Beiträge von huehnchen69

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    Original von neonbeige
    Ok wann kommt der Ratgeber raus?
    Für mich sind Babys bisher nur sich schlecht artikulierende kleine Menschen. Kannst du dich beeilen?


    Du hast den schlechten Geruch am Hinterende vergessen. :D


    Liebe Grüße,

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    Original von Alusra
    ich wollte mich schon immer bei Dir bedanken, weil Du diesen super Hausgeburtsartikel in der Eltern geschrieben hast! Ohne dich wäre ich nie auf so eine Idee gekommen (viel zu gefährlich!!!)! Meine Jüngste wäre ohne Dein Zutun wieder in der Uniklinik eingeleitet worden. Stattdessen hatte sie einen entspannten Start in der heimischen Badewanne. Alles Deinetwegen!


    Den HG-Artikel kenne ich zwar (glaube ich) nicht, aber für mich war es der Online-Test "Welcher Geburtstyp sind Sie" (keine Ahnung, ob es den noch gibt, das war 2002). Durch diesen Test hatte ich nämlich erstmals erfahren, dass man in D eine HG haben kann. Absurd, dass ich auf die Idee - damals in NL wohnend - nicht von selbst gekommen war.
    Aber auch meine Kinder kamen dann in der Badewanne, bzw. im Plaschbecken :D


    P.S.: Wegen der "wer hat denn die "Eltern" gelobt"-Frage: Ich beispielsweise habe mal geschrieben, dass ich viele Artikel in letzter Zeit gut fand, und trotz der vielen "ach, die hängen doch ihr Fähnchen nach dem Wind, der nächste JKKSL-Artikel steht bestimmt schon in der Warteschleife" lange nichts mehr von solchen Artikeln gehört habe. Und ich bin definitiv nicht Nora. Und ich schaue gleich mal in den Blog rein.


    Liebe Grüße,

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    Original von Uschi
    Ich finde höchst erstaunlich und im Hinblick auf die Essgewohnheiten meines Sohnes auch beruhigend, dass der menschliche Organismus mit so wenigen Nährstoffen offenbar problemlos überleben kann. #cool


    Das wundert mich sowieso immer wieder, und ich glaube, irgendwas an den ganzen Ernährungstheorien ist da faul.


    Auf der einen Seite wird schlüssig erklärt, dass man Vitamine X, Y und Z ja ganz unbedingt für dieses, jenes und welches braucht, und wie viel (und das ist mE idR wirklich viel) man davon täglich braucht - auf der anderen Seite hört man, wie viel von den Vitaminen bereits auf dem Weg vom Feld in den Laden verlorengeht, wie viel dann, bis es zu Hause landet, und der Rest wird dann verkocht.
    Da kann doch nicht genug übrigbleiben, damit man noch wirklich genug Vitamine zu sich nimmt.


    Aber unabhängig davon bin ich gespannt, was du, marzipan, über den Besuch erzählen wirst.


    Liebe Grüße,


    Elektromagnetische Strahlung wechselwirkt ja prinzipiell schon mit organischer Materie. Das kann zu Erwärmung führen, in den Nervenbahnen Impulse induzieren, je nach Wellenlänge auch mal ionisieren, und bei bestimmten Frequenzen ist die Wechselwirkung besonders intensiv (wenn du z.B. mal an die Wasser-Resonanzfrequenz im Mikrowellenbereich denkst).
    Ob das passiert, hängt hauptsächlich von Frequenz, Feldstärke und Dauer der Einwirkung am Aufenthaltsort ab. Und ob das dann schädlich für den Körper ist, kann man normalerweise nicht direkt feststellen (dafür müsste es wirklich extrem sein), sondern das kann man nur über Studien feststellen.


    Darum meine vorsichtige Einstellung. All diese Technik und ihre Verbreitung und Dauernutzung sind sehr neu. Wenn DECT-Telefonbenutzer scharenweise innerhalb weniger Jahre Krebs bekämen, wäre das sicherlich aufgefallen. Aber eine nur leichte Erhöhung der Krebsrate, oder wenn Schäden sich erst später bemerkbar machen würden - das würde nicht weiter auffallen.


