irgendwie bis zum Ende der 34. SSW bringen.
    Bei dem Gedanken, habe ich wohl sehr sparsam geguckt, meint mein Mann. Es war das absolute Notfallkrankenhaus, dort wollte ich eigentlich gar nicht mein Kind bekommen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dort noch ein paar Tage zu liegen mit gesprungener Fruchtblase. Dann gingen auch die Wehen los, nach 2 Stunden war meine Tochter da.


    Die Geburt war dort sehr blöd. Es haben so viele im Kreißsaal gewartet: 2 Hebammen und 2 Gynäkologinnen waren dabei, dann noch 2 Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern.
    Obwohl meine Tochter gleich geatmet hat, wurde sie gleich auf die Intensivstation gebracht, ich habe sie nur ein paar Sekunden angucken können.
    Die Schwestern und die Stillberatung auf der Frühchenstation waren sehr gut.



    2. Kind
    Alle haben mir Mut gemacht, daß jede Schwangerschaft anders ist und daß es nicht wieder zu einer Frühgeburt kommen muß. Es war auch eigentlich immer alles okay, mal ein bißchen Aufregung beim Zuckertest.
    In der 28.SSW war dann der Muttermund allerdings fingerdurchlässig, weil ich noch eine leichte Blutung hatte, war ich 3 Tage im Krankenhaus. Der Gebärmutterhals war noch okay. Weil ich eben schon einmal eine Frühgeburt hatte, wurde ein Test gemacht, der die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt in den nächsten 2 WOchen vorraussagt. Der Test war positiv also habe ich die Lungenreife bekommen.
    Bis dahin dachte ich noch, daß ich es zum ET schaffe. Aber dann war mir irgendwie klar, daß das auch wieder nichts wird.
    Mir wurde dann auch nicht mehr richtig Mut gemacht.
    Nach 2 Wochen war das Kind noch im Bauch, und habe innerlich auf diesen blöden Test geschimpft.
    Ein paar Tage später (30+3) hatte ich nachts so ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, mein Mann hat Senkwehen vermutet, er ist Gynäkologe... Wir sind ins Krankenhaus gefahren, um ein CTG zu schreiben, das war ohne Wehen. Bei der Untersuchung war aber klar, daß die Geburt schon losgegangen ist. Ein Wehenhemmer hat nix gebracht, ca. eine Stunde war meine 2.Tochter da.


    Weil die Kinderärztin und Kinderkrankenschwester im Nebenzimmer gewartet haben, durfte ich meine Tochter ganz kurz auf der Brust liegen haben. Das war toll.


    Beim 2. Kind war ich sehr viel entspannter in dieser blöden Situation. Obwohl meine beste Freundin mir schon oft gesagt hat, daß sie es bewundernswert findet, wie ruhig und entspannt ich schon beim 1. Kind gewirkt habe, als sie auf der Frühchenstation war.


    Ich wußte vorher, daß meine Kinder im Bauch nicht unterversorgt waren. Viele Frühchen sind ja zu leicht, sind unterversorgt usw. Da war schon immer sehr froh, daß sie der Schwangerschaftswoche entsprechend entwickelt waren. Sie hatte zum Glück auch im Krankenhaus keine Infektionen, und konnten einfach in Ruhe weiterwachsen. Das Milchabpumpen hat beide Male geklappt und das Stillen hinterher auch. Da war ich beim ersten Kind auch sehr unsicher, beim 2. war ich mir sicher, daß das wieder alles klappt, weil ich das schonmal geschafft habe.


    Die Diagnose, daß die Schwangerschaft wahrscheinlich nicht bis zum ET geht, war schon total blöd. Es ist so schwierig zu beschreiben.
    Vorher dachte ich immer, daß eine Frühgeburt automatisch Kaiserschnitt bedeutet, davor hatte ich Angst. Und da bin ich dankbar, daß meine Kinder in diesen Ausnahmesituationen wenigstens "normal" geboren wurden.


    edit. ist jetzt doch länger geworden als ich dachte.... #schäm

  • na, dann will ich auch mal:


    die Große kam kurz vor ET, wir hatten war ne typische Krankenhausgeburt (Käferstellung zum Ende hin, Wehentropf, keine wirkliche Stillberatung...) und nach dem Start hats mit dem Stillen auch nur ein paar Tage geklappt - das als Vorgeschichte ;)


    Nun die Zwillinge (die kamen Anfang 30. Woche)
    :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    Total überraschend, bin mit nem komischen Gefühl am Freitag sicherheitshalber noch mal zur Ärztin, die hat nen offenen Muttermund und ne Trichterbildung festgestellt, mich auf die Liege verbannt und Krankenwagen gerufen. Und sie hatte echt Schiß, dass die beiden noch unterwegs kommen und ist daher mitgefahren ins KKH.
    Dort gabs dann absolute Bettruhe und Lungenreife, Montag war Kontrolle angesagt und kurz vorher gings los mit Wehen...


