Beiträge von moppel78

    Bei uns wars auch das gleiche.... ich hab versucht, mit ihm zu reden, hab Briefe geschrieben, nix.... Wenn ich die Initiative ergriffen habe, habe ich einen Korb bekommen. Da zehrt irgentwann ganz gehörig am Selbstwertgefühl.


    Letztes Jahr hab ich mich dann in Jemand anders verliebt, wollte Mirko verlassen. In dieser einen Woche Getrennt-sein, haben wir beide gemerkt, daß wir an unserer Beziehung hängen und eigentlich darum kämpfen wollen. Aber wie, wenn alle Gespräche bisher nix genutzt haben? Wir waren dann bei einer Paartherapie und es geht uns mittlerweile wieder recht gut. Wenn jetzt noch die ganzen üblen Umstände durch den umzug ausgeschaltet werden, denk ich, daß wir ne gute Chance haben. Aber auf eigene Faust ohne Hilfe von Außen hätten wirs bestimmt nicht geschafft.

    Jep


    Ich bin im Saarland geboren, mein Mann in Karl-Marx-Stadt, Manuel ist 2006 in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) geboren, dann Umzug ins Saaralnd, dort ist Fabian 2009 in Saarbrücken geboren und nun sind wir dabei, unseren Umzug zurück nach Chemnitz zu organisieren :D


    Kurzform: Mama Wessi, Papa Ossi, Kind 1 Ossi, Kind 2 Wessi



    Halt Kommando zurück,


    ich bin davon ausgegangen, daß Du aus Deutschland bist. Denn die Gesetzeslage in der Schweiz ist tatsächlich anders!!! Du hast keinen Kündigungsschutz während der Probezeit, auch wenn Du schwanger bist. Das ist echt anders als in Deutschland. Also guckst Du vielleicht lieber, ob Du die 3 Monate abwartest, dann zählt nämlich der normale Schwangeren-Kündigungsschutz.


    Sorry für die Falsch-Info!!

    Die Probezeit ist egal, denn Du bist in der Schwangerschaft unkündbar, also bleiben Dir die 6 Monate Praktikum erhalten. :) Da Du in der Pflege arbeitest, würd ich schon relativ zeitig Bescheid sagen grad wegen Heben und so.


    Achso: Herzlichen Glückwunsch und ne schöne Kugelzeit!

    Zitat

    Original von asreileeth
    Moppel, wir haben auch jemanden in der Familie, der Probleme hat (und seine Kinder interessiert es eher weniger, da das Verhältnis nicht überragend ist). Aber so verkommen sieht es da nicht aus, obwohl er vom Putzen wenig hält. Ab und an macht da jemand aus der Familie einen Rundumschlag, das reicht dann für paar Monate (okay, kleine Wohnung statt eines Hauses).
    Wenn niemand sich zuständig fühlt, würd ich´s wahrscheinlich eine Instanz höher versuchen, irgendjemand muß doch zuständig sein...


    Dieser Zustand entsteht doch nicht innerhalb von Wochen oder Monaten, das muß doch Jahre so gehen. Und mir will in den Kopf nicht rein, wie das niemand bemerkt - wo waschen die ihre Klamotten? Wo wird geduscht?


    Ja das geht über Jahre, aber fängt relativ harmlos an.... mein Papa fing an, Zeug zu kaufen, weils im Angebot war, gleich 2 oder 3 mal, dann wenn er Frust hatte oder Langeweile. Oft blieb teuer Erstandenes wochenlang im Haus stehen, ohne überhaupt ausgepackt zu werden. Als er sich dann durch den Alkohol nicht mehr im Griff hatte, wurde es dann auch schnell dreckig, er hat seinen Müll nicht mehr entsorgt, Essensreste blieben stehen. Und beim Aufräumen und Saubermachen kamen dann immer mehr Messi-Ecken zum Vorschein, hier ein Schrank, wo man die Türen nicht aufmachen kann, ohne erschlagen zu werden, da Beutel und Taschen vollgestopft mit Zeugs. Ich muß dazu sagen, mein Papa ist erst 54, er ist erst "pflegebedürftig", seit er wieder so schlimm trinkt. Aber wir wissen echt nicht mehr, wohin wenden..... er kann nicht mehr für sich selbst sorgen. Er wurde schon mit Polizei eingewiesen, das Gesundheitsamt sorgte schon für ne Einweisung, aber dann folge immer dieselbe Spirale: Er wurde entgiftet und sobald er (meist so nach 4 tagen) wieder einigermaßen zurechnungsfähig war, hat er alle Hilfe von uns und Anderen abgelehnt, nach ner guten Woche Entlassung und zuhause gings weiter wie vorher. Wir haben uns bei Polizei, beim Gesundheitamt, bei der Caritas, in der Psychiatrie, beim Amtsgericht, bei der Suchthilfe, beim Hausarzt den Mund fusselig geredet, letzte Woche ging wieder ein Brief ans Amtsgericht, wo um Betreuung gebeten wird. Wir haben vor der letzten Einweisung Fotos gemacht vom Zustand der Wohnung gemacht, sind damit zu Ärzten und Sozialtante im KH: NIX! Überhaupt NIX!


