Beiträge von ChaosRabin

    Ich hänge mich auch mal an das Thema dran mit einer verwandten Frage:
    woran merkt man bei so kleinen Kindern denn, wenn ein Harnwegsinfekt vorliegt?
    Wir fragen uns aktuell, ob das möglich wäre (auch ohne Fieber oder andere sichtbare Symptome).


    Unserer ist 2 Jahre und 4 Monate alt, war zum zweiten Geburtstag von sich aus verlässlich tagsüber trocken, auch unterwegs und unter "widrigen" Bedingungen, sogar zum Mittagsschlaf - aber seit etwa 3 Wochen ist das scheinbar irgendwie vorbei. Mal geht es besser, mal weniger, aber irgendwie brauchen wir plötzlich wieder 3-5 Hosen an "schlechten" Tagen. Und uns ist nun aufgefallen, dass er dann sehr häufig pieselt, vorhin z.B. 6 mal innerhalb von 2 Stunden, obwohl er kaum getrunken hat den Tag über. Drei mal ging daneben, drei mal nicht...


    Vielleicht ist es ja auch einfach nur so eine Phase. Aber wäre ein Infekt mit solchen Symptomen möglich, oder ab wann sollte man mal beim Kinderarzt nachfragen?

    Einmal im Bezugszeitraum kannst Du immer ändern, auch ohne Grund. Das würde für euch ja schon reichen. Einfach Änderungsantrag hinschicken, allerdings beachten, dass die Änderung nicht rückwirkend für schon gezahltes Geld geht, d.h. nur für noch nicht bearbeitete Gelder.
    Weitere Änderungen sind begründet möglich, Arbeitslosigkeit würde z.B. als Grund zählen, ich nehme an, dann würde umgekehrt eine Arbeitsaufnahme auch gelten. Habe aber nicht nachgesehen.

    Mich würden auch noch mehr Berichte oder Meinungen dazu sehr interessieren. Ich habe mir mittlerweile das Buch durchgelesen und finde den Ansatz spannend und sinnvoll.


    Mir geht es nicht mal um eine völlig schmerzlose Geburt oder was auch immer, auch laut und leise ist mir egal. Aber der Grundgedanke, dass Ängste und Verspannungen die Schmerzen erhöhen oder einen Geburtsstillstand begünstigen können, den finde ich sehr logisch und würde gern dagegen wirken. Selbst bei der letzten Geburt habe ich gemerkt, wie groß der Unterschied im Schmerz ist, wenn ich einfach "mitgehe" oder wenn ich dagegenhalte aus Angst vor der Wehe - das war schon beeindruckend. Nur habe ich das nicht dauerhaft geschafft mit dem ganzen drumherum. Ich habe mich definitiv teilweise verkrampft und dagegengedrückt. Mein Ziel wäre also hauptsächlich: einigermaßen entspannt bleiben, damit mein Körper in Ruhe arbeiten kann.


    Bei anderen Gelegenheiten habe ich selbst schon mit Autosuggestion und solchen CDs gearbeitet (Ängste/Entspannung), da war ich ziemlich beeindruckt, wie gut das geklappt hat, ohne dass ich so richtig daran glaubte. Nach dem Einführungsteil der CD fühlte ich mich jedesmal ganz schläfrig und kann mich immer nur dunkel an das erinnern, was dann später so erzählt wird, wie im Halbschlaf, aber ich bin am Ende der CD unglaublich entspannt :)


    Ich befürchte nur gerade ein wenig, dass ich selbst zu wenig dafür tun werde. Üben scheint ja ziemlich wichtig zu sein. Und einen Kurs... die gibt es hier zwar, aber mal eben noch 400 EUR? Sicher, für eine gute Geburtserfahrung würde ich einiges tun, aber da sind auch schon Kosten für z.B. die Rufpauschale im Geburtshaus, und dies und jenes, es sammelt sich einfach. Ich weiß nicht so recht, ob wir das wirklich noch machen wollen. Ganz abgesehen davon, dass es viertägige Kurse wären und wir keine Betreuung für den Großen hätten.


    Also insbesondere von mir auch die Frage: ohne Kurs machbar? Was genau habt ihr zur Vorbereitung getan, wenn das jemand verwendet hat? Einfach nur jeden Tag still "geübt", CDs gehört, Suggestionen selbst aufgenommen, ....

    Wir haben auch ganz normale Lattenroste drunter. Ohne schimmelt fast garantiert.


