Beiträge von Indian Summer

    In unserer Tageszeitung war vor kurzem dieser Artikel: Link
    Ich fand das ganz interessant, weil meine große Tochter gerade vorher Rad fahren gelernt hatte.


    6 Jahre ist jetzt wohl eher spät, aber wieso zu spät? Früher wäre das überhaupt nicht auffällig gewesen. Ich kenne auch ein Mädchen, das sehr bewegungsfreudig ist, sportlich und grobmotorisch unauffällig. Sie mochte Laufrad und Roller nicht, ist erst mit 5 Jahren damit gefahren und dann auch erst relativ spät Fahrrad gefahren. Da hat sich keiner Gedanken gemacht.

    Oh-ja, die Walnüsse.
    Das ist immer wieder schön in unserer Straße. Oben an der Ecke steht ein Walnusbaum, die Nüsse finden die Krähen super. Eine zeitlang hat eine Krähe immer versucht, die auf unserem Schornstein zu knacken. Ich habe mich ewig gewundert, was das immer für ein Klopfen ist, hatte schon sonst was für eine Paranoia, bis ich es einmal zufällig draußen gesehen habe, wie die Krähe dort saß.

    Dann wünsche ich Deiner Tochter ganz viel Freude dabei!


    Ich mußte gerade an "Der Kontrabaß" von Süsskind denken. Kennst Du das? Der Bassist meint auch, daß man immer das Gefühl hat, da ist noch jemand, wenn der Bass da so im Zimmer steht. Ich hatte mal einen guten Freund, der Bassist ist. Als ich da mal übernachtet habe, fand ich das auch sehr speziell, mit dem anwesenden Bass neben meiner Luftmatratze.
    Eine Harfe stelle ich mir ähnlich präsent vor.

    Hallo MaidenMotherCrone,


    ich mache mal einen Anfang. Manchmal brauch ich bei solchen Fragen auch etwas Zeit, oder Nachfragen vom Fragensteller, also vielleicht komme ich auf manche Gedanken erst in ein paar Tagen.


    1. Kind:
    Verk. Gebärmutterhals festgestellt, dann 3 Tage Krankenhaus mit Lungenreifespritzen. Danach zu Hause schonen. Zuerst war ich sehr verunsichert und hatte Angst, daß das Kind zu früh kommt. Da sich der Gebärmutterhals etwas erholt hatte, wurde ich zuversichtlicher. Ich habe es mir zu Hause gemütlich gemacht und mich auf ruhige Wochen zu Hause eingestellt. Da ich keine Wehen hatte, habe ich dann doch dran geglaubt, daß die Schwangerschaft nochlänger dauert.
    Am Ende der 33. SSW hatte sich der Gebärmutterhals doch wieder verkürzt und meine Ärztin hat mir einen Cerclagering gelegt.
    In der Zeit habe ich mich eigentlich gar nicht mit einer drohenden Frühgeburt auseinandergesetzt. Ich wollte so etwas nicht lesen. Ich dachte, wenn es passiert, will ich nicht schon vorher über die Risiken Bescheid wissen.


    Ein paar Tage später (33+5) hatte ich dann einen Blasensprung. Auf der Fahrt ins Krankenhaus habe ich mich schon auf einen Kaiserschnitt eingestellt. Weil ich noch keine Wehen hatte, habe ich erstmal einen Magnesiumtropf bekommen und die Ärzte wollten, die Schwangerschaft irgendwie bis zum Ende der 34. SSW bringen.
    Bei dem Gedanken, habe ich wohl sehr sparsam geguckt, meint mein Mann. Es war das absolute Notfallkrankenhaus, dort wollte ich eigentlich gar nicht mein Kind bekommen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dort noch ein paar Tage zu liegen mit gesprungener Fruchtblase. Dann gingen auch die Wehen los, nach 2 Stunden war meine Tochter da.


    Die Geburt war dort sehr blöd. Es haben so viele im Kreißsaal gewartet: 2 Hebammen und 2 Gynäkologinnen waren dabei, dann noch 2 Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern.
    Obwohl meine Tochter gleich geatmet hat, wurde sie gleich auf die Intensivstation gebracht, ich habe sie nur ein paar Sekunden angucken können.
    Die Schwestern und die Stillberatung auf der Frühchenstation waren sehr gut.



