muss mein Besuch verhungern?

  • Weiß denn der Freund, dass seine Liebste solche Anweisungen gibt? Mir wäre das ja ausgesprochen peinlich, wenn ich bei bislang Unbekannten eine Woche wohnen würde und derart angekündigt werde. Sprich Deine Freundin doch noch mal an.
    Und vielleicht sind ja Gerichte mit mehreren Komponenten eine ganz gute Variante, dann kann er sich aussuchen, was er mag - vorausgesetzt, er ist wirklich so ein Mäkler.

  • Ich finde es erschreckend wie viele Leute gleich wettern, wenn jemand gewisse Dinge nicht mag. Ja mei, dann ist es halt viel was er nicht isst. Das gestattet noch nicht auf seinen Charakter und seine Erwartungen zu schließen.
    Ich kenn auch jemanden, der kaum was isst, aber das ist ein extrem lieber Mensch und ein absolut armer Zeitgenosse.


    marzipan: Hast du angeboten sie zu versorgen und zu bekochen? Wenn ja und du wilst es immer noch bitte doch um eine Liste. Dann siehst du auch ob es machbar ist. Sonst kannst du immer noch vorschlagen, dass sie sich selbst bekochen.


    Ich bring auch nicht alles runter und Leute die fast nichts essen können tun mir leid, meist sind sie darüber nämlich gar nicht glücklich. Aber würdet ihr was essen vor dem euch komplett ekelt? Würdet ihr das von euren Kindern verlangen.


    An alle die laut schreien es wird gegessen was auf den Tisch kommt: Eure armen Kinder tun mir sehr leid.
    An alle die motzen, von Unverschämtheit reden und meinen sie würden sowas ja gar nicht durchgehen lassen: Dann ladet euch keine Gäste ein. Ich finde es unverschämt wie ihr vor habt mit potentiellen Gästen umzugehen und würde nicht euer Gast sein wollen.

    Never mind. There. For good or bad. It's done. (The Sandman)

  • Ich wuerde nach einer liste fragen und auch fragen, wie er sonst ist. Es sollte deinen Freunden doch klar sein, dass das ganze eine Herausforderung ist.


    Allerdings faellt mir gerade ein, dass ich ein aehnliches Paerchen kenne, das wirklich nur sehr wenig und auserlesen ist (von kein Kaese bis keine rohen Tomaten, keine Zwiebeln, nur feinst puerierte Sossen), und die immernoch behaupten, sie seien unkomplizierte Esser und sie wuerde alles Essen. Tun sie dann aber halt nicht.

    Birth is not only about making babies. Birth is about making mothers - strong, competent, capable mothers who trust themselves and know their inner strength.

    • Offizieller Beitrag

    Solanacea

    Zitat

    Ich finde es erschreckend wie viele Leute gleich wettern, wenn jemand gewisse Dinge nicht mag. Ja mei, dann ist es halt viel was er nicht isst. Das gestattet noch nicht auf seinen Charakter und seine Erwartungen zu schließen.


    Ich bin auch eine von "denen" - und sieh es so, dass ist halt meine charakterliche Eigenheit, ich finde das extrem unhöflich.


    Und es ist mir tatsächlich sehr wichtig, dass mein Kind zu einem höflichen Erwachsenen heranwächst, der seine Gastgeber nicht mit Mäkeligkeit brüskiert (vor allem in Regionen/Situationen, wo es wirklich wichtig ist).


    Mir ist es schon extrem unangenehm, wenn ich Gastgeber auf meine Allergien hinweisen muss - wie man an der Threadstarterin merkt, bringt man ihnen damit eine Menge Mühe.


    Und mein armes Kind muss Dir nicht leid tun - das wird auch mit dieser sozialen "Pflicht" gross.


    Zum Thema: ich würde einfach versuchen, für jede Mahlzeit eine "essbare" Komponente zur Hand zu haben - dann kann er gut ein Brot mit Belag essen, wenn der Rest der Familie und Gäste was anderes isst.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Zitat

    Original von Talpa



    Und es ist mir tatsächlich sehr wichtig, dass mein Kind zu einem höflichen Erwachsenen heranwächst, der seine Gastgeber nicht mit Mäkeligkeit brüskiert (vor allem in Regionen/Situationen, wo es wirklich wichtig ist).


