Beiträge von mangobaum

    hatten eure Kinder auch unruhige Nächte in den letzten Nächten?
    S. hat schlecht geschlafen, immer wieder im Halbschlaf rumgerollt und losgekrabbelt. in der stadtbibliothek habe ich ein gespräch zwischen bibliothekaren gehört, die wohl einen tag mit sehr viel kleinkindgebrüll hinter sich hatten - die meinten, dass es vielleicht an den wetterumschwüngen liegt. eine freundin hat mir gestern auch erzählt, dass sie unruhige nächte haben.
    hier ist der mond auch nahezu voll.


    S. krabbelt und klettert und schreit fröhlich durch die gegend (wieder mal eine stimm-ausprobier-phase).


    den Sandkasten haben wir auch schon entdeckt. am besten findet er die kleinen stöckchen im sand. ich war mir anfänglich etwas unsicher, wie weit ich ihn einfach machen lassen soll. aber ich glaube, es lässt sich nicht verhindern, dass die kinder an stöckchen knabbern, sich mal steine in den mund stecken oder sand essen.
    leichter fallen würde es mir noch, wenn wir etwas ländlicher oder in einer kleinstadt wohnen würden. in der kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, hatte unser wohnblock einen spielplatz. da kannte man halt alle, die hinkamen. und alle haben sich mehr oder weniger an gemeinsame regeln gehalten (also keinen müll liegenlassen etc.). hier sind wir halt auf großen spielplätzen mit ständig wechselnden leuten. man hat hier halt nicht das gefühl "kind isst "sauberen" dreck in der natur" sondern "kind isst bereits tausend mal durchgewühlten kultursand"


    @ Hundemami: ist euer MD-Virus wieder weg?

    hihi, genau wie bei deinem Kleinen vorher sahen die Haare bei unserem bis vor ein paar Tagen auch aus. nach oben lockig und wild abstehend. hinten allerdings etwas kahlgeschubbert (er schubbert so gerne mit dem Hinterkopf am Hochstuhl etc. entlang, zusätzlich zum Liegen). das sah dann irgendwann seltsam aus.
    mein Mann hat dann auch zum Haarschneider gegriffen.


    nach dem 1. mal schneiden wuchsen die Haare bei ihm tatsächlich lockiger nach.

    so, jetzt endlich noch die Rückmeldung:
    Die Frau hat die Spritze noch im Zeitrahmen bekommen.
    Es war ein bisschen Hin- und Herfahrerei (mit dem Moped Medizin abgeholt und ins KH gefahren, dann die Frau abgeholt und auch mitm Moped ins KH und dann die Spritze) aber es hat letztlich geklappt.
    Da freu ich mich jetzt doch sehr drüber. Ich bin selbst rhesus-negativ und ich fände den Gedanken sehr schwierig, einer unsicheren weiteren Schwangerschaft entgegensehen zu müssen, wenn ich selbst nicht mit diesen Spritzen versorgt worden wäre.
    Danke auch für die Hilfe hier im Forum!

    meine Gründe gegen Facebook:
    - Suchtpotential schreckt mich ab
    - würde mich immer verpflichtet fühlen, auf jeden noch so belanglosen Quatsch zu antworten
    - bin über google bisher kaum zu finden, das darf gerne so bleiben
    - Datenschutz (bei studivz abgemeldet als die ihre Datenschutzrichtlinien änderten)
    - wüßte nicht, wem ich noch mehr mitzuteilen hätte, als ich es ohnehin schon mit Freunden per mail und Telefon tue


    und vor allem: absolut dusselig, was das einstellen von irgendwelchen Sicherungsvorkehrungen betrifft (wem gebe ich wie viel Zugriff etc.). habe überhaupt keine Lust, mich da reinzufummeln in diesen Technikkram. das bildet eine starke natürliche Barriere dagegen, mich bei facebook anzumelden. ;)

    Danke für die Antworten.
    ja, AntiD gibt es. Das Problem war eher, dass die Frau zwischen verschiedenen Krankenhäusern hin und hergeschickt wurde (Ultraschall kaputt etc). Viel zu früh die Fruchtblase aufgestochen wurde (Wehen waren noch gar nicht muttermundswirksam) und so weiter. Alles muss aus eigener Tasche bezahlt werden, und sofort, auch der Krankentransport also, das Taxi ins 3.KH - und am Ende hat sie doch mit einer Hebamme zuhause entbunden, weil es nicht voranging und sie wieder zurück sind aus dem letzten Krankenhaus (denn auch das Bleiben kostet).
    Also war es eine Hausgeburt - und jetzt muss erst mal wieder Geld zusammengesucht werden für die Spritze, nach all den unnötigen Ausgaben. Die kostet dort umgerechnet um die 100 Euro, das ist so ein halbes Jahreseinkommen einer Familie.
    Wir bleiben dran und ich hoffe, dass es morgen noch klappt. Ich werde berichten.


