Beiträge von CaRoSo

    Ich unterschreibe bei Trin.
    3 Jahre Waldorfkindergarten, 12,5 Jahre Waldorfschule. Ich habe genau das alles erlebt und auch an benachbarten Schulen mitbekommen (an einer unterrichtet meine Mutter, auf der anderen waren meine Brüder - beide waren aber eng verbandelt mit "meiner", die eine ist daraus hervorgegangen). Und auch merkwürdige Unterrichtsinhalte. Daher: Für meine Kinder neverever. Aber es gibt mit Sicherheit Unterschiede an den einzelnen Schulen, ich habe auch schon von welchen gehört, die wirklich klasse zu sein scheinen. An denen es auch so gut wie keinen Frontalunterricht mehr gibt etc.
    "Geworden" ist aus uns acht Kindern: Familientherapeut, Masseurin, Waldorferzieherin, Dauerstudendin, Erzieherin und Journalistin, KFZ-Mechatroniker, derzeitiger Wirtschaftsingeniur-Wissenschafts-Student. Wirkliche Probleme mit Ausbildung/ Studium außerhalb des Waldorfsystems hatte niemand, weder vom STofflichen noch vom Sozialen her. Alle können recht gut eigenständig lernen (was mich immer wieder verwundert, aber es ist so).

    Zitat

    Original von funky

    Zitat

    Original von Isis
    Naja, wenn man zu einem anthroposophischen Kinderarzt geht, dann sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die so ihre eigenen Anschauungen von der Welt und dem Leben haben. Aber die meisten Eltern rennen hin, weil sie sich nur für die Medizin interessieren, aber nicht begreifen, dass man beides nicht voneinander trennt in der Anthroposophie.


    ich finde schon, dass man das gut trennen kann. Klar sehen antroposophische Ärzte den ganzen Menschen und nicht nur das kranke Teil. Ich diskutiere mit meiner Frisörin aber auch nicht, mit welchem Rasierschaum ich mich enthaare. Heißt: egentlich geht das den Kinderarzt nix an, weil sich das thematisch nicht überschneidet.


    Für die anthroposophischen Ärzte - so sie denn überzeugt sind, dass langes Stillen für Organismus und Entwicklung schlecht sind - überschneidet sich das durchaus.
    9 Monate heranwachsen im Mutterleib, neun Monate Muttermilch, danach ist "irdische Nahrung" wichtig. Mehr weiß ich auch nicht über den Ursprung.

    Hm, aber wenn du Nudeln, Kartoffeln und Fleisch nicht beim Kochen mischst, dann kann er ja nur aus der Schale nehmen, die ihm beliebt. Nudeln mit Soße mit Gemüse drin - nimmt er halt nur Nudeln mit Ketchup oder Butter. Kartoffeln mit Butter und Salz sind super, esse ich gerne. Ihr könnt ja alles Mögliche dazu essen. Und wenn er ansonsten einfach nichts isst, klingt es für mich nicht meckerig und vermutlich ist er zufrieden, wenn er sich ein Brot schmieren darf.
    Ich kenne im Übrigen einen Zehnjährigen, der sich in etwa so ernährt, wie das hier klingt, nur ohne Fleisch aber mit Äpfeln. Und auf das Brot exakt eine Sorte Käse. Seit dem Beikoststart mit etwa einem Jahr ist das so. Und er ist pumperlgesund, sportlich und hat schulisch ausgesprochen gute Leistungen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass manche Menschen aus wenig Gesundem viel Gesundheit machen können.

    Ehec-Keime sitzen immer wieder auf Gemüse, so habe ich es auch gelesen. Und auch, dass nur ein kleiner Teil der bisherigen Ehec-Epidemien "aufzuklären" war, sprich, dass eine eindeutige Quelle gefunden wurde und dass das z.T. sieben Monate dauert. Demnach scheint vieles nicht ungewöhnlich zu laufen bei den derzeitigen Aktionen.
    Solange es in meinem Bewusstsein ist, werde ich Gemüse auch vor dem Schälen halt wieder heiß abwaschen. Das habe ich lange nicht gemacht.

