Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ich kann nur von meinem Kind reden - da wurde es nicht schlimmer (sprich, es übertrug sich nicht auch auf andere Dinge), aber lange auch nicht besser.


    Selbst als ich ihr mal angeboten hatte, bei einem Schlafanzug, der ihr eigentlich gefiel, die zierknöpfe abzuschneiden, ging das nicht. "Ich weiß doch, daß da Knöpfe WAREN!".
    Ooookey...


    Inzwischen (12) gehen Hosen mit Knopf, wenn man ihn beim Anziehen nicht anfassen muß, weil die Hose auch so drübergeht und er aus Metall ist (Kunsstoffknöpfe gehen gar nicht), Jacken mit Knöpfen bleiben offen, Oberteile mit Knöpfen werden nach wie vor gemieden, acuh wenn es nur Zierknöpfe sind. Wobei sie gelegentlich übelegt, doch mal eins mit Knöpfen zu probieren, wenn es ihr in Form und Farbe gefällt - aber bisher konnte sie sich noch nicht dazu überwinden.


    Warum das so ist, kann sie bis heute nicht sagen.


    So lange es so bleibt, mache ich uns keine Stress, sie hat halt immer viel Leggins oder Schlupfhosen getragen (mag heute noch gerne selbstgenähte Gummizighosen), Shirts ohne Knöpfe gibt es auch reichlich. Jacken dann eben mit Raißverschluss. Man kommt ganz gut ohne Knöpfe aus ;)


    Hätte ich das Gefühl, es belastet sie sehr oder es schränkt sie in ihrem sozialen Leben ein (Wenn sie z.B. auch Knöpfe bei anderen so stören würden), würde ich natürlich etwas unternehmen.


    So selten scheint das gar nicht zu sein, auch beruflich sind mit inzwischen schon Kinder begegnet, denen Knöpfe unangenehm bis eklig sind.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Zitat

    Original von fischleinAber warum Conni-Bücher nicht? Das würde mich echt interessieren, meine Tochter liebt sie nämlich und ich finde sie sachlich und schon in Ordnung, auch wenn da manches nicht so wahrheitsgetreu beschrieben wird. Ich finde sie für Vorbereitungen auf gewisse Situationen immer gut - Zahnarzt, Kinderarzt, Ostern, Skiurlaub... auch diese großen Bücher mit Klappen über Kindergarten, Jahreszeiten usw. kommen hier sehr gut an.


    Ist doch auch OK, wenn es euch gefällt. Mir ging "Superconni" (wie meine Kinder sie bezeiten von sich aus nannten) einfach schnell auf die Nerven, sie kann alles kriegt alles, schafft alles, malt mit 3 eine ktze mit Streifen, bleibt mit 4 oder 5 fröhlich alleine im Krankenhaus... selbst wenn scheinbar mal was daneben geht, wird daraus was supertolles...


    Mir ist schon klar, daß der Zweck der Bücher kein literarisches hochwertiges Werk ist, sondern eher ein in einer Geschichte verstecktes Sachbuch, aber ich malg halt gute Geschichten und gute Sachbücher getrennt meistens lieber.


    Mal mit ist das auch OK, aber als meine Kinder kleiner waren, war grad Conni- Boom und wir haben beistimmt 6 oder 7 Pixis davon im Haus.


    Außerdem Hörspiele, die sind NOCH grausiger. Connis nervigert Ton, der irgendwie nur jammern oder besserwissend kleinen kann (klar ist dfie Sprecherin ein Kind und keine Schauspielerin,a ber irgendwann nervt es eben) und die Mutter mit ihrem gesäuselten "Ach Conni..." erst recht.


    Ich mag sie halt nicht, aber das heißt ja nicht, daß andere sie nicht mögen dürfen ;)


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Es gibt ADS-Kinder, bei denen solche Sachen paradox funktionieren, es gibt Kinder, da ist das nicht so und die knallen von dem Zuckergehalt dann erst recht durch. Wozu deins gehört, weiß ci nicht.


