Beiträge von GlockenBaum

    Ich wuerde nach einer liste fragen und auch fragen, wie er sonst ist. Es sollte deinen Freunden doch klar sein, dass das ganze eine Herausforderung ist.


    Allerdings faellt mir gerade ein, dass ich ein aehnliches Paerchen kenne, das wirklich nur sehr wenig und auserlesen ist (von kein Kaese bis keine rohen Tomaten, keine Zwiebeln, nur feinst puerierte Sossen), und die immernoch behaupten, sie seien unkomplizierte Esser und sie wuerde alles Essen. Tun sie dann aber halt nicht.

    Die Wut empathieren (sagt man das so?) halte ich durchaus fuer wichtig. Wichtig ist aber auch, dass du deine Grenzen achtest. Du willst nicht geschlagen werden. Ich wuerde weggehen oder die Tochter wegschicken, wenn sie dich schlaegt. Du kannst ihr Alternativen anbieten (du hast bestimmt schon selbst Ideen) - ein Wutkissen, einen Knautschball, auf dem Klo Fluchen, ein Wutschrei im Garten. Wahre deine eigenen Grenzen.

    Warum gleich Abstillen? Du kannst doch Pumpen oder Abstreichen. Eventuell stillt dein Kind dann nachts mehr. 6 Monate alt ist doch nun wirklich kein Thema, auch eine7h Stillpause mit eventuell Pulvermilch und oder gepumpter Milch ueberbruecken ist nicht schwierig. Du kannst ja bestimmt 1-2 mal pumpen in der Zeit und hast so dann Milch fuer den naechsten Tag.

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    Original von Sammarinda
    - Erfahrungen mit den Veränderungen in der Schwangerschaft und der Stillzeit. (Wir bekommen einige Anfragen schon in der Schwangerschaft zu späteren Still-BHs. Das ist im Moment ein wenig wie Wahrsagen... Da wir eben noch nicht so viele Rückmeldungen haben.) Ab wann hat sich die Brust weniger verändert in der Größe beim Stillen? Hat es bei Langzeitstillenden mehr Größenveränderungen gegeben?


    Meiner Erfahrung nach ist es unvorhersehbar, wie die Brust sich in der Schwangerschaft und dann Stillzeit und dann anschliessend veraendert. Oft wird empfohlen, eine Groesse mehr im Brustband und eine groessere Koerbchengroesse. Ich weiss noch, wie ich in meiner ersten Schwangerschaft von unschwanger 70C/D auf 80E anschwoll, beim Stillen hatte ich dann 75H, und waehrend der Brustkorb sich wieder zurueckentwickelte, blieben meine Brueste sehr lange sehr gross. Ich habe auch schon erlebt, dass sie sogar auf weniger als 70C/D zurueckschrumpelten.


    Also habe ich hier ein weites Spektrum an Stillbhs und Groessen.


    Ich wuerde 1-2 Stillbhs kaufen, und erst nach 6 Wochen dann eventuell ausweiten.



    In der Schwangerschaft fand ich simple SportBHs (Bustjes?) sehr praktisch und angehem

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    Original von huehnchen69
    Wobei ich nicht weiß, ob es echt Eltern gibt, die so verfahren.


    Ich habe durchaus schon gehoert, dass Eltern besonderes Gewicht auf Gemuese zum Essen legen, und dann eben auch beschreiben was fuer ein gesundes essen das ist.


    Indirekt vermittelt man ja oft irgendwelchen Quark, den man nicht so geplant hat.

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    Original von Yeza

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    Kinder muessen nicht nackig rumlaufen. Deine Tochter merkt, wenn sie muss, und sie weiss wo das Klo ist.


    hmm, also meine tochter hat schon sehr verwundert geschaut, als sie ploetzlich 'ins freie' gepullert hat. ich hatte zumindest den eindruck, dass ihre aufmerksamkeit darauf gelenkt wurde (was beim spielen mit windel noch nicht der fall ist). meine vermutung: mausi merkt es noch nicht selbst zuverlaessig und dass nackig rumlaufen schult ein wenig das gespuer dafuer... ausserdem ist es grad sommer und ihr kleiner po wird sich ueber frischluft freuen :)


    Hm. Hilfreich kann es schon sein, aber es ist eben kein muss, wenn du Teppich hast, wuerde ich es eben im Haus vermeiden.

    Sabine, der Dr. maaz schreibt also seine Gedanken auf, zitiert sich selbst. Das ist schon ganz nett, aber so wirklich Fachliteratur ist das in meinen Augen nicht, ne? Und an die Uni muss ich auch nicht, um seine Werke lesen zu koennen. Aber gut.


    Wenn dir hier einige Schreiberinnen nun mitteilen, dass das was du schreibst und wie du es schreibst sehr verletztend ist, dann konterst du damit, dass Schuldgefuehle eh hausgemacht und selbstverursacht sind.


    Ich bin echt beeindruckt, wie sehr du dich aus der Verantwortung ziehst.

