Beiträge von leandra

    Sorry, dass ich mich jetzt erst dazu geselle, wo es für mich akut brennt. Aber ich hab halt heute abend endlich (halbwegs) kapiert, warum ich seit der Trennung vor 5 Jahren solo bin, wohl ich eigentlich ein totaler Beziehungsmensch bn und mich auch seit 1 Jahr dank Gewichtsabnahme in meinem Körper wieder wohl fühle: Ich will gar nicht wegen mir gewollt werden; ich will jemanden, der genau wie ich eine Familie will. Ich fühle mich wohl einfach um meinen nie bewußt wargenommenen Traum betrogen. Und ich will nicht einfach zu der Beziehungsart von vor meiner Tochter zurückkehren.


    Seit Jahren schon gibt es einen Mann, in den ich wohl irgendwie verliebt bin. Und eigentlich bn ich mir ziemlich sicher, dass da auch noch immer Interesse besteht (kurz vor der Schwangerschaft hat wir eine gemeinsame Nacht und er sagte mir damals auch, dass er verliebt sei). Aber: Ich will nicht. Und zwar, weil er sich zwar sicher irgendwie mit dem Familienleben arrangieren würde, aber eigentlich 'nur' Interesse an mir hat.
    Dabei erwartet doch die ganze Welt, dass man als AE oder auch generell als Mutter völlig begeistert ist, wenn man endlich wieder als Frau und nicht als Mutter wahrgenomen wird.
    Aber mir fehlt halt offenbar dieses in einer Beziehung als Mutter wahrgenommen werden (war im Grunde genommen schon in der Schwangerschaft allein und habe uns getrennt als Tochter ein halbes Jahr alt war). Ich will nicht zur Tagesordnung der 25 Jahre vor der Geburt meiner Tochter übergehen. Sondern ich will das, was ich definitiv nicht mehr haben werde: Mit einem Mann aneinandergekuschelt im Bett liegen und neben tausend anderen Dingen uns liebevoll über unser Kind austauschen.


    Warum das heute so hochkocht: War (selten genug) auf einer Fete, bei der mir ein alter - und durchaus attraktiver - Freund heftig Avancen gemacht hat, wobei offenbleib, ob nur Sex oder Beziehung. Mir wurde dabei wieder klar, dass ich mit gar überhaupt niemandem irgendwas anbahnen oder im Bett landen will. Weil wir am Ende der Nacht oder auch am Ende womöglich jahrelanger Beziehungsarbeit eben immer noch nicht diese Familie sein werden um die ich mich betrogen fühle.
    Ganz ehrlich: Ich will gar nicht den Mann, der mir sagt: "Es ist mir ganz egal, ob du ein Kind hast oder nicht; ich liebe dich". Ich will den Mann, der mit mir zusammen unser Familie haben will.



    Sorry, echt lang. Könnt ihr mich denn verstehen?

    Zitat

    Original von Europa
    In dem Fall mit dem Schwimmlehrer macht die Anzeige allerdings wenig Sinn. Das Kind ist nicht verletzt worden und er hatte wohl auch keinen Vorsatz


    Selbst wenn keine Verletzung da ist, dann ist es doch vermutlich immer noch Nötigung oder sowas. Stellt euch doch mal dieselbeSituatin mit einem Erwachsenen vor. Da würde doch auch keiner sagen: Schon ok, wenn man den gewaltsam untertaucht.


    Ich finde eine Anzeige völlig richtig. Und ich glaube, ich würde meiner Tochter das dann auch erzählen. Und wenn die Anzeige dann eingestellt wird, würde ich ihr erklären, dass das für den Mnn trotzdem erstmal ein vermutlich ein ziemlicher Schreck war, angezeigt zu werden.

    Meine Tchter fand auch Schnuller erst so mit 1,5 der 2 Jahren interessant. Und zwar auch nur, weil sie sie halt bei anderen Kindern mitgekriegt hat. Ich habe ihr dann die, die wir hatenn (und die sie früher vehement verweigert hat) gegeben und sie hat sie ab und zu mal genommen. Und zwar wirklich selten. Ein bisschen mehr ist da dann o ab 3,5 noch geworden, weil sie da dann ab und zu bei ihrem Vater übernachtet hat und er den Schnuller als Ersatz fürs Einschlafstillen genommen hat. Mit knap 4 habe ich dann abgestillt. Heute ist es so, dass sie so knapp einmal die Woche zum Einschlafen danach fragt. Und wenn sie eingeshlafen ist, rutscht der Schnuller dann raus.


