Beiträge von Julia Sambale

    Halli Hallo,
    natürlich kannst Du problemlos weiterstillen, obwohl Deine Menstruation nun wieder eingesetzt hat. Allerdings solltest Du daran denken, daß mit Einsetzen des Zyklusses, auch wieder die Möglichkeit einer erneuten Schwangerschaft besteht.
    Ein Rückbildungskurs ist vor allem dann wichtig und sinnvoll, wenn Du Dich ( wie Du es ja beschreibst ) mit dem "klassischen Sport" noch nicht so recht wohlfühlst. Außerdem werden in einem RB-Kurs ja auch gezielte Beckenboden-Übungen gemacht, die wohl ansonsten eher weniger angeboten werden. Allerdings zahlt nach sechs Monaten die KK den Kurs nicht mehr - das ist der einzige Nachteil. Dennoch würde ich es Dir empfehlen, vor allem, weil Du Dich dann vielleicht wohler fühlst..
    Lieben Gruß, Julia

    Huhu,
    es gibt zwar einige Hebammen-Suchmaschinen ( z.B. über den BDH, oder den Babyclub, oder Hebammensuche.de, aber ob die einzelnen Hebis "rabig" sind, kann man darüber wahrscheinlich schlecht ermitteln..
    Wie sieht es denn mit Frauen in der Umgebung aus? Kann da niemand eine empfehlen?


    Viel Erfolg, Julia

    Liebe Gersemi und auch alle anderen..
    als ich die Hebammenausbildung gemacht habe, war ich bereits Mutter eines damals noch recht kleinen Sohnes. Und in meinem Kurs gab es noch weitere vier Mütter, mit größeren, aber auch kleineren Kindern.


    ES IST MACHBAR, aber ehrlicherweise muß ich sagen, es gibt viele Momente, wo man daran zweifelt. Denn im Grunde macht man drei Jahre lang fast alles mit schlechtem Gewissen: Arbeitet oder lernt man, dann hat man ein schlechtes Gewissen der Familie gegenüber und wenn man sich tatsächlich mal einen freien Tag nur für die Familie gönnt, dann geistert wieder im Kopf herum, ob man denn auch genug gelernt hat.. ( Gerade vor den diversen Klausuren und Prüfungen ) 8I


    Heute bin ich glücklich und stolz, es geschafft zu haben, aber es gab auch Phasen, wo unser Sohn nachts stündlich wach wurde und "schauen wollte, ob ich noch da bin". Das sind dann schon Momente, wo man zweifelt. Oder wenn das Kind sich zu Weihnachten wünscht, daß "Mama, Papa und Kind mal wieder ZUSAMMEN was machen".. ( wenn ich darüber nachdenke, schlucke ich heute noch.. ) ;(


    Doch heute will mein Sohn auch Hebamme werden - grins - und klärt schon jetzt alle Kiddies in KiGa und Schule darüber auf, wie's "richtig geht".. lach.. :D


    Wenn es Dein großer Wunsch ist, dann kannst und solltest Du ihn auch realisieren, aber stell Dich auf eine harte Zeit ein. Es ist für die Familie und Partnerschaft auf jeden Fall eine "Probezeit"..


    Alles Liebe, Julia

    Liebe Penelope,


    entschuldige bitte, daß erst jetzt eine Antwort auf Deine Frage kommt. Allerdings muß ich sagen, daß ich Dir nicht wirklich weiterhelfen kann..
    Habe mich auch mit Frauke besprochen, aber Ursachen für eine verkürzte Gelbkörper-Phase kenne ich leider auch nicht.


    Das einzige, was mir bekannt ist, ist daß Frauen mit verkürzter Gelbkörper-Phase diese in hormoneller Form bekommen können. Die genaue Dosierung ist dann allerdings wieder FA-Sache. Dieser wird Dir hoffentlich auch mehr zu Deiner Frage erklären können.