    Ich gehe davon aus, dass die Grenzwerte für Geräte, die elektromagnetische Strahlung aussenden, so gewählt sind, dass auch bei recht extremer Nutzung (Handy dauernd am Ohr, Basisstation neben dem Bett, usw.) keine Schäden zu erwarten sind, und erwarte dann, dass durch großen Abstand und die Vermeidung von Dauernutzung das Risiko gen Null geht.


    Liebe Grüße,

    Trin, ob man die Möglichkeit hat, etwas zu ändern, oder welche Schritte das erfordert, und wie aussichtsreich die sind, usw. - das sind alles Punkte, die einen hindern können, etwas zu unternehmen, obwohl man Handlungsbedarf sieht, und die kann ich auch nachvollziehen.


    Mal abgesehen davon, dass ich persönlich aus den oben genannten Gründen sowieso keinen Handlungsbedarf beim Thema DECT-Telefone sähe: Was ich nicht nachvollziehen kann ist, wieso man sich entscheidet, über das Thema nicht nachzudenken, obwohl man (so zumindest meine Interpretation - die von Ariane war ja eine andere, aber auch Lobas zusätzliche Erläuterung ging für mich nicht in diese Richtung) nicht so weit informiert ist, dass man das fachlich als unwichtig abwinken könnte.


    Liebe Grüße,

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    Original von Loba
    Für mich hätte es einfach keine Wichtigkeit, bzw. stünde es in der Liste der wichtigen Punkte ganz weit hinten.
    In einer Kita ist der Umgang untereiander das Wichtigste. Dann kommt ganz lange nix dann evtl das Essen. Dann nach großen Abstand die Räumlichkeiten, das Aussengelände, die Umgebung etc... und einer kleiner Punkt darunter sind die Strahlungsemissionen der schnurlosen Telephone.
    Wenn ich mit allem anderen davor zufrieden bin, würde ich es als reinstes Luxusproblem ansehen und ich wäre glücklich so eine tolle Kita zu haben.
    Im umgekehrten Fall gibt es wichtigeres.


    Danke für die weitere Erläuterung. Aber meine eigentliche Frage empfinde ich dadurch immer noch nicht als beantwortet, denn irgendwie musst du doch zu dem Schluss gekommen sein, dass schnurlose Telefone ein "Luxusproblem" darstellen. Würdest du, um das Beispiel nochmal zu bemühen, auch Formaldehyd im Teppich als Luxusproblem betrachten, wenn der KiGa sonst vom Umgang, dem Essen und den Räumlichkeiten her tiptop ist? Und wenn nein, wo ist für dich der Unterschied?


    Liebe Grüße,

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    Original von Ariane
    Ich habe Loba und die anderen so verstanden, dass für sie genau derselbe Grund zutrifft wie für dich: sie haben sich informiert und halten es deshalb für überflüssig, über Funkstrahlung im KiGa nachzudenken. Für mich gilt das jedenfalls auch :)


    Das fände ich eine ziemlich seltsame Interpretation von "übertrieben, daran einen Gedanken zu verschwenden".
    Denn du *hast* ja offenbar jede Menge Gedanken daran verschwendet, und hier geht es dann nur um die Anwendung dieser Informationen auf den konkreten Fall.


    Da würde ich dann eher ein "das finde ich total unbedenklich weil" für angebracht halten.


    Kann natürlich trotzdem sein, dass diejenigen, die ich ansprach, das genauso meinten wie du, denn du hättest es ja scheinbar auch ggf so formuliert. Also vielleicht einfach aneinander vorbeigeredet.


    Liebe Grüße,

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    Original von Loba
    ich finde es vollkommen übertrieben, da auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden.


    Hallo Loba, januarkind und Liesabetha,


    Das finde ich einen sehr interessanten Standpunkt, denn den kriege ich mit meiner Herangehensweise so überhaupt nicht vereinbart.