    Ich hab auch keine Bedenken dabei, da ich mal annehme, dass sie noch bei weitem nicht die Schnullerzeit zusammen hat, die ein häufig Zweijährige bereits haben. Und wenn sie danach fragt, ist es dann halt schon noch wirklich ein Bedürfnis bei ihr.


    Also noch eine Stimme für Schnuller besorgen.

    Ich finde es keineswegs ein unverschämtes Ansinnen, dass sich der werdende Vater den Sorgen der werdenden Muter zuliebe 5 Wochen in seinen Genußmittel-Konsumgewohnheiten einschränkt. Zumal sie dass ja selber womöglich mehrere Jahre dem gemeinsamen Kind zuliebe tut (sei es Alkohol, Koffein, Zitrusfrüchte oder sonstiges).


    Im übrigen ist die Erfahrung von Alkoholismus im persönlichen Umfeld nicht die 'Geschichte' einzelner Userinnen hier, sondern die der Angehörigen von offiziell geschätzten 1,3 bis 2,5 Millionen Alkoholikern in Deutschland.


    Dass Alkoholismus keine Krankheit ist, die von heute auf morgen da ist, sollte auch bekannt sein. Der Verlauf geht über immer geundheitsschädlichere Mengen, die als immer unverzichtbarer angesehen werden. So wie Jorindels Mann sein Bier nun heute als unverzichbarer ansieht als noch in der ersten Schwangerschaft.


    Täglicher Konsum bei einem Mann von 40 Gramm Alkohol (also ein Liter Bier) bedeutet ein deutliches gesundheitliches Risiko.


    Die Herzinfarkt-vorbeugende Wirkung von Rotwein hat übrigens nichts mit dem im Wein enthatenen Alkohol zu tun, sondern mit bestimmten Stoffen in den Traubenschalen (deshalb wirkt nur Rotwein vorbeugend). Der Alkohol im Wein ist und bleibt schädlich. Im Zweifelsfall wird der seltener auftretende Herzinfarkt durch eine hübsche Leberzirrhose ausgeglichen.

    Zitat

    Original von moscan


    Zu deiner Beruhigung mal eine peinliche Anekdote von mir.
    Ich hatte vergessen, das ich einen Fa Termin am nächsten Tag hatte und den Abend vorher Fisch gegessen, öhm. Mir war das so peinlich, habe es meiner FÄ auch gesagt. Sie nahm es mit Humor und war ganz entspannt.


    #confused Auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen: Was hat Fischessen mit Frauenarztbesuch zu tun?

    Ich bin auch Atheistin. Trotzdem erzähle ich meinem Kind vom Christkind und vom Nikolaus. Einfach weil ich es für eine schöne, zauberhafte Vorstellung halte. Ihre verstärkt auftretenden Einwände beantworte ich nicht mit 'Es gibt es/ihn aber doch', sondern nur mit Argumenten, die die Möglichkeit offen halten ("Ja, das Geschenkband haben wir auch, aber das gibts ganz oft und das kann auch der Nikolaus haben".)
    Aber nie würde ich ihr sagen, dass nur liebe Kinder Geshenke kriegen. Zuml es bei uns keine nicht-lieben Kinder gibt. Es gibt nur Kinder, die mal was 'nicht-liebes' machen(!).


    Schön fand ich letztens eine Szene in nserem Kinderfarten, die ich im Vorbeigehen mitkriegte: Mutter erzählt ihrer ca. 3-jährigen Tochter im Beisein des Erziehers, dass der Nikolas, wenn er in den Kindergarten kommt, ja nur den braven Kindern was bringt und schaut den Erzieher Besttgung suchend an. Erzieher darauf: Glücklicherweise haben wir ja ausschließlich brave Kinder.