    Wenn Du Anfang Mai eine Fehlgeburt hattest ( was mir übrigens sehr leid für Dich tut ), dann bist Du aber ja trotz der kurzen GK-Phase schwanger geworden..? Fehlgeburten sind leider gar nicht so selten und ob die FG mit Deiner hormonellen Situation zu tun hat, kann man im Nachhinein schlecht sagen.


    Laß Dich am besten von einem FA nochmal genau beraten und verliere nicht den Mut!


    Lieben Gruß, Julia


    P.S. Alle "Mittelchen" wie Bryophyllum, Tee, Mönchspfeffer o.ä. können helfen, aber eine Garantie gibt es für's schwanger werden nicht. Ein bißchen hat Mutter Natur da auch noch ihre Finger im Spiel. ;)

    Liebe Janima,


    leider ist das Scheidenmilieu in der Schwangerschaft anfälliger für Pilzsporen. Und gerade wenn eine Pilzerkrankung häufiger auftritt, oder schon länger besteht, ist der Erfolg durch bloßes Cremen oft nur von kurzer Dauer.


    Grundsätzlich ist zu sagen, daß Pilze eine warme und feuchte Umgebung lieben ( deshalb bekommen auch viele Frauen eine Infektion im Schwimmbad ). Es macht also Sinn, eher auf Baumwollunterwäsche, als auf synthetische Wäsche zurückzugreifen und zu Hause auch mal Luft und Licht an die Scheide zu lassen.
    Im Schwimmbad empfiehlt sich ein Tampon, der vorher in Olivenöl getränkt wurde, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.
    Die Ernährung kann, muß aber keine Rolle spielen - allerdings ist Streß bestenfalls zu vermeiden, da er zumindest einen neuen Schub begünstigen kann.


    Mit "sagella med" habe ich recht gute Erfahrungen gemacht, ebenso wie mit der Aromamischung ( Pilztinktur ) von I. Stadelmann. Hierbei mischt man die äth. Öle Lavendel exta, Teebaum und Rose und nimmt hiervon fünf Tropfen. Diese werden mit einem EL totem Meersalz gemischt und zusammen mit einer Knoblauchzehe als Sitzbad verwendet. Man kann auch diese Pilztinktur in Joghurt mischen und in die Scheide streichen. Allerdings finde ich das Sitzbad weniger aufwändig und angenehmer.


    Manche Frauen erzielen auch durch Homöopathie oder Schüßler Salze Erfolge, allerdings solltest Du Dich diesbezüglich von einer Fachfrau beraten lassen.
    Viel Erfolg bei der "Bekämpfung." :)


    Lieben Gruß, Julia

    Liebe Lilly,
    gegen eine vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Fleisch ist zwar ein guter Lieferant für Eiweiß, B-Vitamine und Eisen, allerdings lassen sich diese Stoffe noch relativ leicht ersetzen. ( Vollkorngetreide, in Verbindung mit Vit C, Hülsenfrüchte, allerdings auch Milchprodukte und evtl. Eier )


    Eine rein vegane Ernährung ist hingegen in der Schwangerschaft eher nicht zu empfehlen, da es nicht nur zu einem Eisen- und Eiweißmangel kommen kann, sondern Dir auch Jod, Kalzium, Vitamin B 12 und Vitamin D fehlen könnten.
    Diese sollten also eventuell ergänzend eingenommen werden, um Störungen in der Knochen- und Nervenentwicklung zu vermeiden. Du schreibst ja, daß Du diese Form der Ernährung nur vorrübergehend wählen möchtest. Ich denke dies ist möglich, da Du ja auch gegen Deine Abneigung nicht direkt etwas tun kannst ( und Fleisch zu essen, obwohl Dir davon übel wird, ist in keinem Fall sinnvoll ;) )


    In jedem Fall ( also auch bei der ovo-lakto-vegetabilen Ernährung - erst Recht aber bei veganer Ernährung ) ist eine sorgfältige Nahrungsauswahl wichtig, um Nährstoffdefizite zu vermeiden. Und darüber hinaus wünsche ich Dir, daß zumindest Deine Hautproblematik sich schnell wieder bessert und Du vielleicht auf eine allzu strenge Kostform nicht mehr angewiesen bist.


