Rundreise Schweden, Norwegen

  • Hallo zusammen,


    wir wollen nächstes Jahr mit unseren Kindern (3 und fast 1 Jahr dann) 6 Wochen nach Schweden und Norwegen, also eine Rundreise, machen.
    Ist es machbar diese eingetragene Strecke "klick hier" (Bild mitte der Seite) in 6 Wochen ganz entspannt zu schaffen? Oder wird es eher Streß für alle?
    Hatte mir gedacht immer von einem Ort zum anderen, 3 Tage da bleiben und dann weiter (ca. 300-400km) fahren.
    Hat da jemand von euch Erfahrung? Würde es jetzt schon gern wissen bevor wir anfangen zu planen.


    Gruß Heike

  • phuuu, mir wäre das viel zu stressig.
    Sind Deine Kinder so autofest? (meine Kleine hat in dem Ater IMMER gespuckt)


    Und alle 3 Tage packen und fahren....
    Gerade, wenn sie sich an einem Ort etwas orientiert haben, geht´s weiter.
    Ich fände weniger Wegstrecke und längere Aufenthalte kindgerechter. In dem Alter ist ja das absolute Nahumfeld interessant (Wasser, Wiese, Tiere, Klettern....)
    Vielleicht jew. 1-2 Wochen an der Westküste, in den Bergen und an einem See.


    Ich glaube, Dein Vorschlag ist eher eine Reise für Euch Erwachsene, Kinder können in dem Alter nix mit "Landschaft" anfangen.



    Bin aber schon ziemlich neidisch! 6 Wochen!!



    300-400km sind in Norwegen auch nicht in 4 Stunden zu schaffen, das sind mit Kindern schon Tagestouren (oder nachts). Wobei nachts fahren in kurvigem Gelände nicht so entspannt ist wie Autobahn in D.

    annalin mit Nr 1 M 9/2003 und Nr2 W 3/2006

    Einmal editiert, zuletzt von annalin ()

  • Hallo Heike,


    300-400 km sind an einem Tag zu fahren sehr viel. Wenn ich mich an unsere Tour durch Skandinavien richtig erinnere, kommt man "kaum vom Fleck". Die Landschaft ist toll, aber nach kurzer Zeit ist es auch frustrierend, nur vorbeizufahren. Sollte ich nochmal hinfahren, würde ich mir wenige Ziele vornehmen und diese lieber intensiver genießen. Mit Kinder gilt das warscheinlich noch mehr (bin mit Kind bisher weitestens 2 Stunden gefahren und es war teilweise Stress pur).


    Neidische Grüße, MaFu

  • Wir hatten überlegt mit einem Wohnmobil zu reisen, somit würde ein- und auspacken entfallen.
    Oder ist das wegen der Straßen nicht so eine gute Idee?
    Wie man die Entfernungen einzuschätzen hat, habe ich keine Ahnung, deswegen frage ich ja. Was würdet ihr den sagen was man so am Tag ganz gut schaffen kann?


    Mit dem fahren hat unser kleiner kein Problem. Wir fahren meist 2 Stunden und dann Pause so 45min bis Stunde. Ansonsten werden natürlich die Schlafzeiten am Tag mit genutzt um zu fahren.


    Die 6 Wochen haben wir dann durch die gemeinsame Elternzeit. Wenn wir mit der Zeit nicht ganz so hin kommen, können wir noch ein paar Tage dran hängen.


    Wenn es überhaut nicht geht würden wir uns etwas anderes überlegen, deswagen frage ich ja schon mal im Vorfeld um nicht zuviel Vorbereitung rein zu stecken.

  • Hallo,


    Was man bei der Streckenplanung bedenken sollte ist, daß die STraßen in der REgel wirklich toll sind - daß man in Schweden und Norwegen nich so schnell fahren darf wie in Deutschlend. Ich glaube 90km/h, wenn das noch aktuell ist. Und an Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte man sich auch tunlichst halten (auch wenn die Straßen in Qualität und Streckenführung zu mehr ververlocken würden), sonst wird es SEHR teuer.


    Es kommt also darauf an - wenn eure Kinder es alle 3 Tage 5-7 Stunden im Auto aushalten, ja, ansonsten würde ich die Abstände dazwischen vergrößern oder die Strecken verkleinern.


    Wir machen es immer so, daß wir bei 3 Wochen 2 "rumtreiberwochen" einplanen und eine Woche an einem Ort. Wobei "an einem Ort" auch eine Paddeltour mit kurzen Tagsstrecken sein kann.


    Das hat den Vorteil, daß man mal eine zeit lang ohne (viel) Autofahren auskommt. Außerdem merken wir bei usn, daß man irgendwann an den Punkrt kommt, wo man einfach nicht mehr aufnahmefähig für neue Eindrücke ist. Dann braucht man einfach eine Weile zum Verdauen.


    Unsere Kinder sind unserer Meinung nach wirklich sehr sehr reisetauglich, aber auch sie kommen irgendwann nach ein paar Tagen an die Grenze wo das, was sonst kein Problem ist, nicht mehr geht.


    An eurer Stelle würde ich wohl entweder die Abstände der Fahrtage genrell vergößtern oder 2 oder 3 "Hier bleiben wir erst mal" Wochen einplanen, entweder am Stück oder einzeln.
    Auch wenn die Gesamtstrecke dadurch kleiner wird, hätten wir so mehr davon.


    Viele Grüße, Trin

  • 300-400 Kilometer finde ich schon sehr viel. Ihr fahrt ja nicht Autobahn, sondern zum Teil an Fjorden entlang und über Pässe. Ob das stressig wird, hängt davon ab, wie autotauglich eure Kinder sind.

  • Wir packen jeden Tag ein und bauen wieder auf (allerdings mit dem Zelt und in Dänemark) ich habe gehört das sich einige immer lustig machen über die Rentner die denken sie schaffen das in 2 Wochen zum Nordkap und stehen dann mit ihren gemieten Kühlschränken vor den Fähren und fluchen über die Preise :D


    Also: auf und abbauen ist mit kleinen Kindern möglich. Kennen unsere nicht anders. Letztes Jahr sind wir Gründ Linie gefahren von Puttgarden Inselhopping nach Kopenhagen usw. Wir saßen dann unplanmässig ein paar Tage fest (laaaaange Geschichte über nicht funktionierende EC Karten) und haben dann eben mehr km am Tag runtergerissen und mussten zb Fünen auslassen, um es noch ins Legoland zu schaffen. Rømø wurde auch gestrichen. Ist dann eben so.


    Wir sind am Tag ø 80km gefahren, auf 20 Tage.