    Wenn ich erfahre, dass etwas für mich oder meine Kinder gesundheitsgefährdend sein könnte, denke ich das, was ihr denkt, eigentlich nur, wenn


    -es einfach totaler, offensichtlicher Schwachsinn ist. Wenn mir jemand erzählen würde, die Mäuse hätten die Weltherrschaft an sich gerissen, und wir sollten aufpassen, wen wir in unserer Garage beherbergen, würde ich demjenigen einen Vogel zeigen, und in der Tat keine Sekunde darüber nachdenken


    -weil es für mich/uns irrelevant ist. BSE hat mich als Vegetarierin damals überhaupt nicht gekratzt, und Kinder hatte ich nicht, und mein Freund musste da selbst drüber nachdenken und das für sich entscheiden.


    -weil es für das, worum es geht, Gesetzte, Richtlinien usw. gibt, dass ich denke, die zuständigen Behörden würden sich schon drum kümmern (darum halte ich beispielsweise eine dauerhafte Belastung von Trinkwasser mit bekannten Schadstoffen für ausgeschlossen - es sei denn, das Haus selbst hat z.B. Bleirohre, was bei uns nicht der Fall ist)


    -weil das, wovor gewarnt wird, so massive Dimensionen hätte, dass man das schon mitbekommen hätte, wenn da was dran wäre


    -weil ich mich fachlich für sowieso hinreichend informiert halte, so dass ich deshalb die Warnung für unbegründet halte


    Für mich würde ich in diesem Fall sagen, dass nur der letzte Punkt zutrifft, denn ich als Physikerin liebe das Abstandsgesetz, und denke mir, dass bei einer Basisstation, die vermutlich im Büro steht, und ein paar Mobilteilen der typische Abstand meines Kindes zu sowohl Mobilteil, als auch Basisstation, so groß ist, dass keine Schäden zu erwarten sind.
    Wir nutzen zu Hause sowohl DECT, als auch WLAN, aber mir würde nicht im Traum einfallen, die Basisstation ins Schlafzimmer zu stellen. Und auch die Mobilteile oder mein Handy schleppe ich nicht mit mir rum, wenn es nicht nötig ist. Und auch bei der Mikrowelle stehe ich nicht davor, und schaue zu, wie sich der Teller dreht.


    Aber die grundsätzliche Frage, ob diese Geräte nicht schädlich sein könnten, und inwiefern es nötig wäre, aktiv zu werden, finde ich überhaupt nicht überflüssig.


    Wenn beispielsweise im KiGa ein Teppich verlegt worden wäre, der bei Öko-Test als Formaldehydschleuder aufgefallen ist, würde ich auch nachfragen, Erkundigungen einholen, usw., und es nicht einfach mit einem "der KiGa hat eben kein Geld für teureren Teppichboden" oder "über sowas denke ich nicht nach" abtun.


    Neugierige Grüße,

    Auch wenn ich kein Fleisch esse, schließe ich mich Talpas Argumentation an.


    Mal abgesehen von den Haltungsbedingungen fand ich es nie einleuchtend, warum es OK ist, das eine Tier zu essen, und das andere nicht. Denn auch ich finde nicht, dass z.B. ein Pferd oder Hund ein größeres Recht auf Leben hat, als ein Schwein oder Rind, und auch bei jung/alt leuchtet mir das nicht ein. Mal abgesehen vom Instinkt, denn selbst als ich noch Fleisch gegessen habe (bis etwa 15), habe ich nicht die süßen kleinen Kälbchen oder Lämmer essen wollen.


    Auch wenn ich jetzt nicht unbedingt erwartet hätte, dass Pferdehöfe die Fohlen in sochen Massen produzieren, dass sie die nicht alle bis zum Alterstod halten können, überrascht mich die "Doppelnutzung" nicht sonderlich, und ich finde es auch nicht so arg verwerflich.
    Wieso werden die zum Schlachten nach Italien gefahren? Wieso kann man die nicht vor Ort schlachten und das Fleisch dort hinfahren? #confused


    Beste Grüße,

    Wie gefährlich es ist, hängt mE davon ab, womit ihr das Klo saubermacht, und wieviel davon noch an der Klobürste hängt.
    Ich mache es seit einigen Jahre jetzt immer so, dass ich nach dem mit-Reiniger-Schrubbeln nochmal spüle, und die Klobürste im Spülwasser dann vom Reiniger befreie. Aber früher habe ich das nicht gemacht, da hätte bestimmt noch ordentlich was von irgendeinem unfeinen Chemiekram drangehangen. Das würde mir dann mehr Sorgen machen als die Keime.