    Lieben Gruß, Julia

    Liebe Junis,


    normalerweise zahlen die KK bis zu zehn Stunden eines Rückbildungskurses, wenn dieser bis spätestens vier Monate nach Geburt des Kindes begonnen wird. Ist der Kurs fortlaufend, so kann man einfach zehn mal teilnehmen und entsprechend weniger, wenn der Kurs über 1 1/2 Std. geht.
    Bei einem "festen" Kurs ist das etwas anders. Denn die Hebi kann den Kurs nur für die Std. abrechnen, die Frau wirklich da war. Bist Du also von den zehn Std. dreimal verhindert, so hat die Hebi einen Verdienstausfall, weil sie ja für die drei Std. auch keine andere Frau mehr findet. Diesen Ausfall pro Std. von ca 5,50 EUR lassen manche Hebammen sich bezahlen.


    Das alles hat aber ja nichts mit grundsätzlicher Zuzahlung von 20 - geschweige denn 70 EUR zu tun. Ich würde an Deiner Stelle mal im KH und auch in der Praxis fragen, wofür genau das Geld denn gedacht ist? ( Manchmal gibt es Zusatzleistungen, wie z.B. Infogespräche über Babymassage, Homöopathie, o.ä. - aber das muß ja irgendwie bekannt und auch freiwillig sein. )


    Wann kommt denn die Hebi in Deiner Nähe aus dem Urlaub? Ist Holger dann schon älter als vier Monate? Vielleicht ist das die günstigste Methode.. ?


    Lieben Gruß, Julia

    Halli Hallo,


    das Problem welches Du beschreibst, haben relativ viele Frauen.. Und tatsächlich hängt es mit dem beanspruchten Beckenboden zusammen, der sowohl in der Schwangerschaft, aber insbesondere bei der Geburt belastet wurde.


    Diesen wieder aufzubauen, bzw. zu trainieren ist nach einer Schwangerschaft sehr wichtig, da es sonst ( wie Du es beschreibst ) zu unangenehmem Harnverlust kommen kann. (Aber keine Sorge - der BB ist ein Muskel und kann gut und effektiv in seine alte Form gebracht werden.. ;) )


    Am besten nimmst Du an einem Rückbildungskurs teil, wo man verschiedene Übungen gezeigt bekommt, allerdings reicht dieser Kurs alleine nicht aus, sondern man sollte versuchen die Übungen im Alltag immer mal wieder einzubauen. ( Z.B. an jeder roten Ampel - oder immer beim Zähne putzen )


    Dann erledigt sich Dein "Problem" bald von selbst.. :)
    Lieben Gruß, Julia

    Liebe Clarinella,


    was Deine Frage bezogen auf die Myom-Entfernung angeht, so kann ich Dir leider nur bedingt helfen..


    Was ich sagen kann ist, daß ich schon einige Frauen betreut habe, die trotz Myom eine komplikationslose Schwangerschaft hatten. Ebenso kenn ich Frauen, denen ein Myom entfernt wurde und die im Anschluß schwanger wurden.


    Dennoch sind das eben Einzelfälle und leider nicht wirklich hilfreich in Bezug auf Deine Entscheidungsfindung. Denn zu Frauen, die nach Myom-Entfernung "nicht mehr" schwanger geworden sind, habe ich ja keinen Kontakt. Wie häufig es da zu Komplikationen kommt, kann ich Dir also gar nicht sagen. #confused


    Am besten ziehst Du noch einen weiteren FA zu Rate, bevor Du Deine Entscheidung triffst. Und für eine erneute SS wünsche ich Dir alles erdenklich Gute. :)


    Julia

    Liebe Frisby,


    da hast Du ja damals eine "große Portion Glück" geboren - alle Achtung.. :)


