Beiträge von Witwe Bolte

    Ich melde mich mal wieder. Hier hat sich alles beruhigt, vor allem ich mich. ;)
    Stück für Stück nehme ich jetzt alles in Angriff, was ich verändern kann.
    @ Hummel. Wir sind jetzt erst 4 1/2 Jahre zusammen, bei uns ging alles ein bissl zu schnell und ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit uns nix mehr wird. Gemeinsame Abende hatten wir genug, aber Gemeinsamkeiten außer den Kindern fehlen und darüber komme ich nicht hinweg.
    @ Kalliope: So schlimm ist das doch nicht, mit dem "Rat einer alten Frau". ;) Ihr habt nun mal mehr Lebenserfahrung und davon profitieren zu können, finde ich toll.
    @ all: Psychologische Unterstützung bräuchte ich dringend, in meinem Leben ist schon viel passiert (da habe ich doch schon die Erfahrung von 25 Jahren oder so). Ich habe vor Jahren auch schonmal etwas angefangen, das war aber zu anstrengend...
    Und ich denke, dass der Umgang mit Kindern echt unabhängig vom Alter der Mutter ist, was ich da in letzter Zeit so alles gehört habe, meine Güte, da mache ich mir mehr nen Kopf wie so manche andere, die alles unbedacht übernehmen.
    LG!

    Herzlichen Glückwunsch und das war wirklich ne nette Geburt! :D
    Und auch ich hab mich ein bisschen an meine 2te Geburt erinnert, die ging nur ne Stunde von der ersten Wehe bis Kind da und ich fand sie klasse. Ich hab zwischendrin noch meiner Schwester ne Sms geschrieben, dass sie heute wohl noch Tante wird (da war Halbzeit), meine Schwester war dann sehr verwirrt, als ich ihr schrieb, das Kind sei schon da.
    Und euer Flur ist wirklich lang. ;)

    Jan hats heute endlich geschafft, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen, also zumindest fast. Denn er hatte soviel Schwung, obwohl er neben mir lag, ist er glatt von der Couch gepurzelt, hat sich etwas erschreckt, weil er dann plötzlich in der Ecke (ist `ne Eckcouch) saß. Und ich hab mich noch mehr erschreckt, ihn geschnappt und erstmal trostgestillt. Einmal Adrenalin, bitte!
    Der kleine hats so eilig: Sturzgeburt, erstes mal drehen vom Bauch auf den Rücken mit 6 Wochen, und seit er 3 Monate alt ist, versucht er das drehen andersherum, robben kann er auch schon so ein bissl usw. Himmel hilf, das geht mir zu flott! ;)


    So, das war mein SLP für den Abend. Wer hat noch was nettes von seinen Kindern zu berichten?

    Ich versuche mal zu antworten.
    Meine Baustellen muss ich wirklich dringend bearbeiten und dabei noch herausfinden, was das alles ist. Da kommt soviel zusammen... Seufz.
    Alte Freundinnen habe ich nicht, nur sowas wie bekannte, aber die haben dann alle eine ganz andere Lebensrealität, keine Kinder und so (sind ja auch noch jung, ich bin erst 22).
    Die Geburt war ja eigentlich toll, aber danach wurde es stressig, da Jan erstmal im Inkubator war und ich immer zu ihm rennen musste und um ihn regelrecht kämpfen musste. Derweil hat sich Erik, der vorher ein totales Mamakind war, an seinen Papa geklammert, das macht er jetzt auch noch, lässt sich nichtmal mehr von mir trösten, schon gar nicht, wenn Papa da ist. :(
    Verantwortung für andere kann ich wirklich nicht übernehmen, aber einen Kopf mache ich mir trotzdem und es beschäftigt, ich lenke mich damit auch von meiner eigenen Situation ab. Ich weiß dass das auch nicht so schlau ist.
    Mein (Ex)Freund, wir sind in einer Schwebesituation, er will mich nicht aufgeben, aber ich will eigentlich nicht mehr, kann auch nicht mehr. Andererseits habe ich riesige Angst, alleine dazustehen und nicht zurechtzukommen. Da bin ich wirklich panisch beim Gedanken daran, was an meiner Vergangenheit liegt, wo ich oft alleine für mich sorgen musste (noch zu Schulzeiten, hab dann auch in der 11ten abgebrochen). Dann noch das mit seiner Mama, der Tumor wächst so schnell und ist inoperabel, also bleibt ihr nicht mehr viel Zeit.


    Hach ja, ich weiß halt einfach nicht, wo anfangen.