    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    Jain, Freitag bis Montag


    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    In den drei Tagen KKH wars ein ziemliches auf und ab... Hoffnung, dass sie noch länger drin bleiben, andererseits konnte ich mir nicht vorstellen, wirklich länger als ein paar Tage nur liegen zu müssen, vielleicht hab ich es da auch schon geahnt #weissnicht


    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    da hab ich nicht lang drüber nachgedacht, mein Sohn hätte sich schon beinah selber auf den Weg gemacht, aber bei Anfang 30. Woche haben sie dann doch nen Kaiserschnitt gemacht. "Wundern Sie sich nicht, wenns etwas hektisch wird, wir holen Ihre Kinder jetzt".
    Wurde dann auch hektisch, mein Mann kam grad rechtzeitig, um die beiden zu sehen, bevor sie auf Intensiv kamen.
    Blöd war bloß, dass sie mich trotz SA irgendwann dann doch abgeschossen haben, weil ich ihnen zu panisch wurde. Hab die beiden daher erst einen Tag später sehen können, weil mein Kreislauf total im Eimer war :S


    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)
    da kann ich mich nicht beklagen. Es war ein babyfreundliches Krankenhaus und ich hatte die Stillberaterin sowieso schon um ein Gespräch gebeten, als die Minis noch im Bauch waren, eben weil meine Erfahrung mit der Großen so mies war und ich unbedingt stillen wollte.
    Sie ist allerdings nicht jeden Tag auf Station, dafür waren die Hebammen sehr fit (und konnten auch gut einschätzen, wann sie lieber die Stillberaterin fragen in Härtefällen)
    Die Stillberaterin kam dann einen Tag nach der Entbindung, hat mir das mit dem Abpumpen gezeigt und hat auch für die emotionale Unterstützung gesorgt #super
    Und hat uns während des Krankenhausaufenthaltes super unterstützt wenn nötig (auch hinterher noch, als ich noch mal ne Frage hatte)
    Die Pfleger und Schwestern auf der Intensivstation haben uns schon recht früh mit einbezogen ins Versorgen der Minis und auch das Stillen unterstützt. (naja, eine Schwester mit runterziehenden Sprüchen hat man wohl überall "ich mach schon mal die Milch warm, das mit dem Stillen reicht ja eh nicht!" #flop)
    Da waren wir in diesem Krankenhaus super aufgehoben (und als wir letztens noch mal generell dort waren, haben sie sich sehr gefreut, als wir nen kurzen Abstecher auf die Intensivstation gemacht haben mit den inzwischen 16 Monate alten Minis #cool)

    Viele Grüße,
    Austernfischer


    Waruum? Warum denn??


    Bücher sind Schokolade für die Seele. Sie machen nicht dick. Man muss sich nach dem Lesen nicht die Zähne putzen. Sie sind leise. Man kann sie überall mitnehmen, und das ohne Reisepass. Bücher haben aber auch einen Nachteil: Selbst das dickste Buch hat eine letzte Seite, und man braucht wieder ein neues.
    Richard Atwater

  • Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    -> abzusehen war es ein paar tage vorher. ich war zur normalen vorsorge in der 32.woche. der doc sah dann das der muttermund 2cm auf ist und man konnte im ultraschall bei jeder wehe sehen wie der gbh kürzer wurde. ich wurde dann gebeten in die klinik zu gehen. ich konnte in ruhe nach hause fahren und tasche packen etc. in der klinik hatte ich dann alle 2 min wehen die nicht ohne waren. also antiwehentropf, 5 tage später g9ingen die wehen trotz über höchstdosis eingestelltem tropf wieder los und die kinder wurden dann nach 16h wehen alle 2 min geholt.


    Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    -> von mittwoch bis sonntag


    Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    ->
    da ich einen mehr als bescheidenen diensthabenden arzt an dem sonntag hatte, hatte ich einfach nur angst. sein kommentar war einfach kurz bevor der chefarzt sagte, dass die kiddies geholt werden: "die bekommen dann eine darminfektion und sterben! "mehr infos bekam ich nicht. der chefarzt hat dann entschieden, dass die beiden geholt werden, weil ich nicht mehr konnte...


    Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    ->etwas einfühlsamer als die aussage:" hier ist jetzt schluss, wir holen!"


    Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)
    ->bekommen hab ich keinerlei infos bzgl dessen was uns erwartet. erklrungen zum ks gab es nur in der kurzen aufklrung, die mir unter die nase gehalten wurde und die ich zu unterschreiben hatte. auch stillberatung bekam ich nicht. mir wurde des nachts noch die pumpe neben das bett gestellt mit den worten: "alle 2h pumpen!" und dann sass ich da alleine mit dem montrum. keine erklrungen etc. dementsprechend hat das alles auch nicht geklappt. die schwestern auf der neo haben mich ermutigt immer wieder anzulegen, haben allerdings auch ziemlichen druck gemacht, wenn zu wenig kam. ich hab mich 4 lange wochen geqult mit der pumpe und hab dann aufgegeben.
    ich htte mir eine anstndige stillberatung gewünscht, mehr geduld und weniger druck.
    das alles hab ich in zwei kliniken erlebt, da unsere beiden nach 1 woche verlegt wurden auf unseren wunsch hin. auch in der zweiten war es ähnlich. am liebsten haben die dort wirklich immer sondiert. tochter hatte die magensonde noch am entlassungstag liegen...

  • :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    Es gab ab 20.SSW Probleme (wehen, Kind zu klein, Versorgung zu gering) => ich lag ab da eigentlich nur.
    Dann durfte ich ab 35ter Woche wieder aufstehen, und kurz drauf hatte ich einen Blasensprung => 35+6 kam meine Tochter zur Welt mit 2kg Gewicht.
    Sie war aber von der Entwicklung nur 32te bis 34te Woche. => Intensivstation. Angekündigt wurden mindestens 2 Wochen, bis ein Kind mit dem Gewicht und der Unreife anfängt zuzunehmen.
    Zum Glück kam es anders. Schon nach 5 Tagen wurde sie mit mir zusammen entlassen. Sie trank wie ein Weltmeister und hatte das Geburtsgewicht schon überholt.


    Aber dennoch: nix mit entspannter Restschwangerschaft.
    Zwar hatte ein Gyn mal was angedeutet, dass die Kinder oft von "sich aus" früher kommen, aber das habe ich total verdrängt und kein anderer Arzt redete je davon.


    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    ja, eine Woche (Infusionen und Wachstum überprüfen)


    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    Ich habe es überhaupt nicht wirklich realisiert. Da war auf einmal ein Baby. Ich habe mich gekümmert - aber dass das mein Kind war, was vorher im Bauch war ... das dauerte, denn eigentlich konnte das noch gar nicht sein.
    Also auf gut Deutsch: mir gings beschissen damit.


    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    war kein KS


    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)
    Zum Baby: ich dufte alles machen, von Anfang an und habe es auch einfach gemacht. Obwohl es nicht wirklich angekommen war, dass das _mein_ Baby ist, habe ich es gewaschen, gewickelt, etc.
    Zum Stillen: Stillberatung war auf der Intensivstation gut!
    Einer der Ärzte sagte sogar, dass sie dort besser, als auf der normalen Wöchnerinnenstation ist, da dort dafür mehr Zeit ist. #confused
    Ich wurde jedesmal gerufen wenn das Kind wach wurde - oder spätestens nach 3-4 Stunden, wenn das Kind nicht selber wach wurde.
    Es wurde erst angelegt, dann über ein Brusternährungsset nachgefüttert, wenn es nicht eine gewisse mindestmenge war. Außerdem wurde mir geraten abzupunpen, um die Milchmenge zu steigern und um dann die abgepumpte Milch über BES zu füttern, statt pre.
    Da mein Kind aber nach einem Tag immer schon die "Mindestvorgaben" der Ärzte sprengte, war das zufüttern nur 2 oder 3 mal nötig.
    Die Betreuung von mir selber hingegen war ehr schlecht. Ich lag auf einer normalen Gynstation und alles war recht "chaotisch". Die Heultage taten dann ihr übriges.

