Warum müssen Kinder 2 Elternteile haben?

  • ...so... Nun ist unser bauchbaby unterwegs, gewünscht und freudig erwartet... Und trotzdem herrscht bei uns seit neuestem (ca. 2,5 Monaten) der kalte Krieg... Der namenskrieg...


    In den 2 Jahren Kinderwunsch stand für mich immer fest, Mädchen heisst x, junge heisst y... Göttergatte hat nie widersprochen und ja, ich bin mir sogar fast 100%tig sicher, dass er der ganzen Schose einst, in ferner vergangenheit mal zustimmte...


    So, seit der 16. Woche wissen wir, dass das bauchbaby ganz konkret ein bauchmädchen ist... Und ich freute mich wie Bolle über meine x... Wenn ich das Thema Namen mal Anschnitt, um das tatsächlich fest zu machen, wimmelte er mich mit: ist noch zu früh ab... Und in mir reifte weiter die Vorstellung von meiner kleinen x...


    Woche für Woche das namensthema wieder auf den Tisch gebracht, wurde ich vertröstet... Zu früh...


    Irgendwann christallisierte sich dann raus, dass er gar nicht (mehr) so auf x steht, weil die Frau seines chefs so heisst... *hmpf*


    Ok, also nochmal das namensthema angestoßen... Über Namen nachgedacht... Ernste Alternativen gebracht... Fand er alle scheisse... Vorschläge Fehlanzeige... Und irgendwann die Abmachung: sollten wir nichts besseres finden, wird es einnehme x + zweitnamen...


    Wie ich bald feststellte, ein blöder Kuhhandel der wohl nichts mehr bedeutete als: jaja, das sag ich jetzt schnell, damit ich nicht weiter diskutieren muss...


    Denn in den letzten paar wochen lehnt er den namen vollkommen ab... Und kommt mit Vorschlägen daher, bei denen es mir die Tränen in die Augen treibt... So weit weg von meinen Vorstellungen... Zuckersüße vornamen mit "i" am Ende, die das Attribut Vorname nicht verdient haben und allenfalls unter spitznamen laufen... In meinen Augen...?(Beispiel: mimi 8I )


    Hach und ich stehe hier, kreuz unglücklich, mit meiner x, die ich mir schon seit 2 Jahren Kinderwunsch und seit der Schwangerschaft und in den letzten Wochen so konkret in meinem Kopf verankert habe... Und es fühlt sich so falsch an, dem Kind einen anderen Namen zu geben...


    Zumal ja meine alternativvorschläge, mit denen ich zwar nur schwerenherzens, aber immerhin, leben könnte abgeschmettert werden...


    Haltet mich für vollkommen bescheuert... Aber ich hab hier grad im stillen rotz und Wasser geheult... Weil mich das ernsthaft verzweifeln lässt...


    Ja ich weiß, das ist bekloppt, das sind wahrscheinlich die Hormone... Aber ging es zufällig irgendwem genau so? Dass die vorstellungen von Vater und mutter auseinander gingen?! Und wenn ja, wie zum Henker habt ihr das problem gelöst?!

  • bei uns war es nicht ganz so, weil es von anfang an klar war, dass es schwierig werden würde.
    wir haben in büchern und im netz gesucht und listen geschrieben, viele, viele listen, und sie hin und her gereicht. sodass jeder streichen konnte, was nicht in frage kam.
    es hat mehrere monate gedauert und am ende sind exotische namen rausgekommen. aber die besten ever :P #cool
    wir haben auch darüber gesprochen, was wir an namen mögen, und warum.


    hiess denn die frau seines chefs schon so, als er dir zugestimmt hat, damals? ich kann das nämlich absolut nachvollziehen. ich hätte nicht gewollt, dass es die namen meiner kinder im nahen umfeld schon gibt...

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • Ich kann zwar schon verstehen,d ass Dein Mann nicht möchte, dass seine Tochter so heißt wie die Frau seines Chefs. Aber das würde später gar keine Rolle mehr spielen. Denn dann hätte er bei x nicht mehr die Chef-Gattin, sondern die Tochter vor Augen.


    Bsp Bekannte von uns haben ihr Kind Richard genannt. Nicht gerade sehr modern. Noch schlimmer: bis dato gab es hier im Dorf nur einen Richard: den dicken Richard. Das war ein alter Mann, der auf seinem Traktor rumtuckerte und so dick war, dass er gar nicht alleine auf- oder absteigen konnte.
    Jeder sagte: ach Gott, wie kann man sein Kind nur so nennen!
    Aber inzwischen ist der kleine Richard schon in der Schule und der dicke Richard unter der Erde. Jetzt denkt jeder beim Namen Richard nur noch an das Kind.