    Im Sommer reicht das bei uns mit den Lattenrosten, im Winter müssen wir die Matratzen täglich zum Lüften an die Wand hoch stellen, ist aber an sich kein Problem. Das musst Du wohl ausprobieren, je nach Wohnungsklima eben.

    Andere Frage: isst er denn Fleisch, gerade "rotes"?


    Unserem könnte ich gerne vier mal die Woche Rindfleisch vorsetzen, aber essen würde er es wohl nur alle zwei Wochen mal. Er ist kein großer Fleischesser. Oder Brokkoli: mal ja, mal nein, nach Lust und Laune. Wenn das z.B. bei euch ähnlich wäre, müsste man über diese Möglichkeit ja gar nicht groß nachdenken.


    Und ob ich grundsätzlich warten würde, hm, schwierige Frage. Bei unserer Krankenkasse (TK) kann man sowas per Telefon mit einem Kinderarzt als Zweitmeinung besprechen, vielleicht hat deine Kasse auch sowas? (Damit Du noch mehr zwischen allen Stühlen sitzt #confused ) Ja, vermutlich würde ich bei so einer Stelle nachfragen, mir die Bedeutung der einzelnen Werte nochmal ganz in Ruhe erklären lassen und dann meine Entscheidung treffen.

    Hier 2 Jahre gestillt, und schon etwas vor Stillende hat er zum ersten Mal wirkliches Interesse an Kuscheltieren gezeigt, vorher nicht. Jetzt liebt er z.B. einen Affen heiß und innig, der muss mitessen und angezogen werden und alles, aber eben eher als "Rollenspiel".


    Ich denke, da muss man auch unterscheiden, wie das Kind das Kuscheltier benutzt: ich habe schon Kinder gesehen, die (auch jünger) so auf ein bestimmtes Schnuffeltuch fixiert waren, dass sie unbedingt genau das brauchten, wenn sie z.B. müde waren oder sich weh getan hatten, aber sonst nicht wirklich damit gespielt haben. Es war eben zwingend als Trost notwendig, und wenn das Ding nicht gefunden werden konnte, schrien sich die Kinder wirklich auch mit wenigen Monaten in totale Verzweiflung. Das sehe ich als Übergangsobjekt.


    Wenn dagegen ein Kind anfängt (oft erst etwas später, z.B. mit 1-2 Jahren), den Stoffhund mit sich herumzutragen und zu füttern und im Bett zu kuscheln und bitterlich weint, weil er bei der Oma vergessen wurde, würde ich das als enge Kuscheltierbindung :)) bezeichnen, aber nicht als Übergangsobjekt.


    Vielleicht liege ich da ja falsch, aber dieses Benutzen von Tieren/Dingen/Tüchern als reines Trostobjekt kenne ich tatsächlich eher von Kindern, die z.B. früh alleine geschlafen haben. Völlig unwissenschaftliche Beobachtung.


    Ansonsten stimmt auch ganz sicher, was Talpa sagt: eine eindeutige Ursache-Wirkung-Beziehung wird es hier genausowenig geben wie bei anderen Dingen, ob jetzt Stillen und Allergien oder was auch immer diskutiert wird.

    Ok.
    Aber wie kann ich dann (wenn ich vorher nie auf Impfungen reagiert haben) denn plötzlich auf eine Infektion reagieren?


    Und dankbar, naja. Von der Infektion, wenn es denn eine gab, habe ich definitiv nichts gemerkt - hätte also genauso gut während einer Schwangerschaft auftreten können, solange ich nicht geschützt war. Gerade als Non-Responder war ich bisher sehr froh über alle, die geimpft sind und mich nicht anstecken können, wenn ich schwanger bin.

    Mir ist das mit den Röteln-Titern sowieso ein Rätsel.


    Ich hatte vermutlich als Kind Röteln, habe dann (ungeimpft) als Erwachsene den Titer bestimmen lassen und der war 1:8 oder so, also habe ich geimpft. Nach der Impfung war der Titer immer noch 1:8, also wurde ich einige Jahre später nochmal geimpft. Zwei Jahre später schwanger, Titer war .... 1:8. Mir wurde gesagt, ich würde anscheinend einfach nicht auf die Impfung reagieren, also aufpassen, fertig.


    Und jetzt, nochmal zwei Jahre später, in der nächsten Schwangerschaft wieder automatisch den Titer bestimmt - plötzlich ist der auf 1:32 (nicht toll, aber doch besser als vorher und jetzt "ausreichend"). Kann ich mir auch nicht erklären.