    Liebe Grüße
    Martina


    Tochter 05/2004
    Sohn 04/2015

    Tochter 01/2019

  • :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    der Blasensprung kam absolut überraschend in der 26. SSW, dann hatte ich aber lange Zeit mich auf das Thema "Frühchen" einzustellen


    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    ja, fast 6 Wochen


    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    Angst und Sorge ums Kind, große Enttäuschung weil alle Vorstellungen zur Schwangerschaft und Geburt dahin waren, Langeweile und Angenervtsein durch das lange Liegen im KH


    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    mir wurde recht früh gesagt, dass es so oder so ein KS wird
    so konnte ich mich drauf einstellen... ca 10 Tage vorher wurde mir der Termin mitgeteilt und die Elternberaterin der Frühchenstation hat mir später die Gründe dafür erläutert (die ich allerdings nachfragen musste, das hätte ruhig auch einer der Ärzte mal erwähnen können)


    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)
    Elternberaterinnen, die mir Mappen von Frühchen brachten (von den Eltern geschriebene "Berichte" über die erste Zeit und teilweise auch die weitere Entwicklung) und einen Ordner der Station, wo zB Sondierungsschlauch etc eingeklebt und erklärt war
    mein Mann war auch vorher mit der Elternberaterin auf der Frühchenintensiv und hat sich alles angesehen (ich durfte nicht mit, weil ich ja nur lag)

  • Hi,


    wenn ich die Fragen so lese, dann kommen doch so einige Momente hoch, wo es nicht so toll gelaufen ist.


    Bei beiden Schwangerschaften hatte ich rund um die 21/22 SSw ne Cerclage bekommen wg. Frühgeburtsbestrebungen.
    Grosse Tochter kam bei 37+4 aber mit nur 2450 gramm. Galt halt auch als Frühchen.


    Die Twins bei 29+5, mit 1100 und 1240 Gramm.
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    :arrow:Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?


    :arrow:Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?


    Bei den Twins hatte ich nen Blasensprung/ Riss bei 29+4. Im Krankehaus wurde mir gesagt: Ziel ist 34+0. Lungereife wurde gespritzt.
    Die nächste Schwester oder Ärztin die reinkam, sagte: Ziel ist morgen früh.
    Ich: 8I
    Also eine Übernachtung, dann waren die Kinder da.


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    :arrow:Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?


    Ich habe mich die ganze Zeit gefühlt, wie in einem falschen Film. Gegrübelt und Vorwürfe habe ich mir gemacht, weil ich mich nicht genug geschont habe.
    Niemand ist an dem Tag mal zur Aufklärung oder Erklärung an meinem Bett erschienen. Und es war mit Sicherheit nicht deren Bestreben mich bis 34+0 zu kriegen, denn ich sollte selber zur Toilette gehen.....


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    :arrow:Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?


    Wie gesagt, es hat niemand erklärt, wie das abläuft. Zumindest erinnere ich mich nicht daran.
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    :arrow:Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)


    Ich hatte vor dem Kaiserschnitt solche Angst, dass ich das Schneiden spüre, dass ich wohl immer Aua gesagt habe. Da hat mich die burschikose Narkoseärztin angeranzt: Nichts ist AUA.
    Ich wünsche mir immer noch, sie hatte mich in den Arm genommen und mich beruhigt. Ich war voller Panik, dass meine Kinder sterben oder was noch so kommt.


    Der KS war dann um 7 uhr morgens, nachdem die Wehen nicht mehr aufzuhalten waren. Die Ärztin, die mich vorher bei den Wehen betreute, meinte zu mir: Ich dachte, wir sehen uns eher wieder.
    Na toll, warum waren sie nicht ehrlich zu mir, dass die Kinder wohl recht schnell kommen werden.