    Wobei so viel ich weiß Energidrink doch hauptsächlich Zucker und Koffein enthält, oft wohl auch Taurin (ich vermute mal, daß das für die "beruhigende" Wirkung zuständig ist, die biologische Wirkung hier ->klick) - ehe ich meinem Kind so einen Cocktail gebe, wüdre ich eher mit den Fachleuten darüber reden, ob man die Medikamentengabe ändern kann.
    Dann schon lieber einen starken süßen Kaffe als so ein Chemiegemisch... (Nein, den würde ich meinem Kind natürlich auch nicht geben!)


    Wenn ein Keks oder Schokorigel hilft, OK, dann könnte ich noch mitgehen, aber Energidrink, wo möglich noch öfter mal oder gar regelmäßig? Für mich wäre das nix.


    edit: Ich selber hatte mal eine Tüte mit einer Art Bonbon mit ähnlichen Inhaltsstoffen erwischt, hatte nicht richtig gelesen. Und ja, ich konnte mich mit dem Zeug tatsächlich besser konzentrieren usw. - aber ich fand, DAS es so gut funktioniert hat, so gruslig, daß ich es meinem Kind nicht geben würde. Das fällt für mich schon unter Medikamente und sollte Fachleuten vorbehalten bleiben, denke ich.



    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Nö, das stört mich nicht. Gehört zum schaupielerischen Teil der Leseleistung und wird, wenn ich was vorlese, selbst von meinen Großkindern noch erwartet, wenn es passt (Selbst wenn da einfach nur steht "Er nieste ..." ).


    Und da wir Familienmitglieder haben, die auf Staub tatsächlich allergisch reagieren bzw. (den Kot der Haussaubmilben), ist der Dachboden-Nieser Teil der Realität sozusagen ;)


    Was mich mehr nervt, sind Inhalte mit denen Kinder für dumm verkauft werden oder bei denen einem der pädagogische Zeigefinger schon beim Aufschlagen ins Auge spießt (Die diversen Conni-, Lauras Stern-, REgenbogenfisch- und was auch immer Bücher...).


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Hier auch - im ersten Moment wäre ich stinkig gewesen und hätte an mir und der Welt gezweifelt - aber bald wäre mir wohl klar geworden, daß Kinder eben auf solche verückten Sachen kommen.


    Ey, Bekannte haben mir erzählt, daß sie auf einer Winterfreizeit vom Hüttendach aus Muster oder ihre Namen (Na ja, so weit sie halt gekommen sind) in den Schnee gepinkelt haben. Und die waren da schon junge Erwachsene. Und die sind auch alle nette, verantwortungsvolle Kerle und keine verzogenen Bengel ;)


    Ich finde deine Reaktion - putzen lassen und dann ist es wieder gut, OK.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    @

    Zitat

    [quote]Original von shakes Trin: ist deinem Kind nicht klar, was Textaufgaben sind? Dass es nämlich im Wesentlichen Rechen-Aufgaben sind, an denen man bestimmte rechnerische Fertigkeiten zeigen soll? und das Drumherum ist nur Garnitur?


    Inzwischen ist das "Kind" 14 und ja, es hat inzwischen gelernt, daß es bei bestimmten Dingen das Mitdenken abstellen sollte. :D
    Manchmal tut er es, manchmal kommentiert er solche Sachen nun absichtlich entsprechend, was ihm bei unserer Schule zum Glück in der Regel keiner übel nimmt.


    Mit 8 bzw. 9 fiel ihm das noch schwerer, da konnte es tatsächlich ein Grund sein, sich "total dumm" zu fühlen und zu verzweifeln, weil er meinte, daß er auf den "Kniff, der die Aufgabe wirklich sinnvoll lösbar macht" einfach nicht kommt... Daß da keiner ist und die Aufgabe tatsächlich so unlogisch gemeint ist, wie sie im ersten moment klingt, war für ich nicht vorstellbar.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Ich denke, viele Sachen sind schon vorrangig für die Erwachsenen. Morgenkreise finde ich toll, MIR fehlt was, wenn es in einem Kindergarten keine gibt. Aber die Kinder haben es nicht vermisst.


    Viel wichtiger ist tatsächlich, daß sie die Möglichkeit haben, sich in Gruppen zu finden, "unter Kindern" oder eben mit einem Erwachsenen, daß sie ein Umfeld haben, in dem sie sich ausprobieren können usw.


    Auch bei "Angeboten" - ich bekomme immer mehr das Gefühl, daß sie oft vorrangig dazu da sind, zu zeigen "wir tun was". TOll, wenn das den stand und die Interessen der Kinder trifft und sie begeistert mitmachen, denn das erschließt dem Kind ja auch neue Möglichkeiten.