    Zu den Werten ist erstmal zu sagen, daß es von verschiedensten Quellen auch unterschiedliche Richtwerte gibt. ( Die schwanken von <90 / <155 / <140 bis <90 / <180 / <155 ) Und irgendwo dazwischen finden sich halt die meisten Frauen wieder.. Deine Werte finde ich demnach grundsätzlich völlig in Ordnung.
    Bei einem wirklichen Gestationsdiabetes kommen außerdem häufig andere Faktoren, wie z.B. Übergewicht der Mutter, Diabetes in der Familie, Fehlgeburtsneigung o.ä. hinzu. "Nur" ein großes Kind geboren zu haben, ist nicht alleine ein aussagekräftiges Indiz. ( Allerdings ist es tatsächlich so, daß bei unbehandeltem Diabetes häufiger "schwere Kinder" geboren werden. )
    Warum ist denn bei Dir überhaupt ein OGTT gemacht worden?


    Bei Kindern von diabetischen Müttern ist es im übrigen häufig so, daß sie unproportional dick sind. ( Haben z.B. ein dickes Bäuchlein, sind aber ansonsten "normal" groß )
    Dein Sohn scheint ja an sich ein großes Kind zu sein, zumal Du ja auch schreibst, daß dies in der Familie liegt.


    Ob es nun in einer weiteren SS einen ähnlichen Verlauf geben wird, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Das Geburtsgewicht Deines Sohnes ist jedenfalls ein Grund für eine frühe Kontrolle beim nächsten Mal. Und im Bedarfsfall ist es sicher sinnvoll sich dann mal mit einer Diabetes-Spezialistin zu unterhalten.


    Hat man vor ET + 10 versucht die Geburt einzuleiten? Die meisten Ärzte lassen ein Kind mit diesem Gewicht im Bauch nicht unbedingt noch weiter wachsen..


    Erstmal lieben Gruß, Julia

    Liebe Masha,


    es gibt ja einige Suchmaschinen für Hebammen im Internet, allerdings bin ich damit nicht näher an Sie herangekommen als Freiburg, weil ich mich in Ihrer Umgebung nicht so gut auskenne.. grins.. :D


    Dann habe ich bei "google" mal Hebammen und Colmar eingegeben und siehe da: Mir wurden "lokale Branchenergebnisse für Hebammen im Umkreis von Colmar" angegeben. Wenn man diese widerum anklickt, dann werden einem ziemlich viele ( ich habe mir nur die ersten zehn angeschaut ) Hebammen im Umkreis von ca 20-25km von Colmar angezeigt. Also maximal eine halbe Autostunde.
    Ob diese Hebammen allerdings jeweils deutsch und französisch sprechen, konnte ich jetzt via Internet nicht rauskriegen.. ;)


    Aber die Hebammen sind alle mit Namen und Telefonnummer angezeigt, sodaß es sicher kein Problem ist, eine nette Kollegin zu finden, die sie in dieser Schwangerschaft und der Zeit danach betreut.


    Für die nächsten Wochen erstmal alles Liebe und viel Glück bei der Suche..!


    Julia

    Liebe Thymian,


    Gründe für eine BEL gibt es viele.. ( zuviel oder zuwenig Fruchtwasser, Frühgeburten, tiefer Sitz der Plazenta, und und und ) allerdings kann man in 50% der Fälle trotzdem keine Ursache feststellen. Außerdem ist es tatsächlich ungewöhnlich, daß ein Kind sich so spät noch in die BEL dreht. Die meisten Kinder "sitzen" schon früher oder länger und schaffen dann kein Drehung mehr in die SL.
    Wenn Dein Kind dies dennoch gemacht hat, dann ist eigentlich von relativ guten Platzverhältnissen auszugehen. Und das Dein Kind nicht ins/durchs Becken gepaßt hätte, ist aufgrund der Drehung auch nicht gesagt. Denn viele Kinder sind bei Geburtsbeginn noch nicht "ins Becken eingetreten", dennoch drehen sie sich ja nicht alle zwangsläufig.


