Beiträge von Bienchen

    Den Steve O kann ich mir kaum angucken. Eigentlich trifft Jack Ass schon meinen Humor, allerdings hab ich im letzten Film eine Szene gesehen, die mich fast zum Kotzen gebracht hat. ... ich wünschte echt, ich hätts nicht gesehen, blöderweise fällts mir nämlich immer beim Essen wieder ein :S

    Meine Tochter hat einen Bären, den sie (eigentlich schon immer?) mit sich rumschleift. Mittlerweile ist sie fünf und er kommt natürlich nicht mehr mit zum Einkaufen oder sowas... aber in den Urlaub kommt er mit und abends ins Bett sowieso.
    Kommt natürlich daher, weil sie ein Flaschenkind war und somit keinen Bezug zu mir hatte #augen ;) ...

    Hallo Trüffel,


    Was für unangenehme Fragen ;), die es leider genau treffen #augen :S


    Es ist die Ungewissheit, die mich fertig macht und schon immer fertig gemacht hat. Als ich mit meiner Tochter schwanger war, ist sie irgendwann aus der Wachstumskurve rausgefallen. D. h. sie war für die Schwangerschaftswoche zu klein und sie ist mit jeder Woche weiter nach hinten gefallen. Warum das so war, wusste man nicht - die Versorgung war okay und so weiter.


    Dann kam ne Fruchtwasseruntersuchung, kein Ergebnis, nix greifbares. Immer nur Rumgehibbele und das Gefühl gar nicht richtig schwanger zu sein (man hat keinen wirklichen Bauch gesehen). Auf "das Kind" hab ich es nie "geschoben" - es war von Anfang an ein Gefühl von "Ich und mein Körper schaffen es nicht, ein Baby in Normgrösse zu "produzieren".


    Dann kam sie (viel zu klein) auf die Welt, es war alles am Kind dran ... aber so ein "richtig normales Kind" war sie eben doch nicht... Das ganze hat sich dann "verwachsen", sie hat aufgeholt und sich normal entwickelt (geistig und körperlich).


    Bei einer der ersten U´s ist dann eben dieser ominöse Spruch "es könnte zu Entwicklungsverzögerungen kommen... meistens haben "solche" Kinder eine verminderte Intelligenz" ... dieser Spruch hat bei mir irgendwas zum Einsturz gebracht, vielleicht - oder bestimmt - auch schon die Schwangerschaft davor... ich kann es nicht beschreiben... vielleicht dachte ich, wird mein Kind nie ein normales Leben führen können, sie ist benachteiligt,..... und gleichzeitig war es aber nix greifbares... es könnte so sein, muss aber nicht.... das ganze hatte keinen Namen, kein Syndrom, keine Prognose, nix.... nur ein putziges Baby mit ner total verunsicherten Mama, die nicht wusste, was wird... mit einem bohrenden Gefühl im Nacken "DEIN Kind ist anders als andere..." (immer mit dem Gefühl "meine Schuld").


    Gott, da ist soviel im Argen, dass mir manchmal echt das Lachen stehenbleibt - und eigentlich bin ich doch ein ganz positiver Mensch... sogar ausgestattet mit nem recht gesunden Menschenverstand...


    Aber um auf den Punkt zu kommen - M. weiss im Moment noch gar nicht, dass ich sie aus der Musikschule rausgenommen hab. Sie ist die letzten paar male so ungern da hin gegangen, dass sie im Moment glaub einfach froh ist, wenn das Wort "Musikschule" nicht mehr fällt. Zugesetzt hat ihr, dass sie die Jungs gehänselt haben, weil sie beim Xylophonspielen immer wieder durcheinander gekommen ist und nach eigenen Angaben einfach nicht umsetzen konnte, was Noten sind und wie sie die vom Blatt aufs Instrument bekommen soll.


    So und zu Guterletzt (schreibt man das so?) hab ich eben bei der Musiklehrerin angerufen und ein gutes Gespräch gehabt. Habs ihr in kurzen, netten Worten geschildert, dass ich mich einfach nochmal melden wollte, weil das Gespräch letzte Woche nicht gut auseinander gegangen ist und mir das in den Knochen hängt. Wir haben ganz normal gesprochen (sie ist in etwa so alt wie ich, hat selber eine Tochter und wir haben im Prinzip ein Gespräch von Mama zu Mama geführt). Das hat mich jetzt ganz schön erleichtert.