    Aber wenn nicht? Auch nicht schlimm, dann lernt das Kind eben gerade an einer anderen Stelle. Oft werden die Anregungen aus dem Angebot auch für später übernommen und die Kinder, die nicht mitgemacht haben, probieren später für sich etwas in der Art aus.


    Manche Dinge, die uns im ersten Moment chaotisch erscheinen, zeigen ihre Struktur auch erst beim genaueren hnsehen. Gerade dann, wenn es keine von oben aufgesetzte, sondern eine von innen gestaltete Struktur ist.


    Ich selber würde - OBWOHL ich Morgenkreise usw. toll finde - einen respektvollen Umgang und ein miteinander ohne Stafen vor eine Struktur setzen. Allerdings sind meine Kinder auch so, daß sie sich schon von Anfang an recht gut selbst "verwalten" konnte, selber entscheiden konnten/wollten, wie viel sie an Kleidung beim rausgehen tragen usw.


    In dem Kiga, in dem ich gerade bin, läuft z.B. das Essen in meinen Augen eher chaotisch ab. Wer nach dem reinkommen fertig ist, nimmt sich Teller und Besteck, tut sich aus den Töpfen auf und isst - es kann also sein, daß der erste fertig ist und der letzte noch die Schuhe auszieht.


    Ne, für mich ist das so gar nichts (aber ich entscheide das nicht) allerdings hat die Begründung - unnötige Warte- und Stillsitzzeiten vermeiden - schon auch einen Sinn. Trotzdem hätte ich persönlich(!) lieber eine gemeinsame Mahlzeit in Ruhe und mit Tischgemeinschaft, so richtig mit gemeinsamen Spruch am Anfang und Tischkerze und so...


    Die Kinder dagegen stört es nicht, sie finden sich in keinen Gruppen zusammen, verabreden zum Teil schon vorher, wer neben wem sitzt, warten dann freiwillig aufeinander... Sie entwickeln ganz andere Kompetenzen.


    Wäre die Alternative zwar eine Tischgemeinschaft, die aber mit Strafen durchgesetzt wird (Das beschriebene Nachtischding...) dann würde ich ganz sicher freiwillig für die "chaotischere" Version plädieren.


    Für mich würde die Tendenz also ziemlich klar Richtug neuem Kindergarten gehen.
    Das sie ihn nciht schauen lassen, bevor alles klar ist, finde ich richtig. Ich hatte ja acuh geschrieben, daß ich es gut finden würde, wenn er mal zum schnuppern hingeht - aber eben erst , wenn die entscheidung durch ist.
    Denn erstens ist das mMn zu viel Verantwortung für ein Kind für die nächsten Jahre zu entscheiden und 2. - was wenn es ihm gefällt und ihr dann doch anders entscheidet? Oder kein Platz frei ist?


    Wie auch immer ihr euch entscheidet - alles Gute,


    Trin

    Zitat

    Original von Milli
    Es gibt leider sehr viele Kinder, die zu Hause nur vom Fernseher oder PC geparkt werden. Und vieles dazwischen. Da finde ich es durchaus sinnvoll, wenn zwischendurch auch was sinnvolles gemacht wird. Und Hausaufgaben müssen ja nicht stupide und blöde sein. Mir haben die eigentlich meistens Spaß gemacht.


    Stimmt schon - die Frage ist, ob in den Elternhäusern, in denen es so zugeht, darauf geachtet würde, daß die Kinder täglich 10 Minuten "ein kleines bisschen" arbeiten. Oder ob sie nicht doch irgendwann kurz vor Ferienende eine ganze Stunde und länger drüberbrüten müssen - oder ganz ohne in die Schule kommen.
    Und in solchen Fällen könnte man immer noch "differnezierende" Hausaufgeben geben und den anderen das reine Abarbeiten ersparen.


    Aber wir müssen uns da ja auch nicht einig sein.