    Der Mäkler ist ja aber immer noch nicht selbst zu wort gekommen. Vielleicht hätte er selbst der Gastgeberin das alles so ja gar nicht gesagt?
    Mir tut er fast schon leid, weil er jetzt einen schlechten Start hat für den gemeinsamen Urlaub.

  • Hallo,


    Ich denke, es ist ein Unterschied, ob man bestimmte Dinge nicht mag oder ob man tatsächlich 2fgast gar ncihts" ißt. Ersteres ich völlig in Ordnung und würde in sagen wir mal mitteleuropäischen Kreisen nie erwarten, daß jemand etwas aus purer Höflichkeit ißt. Vor allem nicht, wenn er auch sonst am Tisch satt werden kann.


    In anderen Kulturkreisen wo z.B. dem Gast zuliebe das letzte Huhn geschlachtet wurde, sehe ich es schon so, daß ein erwachsener Mensch sich auch mal überwinden kann, bei Kdienrn sehe ich das generell lockerer. (Meine scheinen trotzdem zu vernünftigen Essern und höflichen Gästen heranzuwachsen).


    Wenn man aber als erwachsener Mensch fast alles vorgeschlagene ablehnt, aber selber keine Alternativen bringt (oder vorschlägt mindestens die Hälfte der Mahlzeiten selber zu kochen) und den Gestgeber damit hilflos stehen lässt, DAS fände ich tatsächlich unhöflich. Wobei die Frage ist, ob es vom Mann selber kommt oder nur von der Freundin.


    Ich bin Vegetarier. Einfach so, nicht aus gesundheitlichen Gründen. Ich würde weder aus Höflichkeit Fleisch essen (obwohl mir vermutlich nicht mal davor übel würde) noch verlangen, daß eine Familie eine Woche lang darauf Rücksicht nimmt und ausschließlich komplette vegetarische Mahlzeiten kocht. Wenn es mehrere Komponenten gibt und ich wählen kann, was ich will, ist das völlig OK.


    Ich würde ehrlich gesagt ganz normal kochen, allerdings wenige "Vermischtes". So daß er zur Not Kartoffeln oder Nudeln pur essen kann. Dazu 1x grillen, 1x außerhalb (kann ja was ganz einfaches sein), 1x vielleicht Picknick, für das gemeinsam eingekauft und zubereitet wird. 1x können vielleicht auch die Herren kochen, wäre ja nur fair.


    Überhaupt würde ich wohl versuchen,. die Freundin mit zum kochen einzuspannen, so was ist ja auch immer eine nette Zeit zum schwatzen.


    Was ich persönlich NICHT machen würde, wäre absichtlich(!) Dinge unterjubeln, von denen ich weiß, daß jemand sie nicht ißt (Suppe o.ä.). Und mich dann vielleicht auch noch drüber freuen, wie gut mir das gelungen ist.
    Egal ob die Ablehnung aus geschmacklichen Gründen oder aus Prinzip oder einfach so. DAS fände ich tatsächlich sehr unhöflich und respektlos.


    Viele Grüße, Trin

  • Ich wollte vorsichtig anmerken, dass die Freundin für ihren Freund kommuniziert, er stellt nicht zwingend den Anspruch-es kann Abendzüge sein, dass ihm das Ganze unangenehm wäre, wenn er es wüsste.


    Ich würde die Freundin bitten, nen Essensplan für die Woche zu erstellen, den. Ihr für eich entsprechend pimpen könnt, zusammen einkaufen und kochen, falls es kompliziert wird.

    Süsskram aus den Jahren 2009 und 2012 <3

    • Offizieller Beitrag

    Das finde ich noch wichtig Trin - die Höflichkeit ist natürlich möglichst gegenseitig.
    Wenn ich meine Gäste nicht so gut kenne, dann gibt es immer eine vegetarische Variante. Wenn ich davon weiss, natürlich sowieso.