    Also ich weiß nicht, aber ich würde evtl den Namen auch gegen den Willen meines Mannes durchsetzen. Ich sag das jetzt so und weiß nicht, ob ich es wirklich machen würde. Aber ich hab auch einen Mädchennamen, den ich absolut möchte, wenn wir mal ein Mädel bekommen würden. Und ich weiß, dass mein Mann diesen Namen nicht möchte. Aber mir wäre dieser Name sehr wichtig.

    • Offizieller Beitrag

    Ohne konkrete Vorstellungen meinerseits - aber unkompliziert war es hier auch nicht #augen. Und so gesehen gut, dass kein Mädchen dabei war - ich sag nur Gloria trifft auf Merle


    Wir haben es auch über Listen gelöst. Jeder hat 10 Namen aufgeschrieben, dann wurde ausgekreuzt, usw.


    Und meiner war genauso unwillig, sich über Namen zu unterhalten #yoga

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Zitat

    Original von Hermine


    Und meiner war genauso unwillig, sich über Namen zu unterhalten #yoga



    Uaaaaaaaah, hier auch. Das weckt ganz scheussliche Erinnerungen in mir; ich war ganz schön sauer, dass ihm das so unwichtig war.


    Im Nachhinein sind es zwei schöne Namen geworden und genau die richtigen, aber kapiert dass es mir WICHTIG war da drüber zu sprechen bzw. zu wissen wie die beiden Rabauken in meinem Bauch heißen hat er glaub ich nie. Ist vielleicht auch ein Männerproblem. Bei einem möglichen Jungennamen wurde wir uns nicht einig, das wäre ein Doppelname geworden, ein Favorit von beiden Seiten, wäre das eine Option für Euch?



    wauzi

  • ehrlich gesagt, war mir als Mutter immer klar, dass ich da am laengeren Hebel sitz und durch Schwangerschaft und Geburt meine Stimme gewichtiger ist. #schäm So als Entschaedigung... #schäm Zum Glueck hatten wir aber nie das Problem. Ich glaube aber, haette ich direkt nach der Geburt gesagt, sie soll x heissen, haette er zu allem eingewilligt, wer kann denn in so einer Situation nein sagen?! Manipulativ ich weiss, aber wie gesagt, war bei uns kein Thema.

    Viele Gruesse vom andern Ende der Welt, Sarah




  • Zitat

    Original von Sahne
    ehrlich gesagt, war mir als Mutter immer klar, dass ich da am laengeren Hebel sitz und durch Schwangerschaft und Geburt meine Stimme gewichtiger ist. #schäm So als Entschaedigung... #schäm Zum Glueck hatten wir aber nie das Problem. Ich glaube aber, haette ich direkt nach der Geburt gesagt, sie soll x heissen, haette er zu allem eingewilligt, wer kann denn in so einer Situation nein sagen?! Manipulativ ich weiss, aber wie gesagt, war bei uns kein Thema.



    Das letzte Wort hab irgendwie auch meist ich. :P
    Vielleicht auch weils meinem Mann nicht so superwichtig ist?
    also wenn ihm ein Name nicht gefällt wird der auch nicht genommen, klar, aber unser Jüngster hat zum Beispiel einen Namen der über "Nääääh" zu "Naja, geht so" zu "Ich glaub du hast recht, der isses" nach der Geburt reifte. :D

  • Juni:


    wenn du mir noch mal so einen Schrecken einjagst, werde ich böse. Ich habe echt bei dem Titel gedacht, dass ihr euch getrennt hättet und jetzt schon um Unterhalt und Umgangsrecht feilscht :S


    Bei uns wars so, dass wir bis kurz vor der Geburt nicht wirklich auf den Namen kamen. Ich hab dann einfach festgelegt, dass entweder ich den Namen gebe, wenns ein Mädchen wird und mein Mann den Namen festlegt, wenns ein Junge wird.


    Da bei euch ein kleines Mädchen unterwegs ist, hättest du meiner Logik nach das Vorrecht. (Hmmm... in meinem Kopf klangs logisch...)


    Viel Glück.

    Immer noch klein, aber die Power ist abhanden gekommen.


    Der frühe Vogel kann mich mal.

  • Zitat

    Original von Lostinspace
    Juni:


    wenn du mir noch mal so einen Schrecken einjagst, werde ich böse. Ich habe echt bei dem Titel gedacht, dass ihr euch getrennt hättet und jetzt schon um Unterhalt und Umgangsrecht feilscht :S


    Neee, NOCH ist alles gut :D


    Danke schonmal für eure antworten...