    Ich glaube aber auch nicht, daß man da unbedingt von sich auf andere schließen kann.
    Mir haben HA definitiv keinen Spaß gemacht und ich habe schon recht zeitig (Mittelstufe?) generell nur noch dann welche gemacht, wenn ich relativ sicher war, daß sie eingesammelt werden oder ich mit vortragen dran kam. Und auch dann meistens irgedwann auf die schnelle und ohne echten Energieaufwand.
    Hatte ich Pech, habe ich eben improvisiert (klappte erstaulich oft) oder habe den Eintrag in kauf genommen. Ich bin damit recht gut durchgekommen, trotzdem würde ich es nicht allgemein so empfehlen. ;)


    Viele Grüße, Trin

    Zitat

    Original von Milli

    Zitat

    Original von TrinEtwas anderes ist es, auch in den Ferien "dranzubleiben" an den neuen Fähigkeiten. Aber das geht doch auch indirekt und ganz spielerisch. Der Oma eine Karte schreiben, egal, wie die Rechtschreibung ist, und wenn es nur 5 Worte sind, sich gegenseitig ein Buch vorlesen, daß das Kind wirklich interessiert, Karten- oder Würfelspiele machen ...


    Das meinte ich doch auch so.


    Na ja, geschrieben hattest du aber "In sehr kleinen Mengen finde ich Hausaufgaben über die Ferien sinnvoll. Jeden Tag 10 Minuten was machen, ist keine Zumutung, hält aber den Stoff in Erinnerung."


    Das ist schon etwas anderes.
    Denn ich meinte das, was man im Alltag von sich aus macht, weil es sich so ergibt und nichts, was vom Lehrer extra aufgegeben ist. Ersteres ist für meine Kinder völlig normal, letzteres wäre mit großer Wahrscheinlichkeit von vorn herein mit Unwillen besetzt.
    Außerdem fände ich "täglich 10 Minuten" für Grundschulkinder da schon ziemlich viel (eben weil man in den Ferien vermutlich nicht jeden Tag dazu kommt, etwas abzuarbeiten) und keine sehr kleine Menge mehr.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Hausaufgaben über die Ferein kenne ich nur vom Erzählen und nur von ganz wenigen Kindern (Ich selber kann da nicht mitreden, bei uns gibt es generell keine HA).


    Ich finde auch, daß Ferien und das Wochenende zum ausruhen da sind. Und da wir unsere Ferien oft aktiv verbringen und viel unterwegs sind, empfände ICH z.B. täglich 10 Minuten Hausaufgaben durchaus als Zumutung. Es würde immer Tage geben, an denen wir nicht dazu kommen (Ich schlepp doch kein Rechen- oder Schreibheft zum wandern oder klettern mit!), dafür würde es sich an andern tagen dann sammeln. Nö.


    Etwas anderes ist es, auch in den Ferien "dranzubleiben" an den neuen Fähigkeiten. Aber das geht doch auch indirekt und ganz spielerisch. Der Oma eine Karte schreiben, egal, wie die Rechtschreibung ist, und wenn es nur 5 Worte sind, sich gegenseitig ein Buch vorlesen, daß das Kind wirklich interessiert, Karten- oder Würfelspiele machen ...


    Wenn das Kind freiwillig etwas macht, gerade, wenn es älter ist, ist das ja etwas andres.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Ich denke, das kommt auch darauf an, wie die Räumlichkeiten sind.


    Es gibt Einrichtungen, da ist jede Gruppe ein in sich geschlossener Bereich mit Waschraum und Garderobe usw. Da ist nix mit Kollegin schicken, wenn man gerade alleine in der Gruppe ist (und das war man oft), denn dazu müßte ich die ja erst mal holen und das verletzte Kind alleine lassen.


    Ich habe auch schon in einem Kindergarten gearbeitet, der über 3 Eagen ging - wenn man da wegen irgend etwas immer erst ins Leiterinnenzimmer (ganz oben) stürmen mußte...
    Gerade in den Früh und Spätdiensten war es dann schon praktisch, ein schnurloses Telefon zur Hand zu haben. Eltern riefen an, daß ihr Kind später oder von der Oma oder wem geholt wurde - das hätte ich nicht gehört, wenn das Telefon oben gewesen wäre. Ich mußte einmal jemanden für eine Notreparatur anrufen (Das Wasser lief die Wand runter) - auch nicht so toll, wenn man dafür eine Gruppe von 20 erschrockenen Kindern alleine lassen und sich 2 Etagen weit entfernen müsste.
    usw.