    Hallo ihr Alle :)


    Vielen Dank nochmal, hat mir jetzt wirklich mehr wie gut getan :)


    Nanami:
    Deine Antwort hab ich total übersehen - wo kommt denn die plötzlich her 8I ;)
    Ja klar, war das die totale "Trotzreaktion". Sicher, meine Tochter wollte eh nicht mehr hin... aber ganz ehrlich, ich hab mich echt aufgeführt wie die klassische blöde Schnepfe. Sicher, die Lehrerin hätte ihre Worte mit ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl wählen können... aber letztlich bin ich abgerauscht - Kopf in den Nacken - und nach dem Motto "wenn DU sagst, mein Kind ist das schlechteste, dann lass ich es nicht mehr mitspielen" ... zu nem Teil kann sie zurecht den Kopf schütteln ;)


    Aber sie kann halt auch nicht wissen, was es in mir ausgelöst hat. Wenn ich mir oft nicht so unsicher wär, wie sich für meine Tochter alles entwickelt, dann hätt ich mit nem Lachen sagen können "ja mei, die Unmusikalität hat sie nicht gestohlen"


    Weisst wie ich mein, ich bin eigentlich echt keine verkniffene Kuh, die sich auf den Schlips getreten fühlt, wenn das Kind kritisiert wird.


    NiMiTho:
    Vielen Dank auch für Deine Antwort - ja, ich bin schon sehr froh, dass ich sie habe zurückstellen lassen. Für uns letztlich ein geschenktes Jahr ohne Verpflichtungen, ohne Lernstress,.... Am Anfang hat es mir viel Kopfzerbrechen bereitet, jetzt bin ich sehr froh drüber.


    melone:
    Dass das Gras nicht schneller wächst, wenn man dran zieht... da denk ich mir dann so still für mich "aber vielleicht, wenn man es düngt?"... Es ist (für mich) schon immer total schwierig, den goldenen Mittelweg zu finden.

    Zitat

    Original von melone
    Ich hab keine Erfahrung mit musikalischer Früherziehung. Aber ich dachte ganz naiv, dass es mehr so ein spielerisches Heranführen an Musik und Instrumente ist??????
    Wie kann man dabei der Beste oder Schlechteste sein?



    PS: ich an Deiner Stelle wäre vermutlich etwas bösartige geworden und hätte in zuckersüßem Ton und mit einem Lächeln zu der Dame gesagt: "ja, wahrscheinlich ist sie nicht so musikalisch. Aber zum Glück spielt Begabung in Musik in unserer Gesellschaft keine Rolle für beruflichen Erfolg."


    Hallo!


    Zuerst mal Danke für alle Antworten!


    Meine Enttäuschung ist immer noch nicht ganz verraucht.


    Aaalso, bei uns lief es so, dass die Kinder zuerst mal im ersten jahr langsam herangeführt wurden - wie die unterschiedlichen Instrumente heissen, der Musik lauschen, bisschen was rhytmisches machen....mehr oder weniger das "Weichspülprogramm". Dann im zweiten Jahr ging es zur Sache. Die unterschiedlichen Noten wurden gelernt - wie lange ist ne ganze, halbe, viertel,achtel-Note... und dann eben als "Königsdisziplin" Xylophon spielen nach Noten (bei der das Kindelein "kläglich versagt" hat - irgendwo muss ich ja echt drüber lachen - ich kann bis heut nicht mal "Alle meine Entchen" auf dem Klavier spielen, geschweige denn auf der Flöte ;) )


    Wenn ich mich recht zurückerinnere habe ich die Noten noch nicht mal in der Grundschule gelernt, sondern erst später auf der weiterführenden Schule (und es btw nie getscheckt ;).


    Deshalb dachte ich, ich tu meiner Tochter was Gutes, wenn sie sich frühstmöglich mit Musik beschäftigen darf (eine Welt, die mich unglaublich fasziniert - aber nie dahinter gekommen bin...).