    Das mit dem Doppelnamen hab ich auch schon vorgeschlagen... Abgelehnt...


    Ja, er hatte die Frau vom chef damals schon... Aber letzten Sommer (Fußball-wm) haben wir uns 1 oder 2 mal mit arbeitskollegen und Anhang getroffen... Seitdem die Abneigung (m.M.n) - aber eigentlich haben wir NIX mit denen zu tun... Gar nix...


    Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch schon darauf spekuliert, bis zur Geburt zu warten und auszuschweigen und es DANN einfach zu sagen... Aber dann hab ich schiss, dass es noch mehr x für mich ist und ich es dann nicht durchdrücken kann.. :-/


    Was mich so ärgert ist, dass mir der Name so am Herzen liegt und er keinen herzesnamen hat... Wenn ich nämlich sage, du machst ja nie (ernstgemeinte) vorschläge, kommt: och ich Hab doch etliche Namen gesagt... Wenn ich dann Frage, welche 5 denn nun seine Favoriten wären, kommt: ach, das hab ich jetzt vergessen, das kann ich so aus dem steigerte nicht sagen... Da ist doch ein totales Missverhältnis zwischen wie wichtig ist ihm der name und wie wichtig ist mir der Name... also der spezielle... Warum also, kann er nicht über seinen Schatten springen?!

    LG Juni mit #female '02 #female '05 #female '05 #female '11

    Einmal editiert, zuletzt von Juni05 ()

  • Es ist irgendwie süß, eure Namenskrieg :)


    Ich kann deinen Mann verstehen, wenn er nicht den Namen von der Frau seines Chefs geben möchte - vor Allem, wenn sie nicht besonders sympathisch ist.


    Wir haben unsere Namenswahl damals auch schriftlich, durch Listen gelöst.
    PS: auch wenn er keine Herzenswunsch hat, scheint er genau zu wissen, wie er eure Tochter auf keinem Fall nennen möchte. Daher hast du gute Chance einen zweiten, dir doch gefallenden Namen akzeptieren zu lassen.

    • Offizieller Beitrag

    Bei uns hat sich der Name bei beiden festgesetzt, zum Glück. Als mein Mann dann fragte: "wie wollen wir Phillip eigentlich nennen?" haben wir uns nur groß angeguckt und nix mehr gesagt. Wir haben ihn immer unseren Zappelphillip genannt. So schlich sich der Name ein. Und was krass ist: der Typ, der mich in der Schule am schlimmsten mobbte...hieß so! und es ist mir erst nach der Geburt irgendwann aufgefallen. Ein Arbeitskollege meines Mannes heißt auch so und mit dem gibt es häufiger (arbeitstechnisch) Stress, aber das ist so egal. Unser Phillip ist eben unser Phillip. Der Name ist in unserem Kopf so auf das Kind geprägt. Hören wir Phillip, denken wir an unseren und sonst keinen. Und selbst wenn du dein Kind xrsb!bebvb nennen würdest, irgenwo wird ein Namenszwilling rumlaufen, den du garantiert im Kindergarten kennenlernst (haben wir hier mit einem total seltenen Namen).


    Äh, was ich sagen wollte: der Name eures Kindes wird sich euch ins Herz brennen und alle anderen Namensvettern werden für euch so egal sein!

  • Das war bei uns jedes einzelne Mal so! Ich hab Namensbücher gewälzt, Listen geschrieben etc. und mein Mann fand alles doof, hatte aber selber Vorstellungen, bei denen sich mir die Fußnägel aufrollten. Johanna hätte er, wenn sie ein Bub geworden wäre allen Ernstes Karl-Heinz nennen wollen!
    Irgendwann hab ich dann gesagt, wenn ihm bis zur Geburt kein adäquater Name einfällt (und wir mußten immer 4 Namen suchen, da wir usn bis aufs letzte Mal das Geschlecht nie haben sagen lassen und alle Kinder 2 Namen haben), dann entscheide ich das nach der Geburt alleine und dann muß er damit leben. Und siehe da, auf einmal -recht spät, aber immerhin- kamen dann doch noch ein paar wenige Vorschläge. Wir hatten von Anfang an die Regelung, daß jeder sich einen Namensfavoriten aussucht und die dann in ansprechender Reihenfolge aneinander gehängt werden. Ohne Bindestrich.
    Bei Luca waren wir uns absolut einig. Bei Johanna schon nicht mehr. Da wollte er eine kleine Sophie und ich stellte mir vor, ich stehe vor der Tür und brülle "Sophiiiiieeeee!" -Johanna als Rufname fand er dann aber doch gut.
    Eleanors Namen stammens im Endeffekt sogar ganz und gar von ihm -entschieden wenige Tage vor der Geburt. Und bei Gwendolyn konnte er sich dann gänzlich mit meinen Vorstellungen anfreunden.