    Was mich ebenfalls noch nervt. Die Schwestern auf der Station ( so nett sie auch alle sind) haben keine Ahnung vom Stillen. Gott sei dank, hab ich mir bei Nora ja alles angelernt. (Stillberaterin gibt es auch, aber die ist nicht immer zur Hand)


    Als ich um 11 Uhr (4 Stunden nach dem KS) nach der Pumpe fragte, hiess es, ich solle mich schonen und bis Abends warten.
    Nur weil ich wiedersprach wurde mir grimmig eine Pumpe ins Zimmer geschoben. Zweimal durfte ich doppelt pumpen, dann hiess es, dass sie nicht soviele Aufsätze haben, dass ich einzeln pumpen sollte #sauer


    Ausserdem wusste keiner im ganzen Krankenhaus, dass es verschiedene Grössen an Aufsätze gab. Ich hab mir dann die Grossen immer in der Nacht aus der Schublade rausgesucht, 10 Minuten Arbeit und hab sie mir an die Seite gelegt in ein anderes Schränkchen.


    Gott sei dank, hatte ich den Willen und sowieso genug Milch.


    Nach der Geburt, da gab es Gespräche, Buchhinweis und Ausleihe, Seelsorge ect. und trotzdem war alles und ist es wohl immer noch einfach nur schlimm.
    Ich bin am 5 Tag gegangen, weil die Grosse mich wg. nem Ausschlag bis dahin nicht sehen durfte. Am nächsten Morgen war ich gegen 8 im Supermarkt und hab das Nötigste zum Überleben geholt.


    Niemaden ist mein fehlender Bauch, meine fehlenden Babys aufgefallen. Ich hätte am liebsten laut geschrien.............
    (Aber das hat ja nix mehr mit dem Krankenhaus zu tun)


    LG

  • Die Frühgeburt war abzusehen ab der 30. Woche. Es hieß erst, wir wollen noch die 36. Woche schaffen und dann wäre ich entlassen worden. Es wusste ja niemand woher die und warum die blöden Wehen kamen.


    Ich habe zwei Wochen im Krankenhaus gelegen und mich schon häuslich nieder gelassen. Ich hatte mein Strickzeug, Bücher ohne Ende und nette Bettnachbarinnen. Aber ich hatte ja schon ein Kind und so gut sie auch bei der Oma aufgehoben war, es hat mich allerhand Tränen gekostet, wenn sie nach dem täglichen Besuch gegangen war.


    Letzendlich haben alle Versuche nichts genützt. Außerdem hatte der kleine Kerl auch noch superschlechte Herztöne bekommen/gehabt? War es der Stress, war es, weil alle hinguckten, keine Ahnung. Das panikauslösende Wort war "pathologisch", ich hab viel verdrängt... Der diensthabende Arzt kam rein und sagte: "Wir haben jetzt den Hubschrauber gerufen, sie werden verlegt, wir können hier keine Frühgeburten in dieser Schwangerschaftswoche versorgen!" Da wusste ich, es ist vorbei...und fing an zu heulen. Mein Partner wollte mich beruhigen und sagen, es wird schon, aber der Arzt hat ihm gesagt, dass ich das sehr realistisch sehe und wir wirklich in den nächsten Stunden Frühcheneltern sind.


    Der Kaiserschnitt fand nach dem ziemlich lauten Hubschrauberflug ins Klinikum statt. Es gab keine Option, keine Erklärung, nichts! Ich durfte keinen Schritt mehr gehen. Kurz überlegte ich, wie das Kind wohl heißen sollte und erwägte, den Kerl nach dem Hubschrauberarzt(Sanitäter?) zu benennen. Aber "Ulfert" schien mir doch nicht so passend...welche Gedanken einem so kommen...


    Ich musste mich komplett ausziehen...fand ich schrecklich entwürdigend...mir kommen jetzt noch die Tränen...dann kam ein Arzt und ich erdreistete mich, ihn zu fragen, ob wir nicht doch noch was anderes machen könnten."Denken Sie an Ihr Kind!" blaffte er mich an...was meint er, habe ich die letzten Wochen gemacht, der Arsch!


    Ich kam auf die OP_Liege oder so. Rechts und links wurden mir die Hände festgebunden...hilflos...panisch...fix und fertig...dann musste mir noch der Magen geleert werden...danach konnte ich kaum noch atmen...die Stimme des Anästhäsiten, total gelangweilt. "Was'n nu fangen wir jetzt an?"...weg war ich...


    Ich hab den kleinen erst nach drei Tagen gesehen. Ich wusste er ist meiner, aber ein Stück wird immer fehlen.