    Ich muss mich mal ausheulen bei euch, woanders geht das nicht.
    Dieses Jahr ist wahnsinnig anstrengend, es ist schon so viel passiert, ich weiß gar nicht, wo anfangen...
    Bei uns gings los mit Jans überstürzter Geburt, dann gleich darauf unser Umzug, dann war ich mit ihm 8 Tage wegen Lungenentzündung (da war er 2 1/2 Wochen alt) im Krankenhaus, alles stressig und Eriks Bindung zu mir hat darunter gelitten.


    Ach ja, kurz vorher haben wir erfahren, warum die Mama meines (jetzt quasi fast Ex-) Freundes so schlecht drauf ist, wegen einem Gehirntumor. Der war erst ganz schlecht prognostiziert, dann wieder besser, OP super überstanden, genauso die Chemo und Bestrahlung danach, jetzt ist der Tumor wieder da.


    Dann meine Schwester die nur Stress hat, ich würde ihr gerne helfen, kann aber nicht, weil sie ein ganzes Stück weit weg wohnt. Ihre große hat ständig Angina oder Bronchitis, jetzt auch grad wieder, dann die kleine (7 Monate) hatte letztens einen Anfall mit Zuckungen, ausgelöst durch eine Lungenentzündung im Zusammenhang mit schweren Asthma, was sie jetzt erst bemerkt haben, ach ja, schwer allergisch gegen Erdnüsse und Soja ist sie auch, genauso wie sie eine Autoimmunerkrankung hat (vererbar, ob von "unserer" Seite untersuchen sie noch) und meine Schwester raucht... :S


    Mein Papa der manisch- depressiv ist und grad seine zweite Ehe ruiniert und mir nie was erzählt, nur seine Frau (eine ganz liebe, die er grade mit kaputtmacht).


    Meine Beziehung die im Prinzip schon beendet ist, bloß der Papa der Kinder siehts noch nicht ein. Ich würde soo gerne hier einfach nur wegziehen, zurück zu meiner Mama, hier habe ich keine Freunde, nur einige Bekannte durch die Elternzeit, mit denen ich aber nie enger befreundet sein werde. Kennenlernen kann ich hier auch nicht wirklich jemanden. Wegziehen ist aber auch keine Option, will ja die beiden kleinen nicht vom Papa trennen... Wenn wir uns trennen kommt noch dazu, dass ich vorm finanziellen nix stehe, hab ja vor den Geburten nicht gearbeitet, nur ne schrottige Ausbildung... Und hier Arbeit zu finden, ist auch schwer.


    Uah Hilfe, mir ist grad alles zu viel. Ich bin wieder am selbstverletzen (Entschuldigung) was bei mir heißt fressen, fressen, fressen und Pickel immer wieder aufkratzen... Und agressiv ohne Ende. Und keine Freunde zum ausheulen, die sind mir in der Beziehung alle verloren gegangen.


    Ich schicks jetzt erstmal ab, bevor mir noch mehr einfällt. Kann mir irgendjemand was aufmunterndes sagen?

    Jan wird auch für jünger gehalten, er wird ja schon 4 Monate, trägt aber noch die 56er-Sachen und Windelgröße 2. Und er war 52cm groß bei seiner Geburt. Ich vergleiche ich auch mit Erik, aber der war auch nicht wirklich größer oder schwerer, ist auch jetzt noch deutlich kleiner als der Durchschnitt.
    Seid ihr eltern groß? Wir sind beide klein und da passt das mit den Jungs. Gewogen wurden beide eigentlich nur beim Arzt, das Gewicht passt halt zur Größe.

    Möwenmama, Erik hat letztens auch einen Lolli bekommen, man war der scharf darauf, wusste auch gleich, dass man da am besten rumleckt... Den zweiten den er bekam musste ich dann unauffällig verschwinden lassen.
    Alexandra, da warst du aber lieb! :D

    Mache dir keine Sorgen, du sagst doch selbst, sie ist fit. Das wäre für mich das wichtigste.
    Ich kann nur mal mit Erik dienen, der hat in den letzten 11 Monaten grade so 700g zugenommen, klar, er bewegt sich mehr, aber er ist dabei ja auch noch gewachsen und unsere Kinderärztin hat nix deswegen gesagt. #weissnicht

    Ach so, dann war Erik nur um Jans Gesundheit besorgt, die MuMi besteht doch eh nur aus Wasser... :P
    Wer hat denn noch so nette Aktionen von großen Geschwistern erlebt?