    Dann kommt letztendlich auch noch die "andere Problematik" dazu. Ja, ich hab meine Tochter um ein Jahr zurückstellen lassen ... sie ist ein Sommerkind, recht klein, hat diesen Sommer noch eine OP vor sich, ist zwar entwicklungsmässig völlig im Rahmen aber hat nicht unbedingt "nach der Schule geschrieen"...
    Von daher fand ich es ganz gut, dass sie in der Musikschule (in der sie auch regelmässig Hausaufgaben aufbekommen hat) so ein bisschen gefördert und gefordert wurde... ein bisschen "Schulathmosphäre schnuppern", wisst ihr wie ich mein? Ich hatte einfach das Gefühl, sie versumpft durch das zusätzliche Kindergartenjahr nicht, sondern bekommt so ein bisschen extra Input (was auch ein Stück weit mein Gewissen beruhigt hat).


    Joa und dann heisst es mehr oder weniger lapidar: Bringt nix weil Kind zu dumm. Ich glaub, ich fahr morgen doch noch einmal hin - um der Lehrerin vors Schienbein zu treten. Gar nicht, weil ich es jetzt so furchtbar unverschämt und dreist finde - sondern, weil es in mir unglaubliche Ängste schürt. Das liegt daran, dass meine Tochter ein "mangelgeborenes" Frühchen war, gleich nach ihrer Geburt hiess es, dass ev. mit Entwicklungsverzögerungen und mangelnder Intelligenz zu rechnen wäre ..... Tatsächlich hat sich M. immer völlig normal entwickelt, aber ich war immer ängstlich ohne Ende und habe alles kritisch beobachtet. Deshalb kann ich das jetzt auch nicht einfach wegstecken und drauf pfeifen, sondern habe einfach Angst, dass mein Kind tatsächlich weniger intelligent als andere ist.


    Sorry für den Roman #schäm #augen ... manchmal kann ich mich selber nicht mehr hören. Ich glaub, ich pfeif mal auf den ganzen "Förderwahnsinn", verbring den Sommer im Freibad und beim Eisschlecken, geniesse mein süsses Kind und lass mich (uns!) am Arsch lecken! ;)

    Zitat

    Original von Pelikan
    Mir fehlt:


    Mama geht mit den Kindern raus und Papa bleibt im Haus UND der sehr überwiegende Teil der Hausarbeit bleibt liegen, bzw. an Mama hängen. So ist das hier... #sauer


    Jaja, selber schuld, ich weiß. #hammer #weissnicht


    joa, das hört sich nach Supergau an, würde mir auch extrem auf den Geist gehen. Bei einer meiner Freundinnen ist es auch so und ich bewundere ihren Langmut - entweder der Mann liegt Sonntags auf dem Sofa oder geht einem seiner zahlreichen Hobbies nach, während sie alleine was mit den Kindern unternimmt. Gott müsste ich meinem Mann in den Arsch treten ...



    Hallo :)


    also zuerst mal hab ich mitgelacht. Klar hört sich das witzig an - Unkräutchen zupfen, sich über Spinnennetze auf den äußeren (!) Fensterbrettern aufregen, mal alle Lichtschalter abnehmen und putzen....) Von anderen Sachen wie regelmässig alle zwei, drei Jahre den Zaun und den Balkon neu streichen, Böden neu einlassen usw. will ich jetzt mal gar nicht anfangen.


    Aber: dafür hab ich (haben wir uns) entschieden - wir haben ein Haus gekauft und uns damit bis kurz vor der Rente verschuldet. Deshalb kann ich (!) es nicht einfach vor sich hinschmuddeln lassen, ich muss es pflegen - so ne Hütte verwohnt sich unheimlich schnell. Dann hätte ich mein Leben lang Schulden getilgt, um danach im Rentenalter nicht innem einigermassen gepflegten Eigenheim zu wohnen.

    Zitat

    Original von rosarotklee
    Oh ja Bienchen! Genial. So stelle ich mir einen gelungenen Samstagnachmittag vor:


    Meine liebe Familie vergnügt sich. Währenddessen gebe ich mich endlich einmal hingebungsvoll und ganz ohne Störungen der Hausarbeit hin. Stunden später begrüße ich die meine Liebsten mit leicht echauffierten und Apfelbäckchen gleichenden Wangen, ein duftender Kuchen steht auf dem bereits gedeckten Tisch. Es war anstrengend, aber DAS lasse ich mir selbstverständlich nicht anmerken, denn ich verstehe, dass auch mein Mann nun endlich seine wohlverdiente Ruhe genießen möchte. Schließlich hatte ER ja den ganzen Tag mit den Kindern verbracht um mir endlich etwas Luft zu verschaffen :D.


    jaja, mach Du Dich nur lustig - GANZ GENAU so läuft das hier (schwäbisches Dorf) aber in den meisten Familien ab *schwöre*

    Zitat

    Original von *LöwenMami*
    . Ich sehe aber das Putzen gar nocht richtig als Arbeit an, das dauert mal eine Stunde, dann ist hier alles Blitzblank.
    Das läuft bei uns alles so nebenbei.