    Ich weiß, dass es verschiedene "Schmecker" gibt, die bestimmte Stoffe wahrnehmen oder nicht wahrnehmen. Z.B. gibt es das auch bei bestimmten Süßstoffen, manche Leute merken da gar nichts, andere finden den Geschmack unerträglich.


    Zum Bittergeschmack habe ich beispielsweise das hier gefunden, ich finde das sehr interessant:
    http://www.spektrumdirekt.de/artikel/938948
    Vielleicht gilt das auch für die Pilze? Dass also die, die den Pilz lecker finden, in Bezug auf diesen Stoff "Nicht-Schmecker" sind. Spannend.


    Wenn ich mir das so überlege (so ganz unwissenschaftlich interpretiert), gehöre ich wohl auch eher zu den Nicht-Bitterschmeckern. Jedenfalls bin ich ganz scharf auf Dinge wie Bitter Lemon, Grapefruits, schwarzen Kaffee, hochprozentige Schokolade... und interessant auch, dass mein Sohn (siehe anderer Thread) schon so klein gar kein Problem mit dem Geschmack von alkoholfreiem Bier und schwarzem (koffeinfreiem) Kaffee ohne alles hat. Meinem Mann ist das alles nämlich viel zu bitter :)

    Ich würde auch eher einen Gutschein verschenken als ein fertiges Tuch. Gerade die noblen Tücher sind ja ordentlich teuer, da wäre es doch schade, wenn es am Ende keine "Tucheltern" sind - was nicht heißen muss, dass sie nicht tragen. Ich kam aus diversen Gründen auch nicht mit Tüchern zurecht, werde es aber beim nächsten nochmal versuchen.


    Aber noch ein anderer vorsichtiger Gedanke:
    wir haben selbst während der Schwangerschaft geheiratet, allerdings ganz ausdrücklich nicht deswegen (es war mehr zeitlicher Zufall, kann ja keiner wissen, dass das so schnell geht :D).


    Und auch wir haben viele baby-bezogene Geschenke bekommen (Stillkissen, Kraxe, ...). Einerseits nett und es ist auch alles in Gebrauch; andererseits hat mich so ein ganz kleines bisschen im Hinterkopf gestört, dass es doch eigentlich bei der Hochzeit um uns zwei als Paar ging und nicht in erster Linie um das Kind, das da kommt. Irgendwie hatte ich bei solchen Geschenken das Gefühl, es würde nochmal extra betont, dass wir schwanger heiraten (einem nicht-schwangeren Paar würde kaum jemand ein Tragetuch oder ein Stillkissen zur Hochzeit schenken). Und das Kind war dann in den Monaten darauf noch genug im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.


    Aber gut möglich, dass Deine Freunde das ganz anders sehen und sich freuen. Ich habe mich ja im Großen und Ganzen auch über diese Geschenke gefreut.

    Zitat

    Original von vanity
    Und als 2jähriger (also vor rund nem Jahr) saß er mal im Buggy und schwenkte seine Trinkflasche laut rufend: "Da ist Alkohol drin. Ich hab Alkohol." Mitten auf der Fußgängerzone. :D Mann war mir das peinlich.


    *grins*


    Meiner wollte im Laden eine hübsche bunte Flasche Likör kaufen, und als ich ihm erklärte, dass das mit Alkohol ist und nichts für Kinder, rief er laut und fröhlich: "das ist Maaaamas Trinken!" - hat auch für ein paar Grinser gesorgt.

    Hat die Ärztin wirklich gesagt, dass die Pneumokokken-Impfung die wiederkehrende Bronchitis verhindern soll? Das fände ich auch ungewöhnlich (aber ich bin kein Arzt).


    Bei uns wurde nach einer schweren Bronchitis mit Klinik und allem (übrigens viral, aber kein RSV) das so erklärt: die Bronchien sind für die nächsten Jahre nach so einer Krankheit besonders anfällig, bzw. dieses Kind ist dafür besonders anfällig wegen sehr enger Bronchien. Es könnte also immer wieder passieren, dass aus harmlosen Infekten gleich eine ordentliche Bronchitis wird.


    Und eine der eher unangenehmen Komplikationen bei solchen Bronchitiden ist eben, dass sich obendrauf eine bakterielle Lungenentzündung setzt, beispielsweise durch Pneumokokken. Das wäre für mich persönlich ein Grund zur Impfung, denn angegriffene Lungen werden eben schneller krank als gesunde (ob man das nun chronisch oder nicht chronisch nennt bei einem kleinen Kind, spielt da für mich weniger die Rolle). Unserer war zu dem Zeitpunkt aber auch schon geimpft.