    In jedem Zimmer ist es kein "muss", klar, aber zumindest ein schnurloses im Haus zum Herumreichen sollte es schon sein, besser noch eins pro Etage.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,




    Ich finde barock viel besser. Mag sein, daß es anfangs durch die Gabelgriffe komplizierter scheint (wobei das meine Kinder nie gestört hat), aber später sind die Sachen einfacher und eindeutiger zu greifen. Ich kenne eigentlich nur Lehrer, die von sich aus die barocke Griffweise unterrichten.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Alle Aufgaben richtig gelöst :D (Wenn man Kinder im passenden Alter hat, kennt man wohl die Meisten dieser Aufgaben...)


    Ansonsten...
    Dieses spezielle Kind saß mal verzweifelt vor folgender Matheaufgabe (3. Klasse):


    Herr Schmidt hat einen Arbeitsweg von 37km. Der Monat Mai hatte 22 Arbeitstage. Am Ende des Monats zeigt der Tacho (irgend eine große Zahl, weiß nicht mehr, welche).


    Also schrittweise: Weißt du, was sie wissen wollen?
    Klar, wie der Tachostand am Anfang des Monats war.


    Gut, und wie bekommst du das raus?
    Ich muß die Streke doppelt nehmen und mit den Arbeitstagen multiplizieren. Und das dann vom Kilometerstand abziehen.


    Aber wenn du das weißt, wo ist denn dann das Problem?!?!


    "Aber Mama - kein Mensch glaubt doch, daß einer einen ganzen Monat lang NUR auf Arbeit und zurück fähret. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich herausbekomme, wie viel er sonst noch gefahren ist!!!"


    Oder er weigerte sich (im gleichen Jahr), den Durchschnittspreis für ein Schlagzeug auszurechenen, obwohl die Aufgabenstellung eindeutig war. "Wem nützt da ein DURCHSCHNITT was?! Ein kleines Becken kostet doch völlig was anderes als eine Basstrommel... ?!"
    Er war der Meinung, da müsse es noch einen versteckten Haken geben, der die sache sinnvoll macht und den er übersehen hat.


    Ach je Kind, Mathe ist nicht immer logisch...


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Zitat

    Denn in der Tat ist es gesund, eine hohe Frustrationstoleranz zu haben.


    Das stimmt. Nur wie erreicht man das?


    Es ist wohl so, daß die Frustrationstoleranz SINKT, wenn es sehr viel Anlass zu Frust gibt und nicht steigt.


    Das kennt doch jeder selber - in Zeiten, in denen ein Ärger nach dem anderen kommt, werden wir doch nicht etwa immer ruhiger und gelassener und halten mehr aus, ohne uns zu äregern, sondern geraten in der Regel gerade im Gegenteil immer schneller aus dem Takt, reagieren immer schenller wütend, agressiv oder auch verzweigfelt oder depressiv, bis wir vielleicht sogar innerlich zusammenklappen.


    Auch meiner Beobachtung nach sind es die Kinder, die viele positive Erfahrungen machen, die seelisch am stabilsten sind und auch Problemsituationen gut aushalten können, wärend die die sich eh schon durchs Leben kämpfen müssen, viel schneller an ihre Grenze kommen. Die reagieren dann viel schneller wütend-agressiv oder mit Rückzug und Verzweiflung, beides nicht gut.


    Schon allein deshalt denke ich, es ist sinnvoll, dem Kind zu zeigen, wie man die ganz normalen Frustsituationen im Leben meistert - und davon gibt es ja genug - aber ohne daß man künstliche hinzufügen muß.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Monstermama Danke!


    Zitat

    Original von huehnchen69Trin, ob man die Möglichkeit hat, etwas zu ändern, oder welche Schritte das erfordert, und wie aussichtsreich die sind, usw. - das sind alles Punkte, die einen hindern können, etwas zu unternehmen, obwohl man Handlungsbedarf sieht, und die kann ich auch nachvollziehen.


    Die Ausgangsfrage war ja aber, ob man meint, eine Beschwerde habe Aussicht auf Erfolg.


    Nicht ob man die Möglichkeit hat, sich zu beschweren (die hat man sicher) oder wie man die Sache mit der Strahlung selber sieht oder ob man selber Handlungsbedarf sähe.