    Die Stillberatung war schlecht, Eltern waren Störfaktoren bei der Nahrungsaufnahme aber billige Hilfe beim Wickeln. Es war so wenig Anleitung, so wenig Herz und Seele. Ich hätte gern richtig gepumpt, aber wir bekamen dort nur das Glasding mit Ballon hinten dran. Es war nie die Rede davon, den Kleinen dauerhaft an die Brust zu kriegen. Ich soll froh sein, dass er gesund ist, dass er nicht noch kleiner ist, das er selbständig atmet...blablabla


    Ich konnte nicht dableiben. Es gab kein Zimmer und ich hatte ja noch ein Kind, welches versorgt werden musste...Tränen, jede Nacht, jede unbeobachtete Minute, dazu ein wenig empathischer Partner. Ich hab mir 'ne Pumpe geliehen und bin jeden Tag mit meiner Beute mit Bus und Bahn in die Klinik gefahren. Eine Strecke war 2-Stunden-Lang...eine Mahlzeit konnte ich füttern...dann wieder zurück, die große Schwester aus der Kita holen. Beim Verlassen des Krankenhauses, gab mir die blöde Kuh aus der "Milchküche" noch zu verstehen, dasss meine Milch ja eh nicht so dolle ist...wieder Tränen...und ob ich mich denn auch wirklich richtig reinige vor der Pumperei, ob ich die Kühlkette denn nicht besser aufrecht erhalten könnte...boa...ich hab 'ne Kühlbox geschleppt, mit Glasflasschen drin...


    ...und der Kleine gedieh ohne mich, einfach so...das war schlimm...die Verlegung vom Inkubator ins Wärmebettchen wurde einfach gemacht und ich hab ihn erst nicht gefunden...vom Wärmebettchen ins normale Bett ebenso...kein "wir versuchen morgen..." kein "wir denken, ihr Kleiner könnte..." ... nichts ... nur Krankenhausroutine und Schichten und Druck von allen Seiten...



    Was wirklich nötig gewesen wäre, weiß ich gar nicht so recht. Vielleicht hätte ich jemanden gebraucht, der mich an die Hand nimmt und mir sagt, dass auch wenn mein Körper nicht so richtig mitgespielt hat, mein Instinkt noch intakt ist. Dass ich was sagen kann, wenn mir etwas zuviel ist, dass ich gehört werde und nicht als Mutter von Bett Nr. Sowieso eingeordnet bin.


    Vieles resultiert ja aus dem ewigen Personalmangel, aber trotzdem kann doch die tägliche Routine nicht alles zwischenmenschliche abtöten...



    MMC, ich schicks mal ab. Die Fragen konnte ich nicht so einzeln beantworten, weil immer eins ins andere floss...sorry

    der die das Blog


    Mausejules Weg zum Klugscheißer - 2. Semester:
    Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: 2,7
    Wirtschaftmathematik: 1,3
    Allgemeines Verwaltungsrecht:
    Betriebliches Rechnungswesen:
    Betriebliches Marketing:


  • mir fällts übrigens auch sehr sehr schwer das ich ihn nicht auf dem bauch hatte, obwohl er geatmet hat. das fand ich echt doof wie das da gehandhabt wird.


    hab oben noch was ergänzt deswegen das ganze nochmal ;-)

  • :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?


    In der 19. SSW löste sich bei mir plötzlich der Schleimpfropf, woraufhin ich in die Klinik eingeliefert wurde. Dort stellte man einen offenen Muttermund mit Fruchtblasenprolaps fest. Nachdem ich 2 Tage mit offenem Mumu in der Klinik lag, wurde mir bei einem relativ riskantem Eingriff die Fruchtblase wieder zurück in die Gebärmutter geschoben und ich bekam einen kompletten Muttermundverschluss mit Cerclage. Das hat sich vorher leider überhaupt nicht angekündigt und kam für mich völlig überraschend.


    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?


    Ich lag von der 19. SSW bis zum Notkaiserschnitt Anfang der 26. SSW in der Klinik. In der Zeit habe ich immer wieder Tokolyse benötigt, da ich durch den Muttermundverschluss ständig Wehen hatte.


    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?


    Als ich in der 19. Woche so plötzlich eingeliefert werden musste, war ich einfach nur verzweifelt, da ich schon 2 glücklose Schwangerschaften hinter mir hatte. Dann habe ich nur noch von Tag zu Tag gelebt mit dem Ziel, die 24. SSW zu erreichen. Als unsere Tochter dann in der 26. Woche geholt wurde, weil die Wehen nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, war ich ehrlich gesagt nur noch erleichtert, da ich zu dem Zeitpunkt keine Kraft mehr hatte gegen die Wehen anzukämpfen. Ich war fast froh, dass ich die Verantwortung für unsere Tochter den Ärzten übergeben konnte #schäm (hört sich jetzt irgendwie doof an, oder?)