    2. Kind
    Alle haben mir Mut gemacht, daß jede Schwangerschaft anders ist und daß es nicht wieder zu einer Frühgeburt kommen muß. Es war auch eigentlich immer alles okay, mal ein bißchen Aufregung beim Zuckertest.
    In der 28.SSW war dann der Muttermund allerdings fingerdurchlässig, weil ich noch eine leichte Blutung hatte, war ich 3 Tage im Krankenhaus. Der Gebärmutterhals war noch okay. Weil ich eben schon einmal eine Frühgeburt hatte, wurde ein Test gemacht, der die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt in den nächsten 2 WOchen vorraussagt. Der Test war positiv also habe ich die Lungenreife bekommen.
    Bis dahin dachte ich noch, daß ich es zum ET schaffe. Aber dann war mir irgendwie klar, daß das auch wieder nichts wird.
    Mir wurde dann auch nicht mehr richtig Mut gemacht.
    Nach 2 Wochen war das Kind noch im Bauch, und habe innerlich auf diesen blöden Test geschimpft.
    Ein paar Tage später (30+3) hatte ich nachts so ein merkwürdiges Gefühl im Bauch, mein Mann hat Senkwehen vermutet, er ist Gynäkologe... Wir sind ins Krankenhaus gefahren, um ein CTG zu schreiben, das war ohne Wehen. Bei der Untersuchung war aber klar, daß die Geburt schon losgegangen ist. Ein Wehenhemmer hat nix gebracht, ca. eine Stunde war meine 2.Tochter da.


    Weil die Kinderärztin und Kinderkrankenschwester im Nebenzimmer gewartet haben, durfte ich meine Tochter ganz kurz auf der Brust liegen haben. Das war toll.


    Beim 2. Kind war ich sehr viel entspannter in dieser blöden Situation. Obwohl meine beste Freundin mir schon oft gesagt hat, daß sie es bewundernswert findet, wie ruhig und entspannt ich schon beim 1. Kind gewirkt habe, als sie auf der Frühchenstation war.


    Ich wußte vorher, daß meine Kinder im Bauch nicht unterversorgt waren. Viele Frühchen sind ja zu leicht, sind unterversorgt usw. Da war schon immer sehr froh, daß sie der Schwangerschaftswoche entsprechend entwickelt waren. Sie hatte zum Glück auch im Krankenhaus keine Infektionen, und konnten einfach in Ruhe weiterwachsen. Das Milchabpumpen hat beide Male geklappt und das Stillen hinterher auch. Da war ich beim ersten Kind auch sehr unsicher, beim 2. war ich mir sicher, daß das wieder alles klappt, weil ich das schonmal geschafft habe.


    Die Diagnose, daß die Schwangerschaft wahrscheinlich nicht bis zum ET geht, war schon total blöd. Es ist so schwierig zu beschreiben.
    Vorher dachte ich immer, daß eine Frühgeburt automatisch Kaiserschnitt bedeutet, davor hatte ich Angst. Und da bin ich dankbar, daß meine Kinder in diesen Ausnahmesituationen wenigstens "normal" geboren wurden.


    edit. ist jetzt doch länger geworden als ich dachte.... #schäm

    Ich bin ja Emmaljunga-Fan. Ich habe aber jetzt schon von 2 Frauen gehört, daß sie Emmaljunga bei 2 Kinder blöd fanden.
    Die eine hat Zwillinge, die beiden waren eher kräftig und als sie ca. 9 Monate alt waren, war der Emmaljunga vom Sitzplatz her zu klein.


    Eine andere Frau war bei den ersten 3 Kindern mit ihrem Emmaljunga-Einzelwagen total begeistern. Das 3. und 4. Kind sind 14 Monate auseinander, auch beides eher große Kinder und es war auch total eng für die beiden.


    Aber ich glaube, das waren beide Male Modelle, bei denen es keine Liegewanne gab, sondern nur die Tragetasche.

    Meine große Tochter hatte nur das Bobbycar und fand das toll.


    Die kleine hat zu Weihnachten ein Wutsch bekommen, da war sie 16 Monate alt (wegen Frühchen korrigiert eigentlich erst 14 Monate) und konnte noch nicht laufen. Auf dem Bobbycar konnte sie da noch nicht fahren. Mit dem Wutsch konnte sie sofort fahren, es war nur am ersten Tag etwas wackelig. Dann wurde sie innerhalb von ein paar Tagen sehr sicher und schnell damit. Sie findet es immer noch toll, obwohl es langsam zu klein ist. Sie konnte sich damit vor dem laufen aufrecht fortbewegen, das hat ihr sehr gefallen.
    Die große Tochter fand das Wutsch von der kleinen Schwester dann auch sehr interessant.
    Aber länger nutzen kann man sicher das Bobbycar.

    Bei manchem Frauen kann sich die Nasenschleimhaut durch die Hormone verändern, guck z.B. mal hier
    Wenn man nach Schwangerschaft und Nasenschleimhaut googelt findet man einiges.


    In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich das auch sehr heftig. Ich habe mit diese Nasenpflaster, die manche Sportler benutzen, in der Apotheke gekauft und nachts auf die Nase geklebt. Die öffnen einfach etwas die Nasenlöcher, einfach nur mechanisch, vollkommen ohne Medikamente. Ich konnte damit viel besser atmen und schlafen.