    Wenn man all diese Geschichten mitkriegt, wird einem erst wieder bewusst, wie riskant eine Geburt sein kann und wie gut versorgt wir hier doch sind.

    Hallo,
    ich habe diese Frage erst im Rabencafe gepostet, weil ich mir dort schnelle Antwort erhoffte - und ganz vergessen, dass es hier ja auch die Hebammenberatung gibt.


    Also, die Angelegenheit ist folgende (ich zitier mal aus dem Cafe-Text):


    wir haben Familie in einem infrastrukturschwachen afrikanischen Land und dort hat vor wenigen Stunden eine Verwandte ein Kind bekommen. Die Frau hat Rhesusfaktor Negativ, sollte also nach der Geburt diese Anti-Antikörperspritze bekommen. Das ging nicht direkt nach der Geburt und jetzt fragen wir uns bis wann sie das nachholen kann.


    Wir wissen nicht, ob sie bereits in der Schwangerschaft eine Spritze bekommen hat. Wir wissen aber, dass das Kind rhesus-positiv ist.


    Danke und schöne Grüße

    Zitat

    Original von Ebun
    Hast du vielleicht eine Hebi an der Hand, die du genauer dazu befragen kannst, wie lange man mit der Spritze warten kann?[/font]


    Liebe Grüße


    Danke für die Antwort. Das hilft ja schon mal - 4. Tag. Hebi hab ich leider keine an der Hand bzw. keinen Kontakt mehr zu meiner damaligen. Ich könnte halt erst am Montag beim Arzt anrufen.


    edit: mein Mann sagt grade, sie wissen schon, dass das Kind auch Blutgruppe positiv hat. also auf jeden Fall Spritze, wenn möglich.

    ich habe eine eilige Frage, darum hier und nicht im Gesundheitsforum (darf aber später gerne verschoben werden)


    wir haben Familie in einem infrastrukturschwachen afrikanischen Land und dort hat vor wenigen Stunden eine Verwandte ein Kind bekommen. Die Frau hat Rhesusfaktor Negativ, sollte also nach der Geburt diese Anti-Antikörperspritze bekommen. Das ging nicht direkt nach der Geburt und jetzt fragen wir uns bis wann sie das nachholen kann.
    Soviel ich weiß hat sie während der Schwangerschaft auch keine Spritze bekommen.
    Wenn der Zeitrahmen etwas größer ist, könnten sie, wenn das günstiger ist, vielleicht auch erst mal die Blutgruppe des Kindes bestimmen lassen.
    Ich freue mich über jede kundige Auskunft. Im Netz finde ich immer nur "Spritze nach der Geburt" ohne nähere Definition.

    ich bin auch mal wieder einige Tage nicht zum Lesen und Schreiben gekommen.
    Wahnsinn, jetzt gehen die Veränderungen hier echt zackig voran. und die vielen Zähne!
    also hier noch Zahnlosigkeit. S. wird aber immer besser darin, ohne Zähne zu essen. Leibspeise sind gerade Dinkelnudeln. er beißt sie mit dem kiefer in zwei hälften und scheint diese dann in gänze zu schlucken 8I
    alles, worauf er keine lust hat wird mit großem drama herausbefördert und geprustet. und das ändert sich irgendwie ständig. manchmal bin ich die ganze mahlzeit nur am rumprobieren, was er jetzt grade essen will. bei uns funktioniert es nie, einfach so gläschen auf, gläschen leer essen. mal isst er vom gläschen, mal gehen gläschen tagelang gar nicht. mal isst er brot mit begeisterung, dann wieder wird jeder krümel mir auf der zunge wieder entgegengestreckt. ich bin echt manchmal bisschen ratlos. gestern hatten wir frühstück und er wollte nur käse. ich kann ihn ja doch aber auch nicht einfach nur käsescheiben futtern lassen (wahlweise wurst) #confused
    breie mit milch gehen gar nicht (hirsebrei, getreidebrei, grießbrei etc.), mag er nicht.