    Hm, ja, manchmal geht es mir auch so - da geht alles leicht von der Hand. Vorallem im Sommer empfinde ich es z. B. total schön in der Sonne Wäsche aufzuhängen, die Fenster aufzureissen,....


    Aber manchmal schreit halt alles auf einmal .... und da ist dann mit einer Stunde wirklich wenig getan. (Vorallem bei nem Haus, da gibt es halt auch aussen viel zu tun... Fensterbretter wischen, Unkraut zupfen, ... oder auch nur das giesen...)


    Manchmal hab ich auch das Gefühl, dass es irgendwie mit meinem Zyklus zusammenhängt oder mit was auch immer. An manchen Tagen steh ich auf, die Sonne scheint ungünstig auf staubige Ecken und ich sehe überall nur DRECK. Fingertapsen auf der Küche, Staub auf dem Boden, schmuddlige Lichtschalter,... dann hab ich das Gefühl, ich ersticke im Dreck und ich krieg das nie in den Griff.

    @ Trin,
    bei uns ist es so, dasses uns am Wochenende beide nach draussen zieht. Egal was - und wenns nur zusammen Einkaufen mit anschliessendem Kaffeetrinken ist. Mein Mann möchte IMMER, dass ich dabei bin - vorallem weil: zu Hause ist doch eh alles sauber (während ich sehr wohl den "Dreck" sehe). Also lasse ich mich auch gerne mitziehen - so scheisse kann der Ausflug gar nicht sein, dass ich lieber zu Hause putzen würde ;) Und gleichzeitg ärgere ich mich oft, weil ich dann schon wieder mit Bergen von Arbeit in die nächste Woche gehe (anstatt einfach mal auf null zu sein).


    Bei meinem Mann ist es so, dass er sich meiner Meinung nach oft hinter irgendwelchem Kleinkram versteckt. Wir haben ein altes Haus und da gibt es immer irgendwas gaaaanz wichtiges zu tun (jedenfalls seiner Meinung nach viel wichtiger als z. B. das Klo zu putzen) - zusammen mit der Information, dass ich ja gaaaar keine Ahnung hätte, was es da alles so wichtiges zu tun gibt #augen

    Hm, um das Thema Putzfrau schleich ich schon so lang rum... irgendwie fällt mir kaum etwas ein, was mich glücklicher machen würde. Vielleicht sollte ich es wenigstens EINMAL austesten - nur um mal zu sehen, wie es sich anfühlt in ein sauberes Haus zu kommen und keinen Finger dafür krumm gemacht zu haben.

    Mich würde mal interessieren, wie das bei Euch im Haushalt so läuft. Bei uns ist es so, dass bei mir immer wieder unter der Woche haushaltsmässig was liegen bleibt - d. h. am Wochenende sollte noch mal ein Stück geschafft werden.


    Bei vielen anderen Familien seh ich immer wieder, dass der Papa am Wochende mit den Kindern was unternimmt (schwimmengehen, auf den Spielplatz, Eisessen,....) und die Mama bleibt zu Hause und putzt (damit mein ich jetzt nicht den "klassischen" Sonntagsauflug - sondern eben Samstags)


    Da hab ich keinen Bock drauf, ich finde es so ätzend, wie das Hausmütterchen meinen Lieben viel Spaß zu wünschen, mir selber das Schürzchen umzubinden und für Mann und Kind (gut, ein bisschen auch für mich selber) den Lappen zu schwingen - und am besten dann noch die Meute mit Frischgekochtem zu empfangen.


    Ja klar, das beste wärs - so wär ich dann halt auch tatsächlich mal auf dem laufenden... würde aber für mich nur infrage kommen, wenn das mein Mann entsprechend auch mal machen würde. Da das aber in diesem Leben nicht mehr stattfinden wird, ists halt bei uns oft nicht so sauber, wie ich das gerne hätte.


    Wie läuft das bei euch?! Schickt ihr die Familie "zum Spaß haben" und ihr putzt?