    Zitat

    Original von Fürchel
    Das "L" hat mein Großer auch bis vor ein paar Monaten durch "J" ersetzt, der Umbruch kam allerdings quasi über Nacht und er hat fast alle "L"s richtig gesprochen. "Sch" kann er noch nicht, das find ich aber total süß. "Komm, wir kusseln." #love


    Da bin ich aber erleichtert. Ich finde es ja eigentlich auch sehr niedlich...


    Die Kloetersbriefe habe ich hier auch. Vielleicht sollte ich da echt nochmal drin lesen.

    Richtig gute Tips habe ich nicht. Ich mußte immer erst ab der 27. SSW liegen.
    Aber ich kann es so gut nachvollziehen, wie es Dir geht. Ich war auch schlecht gelaunt und fand alles blöd und nervig.Ich habe mich so unselbständig, bevormundet und begrenzt gefühlt.
    Meine beste Freundin hat mich immer wieder aufgemuntert, am Telefon und bei Besuchen.
    Mir hat geholfen, nicht an die nächsten Wochen zu denken. Nur von einem Tag zum nächsten denken.
    Ich habe mich dann auch noch mit arbeiten abgelenkt. Ich arbeite ja selbständig als Geigenlehrerin, ich habe einfach weiter unterrichtet. Das konnte ich auch auf dem Sofa liegen, oder auf einem gemütlichen Sessel und die Beine hoch gelegt.
    Lannst Du irgendetwas machen/lernen/lesen, was Du schon immer mal machen wolltest? Z.B. eine Sprache lernen.

    Danke, schnueppelhueppel!
    Ja, sie sagt bei jedem L ein J. Also "jachen" für "lachen", "gejacht", "Kjavier" usw. Was heißt denn kognitiv-linguistisches Problem? Manchmal, sehr selten, hört man ein "L" und wenn ich es ihr erkläre und sie es nachspricht, geht das auch in ca. 50% der Versuche in Richtung "L". Aber es scheint ihr zu zeitaufwendig zu sein, und sie hat sich natürlich schon ziemlich ans "J" gewöhnt.
    Was läuft denn in so ein paar Stunden zur Abklärung/Diagnostik? Falls Du antworten magst, vielleicht lieber per pn, damit es hier nicht zu off-topic wird.

    Bei uns hat gerade auch wieder eine Trotzphase angefangen. In der letzten Zeit war es ziemlich ruhig und jetzt scheints wieder loszugehen.... na klasse. Ich kann mich Euch auch nur anschliessen. So richtig toll reagiere ich da auch nicht immer. Aber inzwischen klappt es wenigstens, daß ich hinterher mir ihr nochmal in Ruhe sprechen kann.


    Mit der kleinen Schwester versteht sie sich auch immer besser. Da funke ich auch so wenig wie möglich dazwischen. Aber die kleine hat auch schon vieles von der großen gelernt. Die können sich jetzt beide schon ziemlich beeindruckend ankeifen.


    Beim Essen ist Lotte auch total wählerisch. Aber das ist nichts neues für mich, das war sie schon immer. Ich finde es gerade total interessant, daß Lilly alles mögliche ißt und probiert.


    Wir hatten gestern die U8. Es war alles super. Und sie hat auch total klasse mitgemacht. Das einizige was der Arzt bemängelt hat, war, daß sie noch "S" statt "Sch" sagt und immer "J" statt "L". Vor allem weil sie sonst eine sehr deutliche Aussprache hat. Das "Sch" hat wohl noch etwas Zeit, aber das "L" sollte sie wohl schon können. Wenn sie das in einem halben Jahr immer noch so sagt, sollen wir nochmal kommen. Ihre beste Kindergartenfreundin hatte einen Namen mit 2 L drin. Damit fangen wir jetzt erstmal an zu üben.
    Ob es Sinn macht, hier im Forum mal einen Logopäden um Rat zu fragen, was man so üben könnte?

    Für mein Kind fände ich Ponyreiten beim Sommerfest toll.


    Ich fände es aber auch besser, wenn das in einem abgetrennten Bereich stattfinden würde. Weil es eben große Tiere sind und viele Kinder, die da rumtoben. Das wäre mir eindeutig zu gefährlich.
    Und für Allergiker ist es natürlich besser, wenn sie den Ponys aus dem Weg gehen können. Das müßte möglich sein.
    Wenn das erfüllt wäre, würde ich dem zustimmen.

    Ich habe angefangen immer "Wer hat die schönsten Schäfchen" zu singen. Mit der Zeit kamen andere dazu, eben die gängigen "Wer hat die schönsten Schäfchen", "Schlaf Kindchen, schlaf".
    Im Moment muß ich immer noch "Pippis Schlaflied" und "Twinkle, twinkle little Star" erst auch englisch dann auf Deutsch singen.
    Im Advent mußte ich immer Weihnachtslieder singen. Das habe ich dann im Januar und Februar langsam ausgeschlichen.