    Aber schütteln tut's mich troztdem...


    Liebe Grüße,

    Auch ich halte das mit den 24 Stunden für eine Borreliose-Übertragung für Humbug.


    Bei mir jucken Zeckenstiche wie Hölle, so dass sie *maximal* 6-7 Stunden drin wären, wenn sie direkt nach dem Einschlafen stechen würden, und ich sie im Schlaf nicht bemerke. Dass ich erst morgens aufwache und eine sitzen habe, kam aber erst 1x vor, und das war vor kurzem erst. Jedenfalls hatte ich schon mal eine Borreliose, und von den Zecken, die mich im Vorfeld gestochen hatten, saß gewiss keine länger als 1-2 Stunden.


    Jedenfall ist zumindest bei mir eine Rötung und Schwellung an der Einstichstelle die absolut normale Reaktion. Wie ein entwas fieserer Mückenstich. Erst bei Wanderröte horche ich auf.


    Liebe Grüße vom Zeckenlieblingsschmaus

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    Original von Mmmartina
    Je nach Sympatielevel würde ich das machen! Und alles, was er angeblich nicht ißt reinschmeißen!


    Da du über das Sympathielevel schreibst, nehme ich an, dass das dein Plan wäre, wenn du den Kerl absichtlich ärgern wolltest.


    Denn zumindest ich empfinde so eine Aktion als dermaßen respektlos, das gäbe richtig Zoff. Liegt vermutlich daran, dass ich das in abgewandelter Form auch schon mitmachen durfte:


    Meine Oma hat *jedes* Mal, als ich noch klein war, in den Spinat Speck reingeschnippelt. Obwohl sie wusste, dass mir davon schier das Kotzen kommt.
    Ihre Argumente waren immer "ach, das ist doch nur so wenig, das schmeckt man doch fast gar nicht" (aber abgewechselt mit "ohne Speck schmeckt der Spinat nicht" 8I). Oder aber "das sind doch soooo winzig kleine Stückchen - wie kannst du dich dann darüber aufregen". Vielleicht hätte ich einfach mal das Kotzen nicht unterdrücken sollen, dann hätte sie's vielleicht gelernt.


    Später, als ich gekellnert habe, habe ich dort im Restaurant auch üblicherweise gegessen. Und da war ein ganz amüsanter Koch dabei, der zu einer anderen Kellnerin mit hämischem Unterton sagte, dass ich ja offenbar gar nicht gemerkt hätte, dass in der Nudelsoße (ich meine, es war Gorgonzola - also etwas, wo ich nie im Leben drauf gekommen wäre) Rinderbrühe drin wäre. Ja, ja, diese Scheinvegetarier. Netterweise hat sie mir das gepetzt, aber zur Rede gestellt hat er sich natürlich rausgewunden, dass ihm das erst eingefallen wäre, als ich es schon gegessen hatte. #sauer


    Einfach unterschieben und dann "Ätschibätsch" denken oder machen geht für mich überhaupt nicht.


    Beste Grüße,

    Auch wenn ich es unfreundlich finde, dem Herrn seine Essensvorlieben abzusprechen (wenn man Tomatensoße ODER Salat ODER Fleisch nicht isst, ist es OK, aber wenn man alles drei nicht mag, hat man einen an der Waffel? #confused):


    Allerdings denke ich, wenn man *so* spezielle Bedürfnisse hat, sollte man sich darauf einrichten, selber dafür zu sorgen, dass sie erfüllt sind. Mit anderen Worten, er kümmert sich selbst um sein Essen. Wenn etwas dabei ist, das allen schmeckt, kann er dann gerne gleich für alle kochen, aber ansonsten wenigstens sein Essen selbst zubereiten.


