Beiträge von Bryn

    Meine Kinder bekamen jeweils ein halbes Jahr bevor sie selbst mit Bus & Bahn zur Schule fuhren ein eigenes Handy. Das war bei Svanhild zum 9. Geburtstag und bei Arfst zum 8. Geburtstag.
    Da so gut wie niemand ihre Handynummern hat werden sie auch so gut wie nie angerufen. Auch sonst sind es eher dröge Geräte, nichts zum angeben.


    Ich finde es inzwischen sehr praktisch, sowohl den Kindern als auch uns gibt das Ruhe und Gelassenheit. Wenn es z.B auf dem Schulweg Probleme gibt (Bahnen fahren nicht o.ä.) dann telefonieren wir und suchen gemeinsam Alternativen.
    Aber auch bei anderen Dingen hilft mir das Handy los zu lassen. Svanhild war kürzlich mit Asgrim (21 Monate) auf dem Spielplatz, der ist ein ganzes Stück weit weg, ohne Handy hätte ich das nicht erlaubt... oder nur sehr nervös mit Magenschmerzen.

    Am 20. kommt der Huckepack Full Buckle wohl zu mir, ich bringe ihn dann am 22. mit in den Frauenmantel, wer testen will sollte also kommen :)



    Zur Erinnerung zitiere ich mich mal selbst ;)


    Zitat

    Original von Corax
    Pro Spiegelung:


    - Sicherheit, dass im Uterus alles ok ist
    - nach 3 Ausschabungen Gefahr durchaus erhöht, dass Verwachsungen vorliegen
    - 2 Ausschabungen waren ja komplikationsfrei (allerdings war der Muttermund da schon offen, da die kleine Geburt schon in Gange war)


    Heißt das, daß es maximal eine klarer Diagnose gäbe, aber keine andere Behandlung?
    Dann finde ich das Risiko zu hoch und den Nutzen viel zu gering.
    Nur wenn eine Spiegelung einen klaren und deutlichen Nutzen bringt würde ich es in Erwägung ziehen.

    Zitat

    Original von mausejule
    hm, Bryn, was ist denn oder wäre, wenn die Traumschule dann doch nicht passt/passen würde? Ihr wisst das doch vorher nicht.


    Auch die Schule kann "schlechter" für euch werden. Zieht ihr dann für jedes Kinde woanders hin?


    (Ist ein bisschen überspitzt, ich weiß!) :)


    Wir wussten damals noch nicht einmal, ob wir einen Platz für unsere Kinder bekommen (Zum Zeitpunkt des Umzug 2,5 und 4,5 Jahre alt), trotzdem war es uns wichtig, sich diese Möglichkeit nicht zu verbauen.


    Hätte es wirklich nicht gepasst, dann wäre das schulische Angebot hier in der Großstadt immer noch deutlich breiter gefächert, als auf dem Land.


    Und das die Schule schlechter wird als die Schulen, die es (sagen wir mal zwischen hier und dem Arbeitsplatz meines Mannes) gibt, das glaube ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die anderen Schulen so extrem viel besser oder unsere Schule so extrem viel schlechter wird.


    Edit:
    Da ich selbst erst auf regelsch7ulen und dann auf dieser Alternativschule war habe ich beides kennengelernt und für mich war als Schülerin schon klar:
    Sollte ich mal Kinder haben und auch nur ansatzweise in der Nähe einer solchen Schule leben/arbeiten, dann setzte ich fast alles in Bewegung damit meine Kinder auf eine solche Schule gehen können.


    Unter Umständen: Ja!
    Als wir eine Wohnung suchten war klar, daß nur bestimmte PLZ-Gebiete in Frage kämen, jene welche zum Einzugsgebiet unserer Traumschule gehörten!
    Mein Mann pendelt täglich 35 km (einfache Strecke) zur Arbeit, näher zur Arbeit ziehen hätte viele Vorteile. (Mehr Zeit, weniger Spritkosten und die Mieten sind dort auch viel günstiger).
    Dennoch stand es für uns nie zur Debatte, der Hauptgrund war und ist die Schulsituation!


    Übrigens: Großstadt muß ganz und gar nicht einsam sein! ;)

    Zitat

    Original von belleamie
    Und in D wurde ja (korriegiert mich, wenn ich mich irre) auch noch die idiotie begangen, den bacherlor auf 3 Jahre festzulegen. In (fast) allen anderen Laendern ist das Studium naemlich 4 Jahre lang und das erste Jahr macht nichts anderes als das aufzuholen, was eben in 12 Schuljahren nicht vorhanden war. Allgemeinbildung auf das jeweilige Fach ausgerichtet. Das ist sinnvoll.


