Beiträge von leandra

    Danke für eure Antworten.


    Wie AnneK richtig geschlossen hat, geht es mir darum, in Frage kommende Sculen näher kennen zu lernen. Mal ein kurzer Elterninfoabend kmmt mir halt irgendwie so wenig vor, um so eine Entscheidung zu treffen.


    Klar wird das auch nicht den ganzen Schulalag authentisch rüberbringen. Aber z.B. interessiere ich mich grade sehr für die Montessorischule hier in er Nhe. Und da ich deren Herangehensweise halt selber gar nicht kenne, würde ich mir den Unterricht gern mal ansehen. Ich wollte jetzt halt nur nichht aufs Gradewohl da anrufen und dann als besonders stressig eingestuft werden falls so was nicht üblich ist.


    Aber genau wie ich gehofft habe, weiß ich jetzt dank eurer Antworten, dass das wohl der übliche Weg ist und werde mich jetzt hoffentlich bald aufraffen anzurufen.


    LG
    Leandra

    Hallo,


    ist es üblich, dass man sich den Unterricht mal anschauen kann? Und gibt es da dann feste Termine, die man auf dem Info-Abend erfährt? Oder muß man da anrufen und einen Termin ausmachen? Und geht das dann jederzeit im Jahr?


    Fragen über Fragen ...


    Ich hoffe auf eure Antworten ...


    LG
    leandra

    Ich lieg am Boden. Ich kenn sie alle!!! Jetzt weiß ich, wo mein Gedächtnis geblieben ist. Es ist voll gerümpelt mit alter Werbng.


    Mein Lieblingsspruch, wenn ich wieder mal was vergesen habe, ist übrigens: Isch abbe gar kein Gedächtnis!

    Ich glaube solange die Alkoholsucht deiner Mutter besteht, würde ich ein Kind auch dann nicht über Nacht dalassen, wenn sie dann keinen Alkohol trinkt. Bei einem Alkoholiker schränkt nicht nur das Trinken die Handlunsfähigkeit ein, sondern auch das Nicht-Trinken. Die daraus resultierenden Entzugserscheinungen können ebenso zu Unberechenbarkeit führen wie das Betrunkensein. Insofern würde ich solche Vesuche vermutlich bleiben lassen, bis sie genrell einen Entzug gemacht hat.


    Mein Bruder ist einige Jahre vor der Geburt meiner Tochter an den Folen seiner Alkoholsucht gestorben. Immer wenn ich mir heute wünsche, dass sie ihren Onkel noch hätte kennenlernen können, frage ich mich auch, wie ich den Kontakt denn dann gestaltet hätte. Ich glaube nicht, dass ich sie auch nur für kurze Zeit mit ihm allein gelassen hätte. Allerdings waren die psychischen Veränderungen (dauerhafte, also auch in den Zeiten, wo er eigentlich nicht getrunken hat, sondern 'nur' Entzugsmedikamente nahm) bei ihm gegen Ende schon sehr massiv.

    Ich arbeite 30 Stunden. Ich hole meine Tochter Mo, mi und Do um 15 Uhr vom Kiga ab. Dienstags und freitags holt sie ihr Vater ab und so jedes zweite oder dritte mal bleibt sie von Freitag bis Samstag nachmittag bei ihm.


    Ich sollte meine 'Luxuslösung' (O-Ton auch alleinerziehender Kollegin) geniessen! Aber das kann ich auch nicht immer. Eine ganze Zeit lang war sie dann sogar jeden Samstag bei ihm. Ich merke wie gut es mir (und ich meine auch ihr) tut, dass wir jetzt häufiger Samstag und Sonntag für gemeinsame Zeit haben.


    Dieses Wochenende bleibt sie sogar bis Samstag abend. Wir waren jetzt gerade 2 Wochen in Urlaub. Und ich merke, dass es mir dadurch fast noch schwerer fällt. 2Wochen, in denen wir viel geruhsame Zeit zusammen hatten (und auch ein bisschen getrennte dank Kinderanimation). Und jetzt wieder dieses zerstückelte. nd so viel muss n Eile geschehen, zumal ich sehr zu Hektik neige.


    Ja, manchmal macht mich das traurig. Allerdings merke ich auch, dass unsere Kinderregelung und meine neuen Arbeitszeiten (neuerdings arbeite ich an den beiden 'freien' Nachmittagen meist nur bis 15 oder 16 Uhr) mir auch endlich wieder die Gelegenheit geben, mich auch mal wieder was selbstbestimmt zu erleben. Ich kann endlich mal wieder was für mich planen. Die freie Zeit reicht jetzt endlich mal nicht mehr nur für die notwendigen Erledigungen ohne Kind, sondern ich kann mich mal was treiben lassen.