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    Original von -Sabine-
    Was empfindest Du denn als schwarz-weiß oder gut-böse? Ich kann Dir grad nicht folgen.


    Deine Schlussfolgerung: Wenn ein Kind Probleme hat oder kompliziert ist, dann haben die Eltern versagt. Umgekehrt, wenn ein Kind unkompliziert und gluecklich ist, waren die Eltern erfolgreich. Ich empfinde es als verletztend, denn indirekt schreibst du hier, dass alle Muetter, die hier im Forum mal eine schwierigere Phase mit ihren Kindern erleben selbst dran schuld sind, egal wodrauf diese Phase beruhen mag. Du bist auf dich als Mutter stolz, das merkt man dir an, nur denke ich du bildest dir zu viel drauf ein.

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    Original von Mio
    Außerdem bin ich zu anspruchsvoll, was die Menschen angeht, mit denen ich Umgang pflegen will - da gibt es tatsächlich nicht viele.. :S und wie soll ich DAS ändern..??


    Willst du das denn wirklich aendern? Es ist doch nicht verkehrt, ein paar wenige aber gute Freunde zu haben. Du koenntest dann mit diesen menschen klein und gemuetlich feiern. Oder du laedst eben alle ein, die du so kennst, Kollegen, Nachbarn, Sportvereinspartner, Kindergarteneltern etc und laedst damit auch Menschen ein, die nicht so perfekt zu deinen Anspruechen passen.


    Das sind zwei sehr unterschiedliche Feste, beide koennen schoen sein.

    Wer weiss wen dein Sohn mal heiratet und ob er dann den Namen seiner Frau annimmt? ;)


    Auch finde ich Matthias gut, wenn es der Name deines Mannes ist. Warum nicht mit Traditionen brechen? Ich mag es immer sehr, wenn die Namen nicht nur gut klingen, sondern eben auch eine Bedeutung haben, eben auch im Familienkontext :)

    Herzlichen Glueckwunsch. Mach dir noch einen gemuetlichen Abend, leg die Beine hoch, lies ein gutes Buch oder lese im Internet :)



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    Original von Mio
    Das rauschende Sommerfest, von dem ich seit Jahren träume, wird es wohl nie geben.. #augen.


    Weisst du, wenn du das wirklich moechtest, dann mach doch. Ueberlege dir, wen du dabei haben moechtest, und lade ein.


    Genauso, wenn du willst, dass die Leute, deinen Geburtstag nicht vergessen, musst du sie vorher dran erinnern. Sprich wenn du redest, erzaehl was du vorhast, oder dass du noch gar nicht weisst, was du tust, oder .... Anders werden die meisten Leute einfach nicht dran denken ;)

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    Original von Ariane
    Zum ursprünglichen Thema - in meiner Umgebung sind die massiv früh geförderten Kinder auch die große Ausnahme.


    Das erlebe ich in den USA anders. Kinder koennen mit 3-4 Jahren lesen, und Zahlen aufsagen (ich nenne das absichtlich nicht rechnen) aber sie koennen nicht aufs Toepfchen gehen, Schnuersenkel binden oder zum Baecker und Broetchen kaufen, koennen ihre Jacke nicht anziehen. Auf vielen Spielzeugen sind Farben, Zahlen, Buchstaben, Kinderlieder werden umgeschrieben, damit das Kind spielend lernt. Ich empfind es hat in den letzten Jahren noch mehr zugenommen. Gleichzeitig waechst aber auch der Anteil der Eltern, die gezielt mehr Wert auf eine spielerische Kindheit legen.


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    viele Kinder wachsen wahnsinnig behütet auf - überbehütet für mein Gefühl. Vielleicht ist das ja auch mit eine Ursache vieler Entwicklungsstörungen - das und der Bewegungsmangel, der damit einhergeht.


    Das ist hier ebenso, leider. zT gab es Schulen, die das Rumrennen in den Pausen verboten (Das ist hier jetzt zum Glueck verboten worden), weil die Kinder sich dabei verletzen koennten. Nachbarn gucken schief, wenn mein 18Monate alter Sohn 50-100m vor mir auf dem Buergersteig laeuft, andere gratulieren mir zu meinem "Mut".


    Was Therapien angeht, so bin ich froh, dass heute mehr geguckt wird und eben auch frueher aufgefangen wird. So kann man Hoerschaeden und sprachliche Probleme oder Bewegungsprobleme frueher auffangen und dann auch die Folgen verhindern oder mildern.


    Das war mir zB nicht ganz klar :) Dennoch, auch wenn du das nun studiert hast, so hast du eben bestimmte Dinge gelesen und interpretiert; nur weil es nicht mein Beruf ist, heisst das noch lange nicht, dass ich keinerlei Fachlitertatur zum Thema gelesen haette.


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    Ja, diese Tatsache kenne ich auch. Das liegt - u.a. - auch mit daran, dass sich Eltern ihren Kindern gegenüber eben nicht genau gleich verhalten und die Kinder auch nicht die gleiche Umgebung haben - entgegen des individuellen Eindrucks. Dazu gibt es aber Fachliteratur, sicher auch in englisch. Du arbeitest doch an einer Uni, oder? Dann schau doch mal in die Bibliothek.