    Äh, ja, dann dreifach... :D
    Ne, meine ist ja schon gute fünf und meistens ziehe ich sie an. Ich glaube aber, wenn jetzt noch ein Baby käme, würde ich langsam darauf hinarbeiten, dass sie es alleine macht. Allerdings bevor das Baby da wäre, damit sie sich dann nicht noch zusätzlich enttront fühlt. Ich finde es immer sehr erstaunlich, wenn ich von Vierjährigen höre, die morgens aufstehen, ins Bad gehen, waschen, Zähneputzen, sich dann anziehen und fertig sind. 8I Hier würde es auch Protest geben, wenn ich das vorschlagen würde. Aber ich denke, das wäre es mir wert.

    Krautsalat ist das Zeug, dass aus Weiß- oder Rotkohl gemacht wird. eingelegt und kalt gegesse. Wobei mir einfällt, saure Gurken, Pulverkartoffelbrei, Bohnen aus der Dose, Mais aus der Dose, Bihunsuppe, Fisch- und Gemüsestäbchen, diverse Mittagstische waren auch dabei. Und bestimmt vieles mehr, was mir nicht einfällt. Spätestens bei den Sorten wäre es dann bei mir vorbei.
    Mit den Überschneidungen, das stimmt schon, setzt aber immer noch voraus, dass man sich an alles erinnert.

    Ich finde, dass du in einer ganz argen Situation steckst.
    Mein erster Gedanke war: Könnt ihr zwei Wohnungen im selben Haus oder zumindest unmittelbar nebenan bekommen? Vielleicht wäre das ein Kompromiss.
    Die drei Jahre würde ich nicht durchstehen, ich fand schon eins sehr hart an der Grenze. Dann würde ich ihn eher gehen lassen und zusehen, mit dem Kind so oft es geht hinzufahren.

    Wenn ich jetzt aber sagen müsste, was ich in den verganenen zwei Wochen gegessen habe. Gesichert könnte ich sagen, dass Äpfel, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Erdbeere, Birnen, Bananen, Kiwis, Lauch, Möhren, Gurken (Holland), Tomaten (Holland), Brokkoli, Zucchini, Kohlrabi, Paprika, Joghurt, Milch, Butter, Wurst, Käse, Krautsalat, Döner dabei waren. Das würde ja nicht wirklich weiterhelfen, oder?

    Klar darf jeder gerne auf sein Kind schauen. Fragt sich nur, ob ein Kind, dass mit Treten, Fahren und Gleichgewicht halten halt wirklich soweit ist, Fahrrad zu fahren. Auch das bleibt jedem selbst überlassen, ich bekomme kein Herzklabastern, wenn ich Kinder mit Stützrädern sehe. :)
    Dennoch ist es halt grad das, was weithin angenommen wird, dass sie eher hinderlich sind. Nur darum ging es mir.
    http://www.adfc-bw.de/adfc-vor…kinder-richtig-radfahren/