    Einem Gastgeber zuzumuten, einen derart eingeschränkten Speiseplan auch den anderen Anwesenden aufzudrücken, fände ich so absurd, dass ich gar nicht damit rechnen würde, dass er das tatsächlich erwartet. Aber vorher mal drüber reden würd' ich doch.


    Liebe Grüße, und viel Spaß mit deiner Freundin,

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    Original von Isis
    nein, natürlich darf er das nicht, das fällt unter das Tierschutzgesetz.


    Isis, das Tierschutzgesetz verbietet ihm doch nicht das Zielen.
    Das mit dem Arschloch passt trotzdem, finde ich ;).


    Wenn es eine Waffe ist, die er rechtmäßig besitzt, denke ich, dass er durchaus damit auf dem Balkon stehen darf. Eine Waffe im Sinne des Waffengesetztes "in der Öffentlichkeit führen" tut man auf dem eigenen Grundstück/Wohnung nicht.
    Wie das ist, wenn es ein Gemeinschaftsgarten von einem Mehrfamilienhaus ist, weiß ich nicht. Das würde ich dann schon eher für "Öffentlichkeit" halten, oder dass zumindest dann das Einverständnis der Mitbewohner eingeholt werden muss.
    Und in einem Bereich, wo man für das Führen einer Waffe eine Erlaubnis braucht (dann ggf. der Garten, nicht der Balkon) ist es dann egal, ob es eine echte Waffe ist oder nicht, denn das ist auch bei Anscheinswaffen verboten (wenn man keine Erlaubnis hat).


    Aber davon mal abgesehen, dass er *vielleicht* ja eine erlaubnisfreie Waffe hat, und auf seinem eigenen Balkon steht, und es vielleicht auch sein eigener Garten ist: Ob jemand, der mit einem Gewehr auf Tauben zielt, noch soweit alle beisammen hat, dass ihm der Waffenbesitz erlaubt werden sollte, wage ich zu bezweifeln. Darum finde ich es gut, dass die Polizei mal vorbei schaut.


    Liebe Grüße,

    Tortellini, das habt ihr super gemacht. Das klingt wirklich sehr souverän, und ich freue mich, dass auch du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Auch wenn ich genau dafür die Daumen ganz fest gedrückt habe - wirklich damit gerechnet habe ich nicht. Da hätte ich noch eher erwartet, dass die Lehrerin sich heimlich verkrümelt, und ihr sie noch nichtmal zu Gesicht bekommt. Ich bin gespannt, ob deine Tochter von einer Verbesserung berichtet.


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    Original von Tortellini
    Und die Leherin meinte noch, sie hätte uns ja anders eingeschätzt und nun wüssten wir gegenseitig genau wo wir stehen.


    Ich glaube, da hätte ich mir nicht verkneifen können zu fragen, was sie damit denn wohl meint.


    Liebe Grüße, und eine erholsame Nacht,

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    Original von Trüffel
    Ein paar meiner Kollegen sind derselben Meinung wie deine Freundin.


    Trüffel, haben du und deine Kollegen fachlich mit dem Thema zu tun?
    Meine Freundin ist Psychologin, vielleicht daher der Ansatz mit den Essstörungen (auch wenn sie damit nicht so viel zu tun hat)?


    Cogi, ich denke, wenn man sich nur von Obst und Gemüse ernährt, muss man zumindest bei Vitamin B12, Eiweiß und Jod gut aufpassen. In dem Sinne, dass man nicht einfach etwas weglässt, was man bisher gegessen hat, sondern schaut, was man von der eingeschränkten Auswahl zu sich nimmt, so dass man insgesamt doch alle Nährstoffe hat, die man braucht. Also schön fleißig eiweißhaltige Sprossen essen :D.