    Nicht das 13. Jahr mit allem Inhalt (auch den der fuer die spaetere Laufbahn voellig irrelevant ist) in die vorigen 12 reinquetschen und das Uni-studium auch noch verkuerzen.


    Richtig, der Bachelor braucht nur 3 Jahre.
    Ebenfalls nicht zu vergessen, die früheren Einschulungen, viele Kinder müssen heute mit 5 Jahren in die 1. Klasse gehen. ( btw: Vorschulen und Schul-Rückstellungen gibt es dagegen übrigens kaum noch.)
    Das heißt auch, daß es auch immer jüngere SchülerInnen sind, die das betrifft.
    Aber dafür ist man dann mit 20 Jahren fertig... mit dem Studium und vielleicht auch mit der Welt.

    Zitat

    Original von Maria
    Was ist Dir lieber? Zwei mal Nachmittagsunterricht, dafür Samstag frei oder einmal Nachmittagunterricht und dafür alle 14 Tage Samstag 4 Unterrichtsstunden?


    Mit wäre es lieber, es gäbe wieder eine gymnasiale Mittelstufe mit 6 Schuljahren.
    Und dann weder 11 Stunden Tage + Hausaufgaben, noch Samstags-Unterricht.
    (Mich/Meine Kinder betrifft es glücklicherweise eh nicht, da sie auf die Laborschule gehen.)


    Ich selbst hatte übrigens auch noch 2mal im Monat Samstags Unterricht und fand es gräßlich! Was war ich froh, als das vorbei war!

    Zitat

    Original von Maria Ich hatte auch während meiner Schulzeit Tage mit bis zu 11 Stunden Unterricht. Aaaber: ich hatte anfangs in der Grundschule und in der 5. Klasse auch noch alle 14 Tage Samstag Unterricht. Das hat die Stunden ganz schön entzerrt und mit Sicherheit einen Nachmittag eingespart. Ich bin sehr dafür, dass das wieder eingeführt wird



    Ich frage mich grade wie viele Zeitstunden das in etwa sind?
    8 Stunden? plus Hausaufgaben 9 Stunden?
    Dazu eine 6-Tage Woche?
    Für ArbeitnehmerInnen würden die Gewerkschaften Sturm laufen!
    Aber es sind ja nur Kinder... :(

    Was ich beim "Turbo-Abi" bis heute nicht verstehe:
    Schon zu meiner Schulzeit war es in NRW möglich das Abitur in 12 Jahren zu machen, man konnte den Jg. 11 überspringen. Im Jg. 11 wurde und wird nichts gelehrt, was direkt abitur-relevant ist.
    Warum hat man dann nicht in der Oberstufe gekürzt?
    Nein, statt dessen wurde in der Mittelstufe gekürzt, die Oberstufe umfasst noch immer 3 Jahre...

    Zitat

    Original von Fräulein Wunderbar
    wenn ihr mal richtig komisch angeguckt werden wollt, dann kauft eine Gurke und Tomaten. :D


    Ich hatte nicht das Gefühl komisch angeguckt zu werden... vielleicht bin ich aber auch nur ignorant oder resistent ;)



    Ich persönlich freue mich über unglaublich günstige Gurken und Tomaten - bei super Qualität. Ich habe gestern reife, saftige und leckere Strauchtomaten für 60 cent pro Kilo gekauft. 8I
    Wobei das eigentlich schon wieder traurig ist...


    OK, dann stimmt Deine Begründung für das Gym aber nur begrenzt, denn die freiere Berufswahl entsteht durchs Abitur, unabhängig von der Schulform. :)

    Zitat

    Original von Maude

    Zitat

    Original von pferdekuh
    Das Gym ist für mich eine sehr elitäre, kognitive, einseitige Form der Schule und ich kann mir nicht vorstellen, dass Eltern, die auf eine freie Entwicklung ihres Kindes wert legen, diese Schulform ernsthaft in Betracht ziehen.


    Doch, kann man. Meine beiden Großen gehen auf's Gymnasium. Weil es ihnen eine freiere berufswahl ermöglicht als alle anderen Schulformen.


    Tatsächlich?
    Auch eine freie Berufswahl als wenn man sein Abitur an einer Gesamtschule macht?
    Das bezweifel ich.