    Hier sind es "immerhin" knapp 22 Monate. Das erste Jahr war anstrengend. Anstrengend fand ich auch, dass ich halt fünf Jahre am Stück jede Nacht 4-8 Mal geweckt wurde und es da keine Pause zum Schlafen zwischen den beiden Kindern gab.
    Sie waren aber von Beginn an schwer verliebt ineinander, tun viel gemeinsam, lieben sich abgöttisch, obwohl (oder weil?) sie sehr unterschiedliche Charaktere sind.
    Es ist irre viel Arbeit, klar. Ich ziehe halt morgens zwei Kinder an, während bei Freundinnen mit Kindern mit wesentlich mehr Abstand sich das Große alleine fertig macht... Ich muss auch zweien die Schuhe binden, zweien den Po abwischen etc.pp. Es ist also mehr Gerenne. Dafür haben wir keine Probleme, gemeinsam etwas zu tun. Sie spielen viele Dinge zusammen, ich kann getrost mit der Großen Karten, Memory oder xyz spielen, weil die Kleine mitmachen kann. Es gibt ausreichend Bücher, die für beide spannend, aber auch gut verträglich sind. Etc.pp.
    Das Transportproblem habe ich gelöst, indem ich die Kleine im ersten Jahr fast ausschließlich getragen habe, sogar etwas länger. Danach war KiWa für die Große halt gestrichen, bzw. wenn nichts mehr ging, kam eine in den Ergo, der immer dabei war. Geschwisterwagen oder Radanhänger sind mir zu sperrig. Auf dem Rad gab es zwei Kindersitze, dass ging ganz gut.
    Achten muss ich darauf, die Große auch mal "größer" sein zu lassen.

    Einmal Fünffach und Masern einzeln und Meningokokken
    Einmal Sechsfach plus Pneumokokken (war ein Versehen) plus Masern einzeln plus Meningokokken.
    Zufrieden (bis auf die Pneumo, aber da haben wir einfach aneinander vorbei geredet).

    DVD oder aufnehmen sind hier auch das Mittel der Wahl. Erstens sind wir so zeitunabhängig, zum anderen mögen sie es augenscheinlich, auch beim TV Wiederholungen zu haben. Wenn es passt, gibt es auch mal das, was aktuell läuft. Aber ich habe keine Lust, dass mein Zeitplan von Kindersendungen abhängt, vor allem im Sommer.

    Ist auch interessant, wie die Kindergärten da unterschiedlich agieren. Über Mitgebrachtes Obst und Gemüse wird sich bei uns nach wie vor gefreut, heute gan es rohe Möhren und Paprika. Die Erzieherin der Kleinen meinte aber, dass zwei Eltern da ein Verbot für ihre Kinder ausgesprochen haben.
    Warum Bio in dem Fall besser sein soll erschließt sich mir nicht (außer ggf. bio-vegan, wobei da auch Wildtiere aufs Feld koten werden vermutlich). Bio generell besser ist klar.

    Zitat

    Original von Lato
    und ich finde das nicht ok sein Kind überalll hinschicken und selber sagen ätsch bei uns kommen aber nur 3 (z.B.).
    Ich persönlich finde das sehr unhöflich, ich selber gehe aber auch zu keinen Geburtsagt wenn ich nicht bereit bin denjenigen auch einzuladen (kann auch mal so zwischendurch sein) und das bringe ich auch meinen Kindern bei.


    Grade wenn es solche Feste sind, wo die Mütter echt jeden einladen nur um zu zeigen wie beliebt ihre Kinder sind, werden hier abgesagt.


    Immer wenn eins meiner kinder eingeladen ist frag ich sie, willst du die auch auf deine Geburtstag hier haben und es kommt schon mal ein nein.


    Das finde ich bei kleinen Kinder eine merkwürdige Einstellung. Ich finde das ist ein Affront gegenüber dem Einladenden. Für mich - naja. Wenn jemand eine große Party macht und alle entfernten Bekannten einlädt, kann ich gerne dorthin gehen, das heißt aber nicht, dass ich auch alle entfernten Bekannten zu meinem kleinen Geburtstagsfest einlade, dass ich mit drei Freundinnen feiern will, weil ich mich so fühle.
    Bei Kindern wechselt es eben auch noch schnell und jemand, mit dem man vor einem dreiviertel Jahr noch ausgiebig gespielt hat ist zurzeit ggf. nicht so gefragt bei einem.


    Fazit: Sie laden ein, wen sie möchten und haben es bisher unbeschadet überstanden, von ehemals eingeladenen Kindern nicht eingeladen zu werden.


    Warum sollte das bei Älteren anders sein, es sei denn, es sind wirklich enge Freundschaften? Und dann nehme ich an, dass auch eingeladen wird.