    Und Aussicht auf Erfolg sehe ich persönlich keine (es sei denn, wie geschrieben, sie kann selber andere Telefone bereitstellen). Ausnahme vielleicht, wenn es ein Vorzeige-Ökokindergarten-Bauprojekt mit ausreichend Budget ist, bei dem diese Telefone nur ein versehen waren. Glaub ich persönlich aber nicht.


    Das, was Monstermama geschrieben hat, bestätigt meine Vermutung, aber versuchen kann sie es ja trotzdem. Wenn einem etwas wichtig ist, ist es natürlich richtig, darauf aufmerksam machen. Das ändert aber nichts an meiner Einschätzung, was die Erfolgsaussichten angeht.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Bei uns machen wir es so:
    Ich koche das, wovon ich annehme, daß es der größte Teil der Familie mag. Wenn ich weiß, es sind Komponenten drin, die jemand gar nicht mag (Pilze z.B.) kommen die Extra. ging das mal nicht oder hat sich der Geschmack geändert, ist das in dem Fall eben mal so.


    Wer es nicht essen möchte, warum auch immer, macht sich ein Brot, Haferflocken,. Couscous oder ißt einen Joghort (wir haben nur Pur-Joghurt im Haus) und gut.


    Mich zu ärgern habe ich mir abgewöhnt. Meinem Mann ist das schwerer gefallen, er hat das "Das ess ich nicht" immer als persönliche Ablehnung meiner Arbeitsmühe verstanden. Ich selber habe das locker gesehen.


    Generell gilt bei uns: jeder darf sagen: Mir schmeckt das nicht" oder "das mag ich nicht" aber keiner darf sagen: Das ist eklig" oder "wie kann man so was essen" o.ä."


    Je gelassener ICH war, desto weniger wurde gemosert und desto eher waren sie bereit, doch mal zu kosten. Um dann festzustellen, es schmeckt doch - oder eben auch nicht.


    Ich denke auch: Mach dir so wenig Aufwand wie mööglich. Koch, was DIR und deinem Mann schmeckt, genug, daß auch für die Kinder was da wäre, aber nicht so viel, daß ihr viel wegwerfen müßtet. Und erlaube den Kdinern, das oder auch etwas anderes zu essen, wenn es für dich kein großer Mehraufwand ist (ein zweites Mal kochen würde ich nicht, eine Stulle abschneiden oder Wasser für den Couscous aufsetzen, schon)
    Stell Joghurt gleich mit auf den Tisch - so spart ihr euch das Aufspringen.


    Ich würde wohl erst mal dafür sorgen, daß die Stimmung bei tisch entspannt ist, denn erst dann kan mMn auch wieder Appetit aufkommen.


    Gute Nerven, Trin

    Hallo,


    Ich bin ja der Überzeugung, daß Kinder die "Basics" wissen sollten, bevor sie in die Schule kommen. Bei meinen war es meistens irgendwann zwischen 3 und 5 mal Thema.


    Denn dort kommen sie auf alle Fälle mit dem Thema in Kontakt und wenn es durch die Gespräche der Älteren auf dem Schulhof ist. Entwerde sie begreifen, um was es geht und haben dann vielleicht auf grund der Wortwahl oder der Art darüber zu reden das Gefühl, daß es etwas peinliches oder zotiges ist - oder sie machen sich an Hand der Bruchstücke eigene Vorstellungen, die auch nicht immer toll sein können.


    Ehe sie "auf der Straße aufgeklärt werden mit Begriffen und Vorstellungen, die ich als unschön empfinde, mache ich das lieber zu Hause.


    Meine waren auch von klein auf neugierig und haben gefragt. "Was macht der Eselda?". Oder eine Plakatwerbung: "Was ist da drauf? Werbung für Komdome" "Und was macht man damit?" Es gab immer wider Gelegenheiten, das Thema aufzugreifen.


    Bei anderen Themen ist man doch auch nicht ganz so zurückhaltend. Hat noch nie einer seinem Kind erklärt, wie ein Regenbogen entsteht oder wie es kommt, daß aus Wasser Eis und dann wieder Wasser wird? Nie ein Sach- oder Bilderbuch zu irgend einem Thema im Haus gehabt, bevor das Kind selber das behandelte Thema aufbrachte und auch nur so viel Inhalt enthielt, wie das Kind erfragt hatte?