    Wie gesagt, ich sehe es als "Erziehungsziel" an - das heisst ja nicht, dass ich dem Kind im Kleinkindalter ungeliebte Sachen in den Rachen stopfe. Sondern es ist einfach ein Wunsch/eine Familienregel: "wir probieren". Wir haben ja so rund 18 Jahre Zeit, das Ziel zu verwirklichen ;)


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ach, stell ihm statt einer anständigen Mahlzeit einfach eine Torte auf den Tisch :D
    Im Ernst: Der Mann einer guten Freundin meiner Mutter ißt auch absolut ungesund-bescheuert. Dies nicht, das nicht, jenes nicht. Was er verdrückt, sind Kuchen und Süßes in rauhen Mengen (aber auch nur ausgewählte Sachen, so daß er Einladungen zum Kaffee nicht annimmt).


    Daher: Möglicherweise geht nicht nur Steak, sondern auch Grießbrei und Pudding?


    Ich persönlich würde bei einem so mäkeligen Esser "Trennkost" zubereiten. Also gesunde Mischkost, aber so zubereitet, daß er sich seine No-gos dann eben selbst rauspicken bzw. sie beiseite lassen kann.

  • Ich hätte auch keine Lust mir da das Hirn krummzudenken wenn meine Freundin so ankommen würde und würde einfach um einen Essensplan bitten den ich dann für mich/uns variieren könnte. So sind dann alle glücklich. Schließlich is das auch nciht mein Freund sondern ein Gast der durch meine Freundin leider sehr anstrengend gemacht werden würde, würde ich mich drauf einlassen.

    Achly. #female (<<< Für Shevek) Großmeisterin der Holzschnitzer, Waldkobold. Rote Wuschelhaare, grüne Augen. OHREN.
    Die Ziege ist kein Fressen!

    Meine Kommata sind Individualisten!

    Wo ist meine Kuh?

  • Also wenn jemand derart speziell ist, dann würd ich vorschlagen, er bringt sein Essen selbst mit.


    Da wäre ich ziemlich schmerzfrei :D

  • Mir kam der Gedanke, wie lange er denn wohl schon der neue Freund deiner Freundin ist!
    Denn spontan fällt mir meine Schwägerin ein, die zu Beginn ihrer Beziehung ganz akribisch darauf geachtet hat, was mein Bruder mag und was nicht so gern und danach dann gekocht hat. Und einmal war sie echt erschrocken, als meine Mutter zu irgendeiner Gelegenheit etwas kochte was mein Bruder nicht soooo gerne mag. Sie fand das völlig unfreundlich.
    Nur dass wir, seine Familie, seit über dreißig Jahren mit seiner Mäkeligkeit leben und auch erwarten, dass er nun als Erwachsener auch mal über seinen Schatten springt. Sie kannte ihn erst ein paar Monate und wollte ihn natürlich absolut glücklich sehen. Inzwischen ist sie auch etwas lässiger *g*.


    Von daher würde ich wirklich nicht von den Aussagen deiner Freundin schließen wollen, dass er das alles gar nicht essen würde.


    Trennkost finde ich ne gute Idee!


    LG, Katinki


    mit J. (3/2008) und G. (1/2011)



    2.321 Beiträge!

  • Der Freund meiner Schwester ist ähnlich. Allerdings machen die nie bei uns Urlaub, wir wohnen am selben Ort. Sie gehen immer bevor sie bei uns auf ne Party kommen im Restaurant essen. Auf der Party probiert er dann manchmal was und stellt immer erstaunt fest, dass es gar nicht schlecht schmeckt.


    Der Mann meine Cousine aß nur Schnitzel, jeden Tag, am besten jeden Tag mit anderer Maggi-Sauce dazu. Seltsame Menschen gibt es.
    Ich würde auch die Verantwortung auf ihn übertragen, vielleicht sprichst Du mal mit ihm selbst vorab, ohne über den Umweg Freundin und fragst ihn nach einer guten Lösung für Euch beide.

  • ich würde wohl auch "Trennkost" auf den Tisch bringen - also Kartoffeln/Nudeln/Reis/Knödel/Pommes + 1-2 Gemüse/Salat + Fleisch/Fisch/Ei/Käse
    wenn ich z.B. weiß, dass der Freund vom Sohn bei uns isst, mache ich keinen gemischten Salat (den isst er nicht), sondern eine Salatplatte und das Dressing extra - dann pickt der Knabe sich eben seine Gurke und Paprika raus, der Arbeitsaufwand ist gleich und ich kann auf meinem Teller alles mixen, was ich will


    wenn wir Besuch haben, kochen wir auch immer mit Notreserve, da bleibt also oft relativ viel übrig und ich scheue mich nicht, das beim nächsten Mal noch aufzutischen - dann findet manch ein Mäkler den Rest von gestern attraktiver als das eigentliche heutige Essen

    Liebe Grüße,
    Tine und die Muckelmäuse (7/98 und 9/02)


    ...ich flog in dein Licht...