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen". (von unbekannt, aber ich find's extrem zutreffend)

  • ...ich kann Deinen Mann auch verstehen. Meine Töchter haben Namen, mit denen ich ganz wunderbare Frauen assoziiere. Und ganz ehrlich: Namen, die ich mit irgendeiner Blödzicke in Verbindung brächte wollte ich auch nicht.
    Von daher würde auch ich beim "Listenvorschlag" unterschreiben..und viele Namensbücher aus der Bibliothek ausleihen!
    lg, karlchen

  • Könnte er sich denn als Kompromiss vorstellen, dass der Name als Zweitname steht und ihr euch dann zusammen noch mal hinsetzt und im Ausschlussverfahren einen Namen findet, mit dem ihr im Alltag leben könnt.

    Schreibe auf dem i-Pad, sämtliche Tippfehler bitte gnädig übersehen

  • aaaaaaaaaaaah wie kommt mir das bekannt vor! meiner schob das auch und schob es und immer neue ausreden!


    ich wollte doch soo sehr meinen basti(an)... aber nein, er nicht! sein direkter arbeitskollege der am selben schreibtisch hockt heisst nämlich so und das wäre ja alles blöd usw.


    ich war soo unglücklich denn er hatte nach der FG schon längst zugestimmt für diesen namen! ...



    aber jetzt hinterher hab ich manchmal das gefühl das es diesen "namenskrieg" brauchte!


    als er merkte es wird langsam ernst und ich sagte ich bleib bei bastian fing er plötzlich an mit vorschlägen...


    vorschläge bei denen mir echt schlecht wurde... vornamen so wie hier ein grossparkplatz in der nähe heisst... das geht ja gar nicht! #flop


    dann meinte er er will einen nobelpreisträger-namen... #augen #augen #augen


    als wir da auch keinen fanden kam er auf weiteree
    verrückteste namen und ideen... 8I 8I 8I


    bis ich eines nachts eine art eingebung hatte. ein name den wir alle kannten... ein name der wir aber NIEMALS irgendwie in betracht bezogen hätten. es war so komisch, so als hätte mir unser bauchkind in der nacht SEINEN namen zugeflüstert... ich hab das am nächsten morgen meinem mann gesagt und er guckte, dachte 2 sekunden nach und sagte: OK!


    ich stand nur so da: 8I 8I 8I 8I 8I


    weil eigentlich war mir klar das er wieder nein sagt... und um ehrlich zu sein war ich selber innerlich unsicher da ich diesen namen selber irgendwie auch nie in erwägung gezogen hab...


    wir haben uns dann ein paar wochen immer wieder den namen laut vorgesagt und immer wieder darüber diskutiert... aber beide waren wir immer wieder mal unsicher... aber auch hatten wir beide das gefühl: DAS IST SEIN RICHTIGER NAME! das ist er einfach... so als wäre er vorherbestimmt worden.... und das gefühl ist bis heute geblieben... es ist absolut richtig gewesen diesen namen zu wählen... WER IMMER uns diesen namen auch "zugesteckt" hat...

  • Ich muß grad dran denken, das hatte ich schon wieder verdrängt, dass unser Papa die Kinder vertauscht hat. Er konnte sie sozusagen schon bei der Geburt nicht auseinanderhalten. :D Als wir gefragt wurden wie sie denn heißen sollen -über die Namen waren wir inzwischen einig- hat er sie genau vertauscht. Aber in so einem Brustton der Überzeugung dass ich dachte, dann ist es ok so. Und es ist auch ok so. Obwohl sie vorher ein paar Monate anders hiessen. :)



    wauzi

  • Ich erzähle dir mal meine "Strategie":


    Eigentlich hatte mein Mann den Namen vorgeschlagen, ich fand ihn nicht so dolle (Allerweltsname). Dann fand mein Mann ihn ebenfalls nicht mehr so gut. Kurz danach sprach ich mein Kind im Bauch mit diesem Namen an, obwohl ich es gar nicht vorhatte. Und seitdem war er für mich X. Mein Mann war weiterhin nicht überzeugt und ich habe mich gehütet, auf diesen Namen zu bestehen. Ich glaube, er musste das Gefühl haben, er hat auch ein Mitspracherecht und eine Chance. Ich war also offen für seine Vorschläge, habe auch mal gesagt, "ja, den find ich ganz schön" (was ja auch so war), aber innerlich war unser Sohn ganz klar X für mich. Ich habe das auch immer mal wieder anklingen lassen, aber nicht im Sinne von "Er wird X heissen", sondern eher "X finde ich ja auch immer noch sehr gut". Kurz vor der Geburt wars dann klar (da habe ich sicher auch den Sonderstatus einer Risikoschwangeren bekommen :D). Er hat den Zweitnamen ausgesucht. Über den ersten mussten wir gar nicht mehr reden, das war dann irgendwie klar.