    Der Ursache auf den Grund gehen, können wir, was Deine Tochter angeht, ja nun nicht mehr, aber ich glaube fast daran das es eine Laune der Natur war.


    Eine Röntgen-Untersuchung halte ich für nicht so aufschlußreich. Denn wie Du schon sagtest, ist die Wahrscheinlichkeit etwas zu finden minimal und ob ein weiteres Kind dann auch per KS geboren werden "müßte", ist damit noch lange nicht gesagt. Denn wie groß Dein nächstes Kind bei der Geburt sein wird und wie gut es sich unter der Geburt in Dein Becken hineinfindet ( die Kinder verringern ja z.B. bei der Geburt ihren Kopfumfang ), kann man nur sicher sagen, wenn man es versucht.


    Ein KS ist jedenfalls keine zwangsläufige Indikation für einen weiteren KS !
    Soweit kann ich Dich schonmal beruhigen. Selbst nach zwei vorangegangen KS habe ich schon Frauen bei einer Spontangeburt betreut. Eine Garantie dafür gibt es zwar nicht ( die gibt es ja nie ) aber ich denke, daß Du hoffnungsvoll und optimistisch an eine zweite SS und Geburt herangehen kannst und solltest. ;)

    Liebe Katinki,
    mit einem Holzhörrohr lassen sich die kindlichen Herztöne erst ab etwa der 18.-20.SSW hören, also relativ spät.
    Mit einem Dopton geht es schon ab etwa der 12. SSW.
    Sofort nach Einsetzen des Herzschlages in etwa der 7. SSW kann man die Herzaktionen per US nachweisen.
    Alles Liebe, Julia

    Liebe Grisella,


    zum Tragen würde ich Dir den größeren Erfahrungsschatz von Astrid in der Trageberatung ans Herz legen. Denn Tragen eines Geschwisterkindes ist natürlich möglich, aber welche Varianten am günstigsten sind, läßt Du Dich besser von der "Fachfrau" erklären. Soweit ich weiß, geht es auch auf dem Rücken ganz gut. Aber wie gesagt, da wäre Astrid Deine Ansprechpartnerin..


    Nun zu Deiner ersten Frage: In der Regel sind die Babies durch die Fruchblase ziemlich gut geschützt, sodaß Du Dir bestimmt keine Sorgen machen mußt. Und in der 22. SSW ist die Gebährmutter ja meist auch noch unterhalb des Bauchnabels, weil das Baby noch recht klein ist. Wenn Du aber ganz sicher gehen möchtest, dann laß doch Deine Hebi ( falls Du eine hast ) mal mit dem Doptone die Herztöne des Kindes hören; das ist auch in dieser SSW schon möglich.


    Was Deine letzte Frage betrifft, so kommt es manchmal vor, daß Frauen unter der Geburt auch mal eine "Wehenpause" bekommen. Das ist grundsätzlich erstmal nichts schlimmes, solange es dem Kind dabei gut geht. ( Der Mutter sollte es natürlich auch gut gehen, aber dies ist in der Austreibungsphase ja relativ.. :S )
    Leider gibt es bei vielen Klinikgeburten einen gewissen Zeitdruck. Wenn die Kinder dann nicht im üblichen Zeitfenster geboren werden, wird schnell von außen nachgeholfen. Vorher allerdings bekommen Frauen eigentlich routinemäßig einen Wehentropf, um die Wehen doch noch anzuschubsen.
    eine Ursache für eine Wehenpause kann übrigens eine lange Geburtsdauer sein. Die Gebärmutter ist dann einfach erschöpft und schüttet weniger Hormone aus. Auch bei großen Kindern kann dies manchmal der Fall sein.