  • Also, das ärgert mich nun.
    Ich kann mich nun nicht erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass hier jemand gezwungen wird etwas zu essen, was ihn ekelt. Und schon gar nicht werden Kinder gezwungen. Du brauchst also kein Mitleid mit unseren Kinder zu haben. Und unverschämt bin ich auch nicht zu meinen Gästen.


    Wir haben gerne und oft Gäste, auch Übernachtungsbesuch und ich bin um meine Gäste immer bemüht. Wer Vegetarier ist bekommt selbstverständlich fleischfrei. (Wir können ja trotzdem welches essen) Und eine Bekannte mit Lactoseintoleranz bekommt auch spezielle Lebensmittel gekauft. Und wenn jemand etwas bestimmtes nicht mag, dann lass ich das eben weg, sofern ich das weiß. Wenn jemand aber so gut wie gar nichts isst, bzw. nur Sachen die ich nicht täglich auf meinem Speiseplan haben möchte, dann wird es einfach schwierig. Ich koch nämlich gern mal was einfaches, zeitsparendes, wie Nudeln mit Sauce. Wenn jemand aber nur Dinge mag, die zeitaufwändig zubereitet werden müssen und dann vielleicht noch deutlich teurer sind, dann würde ich schlicht streiken. Das hat nichts mit Unverschämtheit zu tun, sondern damit, dass ich die Zeit mit meinen Gästen genießen möchte. Das kann ICH aber nicht, wenn ich ständig komplizierte Essenwünsche erfüllen sollte.


    Es ist ja noch nicht klar, ob dieser Mann nun tatsächlich die Erwartung hat, dass man nach seinen Wünschen kocht. Oder ob er nur zu Hause so speziell isst. Vielleicht würde er sich ja ein bissel anpassen oder auch gern das kochen übernehmen. Dann ist es ja o.k. Nur mit Gästen, die eine solch hohe Erwartungshaltung haben, damit hätte ich ein Problem. Ich bin schließlich weder Hotel noch Restaurant.


    Wir hatten z.B. mal in einer WG mit einer Freundin Besuch. Ein Kumpel von ihr. Sie bat mich bei den Einkäufen und Kochüberlegungen zu helfen und wir haben einen Plan für die Woche zusammengestellt. Dann kam dieser Lümmel (wir hatten das Essen schon fertig und sie hat sich echt Mühe gegeben) und nix war ihm Recht. Das isst er nicht, dieses auch nicht, er geht mal gucken, was er findet und macht sich selbst was. Nicht ein Wort des Dankes an meine Freundin für's kochen und einkaufen. Das lief die ganze Woche so. Wär das mein Bekannter gewesen, so hätt ich ihn vor die Tür gesetzt. Ich hab noch nie ein derartiges respektloses Verhalten erlebt, bei jemandem der das erste Mal bei Leuten zu Gast ist.


    Also, Rücksicht nehmen ja, alle Wünsche und Besonderheiten beachten, nein. Und das gilt auch für den Gast gegenüber dem Gastgeber.


    Ich kann nämlich auch umgekehrt sagen: Habe ich derart exotische Erwartungen, dann bleib ich besser zu Hause und koche selber.

    Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder, ein geordnetes Leben zu haben.

    Besonders wenn sie es selbst ordnen dürfen.


    - Pippi Langstrumpf -

  • Ich wetter nicht unbedingt dagegen, dass jemand etwas nicht mag - aber wenn jemand mit so einer Liste kommt, dann finde ich das schon recht befremdlich.


    Gut, nun wissen wir natürlich noch nicht, was der Herr selbst denn dazu sagt. Vielleicht mag er halt am liebsten Fleisch und am liebsten ohne Soße etc - und isst aber bei Gästen doch.