    Mein Fazit: Soweit man das Gefühl hat, dass das Kind gut aufgehoben ist (was ich leider nicht immer habe), kann die freie Zeit endlich mal wieder die Gelegenheit geben die Akkus aufzuladen. Und wieder das zu werden, was ich ja eigentlich auch meiner Tochter vorleben will: Ein Mensch, der Schönes aus dem Leben zieht, Interessen verfolgt, Dinge tut, die ihm gut tun.

    Zitat

    Original von Wollschaf
    Sicher, als Gastwirt hat man Hausrecht. Aber pauschal sagen: Türken (oder Niederländer oder wasweißich) bekommen hier kein Zimmer, darf man, glaub ich nicht. Das ist Diskriminierung. Wieso darf ich dann meine Gäste nach Parteizugehörigkeit sortieren?


    Zitat

    Original von Wollschaf
    Oder wenn einer halt sagt, die Türken (oder Araber etc) oder Linken "dürfen ja gern woanders Urlaub machen"?


    Imke hat schon kurz was dazu geschrieben, aber mir brennts auch noch auf der Tastatur:


    Es gibt einen klaren Unterschied zwischen angeborenen Merkmalen (wie z.B. der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht etc.) und einer (politischen) Einstellung. Unser Grundgesetz geht davon aus, dass alle Menschen unabhängig von solchen angeborenen Merkmalen mit gleichen Rechten ausgestattet sind und dass man diese angeborenen Merkmale nicht verwenden darf um ihnen unterschiedliche Rechte zuzusprechen.


    Habe ich eine spezielle Einrichtung, die sich nur auf eine Subgruppe davon bezieht, dann darf ich wohl den Restausschließen (Frauenhandballverein darf vermutlich Männer ausschließen). Mache ich aber etwas, was im Prinzip frei zugänglich ist, dann kann ich nicht hingehen und anhand von angeborenen Merkmalen Leute ausschließen. Auch wenn ich das Hausecht habe, habe ich dennoch nicht das Recht überhaupt nach dem Geschlecht oder der ethnischen Zugehörigkeit zu unterscheiden. Zum Glück!!!


    LG
    leandra
    (in der Hoffnung, dass ich jetzt nicht an der juristischen Realität vorbeigegangen bin)

    Ich hatte gerade das letzte Lied der Einschlaf-CD noch mal angemacht, weil M unbedingt noch weiter hören wollte. Da aber klar war, dass sie wohl auch danach nicht einfach einschlafen würde, meinte ich: ?Ok, dann mache ich die CD aus und lege mich zum einschlafen neben dich.? Sie kuschelte sich im liegen an mich und meinte mit einem glücklichen Lächeln: ?Mama ist schöner als Lieder.? Ein Moment Pause, dann etwas ernster: ?Lieder sind interessanter, aber Mama ist schöner. Und lieber.?



    (Lustig finde ich auch, dass ich 'interessant' gestern ihr gegenüber verwendet habe und mich dabei fragte, ob sie den Begriff versteht.)

    Ih zensiere auch ab und an. Jüngstes Beispiel ist 'rmel aus dem Eis', welches ich sehr mag:
    In einer Szene jammert das gerade aus dem Ei geschlüpfte Urmel herzzereissend als Ziehmama Wutz weggeht. Als sie dann doch lieber umkehrt hört Urmel sofort auf. Den nächsten Satz habe ich weggelassen. Da steht ämlich, dass der auch anwesende Tim Tntenklecks schwören könnte, dass Urmel habe ihm einen verschmitzten Blick zugeworfen. Das ging mir entschieden zu sehr in Richtung "Schon die kleinsten Kinder versuchen ihre Eltern zu maniplieren". Und ich war froh, dass ich eher zufällig ein Kapitel im vorraus gelesen hatte und so schon darauf vorbereitet war, den Satz zu streichen.


    Wäre aber für mich kein Ausschlußkriterium. Hätte ich den Satz im Eifer des Gefechts doc migelesen, hätte ich ihn vermutlich kurz kommentiert ("Das halte ich aber für unwahrscheinlich, dass das Urmel sein Jammern nur gespielt hat").


    Mich gruselts manchmal bei diesen völlig sinnentlerrten Feen-Büchern wie insbesondere Lilliefee, aber auch einer Pixi-Buch-Feengeschichte, in der eigentlich die wnderschöne Feentochter einfach nur nach(!) den Hausaufgaben und Anfrage bei ihrer wunderschönen Feemutter auf ihrem wunderschönen Feenpony ausreitet.


    Bei diesen Geschichten fehlt mir einfach jeglicher Spannungsbogen. Der Sinn dieser Bücher scheint darin zu bestehen optisch und inhaltlich rosa zu sein ...