    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?


    So wie das in der Klinik von statten gegangen ist, war das wirklich in Ordnung. Eigentlich sollte an dem Tag eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht werden, da die Ärzte eine Amnioinfektion vermuteten. Allerdings kam es nicht mehr dazu, da Wehen und Blutungen immer stärker wurden. Als die Ärzte dann beschlossen, dass an diesem Tag der Not-KS stattfindet, war das eigentlich keine große Überraschung für mich.


    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)


    Ich kann mich eigentlich wirklich nicht beschweren, habe mit der Klinik insgesamt sehr viel Glück gehabt (bis auch das grässliche Essen...). Klar geht es immer besser, aber ich fühlte mich insgesamt sehr aufgehoben und unterstützt.

  • Vielen Dank für für eure Erfahrungsberichte, die ich bisher lesen durfte :)


    Es gibt an vielen Hebammenschulen die Möglichkeit, immer mal ein Projekt zu etablieren. Ein Kurs vor uns hat das Vorhandensein eines Moseskörbchens eingeführt. Ich überlege grad, ob man vielleicht etwas für die Vorbereitung von Frühchen-Eltern tun könnte. Hier wurde ein Hefter erwähnt mit Infos, Erfahrungsberichten und Bildern. An sowas hab ich gedacht ...


    Ich muss mal darüber nachdenken und im nächsten Theorieblock anfragen, was die anderen davon halten.


    Ich freu mich aber trotzdem über mehr Input und wenn mein jetziger Dienst um ist, dann sag ich auch nochmal was dazu :)

    "The planet does not need more successful people. But, it does desperately need more peacemakers, healers, restorers, storytellers and lovers of every kind [...] to make the world habitable and humane." (David Orr)

  • MMC, ich schreibe dir mal ne pn.


    Wir sind ja ums Frühchen-Eltern-Dasein bis jetzt drumrum gekommen aber es lag in dieser Schwangerschaft drohend über uns... jetzt sieht alles gut aus aber emotional und praktisch hat mich das Thema sehr bewegt und beschäftigt.


    Liebe Grüße


    lila

    Mit kleinem Blau (April 2007) und kleinem Gelb (August 2011)


    Neue Wege entstehen, indem man sie geht.

  • :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    total überraschend, abgesehen von 3 winzigen blutungen hatte ich keine probleme - bis mir eines schönen abends in der wo 33 die fruchtblase gesprungen ist.


    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    nur die zeit für die lungenreife und dann noch einen tag bis zur geburt.


    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    ich war so baff erstaunt - ich war gerade in mutterschutz gegangen, war noch total unvorbereitet. und plötzlich hieß es: jetzt noch 48 h lungenreife und dann kann s losgehn.


    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    mir hat man mitgeteilt, ab wann und mit welchen mitteln man versuchen wird die geburt anzustubsen bzw. einzuleiten, und wann (wenn das nicht klappt) ein ks gemacht werden würde.


    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)
    noch während der lungenreife kam die stillberaterin und hatte ein kleines vorabgespräch. auch die kiä kam zu mir - auf wunsch auch ein zweites mal. da schicken sie aber naturgemäß die netteste, die am besten mit den eltern kann :S. med. gab es aber keine probleme - abgesehen von gewicht und gelbsucht war meine tochter fit.
    was ich im nachhinein noch hätte erfahren wollen/sollen ist der grobe ablauf auf der kinderstation - das bekommt man alles erst im laufe der 1. woche mit und es wäre sooo viel einfacher, wenn man vorher schon etwas zur pflege erfahren würde.


    zu allem muss ich aber sagen, dass ich zwar kein lateiner bin, aber meine biologiekenntnisse doch etwas besser sind. und ich hab einfach immer nachgefragt und mir das auch gerne von 2 verschiedenen personen erklären lassen. (edit: und auch in unbeobachteten momenten im krankenblatt von mir bzw. meiner tochter gelesen #schäm )
    auch bin ich aus ö und manche dinge laufen uu doch etwas anders ab.