    Ich bin da eher wie Mela. Es gibt Dinge, die mag ich nicht, mäkel aber aus Höflichkeit nicht daran herum. Gute Bekannte wissen schon, dass ich zB keine Sellerie mag und ich finde es sehr nett, wenn sie beim Kochen darauf achten, erwarte es aber nicht. Ganz ehrlich: ich kann mir auch nicht von jeder Freundin/Freund sämtliche Abneigungen merken.


    Wenn wirklich manche Sachen gar nicht gehen: Allergien, Lebenseinstellung (Moslems, Vegetarier), starker Ekel - dann ist das für mich nochmal eine andere Kategorie und finde es als Gastgeber auch notwendig und höflich darauf rücksichtzunehmen.


    Auch sowas wie extra etwas kochen, was nicht gemocht wird oder etwas unterzumischen geht für mich nicht.


    Aber ansonsten denke ich, kann man sich als Gast schon auch etwas "zurücknehmen" und das beste draus machen.


    Das bringe ich auch meinen Kindern bei. S darf zB nichts mit Milchprodukten haben, das ist manchmal schon schwierig genug. Wenn sich dann jemand die Mühe macht und extra für sie etwas zubereitet, dann möchte ich auch nicht, dass sie daran noch rummäkelt...



    Wenn ich viel unterschiedlichen Besuch habe, mache ich meist etwas Buffet-ähnliches: mehrere Schüsseln zB mit Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Salat etc und jeder nimmt sich, was er möchte...

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • 8I


    hast du deine freundin mal darauf angesprochen, wie der mann in ein paar jahren sehr wahrscheinlich aussieht - bei diesen essgewohnheiten? :D


    edit: bin ja eh nicht so die leidenschaftliche köchin und in diesem fall würde ich auf essengehen ausweichen bzw. ihnen das kochen großteils liebendgern überlassen.

    lieben gruss, doro

    Einmal editiert, zuletzt von ASMVC ()

  • Zitat

    Original von ASMVC
    8I


    hast du deine freundin mal darauf angesprochen, wie der mann in ein paar jahren sehr wahrscheinlich aussieht - bei diesen essgewohnheiten? :D


    Welche Essgewohnheiten hat der Mann denn?
    Bis jetzt wissen wir nur, was er alles nicht so gerne mag - jenseits dessen gibt es sicher noch ein paar Varianten, die vielleicht auch nicht fett machen ;)


    Ich sag mal so: nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird ;) Ich würde fragen, welche Gerichte er denn gerne mag und dann sehen, ob sie mir zu aufwendig sind und ob ich da irgendwas kombinieren könnte.



    Grüße

  • Meine Erfahrung bei mäkligen Essern ist, dass die kommentarlos alles essen und hinterher ganz verdutzt schauen, wie toll doch manches schmeckt.


    Ein Arbeitskollege meines Mannes hat mal hier im Garten geholfen, ich habe Zwetschgenkuchen vom Blech mit Vollkornteig gebacken, zu Mittag gab es Pizzasuppe mit Vollkornbaguette und einen Salat - zum Nachtisch Joghurt natur mit Apfelmus und Vanillezucker (der gute von Alnatura)


    Dieser Arbeitskollege ernährt sich nur von Döner, Pizza, Cola und lehnt alles gesunde und vollwertige kategorisch ab, auch wenn mein Mann was mitbringt von zu Hause hieß es oft "ihr mit Eurem Öko-Fraß"


    Bei uns hat er 4 Teller Suppe und 3 Stücke Kuchen verdrückt ebenso ein Schälchen Nachtisch und dazu gabs Saftschorle und Tee mit Apfelsaft.


    Er war ganz aus dem Häuschen von dem Kuchen und wollte unbedingt für seine Mutter das Rezept haben - als er sah, dass das VK-Teig war - war er platt und heute schimpft er auch nicht mehr auf unser essen, sondern freut sich, wenn er mal eingeladen wird.


    So gehts auch.


    Ich würde das Kochen was alle gern essen, und wenn es ihm nicht schmeckt, dann soll er woanders essen gehen.


    So hat es meine Mutter mit der Ex meines Bruders damals auch gehalten. Am liebsten aß Madame Spätzle mit Soße und Mama hat es einfach nicht eingesehen, jedes Wochenende Spätzle oder Nudeln machen. Die Ex konnte ja auch zu Hause essen - oder das was es gibt.