    Nachname so mit 3,5 (die Erzieherin sprach mich sogar drauf an, dass sie als einzige auf Nachfrage ihren Nachnamen wußte).


    Zu der Zeit kannte sie auch ihre Adresse. Ich habe mich dann aber verunsichern lassen als ich las, dass man Kindern sagen solle, ihre Adresse keinem Fremden (z.B. am Spielplatz) zu sagen. Und da ich ihr das so nicht vermitteln wollte, habe ich aufgeört ihr Adress-Wissen mit Nachfragen aktuell halten.


    Insofern auch meine Frage: Sagt ir euren Kindern, sie sollen Fremden nicht ihre Adresse nennen? Oder ist das eh nur paranoid? Ich bin verunsichert. Wei eientlich hatte ich es auch für gut gehalten, wenn sie beim etwaigen Verloren-gehen sagen kann, wo sie wohnt.
    Bin jetzt am überlegen, ob ich mit ihr mal meine Handynummer übe.



    Wobei ich das für den geschlossenen Strafvollzug meinte. In sofern gebe ich Mela recht, dass einfach dringend für solche Mütter mehr Möglichkeiten des offenen Straffvollzugs geschaffen werden müßten. Allerdings gibt es natürlich auch die Fälle, die einfach nicht in den offenen Vollzug gelassen werden können. Zumeist sind das ja auch die deren Haftstrafe noch eine gewisse Länge hat oder deren Verhalten keine Resozialisierung belegt.

    Über die Kommentare hier, dass jeder Straftäter mit seiner Straftat Schaulaufen in Fesseln sozusagen als gerechte Nebenstrafe hinnehmen muss, kann ich echt nur schockiert staunen.
    Stigmatisierung ist sicher eine der effektivsten Methoden Resozialisierung zu verhindern! Und soweit ich informiert bin, sollen Gefängnisse insbesondere die Resozialisierung der Inhaftierten födern.


    Insbesondere möchte ich hier gerne nochmal bei Funky ... und dem Grundgesetz unterschreiben! Menschenrechte und Menschenwürde verliert man nicht aufgrund einer oder mehrerer Straftaten. (Ich bin sehr froh, dass das da so festgeschrieben ist, zumal ich bei Massenmördern und sadistischen Mördern etc. wohl selber Mühe hätte, dass im einzelnen so zu fordern.)


    Ein Neugeborenes nach der Geburt von seiner Mutter zu trennen, nicht weil sie ene akute Gefahr für es darstellt, sondern weil sie in der Vergangenheit Straftaten begangen hat, kann ich nicht nachvollziehen. Allerdings habe ich den Strafvollzug bei Besuchen bei einem ehemaligen Freund ein wenig kennenlernen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für ein Kind ohne tiefere seelische Wunden möglich ist über sein drittes Lebensjahr hinaus dort zu sein. Man muss sich dabei auch einfach den völlig fremdbestimmten Alltag der Mutter vorstellen. Den Umgang mit vielen sehr schrägen Menschen (wozu ich auch einen kleinen Teil der JVA-Angestellten zählen würde). Das mangelnde Kennenlernen der Gegebenheiten in der Außenwelt. Usw.


    Und wenn keine Chance für die Mutter besteht innerhalb der nächsten 4 oder 5 Jahre entlassen zu werden, dann würde ich es wohl für ein Kind auch für besser halten, möglichst früh, wenn nicht sogar wirklich direkt nach der Geburt zu einer Pflegefamilie zu kommen. Allerdings mit der Verpflichtung zu regelmäßigen und nicht zu seltenen Besuchen bei der Mutter!!!

    Absolut unglaublich!!
    Neugeborene wegnehmen, admit sie nicht mitbestrafft werden. Das ist ja echt der reine Hohn. Einer MutterHaftverschonung ab der Geburt zusagen - die also offenbar als entlassbar gilt - und dann da Kind erst mal wegnehmen, weil es leider zu früh gekommen ist ... Leuten, die so rechnen möchte ich gerne ... ich schreibs jetzts nicht.


    Und das scheinbar das Kind nicht belastende Fesseln der Frauen. Ich merke immer mal wieder wie mich die teilweise nicht doll verlaufene Geburt meiner Tochter in Gedanken einholt. Diese Mütter werden immer wieder an die widerlichen Umstände der Geburt denken müssen. Statt ihrem Kind mit ehrlicher Freude von seine Geburt erzählen zu können. Natürlich trifft das auch das Kind, selbst wenn es diese Detail nie erfährt. Von der Menschenwürde dieser Frauen gar nicht zu sprechen.

    Zitat

    Original von merin
    Also erstmal an alle, die heir geschrieben haben: Danke!! Das habt ihr ganz ganz fein gemacht!!! :D (Sorry, das konnt ich mir nicht verkneifen.)