    GlockenBaum, was du schreibst war ein weiteres Argument meiner Freundin. Dass - ähnlich wie bei Medizin = bitter (der Vergleich ist von mir) so eine Assoziation erzeugt wird: "Oh, wenn Mama mir ein Lebensmittel als gesund verkauft, dann weiß ich ja sofort, dass es nicht schmecken kann, denn sonst hätte sie gesagt, es sei lecker und nicht es sei gesund".


    Wobei ich nicht weiß, ob es echt Eltern gibt, die so verfahren. Ich jedenfalls preise meinen Kindern kein unbekanntes Lebensmittel an, weil es gesund ist.
    Das "gesund" kommt bei mir eher in dem Zusammenhang "nee, jetzt gibt es kein Nutellabrötchen. Wenn du Hunger hast, nimm' dir eine Banane (oder anderes Obst von dem ich weiß, dass das Kind es mag). Die ist gesünder und auch lecker".


    Wenn ich etwas neues anbiete sage ich auch eher sowas wie: "Probier doch mal, das finde ich so lecker!" oder "So wie ich dich kenne, schmeckt dir das hier bestimmt" oder "das schmeckt so ähnlich wie XY - magst du mal probieren?".


    mottenmama, für zu Hause stimme ich dir total zu. Obwohl ich kein Problem darin sehe, die Kategorisierung "gesund" zu verwenden, kommt das eigentlich sehr selten vor, und in den Fällen, wo ich es benutzt habe, wäre ich sicherlich auch ohne ausgekommen, wenn es mir denn wichtig wäre. Und auch ich denke, dass auf Dauer das Angebot und das Vorbild wirken werden.


    Aber gerade im Zusammenhang mit der "gesunden Pause" finde ich den Begriff eigentlich gut.


    Denn auch auf T.s Schule gibt es durchaus einige Kinder, bei denen zu Hause auf gesunde Ernährung scheinbar wenig Wert gelegt wird. T. erzählt regelmäßig von 2-3 Kindern, die immer Süßigkeiten als Brotzeit mitbringen. Und das sind keine Kinder, die so dünn sind, dass ihre Eltern froh sind um jedes Gramm, das sie futtern, selbst wenn's Nutella ist (davon kenne ich auch 2 Kinder). Sondern eher Eltern, die es entweder nicht besser wissen, oder denen es egal ist.
    Wenn deren Kind dann in der "gesunden Pause" etwas isst, das ihm total gut schmeckt, kommt es mit der Botschaft nach Hause "heute gab es in der gesunden Pause XY, und das war soooo lecker - können wir das auch mal besorgen?".
    Ob die Eltern dann was draus machen, steht wieder auf einem anderen Blatt. Aber man hat es wenigstens probiert.


    Und auch für die normalernährten Kinder wie meine finde ich es bereichernd, wenn sie mal was anderes probieren. Denn das Phänomen beobachten viele Eltern in meinem Bekanntenkreis: Was die Kinder anderswo probieren ist unglaublich.
    So wie T. mit dem Vollkornbrot mit Kräuterquark. Ist ja nicht so, als gäbe es sowas hier nicht #augen. Hier gibt es sogar leckeren Quark mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Wird das hier jemals freiwillig probiert? Nein.
    Aber kaum kommt eine gesunde Pause daher, ist das auf einmal so unglaublich lecker.
    Und zumindest bei T. ist das dann etwas, das er auch bis nach Hause rüberrettet.
    Und wo ich mich mehr drüber freue, als wenn er bei Freunden neben der bekannten Milka jetzt auch noch die Ritter Sport kennenlernt.


    Liebe Grüße,

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    Original von Talpa
    Huehnchen, Sabines eigene Sätze waren in sich schon logisch - aber das von ihr Zitierte habe ich nicht so verstanden, sondern eben, dass nicht jede Persönlichkeitsstörung aus einer Frühstörung entstanden ist, dann wäre ihre Schlussfolgerung unlogisch.


    Aber dann hätte sie doch nicht Logik geschwänzt, sondern das Fachthema. #confused


    Naja, eigentlich wurscht, wenn mich das Fachthema nicht so interessiert und ich keine Ahnung habe, und du gar nicht die Logik meintest.


    Eine gute Nacht :)