    Daß die Tochter von nix wußte, wenn sie nur ein paar Wochen keinen Kontakt hatten und mit der Vermittlung, ist wirklich schräg. Ich meinte auch eher, daß es schwer ist, Jemandem zu helfen, der keine Hilfe haben möchte, da kommt man auch als Tochter oder Sohn nicht immer ran, selbst WENN der ganze Umstand bekannt ist. Nee, das Vorführen geht garnicht, das kann ich auch kaum verstehen, obwohl beim letzten Lebensmittelausräumen kam mir auch der Gedanke einer solchen Sendung, weils für uns einfach unschaffbar ist, aber das habe ich wieder verworfen, ehrlichgesagt aber eher deswegen, weil ich mich so schon schäme wien Putzeimer :(

    Zitat

    Original von Tortellini

    Zitat

    Original von Claudia
    Mein Mann ist bekennender Trash-TV-Seher (und ich halte ihn trotzdem für einen wunderbaren, reflektierten Menschen - nobody's perfect ;) ) und hat mir von der Sendung mit der alten Dame und den Hunden erzählt. Seine Conclusio: Die Tochter der Frau sollte sich schämen. Erst kümmert sie sich jahre- wenn nicht jahrzehntelang nicht um die alte Frau, dann lässt sie sich von RTL ihr zukünftiges Erbe renovieren. Eklig.



    Die Folge habe ich auch gesehen und mich hat wirklich die Wut gepackt wegen des Verhaltens der Tochter.
    Ja, sie sollte sich in Grund und Boden schämen!!!! #sauer #sauer



    Wenn das "Helfen" immer so einfach wäre.....



    Mein Papa ist auf dem besten Weg, daß es bei ihm im Haus genauso aussieht. Er ist ein Messi, dazu ein Alkoholiker, die beste Mischung. Mein Mann und ich sind auf Wunsch meines Vater zu ihm ins Haus gezogen, als seine Trinkerei wieder anfing. Sein Messiverhalten hielt sich bis dahin noch in Grenzen, er ist noch arbeiten gegangen. Dann wurde es mit seiner Trinkerei ganz schlimm, wir haben alles in unserer Macht stehende getan, ihm zu helfen, es wurde immer alles abgeblockt, Ärzte wollten nicht mit uns reden, lauter solche Sachen. Wir mußten dann ausziehen, weils so schlimm mit ihm geworden ist und wir es den beiden Kids nicht zumuten wollten. Bei meinem Papa gings weiter, saufen, Entgiftung, dann nach Hause, und in den Tagen, wo er einigermaßen ansprechbar zuhause war, hat er eingekauft, Lebensmittel ohne Ende, Technikkrams.... dann ist er wieder im Sauf-Sumpf versunken. Immer wieder dieser Rhythmus..... und Niemand, wirklich Niemand hat uns angehört, wir waren beim Amtgericht wegen Betreuung, wir hatten nen Pflegedienst da, wir hatten das Gesundheitsamt da, Niemand hat uns geholfen. Zwischendurch war er mehrfach in der Psychiatrie zur Entgiftung, auch dort wollte keiner der Ärzte uns Glauben schenken, oder gar etwas unternehmen. Wir haben immer irgendwie versucht, die Bude nach und nach aufzuräumen, aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen, allein für die Küche haben wir 3 Tage gebraucht. Wir wissen nicht weiter..... weder was mit seiner Sauferei wird noch mit seinem Messitum..... Co-Abhängigkeit gibts bei Beidem und man macht sich irgendwann selber kaputt. Auch ich werde irgendwann (wenns nicht schon so ist) die böse Tochter sein, die sich nicht gekümmert hat. Das ist die Kehrseite..... man weiß eben nie, was bei den Leuten los ist. Von außen verurteilen ist einfach.

    #schäm Ich habs auch geguckt..... hier ist eh grad Trash-TV angesagt, da ich 2 Wochen Strohwitwe bin :D Sonst verhindert mein Mann meist, daß die Privaten abends laufen...


    Ich fand die Meike auch toll und de hübsche Blonde mit dem roten Kleid (die paßt irgendwie voll ins Schema).... was ich total nervig fand, war am Schluß das Trara um die "Wackelkandidaten", die fand ich beide nämlich nicht sonderlich gut, da hab ich dann auch weggeschalten.