    Uns wurde wegen der erhöhten Anfälligkeit übrigens damals empfohlen, auch bei harmlosem Schnupfen und Erkältungen gleich die Augen offen zu halten, viel mit Dampf und ausreichend trinken arbeiten, und lieber mal einen ordentlichen Schleimlöser mehr (haben öfter bei Erkältungen dann gleich ACC bekommen). Bisher hatten wir Glück oder das hat geholfen - seit dem Klinikaufenthalt vor über einem Jahr keine weitere Bronchitis.

    Wo ich das bei Sav gerade lese:
    ich glaube auch nicht, dass Du jetzt etwas ähnliches anbieten *musst*, weil er das so toll fand. Meine Beispiele mit dem alkoholfreien Bier bezogen sich darauf, dass ich selbst das Zeug trinke und kein Problem habe, wenn er dann auch probiert. Ich würde ihm aber weder von mir aus etwas anbieten noch ein eigenes hinstellen. Es ging für mich persönlich nur um die Situationen, wo er gezielt meine alkoholfreie Flasche fordert.


    Und: wenn jemand das nicht möchte, also grundsätzlich auch kein alkoholfreies Bier, finde ich das auch unproblematisch. Ich lasse mein Kleinkind auch nicht autofahren, weil das nur Erwachsene dürfen, und viele andere Dinge gehen eben auch prinzipiell nicht. Fertig ohne großes Hallo. Das oben beschriebene ist nur unser persönlicher Umgang, den wir für sinnvoll halten.

    Wir haben (mit 8 Monaten) das Bild selbst gemacht. Ich habe das Kind vor die weiße Wand aufs Bett gesetzt und bestimmt eine halbe Stunde Blödsinn gemacht und etwa 130 Fotos geschossen (oh, wunderbare Digitalwelt!). Dann habe ich mit den für Kinder weniger strengen Biometrieregeln aussortiert, geschnitten und gebastelt, die sechs besten Ergebnisse in Passbildformat ausgedruckt und bin damit hingegangen. Zwei davon waren laut Bearbeiter ohne weiteres akzeptabel und eins wurde genommen.


    Ich kenne auch einen Passbildfotografen, der zumindest für Erwachsene garantiert, dass seine biometrischen Bilder akzeptiert werden. Wenn nicht, darf man einfach nochmal kostenlos kommen (liegt genau gegenüber vom Amt). Da müsste ich glatt mal schauen, ob das auch für Kinder gilt - vielleicht findest Du einen Fotografen mit so einer Abmachung?

    Alkoholhaltige Getränke würde ich auch einfach weit weg räumen und in dem Alter auch durchaus schon grob erklären. Unser zweijähriger weiß, dass es Getränke gibt, in denen etwas drin ist, was Kinder krank macht (so haben wir es erklärt, wenn auch nicht ganz ideal). Und das akzeptiert er und fordert dann eben einen "Ersatz". Oft wollen die Kinder ja einfach deshalb auch probieren, weil die Eltern das trinken, und was Mama und Papa trinken, muss doch irgendwie gut sein, oder? Sie wollen dabei sein und dasselbe haben, das macht den Reiz aus.


    Mit alkoholfreiem Bier dagegen habe ich ehrlich auch kein Problem. Nein, er bekommt keine Flasche zum Abendessen hingestellt, aber wenn ich ein alkoholfreies Bier trinke, darf er gerne auch einen Schluck probieren. Er mag den Geschmack übrigens auch sehr.


    (Und falls jemand mit dem Restalkohol kommt: ja, in Bier kann bis zu 0,5% Restalkohol sein, muss aber erstens nicht (es gibt da Tabellen für diverse Sorten im Internet), und zweitens dürfen Apfelsaft und Traubensaft sogar mehr als das an Restalkohol haben. Sehe ich als vernachlässigbar an.)


    Ich glaube nicht, dass ich ihn dadurch zum späteren Alkoholiker präge. Erstens mochte er den Geschmack von Anfang an, wir dachten beim ersten alkoholfreien Probierer ja auch, wir würden ihn damit davon abhalten - von wegen. Er findet das ganz toll. Wir haben ihm diesen Geschmack nicht angewöhnt.