    Damit die Wehen beim nächsten Mal bleiben, solltest Du schauen, daß Du eine für Dich angenehme, entspannte Situation schaffst. Denn auch Angst oder Unwohlsein können die Wehen "verschwinden" lassen. Vielleicht helfen Dir dabei Personen Deines Vertrauens ( z.B. Dein Partner oder eine Hebamme, die Dich in der SS schon betreut ). Ansonsten gibt es noch einige Mittelchen ( wie z.B. Öle, Tees, Homöopathie ) die ggf. den Wehentropf umgehen lassen, falls Dein Körper die Wehen nicht von alleine machen will. Dies kann und sollte Deine Hebamme unter der Geburt abwägen und mit Dir besprechen.
    Aber vielleicht läuft dieses Mal alles anders.. Der Körper "lernt" auch aus vorangegangenen Geburten - und viele Frauen erleben die zweite Geburt als leichter. :)


    Auf jeden Fall wünsche ich Dir für die weitere SS und die Geburt alles Gute und Liebe..


    Julia

    Halli Hallo,


    vorab möchte ich mal sagen, daß ich natürlich Hausgeburten nicht per se "gefährlich" finde ( habe selbst zu Hause geboren ). Und ganz bestimmt sind viele Geburten ohne jegliches "Zutun" von außen, z.B. von Ärzten oder Hebammen möglich.


    ABER: Hausgeburten sind "deshalb" nicht gefährlicher als Klinikgeburten, weil in der Regel eine Hebamme anwesend ist, die zumindest die Situation der Geburt beurteilen und im Risikofall auch beeinflussen kann. Das geht schon damit los, daß zwar sehr viele, aber eben nicht alle Frauen bei der Geburt grundsätzlich zu Hause am besten aufgehoben sind, wenn beispielsweise ein SS-Risiko besteht.
    Und falls unter der Geburt Probleme auftreten, dann sollte man eben auch routiniert handeln können, damit die Geburt für Mutter und Kind gut vorangeht und endet.


    Frauen sollten nach Möglichkeit selbstbestimmt ihre Kinder gebären dürfen!!
    In einer Umgebung in der sie sich wohl und sicher fühlen - und falls es Frau damit besser geht, auch ohne "fremde Hilfe". Eine Hebamme kann schließlich völlig "tatenlos" in der Ecke sitzen - meist ist es ja völlig unerheblich, ob der MM nun gerade drei oder sechs cm geöffnet ist. Und viele Schwangere wissen ja am besten, was ihnen bei der Geburt gut tut und kommen gut alleine zurecht.

    DENNOCH erachte ich es als wichtig, daß eine "Fachfrau" zumindest greifbar ist, falls unvorhergesehenes passiert. Dann kann Frau doch ganz entspannt "ihr Ding machen" und weiß dennoch, daß Hilfe zur Stelle ist, falls sie gebraucht wird.


    Mich würde interessieren, welche Gründe für Euch für eine Alleingeburt sprechen?


    Lieben Gruß, Julia

    Liebe Anika,


    das es Mia gut geht und sie sich trotz ausbleibendem Stuhlgang wohl fühlt, ist ja schonmal schön und wichtig. ;)


    Aber tatsächlich wäre es gut, wenn sie bei Flaschenmilch-Ernährung alle ein bis zwei Tage Stuhlgang hätte.
    Lass sie mal eine Viertelstunde nackig strampeln ( in warmer Umgebung ), das regt die Verdauung möglicherweise an. Außerdem kann eine Bauchmassage im Uhrzeigersinn Erfolg bringen.
    Falls beides nicht hilft, kannst Du durch zusätzliche Flüssigkeitszufuhr evtl. durch Tee etwas erreichen oder aber mal eine Portion ihrer Milch direkt in Fencheltee mischen. ( Immer darauf achten, daß die Milch nicht "zu dick" angemischt ist. Sonst fehlt Mia Flüssigkeit ).
    Alternativ könntest Du ihr etwas Milchzucker in ihre Flasche geben ( 3 mal tgl. 2 Tl - aber Achtung - Milchzucker bläht widerum ) oder aber Mia zweimal tgl. einen Teelöffel Apfelsaft geben ( nicht mehr, der kann nämlich wund machen ).