    Natürlich ist es wichtig, dabei darauf zu achten, wie es dem Kind damit geht. Aufklärungsgespräche ala: Also pass mal auf Kind, ich wollte dir schon lange mal erklären..." gehen natürlich nicht, aber das hat ja auch keiner vor.


    Ich denke, WENN das Kind fragt, bekommt es Antworten, das ist klar. Dann achte ich auch drauf, daß ich es nicht überfrachte. Wenn mein Kind aber bis zum Schulbeginn NICHT gefragt hätte, dann hätte ich es doch schon forciert, indem ich Gelegenheiten geschaffen hätte.


    Denn cih glaube, irgendwann ist das Zeitfenster auch zu. Mein 8-jähriger redet noch locker flockig über das Thema, die größeren schon eher nicht mehr ganz so locker, eher peinlich-kichrig. Und die beiden Ältesten würden vermutlich inzwischen wohl eher Kumpel oder Freundin fragen als die Mama... Ich fände es schade, wenn cih da die Chance verpast hätte.


    Gerade bei Mädchen finde ich es auch wichtig, daß sie über Regelblutung usw. Bescheid wissen. Viele Mädels bekommen heute ihre Regel schon sehr früh, manche mit 10 oder 11. Ich möchte, daß sie dann wissen, was in ihrem Körper vorgeht oder dem der Freundin. Und auch warum.


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Hm, kann es sein, daß da etwas durcheinander gekommen ist?


    Ich denke, daß man nicht versuchen sollte, dem Kind im "vorauseilenden Gehorsam" jeden Frust zu ersparen, sondern ihm lieber da, wo es geht, helfen soll, hindurchzukommen, eine Lösung zu finden ect. (etwas fertig bauen, einen Kompromis schließen... usw.) oder ihm zugestehen, seine Wut zu äußern.


    Aber das ist ja etwas völlig anderes als das Kind künstlich zu frustrieren.


    Ein Nein in ein Ja zu verwandeln, nur damit das Kind nicht gefrustet ist und Ruhe gibt, fände ich auch nicht sinnvoll.
    Ein Nein in ein Ja zu verwandeln, weil ich gemerkt habe, WIE wichtig es dem Kind ist oder weil ich merke, daß das Nein eigentlich recht unsinnig ist, dagegen völlig OK.


    Ich glaube auch kaum, daß die Menschen, die sich heute mit Depressionen plagen alle als Kind zu wenig Frust aushalten "durften"... ?


    Viele Grüße, Trin

    Hallo,


    Ich denke, es ist eine Frage, ob ein "Schadstoff" sozusagen offiziell anerkannt ist und es fixe Grenzwerte für Räume in Kindereinrichtungen gibt oder nicht. Bei Formadehyd ist das so, bei Schimmel auch...
    Gibt es solche offiziellen Richtlinien auch für Telefone? Das weiß ich nicht, aber das wäre vermutlich der einzig mögliche Ansatzpunkt.


    Ich habe in einem Kiga, in dem ich neu war, mal darauf aufmerksam gemacht, daß ein Raum sehr laut war, selbst wenn die Kinder ganz ruhig darin spielten.


    Wie es dann weiter ging? Nun, Einfache Dinge zur Schalldämmung (Tücher an die Wand, durften Geräuschdämmende Raumteiler) durften aus Feuerschutzfgründen nicht angebracht werden. Und gerade für entsprechende Möbel oder Teppiche wäre kein Geld da gewesen.
    BAULICH wurde erst recht nichts verändert - mit welchen finanziellen Mitteln auch?


    Die einzige Maßnahme zum "Lärmschutz" war die Anweisung ans Personal, darauf zu achten, daß sich immer nur wenige Kinder in dem Raum aufhalten und daß sie beim Spielen leise sind. Nun, toll, man hat ja sonst nix zu tun und daß dafür in den andren Räumen dann mehr Kinder sind, ist auch egal.


    Meine Kolleginnen und auch die Kinder haben den Lärm, obwohl er die Grenzwerte überstieg, übrigens schon gar nicht mehr wahrgenommen und waren erstaunt, was ich denn von ihnen will...


    Versteht ihr nun, warum ich ener Beschwerde sehr wenig Chancen einräume?


    Viele Grüße, Trin