    Zweitens kenne ich das aus meiner eigenen Kindheit. Wir haben nie Alkohol bekommen, auch nicht den Schluck Sekt zur Erstkommunion oder das MonCherie mit 14 - keinen Tropfen. Aber wir durften alkoholfreies Bier trinken. Und für mich hat genau das den Reiz von alkoholischem Bier sogar weggenommen - es schmeckt ja wirklich gleich, warum sollte ich also Bier mit Alkohol wollen? Das gab es auch nicht zu jedem Essen, aber zu besonderen Gelegenheiten, wenn die Erwachsenen Bier und Wein tranken, hatten wir neben Saft und Limo eben auch das alkoholfreie Bier zur Auswahl. Ich trinke das noch heute gern, auch wenn ich nicht gerade schwanger bin, weil ich nicht immer Alkohol trinken möchte. (Wenn jetzt noch jemand alkoholfreien Wein ohne Geschmacksverlust erfinden würde, bitte, ich wäre im Himmel!)


    Und wenn ein Kind/Jugendlicher so weit ist, dass es nicht um den Geschmack und "wie Mama" geht, sondern um den berauschenden Effekt beim Alkohol oder den Reiz des Verbotenen, dann hält ihn das alkoholfreie Bier auch nicht ab. Dann wird er das probieren, ob mit Alkopops oder mit Eierlikör oder normalem Bier.


    Ich finde viel wichtiger, dass klar gemacht wird, dass nicht der Geschmack von Bier oder Wein das gefährliche daran ist, sondern ein falscher Umgang mit Alkohol als Droge die Probleme macht. Einem zweijährigen kann man das nicht erklären, klar, aber später dann. Von daher glaube, ich dass es eine viel problematischere Prägung ergibt, wenn Alkohol z.B. zum Feiern oder Entspannen für die Erwachsenen automatisch dazu gehört. Das ist ein Vorbild, dass ich nicht will.

    Mal als Denkanstoß zum Thema "probieren müssen":


    Für uns Erwachsene mag das nicht schlimm aussehen, wenn das Kind Pilze probieren muss (nur ein ganz kleines Stückchen) oder Reis oder was auch immer. Wir finden das Zeug ja lecker, richtig? Oder jedenfalls nicht so schlimm. Und wenn es nur probieren würde, dann würde es doch vielleicht merken, dass es auch Pilze mag.


    Aber vielleicht habt ihr ja auch Dinge, die ihr nie probieren würdet. Ich war z.B. in China und mir wurde ein Ochsenfrosch oder so was vorgesetzt. Am Stück in leckerer Sauce schwimmend. Ich hatte mir zwar vorgenommen, alles höflich zu probieren, und vom Tier her an sich fand ich einen Frosch auch nicht schlimmer als ein Hähnchen - eben nur ungewohnt in unseren Breitengraden. Aber ich konnte das nicht probieren, ich hätte es nicht runtergebracht. Hätte mich jemand dazu gezwungen, dann hätte ich mich erstens unglaublich schlecht gefühlt und zweitens über den Teller gekotzt, glaube ich. Nur ein kleines Stückchen....


    Wir wissen nicht, warum das Kind das gerade absolut nicht probieren will, auch wenn es das Nahrungsmittel vielleicht gar nicht kennt und mögen würde. Es mag nicht. Und wie schon einige geschrieben haben, der Zwang hat eigentlich keinen weiteren Zweck - man kann sich höchstens hinterher denken "siehst Du, ich hatte Recht und Du nicht, Du magst also doch Spinat". Aber was nutzt das? Und leben kann man auch ganz gut ohne bestimmte Gemüsesorten oder ohne Fleisch oder was auch immer, vor allem, wenn es doch meist nur solche Phasen sind.

    Ich habe auch so extrem trockene Haut und kenne das Problem, leider.


    Was mir hilft:


    - Cremes/Lotionen mit viel Urea/Harnstoff; gibt es mittlerweile zum Glück im Drogeriemarkt. Ich würde dann immer die "sensitive"-Varianten mit möglichst wenig Parfum und sowas nehmen. Mir wurde damals eine von Eucerin aus der Apotheke empfohlen, die auch in Deinem Preisrahmen lag, das wäre auf Dauer wirklich nicht machbar gewesen.


    - Panthenol ist auch gut, wenn Du keine passende gemischte findest mit beiden Stoffen , eventuell eine Panthenol-Lotion suchen und abwechselnd cremen?