    Ich hoffe, daß ihr damit Erfolg habt ! :)
    Lieben Gruß, Julia

    Liebe Lilly,


    es scheint in Deinem Fall tatsächlich sinnvoll, daß Dir Deine Hebi den Toxoplasmose-Titer abnimmt. Denn viele Frauen hatten bereits Toxoplasmose, ohne es zu wissen, da die Krankheit häufig unbemerkt verläuft. In diesem Fall könntest Du dem ganzen natürlich entspannter entgegentreten.


    Für den Fall, daß Du keine IgG-Antikörper gebildet hast, ist folgendes zu beachten:
    Der Hauptwirt, ist tatsächlich die Katze ( etwa 20% der Katzen sind infiziert ). Der Toxoplasmoseerreger vermehrt sich in der Darmschleimhaut der Tiere und wird über de Kot ausgeschieden. Diese Erreger werden dann über den Mund ( durch Staub oder Wind verbreitet ) von anderen Tieren oder Menschen aufgenommen.
    Außerdem können in nicht durcherhitzten Fleisch- und Wurstwaren Erreger vorkommen, ebenso wie über Lebensmittel ( Salat ), Wasser oder Gegenstände und Erdboden, wlecher mit Katzenkot in Kontakt gekommen ist. ( Also auch bei der Gartenarbeit immer Handschuhe tragen )
    Macht eine Schwangere akut Toxoplasmose durch, können die Erreger über die Plazenta zum Kind übertreten, wobei diese Gefahr steigt, je weiter die SS vorangeschritten ist. Das Risiko, daß das Kind dabei zu schaden kommt, sinkt allerdings mit der fortschreitenden SS. :)


    Für den Fall, daß es zu einer Ansteckung mit Toxoplasmose kommt, ist eine Behandlung mit Antibiotika möglich. Die Medikamente gelangen über die Plazenta zum Kind, welches auf diesem Wege mitbehandelt wird.


    Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen weiterhelfen. Wenn Du aber wie beschrieben, Handschuhe benutzt ( vielleicht kann auch Dein Mann das Katzenklo reinigen? ) und dir immer gut die Hände wäscht, dann ist das Risiko nicht so hoch. Und denk dran, daß auch rohes Fleisch ( Salami, etc. ) den Erreger übertragen kann.


    Und nun viel Spaß mit dem kleinen Katerchen.. ;)
    Julia


    P.S. Der Katzenkot ist erst nach einer Reifezeit ab dem dritten Tag infektiös. Man sollte also am besten das Klo täglich reinigen, dann minimiert man das Risiko zusätzlich.

    Liebe Tanja,


    wie Du schon richtig sagst, sind die Bänder, aber auch die Gelenke im Becken während einer SS aufgelockert. Dies alles dient dem Kind zu einer leichteren Geburt, weil sich das Becken dann etwas weiten kann. ;)
    Wirklich "ändern" kann man Deine Beschwerden zwar nicht, aber Du kannst versuchen, Dir durch eine gute Lagerung Erleichterung zu verschaffen, z.B. indem Du nachts einige zusätzliche Kissen um Dich herumpolsterst. Gut tut oft ein Kissen unter dem oberen Oberschenkel. Wenn Du eines hast, kann sich auch ein Stillkissen bewähren.
    Leider ist es so, daß mit zunehmendem Bauchumfang / Gewicht die Gelenke anfälliger für Beschwerden werden. :( Aber vielleicht helfen Dir einige Übungen, die sich auch gegen Rückenschmerzen anbieten. ( z.B. Becken kreisen lassen oder dir von deinem Partner die Pobacken "schütteln" zu lassen )


    Ansonsten wünsche ich Dir noch beschwerdearme fünf Wochen! :)
    Alles Liebe - Julia