    Mein herzliches Beileid! ;)


    Jan ist so ähnlich... Manchmal klappt das einschlafen auch ohne Geschrei, aber das ist Glückssache. Und heute bin ich einfach nur fertig, nachdem Erik mies (mit dauerquengeln und heulen wegen allem und nichts) drauf ist und Jan wieder ewig gebrüllt hat. Das schlaucht enorm, nicht wahr?
    Den Tipp mit dem alleine hinlegen werde ich mal ausprobieren, er schläft eh mit Nuckel ein, an der Brust will er das nicht (es könnte ja noch Milch kommen) und Ruhe braucht er sehr, sonst gehen immer wieder die kleinen, neugierigen Äuglein auf und es wird erzählt, auch wenn er sich schon ewig die Augen reibt. #augen Tragen kann ich einfach nicht immer und dann wuselt Erik noch nicht grad leise rum...
    Im Moment ist das einschlafen für mich ein richtiger Horror. Da muss ich entspannter werden, wie schafft man denn das?

    Meine beiden haben einen (geplanten) Abstand von 17 Monaten und es geht echt gut. Ich habe jetzt mit Jan erstmal festgestellt, wie entspannt die Babyzeit sein kann, trotz Blähungen und Schreistunden. Stillen, ein gemeinsames Bett, viel tragen und Jan ist zufrieden. Überhaupt, er ist so ein pflegeleichtes Kind. Erik war nämlich ein 24-Stunden-Kind und ein ungeduldiges Flaschenkind noch dazu... Das Tragen hatte ich dank ihm erst (später) entdeckt, genauso Familienbett, was alles erleichterte. Eifersucht fängt Erik jetzt so langsam an zu entwickeln, ansonsten ist Jan seine große Liebe. Langzeiterfahrungen fehlen hier natürlich noch.

    Gabs heute von Erik für Jan. Und zwar: Chips!
    Die hatte Erik im Wohnzimmer entdeckt und da er alles aufbekommt, sich gleich mal ein paar geschnappt und genüsslich verspeist. :P Und lieb wie er ist, hat er seinem kleinen Bruder auch gleich einen versucht in den Mund zu stecken... Der scheint aber lieber bei Milch zu bleiben, dem angewiderten Gesicht nach. :D
    Kleine Kinder sind einfach toll! #love

    Eine große Portion Mitleid von mir!;) Unsere Jungs haben einen Abstand von 17 Monaten und seid Jans Geburt hängt Erik total am Papa! Wenigstens lässt er sich jetzt wieder von mir trösten, aber auch nur wenn Papa auf Arbeit ist... Das ist zwar einerseits ganz praktisch, andererseits tuts mir schon manchmal weh, von meinem ehemaligen Mama- und 24Stundenkind so abgelehnt zu werden.:(

    Ich hatte auch schon viele beinahe-Unfälle mit dem Rad und auch einen richtigen. Da ist mir bei ner Busausfahrt an der ich langsam auf dem Radweg vorbeifuhr, eine Frau voll ins Rad gefahren... Netterweise hat sie mich noch gefragt ob alles okay sei, meine Antwort war ja. Und weg war die Frau! Ich stand unter Schock, mein Fahrrad war kaputt und keiner der vielen Schüler hatte was bemerkt oder den Gedanken mir zu helfen, als ich dann davon humpelte. Mit dem Rad ist man jedenfalls immer ein Störenfried, entweder für die Autos oder für die Fußgänger.

    Erik war und ist ein Flaschenkind, aber ohne Lieblingskuscheltier. Er spielt zwar ganz selten mal damit, aber könnte auch gut ohne.
    Ich selber hing laaaaange an meinem Kuschelhasen, den ich zum ersten Geburtstag bekam, gleichzeitig zum abstillen, bis 16 habe ich jede Nacht auf ihm (war ein prima Kopfkissen) geschlafen und ich habe ihn auch noch. ;)
    Ich kenne auch eher Kinder, die von Anfang an eher "alleine" waren (schlafen früh alleine, Mama hat Flasche nur ins Kind gesteckt und war dann wo anders beschäftigt und für Mama als Ersatz ein Schnuffeltier etc.), die ein "Übergangsobjekt" wirklich brauchen.
    Wobei ich das meistens blöd finde, zb. die Situation im Krankenhaus mit Jan, 2 1/2 Wochen alt: Wo haben sie denn sein Kuscheltier, das brauch er doch! Nein, brauchte er mit seinen 2 1/2 Wochen nicht, sondern Mama. Aber die Schwester hat ihm dann immer wieder eins ins Wärmebettchen gelegt, wenn ich kurz weg war und ich habs dann wieder weggetan, weil es gerne mal auf sein Gesicht fiel #sauer (was für ein Kindergartenniveau).