    - ich habe damals nachgeschaut, dass man sich den Harnstoff und Panthenol auch als Einzelstoffe kaufen kann und sich dann seine Salbe selbst zusammenrühren kann, das kommt billiger. Google mal, vielleicht waren das so Hobbythek-Rezepte oder so? Ich habe es dann aus purer Faulheit nie gemacht, ein Beutelchen Harnstoff liegt hier glaube ich immer noch rum.


    - auf Seifen verzichten, also möglichst Duschöl oder seifenfreie Waschlotionen statt normalen, und nicht baden oder nur in Ölbädern. Nervig. Aber hilft oft.


    Gute Besserung der Haut!

    Ich habe 7 davon (Geschwister, nicht Kinder ;-)) und finde es an sich gut. So ganz grundsätzlich.


    Aber erstens kennt man es ja nie anders - das Geschwisterkind kennt auf Dauer nur das Leben mit Geschwistern, das Einzelkind nur das Leben alleine. So richtig vorstellen kann ich mir nicht, wie das alles gewesen wäre, wenn ich keine oder wenige Geschwister gehabt hätte. Spontan würde ich sagen: bestimmt langweilig :) aber ob das stimmt?


    Zweitens glaube ich tatsächlich, dass der Umgang mit den Kindern eine viel größere Rolle spielt als die Geschwisterzahl.


    Ich finde zum Beispiel schlecht, dass mir sehr viel Verantwortung für die Kleinen aufgezwungen wurde, also nicht nur "mal" mithelfen, sondern z.B. mit 11 Jahren schon ganze Abende auch die Allerkleinsten von wenigen Monaten Babysitten und grundsätzlich die Erwartung, dass ich eigene Dinge (Freunde etc.) immer sausen lasse, wenn ich auf meine Geschwister aufpassen muss oder im Haushalt helfen muss. Ohne Geschwister hätte ich nicht aufpassen müssen, aber man kann bestimmt auch das Leben mit vielen Kindern anders gestalten.


    Oder das Geld - wir hatten immer (zu) wenig Geld, und auf der einen Seite kann man mit erstaunlich wenig auskommen, auf der anderen Seite gibt es eine Grenze, an der man wirklich drunter leidet. Hätten wir mehr Geld gehabt, wenn ich weniger Geschwister hätte? Vermutlich. Vielleicht. Aber vielleicht wäre dann anderes ganz anders gewesen.


    Gut finde ich dagegen, dass man so eine große... Bandbreite hat. Eben nicht nur den einen Bruder, der so und so ist, sondern man sieht, wie unterschiedlich die Kinder selbst innerhalb einer Familie sind. Manche ruhiger, manche lebendiger, mit manchen kommt man besser aus und mit anderen schlechter. Und man erlebt zwangsläufig größere Altersunterschiede, wenn nicht gerade Mehrlinge dabei sind. Für mich waren als Jugendliche Kleinkinder ganz normal, mir ist erst spät aufgefallen, dass das für die meisten meiner Mitschüler anders war. An seinen zwei Jahre jüngeren Bruder als Baby erinnert sich nun mal kaum jemand.


    Die Eltern-Exklusivzeit, die zwangsläufig verringert wird, finde ich übrigens am wenigsten problematisch. Da kommt wirklich als Ausgleich so viel anderes unter den Geschwistern, entweder miteinander spielen oder bei größerem Abstand eben auch wirklich das helfen und mit-pflegen. Das finde ich sogar ziemlich gut: diese Fixierung auf ein oder zwei Kinder, die ich manchmal beobachte (muss bei wenigen Kindern natürlich nicht immer so sein, nicht falsch verstehen!), finde ich fast gruselig, weil ich das Gegenteil kenne. Bei so vielen kann einfach nicht jedem morgens das Brot geschmiert werden und die Schuhe gebunden, da wird untereinander geholfen und man lernt es eben selbst, fertig.


    Was ich aber auch sagen muss: viele Geschwister heißt nicht unbedingt "hach, so viele enge Beziehungen für's Leben". Ich erlebe immer wieder, wie Leute erwarten, dass wir so eine Art zusammengeschweißte große Bande sind, und das ist einfach nicht so, ganz im Gegenteil. Mit manchen meiner Geschwister habe ich nicht mal Kontakt. Und andere sind so weit (alterstechnisch) von mir entfernt, dass ich eher so eine Art Tantenbeziehung habe, weil wir kaum zusammen aufgewachsen sind.


    Vor- und Nachteile, wie alles...