    Das interpretierst DU so; Experten, die das ganze erforschen und nicht "nur" als Beruf ausleben, interpretieren das zT anders. Wie gesagt, ich habe Fachliteratur zum Thema gelesen, denn ich habe Zugang dank der Uni dazu, aber das schrieb ich ja schon zumindest indirekt ;) Wie Talpa schon sagte, wir lesen alle selektiv und interpretieren dazu das erlesene. Eigentlich finde ich es geradezu erschreckend, wie eingefahren du in der Meinung bist und das obwohl dies dein Beruf ist. Fuer mich ist Kindererziehung nicht so schwarz-weisss, gut-boese, wie du es hier malst.

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    Original von -Sabine-
    Und ich habe mich gezwungenermaßen sehr intensiv mit dem Thema des elterlichen Einflusses auseinandergesetzt und bin aufgrund dessen zu meiner Einschätzung gekommen. Die mag vielleicht falsch sein, ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall ist sie sehr fundiert und auch mit Fachleuten besprochen und diskutiert.


    Meine Meinung, dass die Eltern nicht alleinig fuer alle Persoenlichkeitsstoerungen verantwortlich ist, wird ebenso von Experten geteilt. Du hast deine Meinung hier dargestellt und einige erfahrene Muetter haben gesagt, dass dies ihrem Wissensstand und Erfahrungen, mit dem sie sich ebenfalls intensiv beschaeftigten, nicht entspricht. Meine Meinung ist ebenso fundiert, ob es deine ist, muss ich dir einfach mal glauben.


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    Ich bin mir da ziemlich sicher und auch nicht allein. Die Meinung/Einschätzung ist nicht auf der grünen Wiese entstanden unter Einfluss der Sonne aus Osten und des Windes aus Westen.


    Hm. Welche Experten hast du denn bei deiner Schlussfolgerung in Betracht gezogen?


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    Die Eltern sind nicht die ALLEINIGE Ursache, aber sie geben dem Kind das Fundament mit, auf dessen Basis es Belastungen eträgt - oder eben nicht.


    Ok. Du sprichst also das Thema resiliance an? Nachdem was ich zum Thema weiss und gelesen habe, wird das nicht ganz so eindeutig gesehen, wie du es nun beschreibst. Im Gegenteil, es gibt viele "Experten", die eben sagen, dass eben anzweifeln. Beste Beispiele sind eben Kinder in Familien, die eben weniger resilient werden als ihre Geschwister. Oder die Tatsache, dass die meisten menschen irgendwann einen schweren Schicksalsschlag mitmachen und dadurch auch eben resiliant sind.


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    Ich diskutiere gerne, wenn Ihr ein fundiertes Argumenbt habt. Aber auf Basis von "nein, das GLAUBE ich nicht", kommen wir nicht weit, denke ich.


    Naja, du hast etwas behauptet und bringst als Argumente Experten und deine Tochter, besonders fundiert ist das ja nun nicht, ne?

    Pulvermilch wuerde ich gar nicht zufuettern, sondern deine abgepumpte Milch geben. Und dann immer auf der volleren Seite zuerst anlegen und dann die andere noch fuer hinterher. Das pendelt sich iA dann nach einiger Zeit ganz gut ein. Manchmal hatte ich auch eine zeitlang einseitig eine grosse Brust und die andere war klein.

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    Original von -Sabine-
    Aber ob das Kind psychisch stabil und gesund heranwachsen kann, das habe ich in der Hand und darauf habe ich auch enormen Einfluss. ALLE Persönlichkeitsstörungen sind z.B. FRÜHstörungen - auch wenn sie sich erst weit später manifestieren. Dann habe ich in der Hand, wieviel Medien es im Haushalt gibt, was unternommen wird, welche Werte vorgelebt werden etc. pp. .... Und das alles fasse ich unter einer gesunden Entwicklung zusammen. Und in der bin ich - je kleiner das Kind umso maßgeblicher - prägender Faktor.


    Ich bin einfach nur sprachlos. Du behauptest also, dass saemtliche Persoenlichkeitsstoerungen und psychischen Probleme und Verhaltensstoerungen auf die Eltern-Kind-Beziehung zurueckzufuehren sind? Ich weiss nicht, ob du das wirklich ernst meinst, oder ob du wirklich so denkst...


    Ich bin einfach perplex, worauf basiert denn deine Ueberzeugung, dass die Eltern allein das Schicksal des Kindes bestimmen?

    Bei nicht akuter MOE mit Fluessigkeit im Ohr, wird empfohlen 3 Monaten (und laenger) zu warten. Sprachentwicklung und Hoertest gilt es zu beobachten. AB, Nasentropfen, Antihistamine gelten als nutzlos. Man gibt heutzutage weniger haeufig die Roehrchen, als noch vor 10 Jahren ueblich.