    Ich halte das eigentlich auch offen ud habe (bis auf Probleme mit Besucherkindern) gute Erfahrungen damit gemacht.


    Ich kaufe allerdings selber eigentlich kaum mal was Süßes ein. Höchstens mal Kekse.
    Sie kriegt aber zu Karneval, St. Martin, Nikolaus, Adventszeit, Ostern aus diversen Zusammenhängen echt große Mengen. An die darf sie im Normalfall auch immer ran. Lange standen die dann einfach auf ner Kommode zum freien Zugreifen. Die Schüssel lasse ich jetzt allerdings nicht mehr offen rumstehen, weilich da mit zwei verschiedenen Besucherkindern schlehte Erfahrungen gemacht habe. Nachdem die enmal wußten, dass bei uns Süßigkeiten einfach so rumstehen, stürzten sie sich immer als allererstes darauf. Und das eine Besucherkind fand dann auch wirklich nie ein Ende. Da ich dann auch immer vergessen habe die Schüssel vor einem solchen Besuch wegzustellen, habe ich mir jetzt angewöhnt, sie generell im Küchenschrank aufzubewahren. M darf eigentlich imer was daraus haben, wenn sie fragt. Außer abends. Und direkt vorm Essen, sage ich auch schon mal, ass ich das jetzt nicht will, weil sie sonst ja kinen Hnger mehr auf das richtige Essen hat.


    Ich habe das Gefühl, dass ihr Konsum völlig ok ist. Sie hat auch schon ein paarmal ein von mir vorgeschlagenes Eis abgelehnt, weil sie gad keinen Appetit drauf hatte. Und sie ist schlank und liebt Obst und Salat (leider kaum Gemüse).


    Sorgen macht mir aber immer die Zeit bei ihrem Vater. Während bei uns das lange und frei rumstehende Zeug wirklich nur bei echtem Süßunger gegesen wird, bietet ihr Vater ihr immer neues Kaufen und Aussuchen. D.h. es sind immer neue und damit spannende Süßigkeiten. Sie darf sich dann scheinbar immer was aussuchen, egal wieiel er eigentlich schn so da hat. Jedesmal wenn er sie bringt, kommen ein bis zwei angebrochene Tüten neuer Süßigkeiten mit zurück. Die packe ich mittlerweile meist schnell weg. Und meist fragt sie auch nicht mehr danach.


    Aber ich glaube halt dieses immer was neues, spannendes ist echt gefährlicher als di dauernd rumliegenden, bereits bekannten Sachen. Bei mir isst sie auch ml ein paar Tage lang keine Süßigkeiten. Aber bei jedem Besuch beim Vater (ca. 2 mal die Woche) ißt sie Süßigkeiten.

    Wo ist denn nur der lachend-am-Boden-wälz-Smily??!


    Sorry, ich weiß natürlich, dass du das jetzt nicht wirklich lustig finden kannst. Aber im Grunde genomen macht sich dein Ex doch einfach nur unsäglich lächerlich. Ich glaube,du kannst froh sein, dass du ihn los bist.


    Hast du ihm schon geschrieben, dass du von seinen Schulden sprichst und nicht von deinen?
    Und dass du den Teil eures Lebens, den ihr zusammen begonnen habt - zwei Kinder zusammen zu kriegen - schon Jahre lang allein auf regelst, während er seinen Anteil daran nur sehr bedingt trägt?


    Ich wünsch dir alles Gute und dass du vielleicht zwischendurch über die absurde Idee deines Ex lachen kannst.

    Wir waren letztens im Zoo. Kind war schon 50 Meter weiter, ich las noch ein Schild. Meine Tochter rief lautstark und mehrfach: Nur ein Bein!! Irgendwie dachteich mir nichts dabei (die Flamingos waren auch in der Nähe). Als ich mich umdrehte, sah ich ein Pärchen an ihr vorbei gehen, der Mann hatte nur ein Bein. Ich möchte eigentlich gar nicht issen, wie rot ich geworden bin, während ich diese 50 Meter überbrückt habe und sie immer noch weiter rief.
    Ich habe ihr dann auch erklärt, dass das für den Mann sehr unangenehm ist, wenn sie sowas ruft. Und dass sie sich das mal vostellen solle, wenn jetzt alle möglichen Kinder sowas rufen würden.