    Ich würde also diesen deinen Wunschnamen gar nicht mehr mit Vehemenz anbringen. Einfach drauf vertrauen, dass euer Mädchen schon den richtigen Namen bekommt :). Und wer weiß, vielleicht, wenn du so offen bist, gefällt dir doch ein anderer auch noch gut. Versteift euch beide nicht so arg ;).

    gruß von bobbie



    Wether you think you can or wether you think you can't, you're right.

  • Wie lustig, ich hab erst gerade gesehen, daß Du hier die Namensfrage diskutierst, also streich meine Frage im anderen Thread. ;o)


    Mich macht es immer ganz kribbelig, wenn keine leidenschaftlichen Gegenvorschläge kommen. Wenn mein Mann, der da ja ein bißchen so ist wie Deiner, das Thema wegschiebt mit seinem "Nö, ja, ach... laß uns später reden", all meine Favoriten ablehnt und selbst mit nichts kommt, für das er brennen würde... #sauer
    Inzwischen hat er sich jedoch auf einen Namen eingeschossen und weicht kein Stück davon ab. Tollerweise meine erste große (unerwiderte) Teenie-Liebe. Ich glaub zwar, daß mein XY den XY von damals zwar schnell überdecken könnte, aber wir hatten vor Kind 1 abgemacht, daß wir aus Prinzip keine Namen von Verflossenen nehmen würden. Und nun das. Mein Mann billigt mir dafür alle weiteren Namen zu (unsere Kinder haben jedes mindestens 3 #pfeif), aber alles in mir sträubt sich gegen den Kuhhandel.
    Wir arbeiten ebenfalls mit Listen, wenngleich nur semierfolgreich bisher. :S


    In Deinem Fall finde ich, daß Du defintiv das letzte Wort hast. DU hast die
    Strapazen Deiner schwierigen Schwangerschaft, DU trägst Euren Wurm im Bauch und ringst um jeden Tag. Außerdem fühlt sich der Name für Dich bedingungslos richtig an. Hm, ich glaub, an Deiner Stelle wäre die Kleine für mich weiterhin mit einer Selbstverständlichkeit x, daß am Tag der Geburt gar keine Diskussion mehr möglich wäre. Es ist dann halt einfach x. (Wobei ich da wahrscheinlich zu unpartnerschaftlich und krass bin. #schäm)

  • Auch wenn dein Mann keinen dezidierten Herzenswunsch hat, kannst Du daraus nicht unbedingt folgern, daß er deshalb widerstandslos deine Wahl akzeptieren sollte. Es ist ihm ja nicht egal. Möglicherweise möchte er das Gefühl haben (vllt. bist du auch taktisch so gut, es ihm zumindest zu vermitteln ;) ), daß es eine zwischen euch beiden gewachsene Entscheidung, ein Prozess gewesen ist.


    Und ich muß ehrlich sagen, daß ich das oft bemühte Argument des vorrangigen Mutterrechts auf Namensgebung aufgrund von Geburtsstrapazen total strange finde. Es ist doch wichtig, daß auch der Vater den Namen seines Kindes genau richtig und stimmig findet.

  • Da wir uns bei der Namensfrage schnell einig geworden sind*puh*...


    Bei meiner Freundin und ihrem Mann stand schon vor 3 Jahren fest wie ein eventuelles Mädchen zu heißen hätte.Dumm nur das ihr,als es soweit war,der Name absolut nicht mehr gefallen hat.Ihr Mann konnte das so gar nicht verstehen,war doch alles schon in Sack und Tüten #augen
    Nuja,Listen gewälzt,Vorschläge gemacht,alles hat ihm nicht gefallen,bis er den Namen L*izzy irgendwo aufschnappte.Der sollte es sein für ihn.Meine Freundin bekam bald einen Schlag :Dals Spitzname ok,aber Rufname?Näää.Also einen Namen drumherum gesucht.Geworden ist es dann A*liza.Sie hat *ihren* Wunschnamen und er seine heißersehnte L*izzy :)


    Vielleicht gänge das bei euch auch?
    Ansonsten finde ich Zweitnamen gut :)