    Das bringt es für mich auf den Punkt!
    Dieser Satz - wenn er ernst gemeint wäre - hinterlässt doch ein ganz komisches Gefühl (auch wenn da 'gut' statt 'fein' stände). Man hat ja nicht geschrieben, wel man beweisen will, dass man gut schreiben kann oder dem impliziten Wunsch nach Antworten brav folgt, sondern weil man ein inneres Bedürfnis hat, sich zu beteiligen und seine eigene Meinung zu äußern. Ich würde mich doch dann spontan fragen, wieso sich der andere herausnimmt, so eine pauschale Wertung daraus zu machen.


    Ganz anders käme doch ein persönlich gehaltenes Feedback an.
    Z.B.: "Ich freue mich, dass ihr mir so zahlreich/detailiert/hilfreich geantwortet habt."
    Oder: "Eure Antworten sind für mich sehr hilfreich."
    Oder auch: "Mir tut es gut, dass einige von euch das ähnlich sehen wie ich."


    Hier kommt der persönliche Anteil des Empfängers ins Spiel, der sagt, dass es bei ihm persönlich etwas positives bewirkt, was der andere tut. Es wird nicht einfach ein Verhalten als gut 'abgestempelt', sondern rüber gebracht, dass die Kombination Emfänger und Handlung des Senders zusammen ein gutes Gefühl im Empfäger auslösen. Der Sender (Kind) kann dann selber entscheiden, ob er das genauso will. Ist das Verhalten, das Gemache "gut", so muß der Senedr ja glauben er uß das immer so machen.


    Das macht übrigens mMn auch unabhängiger von der Meinung anderer Leute. Wnn Mama sagt ich male gut und am nächsten Tag sagen mir zwei Kiner im Kindergarten, dasssie meine Bilder blöd finden, dann habe ich das Gefühl nur eine Partei kann recht haben. Und beim dritten Kind, dass meine Bilder blöd findet, komme ch vielleicht zum Schluß, dass ich nicht malen kann. Mama hatwohl nicht recht.Wenn aber Mama sagt, dass ihr meine Bilder gefallen dann komme ich eher zum Schluß, dass man da unterschiedliche Meinung haben kann. Mir und Mama gefallen meine Bilder, auch wnn sie den drei Kindern nicht gefalllen. Und das ist ja an sich schon ein gutes Gefühl und reicht vielleicht, um weiter Spaß anm malen zu haben. nd wenn es so unterschiedliche Meinungen gibt, dann gbt es vielleicht auch noch andere Leute, denen meine Bilder gefallen ...



    PS: Theorie und Praxis fallen bei mir leider oft völig unterschiedlich aus ;)

    @ Nona und Isis
    Dane für die Tipps! Ich schau ma, ob ich Sante finde und wie teuer das ist). Sonst werde ich es vielleicht einfach mal mit der DM-Creme versuchen. Vielleicht gibt es ja da auch ein gutes Ökotest-Urteil.


    it unserem Kindergarten haben wir da auch in dieser Hinsicht echt Glück. Hier soll jee Mutter (oer Vater ;)) ihrem Kind eine Tube Sonnencreme ins Fach stellen und es wird wohl wirklich drauf geachtet, dass die Kinder sich vorm Rausgehen eincremen. Finde ich klasse, da ich es wirklich nicht so gu finde, wenn sie den ganzen Tag Creme auf der Haut haben müssen um für die Zeit draussen geschützt zu sein.

    Ich hab eigentlich gar keine Zeit, aber das tut mir gerade so leid für dich.
    Für mich hört sich das auch sehr unverschämt an. Zumal man doch gerade davon ausgehen muß, dass ein Kind sich dann gut anderen zuwenden kann, wenn es sich von seiner Bezugsperson im Hintergrund gut abgesichert fühlt.


    Vielleicht kannst du versuchen, es von ihr als wohlgemeinten, aber echt schlechten Versuch zu nehmen, ihre persönliche Anteilnahme an euch und eurem Sohn rüber zu bringen. Vielleicht kannst du ihr auch sagen, dass du das eigentlich zu persönlich und auch ohne ausreichende Grundlage ihrerseits findest.


    Liebe Grüße
    leandra

    Zitat

    Original von mimi
    Sag mal nur so nebenbei, wieso meldest du dich nicht regulär an und postest
    auch im "passenden" Unterforum.
    Nach 5 threads kann man sich das doch trauen, ist ja kostenlos... ;)


    Hallo mimi,


    ich glaube, du bist dem selben Irrtum aufgesessen, den ich auch am Anfang hatte: Den Elternpaar-Alias bekommt wohl jeder, der hier im Leben-als-Elternpaar-2.0 anonym postet. Eshandelt sich also höchstwahrscheinlich um 5 verschiedene User.


    LG
    leandra