    Bei Behinderung und anderer Hautfarbe erkläre ich auch, dass jeder Mensch anders ist. Sie sei auch anders als jeder andere und das sei ja auch sehr schön so.
    Und dass dunklere Hautfarbe halt eie Anpassung an stärkere Sonne ist.

    Hallo Ariane,


    das macht mir Mut :). Ich kenne auch gleich zwei Kinder, die an ihrer Schule (keider nicht die Monte) eher pro Forma angemeldet sind, weil die Familien evtl. noch vor Schulbeginn woanders hin ziehen.
    Und in der Montegibts ja auch noch die Kinder, bei denen im Raum steht in 5. Jahr zu bleiben und dann vielleicht doch nach dem 4. gehen.


    Also geb ich die Hoffnung weiterhin nicht auf


    Liebe Grüße
    lendra

    Hallo ihr.


    Danke für euer Mitgefühl und eure Tipps. Habe heute morgen angerufen. Ja, es gibt eine Warteliste und wir stehen jetzt drauf. Da man dem Direktor anmerkte, dass er in Zeitnot war, habe ich nur untergebracht, dass wir uns wirklich mit der Montessori-Pädagogik auseinandergesetzt haben und voll dahinterstehen.


    Ich gebe also die Hoffnung nicht auf.



    @ stjarna
    Das tut mir leid für euch. Habe mich mal auf dem Spielplatz mit einer Mutter von der ASK (ist doch die in Vogelsang?) unterhaten und fand auch, dass sich das super anhört. Wäre für mich nur leider logistisch nicht machbar.
    Hattet ihr euch jetzt für die Kölner Monte als Alternative interessiert. Dann sind die Chancen natürlich mehr als schlecht.


    Ich drück euch die Daumen, dass ihr noch eine gute Alternative findet.




    Liebe Grüße
    leandra

    Zitat

    Original von CaRoSo
    Bei dem, was ich allerorts so mitbekomme, macht es auf jeden Fall Sinn, in Fragen Warteliste hartnäckig zu bleiben. Immer und immer wieder.


    Danke! Genau das wollte ich hören :D


    Mich ärgerts auch so, wenn ich dran denke, dass die vermutlich 5 Wochen nah Einschulung die ersten Eltern da stehen haben, die sich aufregen, dass die Monte sich viel zuwenig am Lehrplanund zu sehr am Interesse der Kinder orientieren. Während ich mir dann dort womöglich nach 5 Wochen anhören muss, dass mein Kind sich nicht ausreichend dem Lehrplan unterordnet. Ich möchte so gern, dass mein Kind das Gefühl behält, dass es sein ureigenstes Intersse ist all die interessanten Dinge, die es gibt, zu lernen.


    Ich denke mal, tendenziell werde ich versuchen genau das bei der Anfrage nach der Warteliste rüberzubringen.

    Na ja, Platz in der Ganztagesbetreuung bräuchte ich auch. Sind hier aber nicht so rar.
    Ich werde wohl am Montag anrufen. Bin nur noch die Taktik am überlegen um möglichst weit auf der Warteliste nach oben zu kommen. Schrilles, hysterisches Weinen ist wohl nicht geeignet #confused #schäm


    Aber ich könnte mir ja schon vorstellen, dass die die noch mal nachhaken, dann weiter vorn landen.

    Ich könnte echt heulen. Nachdem ich mich durchgerungen habe M in der Monte anzumelden, obwohl alle ihre Freundinnen woanders hingehen, haben wir nun die Ablehnung gekriegt. 170 Anmeldungen auf 100 Plätze. Ok. Mir reicht ja einer der 100 Plätze (auf den Boden stampf).


    Die ganzen letzten Wochen waren echt Horror (noch aus anderen Gründen). Und dies nun noch obendrauf. Ich bin mir einfach so sicher, dass es das beste für M wäre und finde das Konzept auch generell klasse.


    Hat eine(r) von euch, ob es bei sowas noch Sinn macht, persönlich nach zu haken wie es mit einer Warteliste aussieht? Hat einer so einen ganz kleinen Hoffnungsschimmer für uns?