    ansonsten bin ich grade irgendwie zufrieden innerlich. seit meine Schulzeit zu Ende ist, habe ich zum ersten Mal einen festen Rythmus und außerdem nicht ständig das Gefühl, noch irgendwas tun zu müssen. Meistens arbeite ich morgens, S. geht zur Tagesmutter, mittags hol ich oder mein Mann ihn ab und dann mache ich noch was mit ihm. am liebsten rausgehen. Sonntag waren wir zum ersten Mal so richtig im Sandkasten und auf der Wiese. ok, bei der Tagesmutter gehen sie auch regelmäßig raus.
    S. krabbelt jetzt richtig. Slalom um Hindernisse bis in die letzten Ecken. jetzt wirds spannend in unserer kelinen Wohnung, ich wünschte, wir könnten jetzt bald schon umziehen, aber das wird wohl eher Jahresende.


    Die Konsistenz des Stuhles verändert sich bei uns echt täglich, je nachdem was er isst oder ob er mehr gestillt als gegessen hat. aber an vielen tagen geht es auch richtung "ei".

    ich habe auch während der Schwangerschaft meine Magisterarbeit fertiggeschrieben (unterbrochen von einer wirklich schlimmen Dauerkotzphase), dann Kind, dann letzte Prüfungen, nebenher Arbeit, Umzug, Bewerbungen.
    wenn ich so lese, was du alles stemmst, wird mir aber noch mal ganz anders - es sind bereits Kinder da, der Umzug hat große Auswirkungen auf euren gesamten Lebensalltag (alles neu, keine Betreuung etc), und dann noch die Plazenta-Geschichte.
    also zuallererst:
    Lass dich krankschreiben! Ganz wichtig auch, um später noch eine Verlängerung für den Abgabetermin deiner Arbeit zu bekommen. Und erkundige dich vorher auf dem Prüfungsbüro, wie das Prozedere ist (bei mir zB: alles was über 2 Monate hinausgeht, muss nicht nur ärztlich, sondern amtsärztlich bescheinigt werden. und zwar zum Zeitpunkt der akuten Erkrankung, also sich hinterher noch wegen Schwangerschaftsbeschwerden krankschreiben lassen, geht nicht)


    Hat deine Uni einen Kindergarten? Bei uns an der Uni gibt es eine Kita, die immer ein paar Kapazitäten offen hat, um "akute Fälle" aufzunehmen, auch zB von Gastwissenschaftlern. Bei uns an der Uni gibt es ein Familienbüro - dorthin würde ich mich wenden, die können sich da vielleicht auch ein bisschen reinhängen, schließlich geht es um deinen baldigen Abschluss.


    Könnt ihr euch eine Haushaltshilfe leisten? Das Geld würde ich investieren, damit du dich wenigstens vom Putzen etc. befreien kannst. In eurer Situation habt ihr sicher auch Anspruch auf Familienhilfe. Frag beim Sozialamt nach. Ich hab selbst schon als Familienhelferin gearbeitet, mehrfach bei schwangeren Frauen, Männer auf Arbeit, schon Kinder da - ganz ähnliche Situation wie bei euch.


    Pack alle unausgepackten und nicht lebensnotwendigen Kisten in eine Kammer und Tür zu. Wenn es nicht grade die Sommerklamotten sind, dann muss das halt einfach liegenbleiben bis Oktober. Ich mach mir da auch immer so Druck - aber inzwischen habe ich schon unausgepackte Kisten zwischen verschiedenen Wohnungen hin- und hergezogen - wenn es nicht anders geht, kann ich so eine Kiste auch mal 2 Jahre zulassen. Das Problem ist eher der Druck, den man sich selbst macht - alles möglichst schnell fertig eingerichtet zu haben.


    und zu dem Streit mit deinem Mann: kenne ich auch. Beide fühlen sich voll ausgelastet, in ihrer Überforderung unverstanden und so weiter. Wenn dein Mann nicht mehr leisten kann/will gerade und das Gefühl hat, du jammerst ihn nur voll - dann versuch du doch erst mal zu reduzieren. Mach dir selbst einen Stundenplan - so und so viele Stunden bin ich heute Hausfrau und Mutter - und ab so und so viel Uhr ist Schluss. Also spätestens nach dem Abendessen ist Feierabend - Kinder ins Bett und dann auch selbst die Beine hochlegen. Mittagspäuschen machen, dich auch mit den Kindern ein Stündchen hinlegen etc. Nicht versuchen, schnellschnell noch in einer ruhigen Minute dies und jenes zu erledigen. Gestalte dir selbst deinen Arbeitstag als Hausfrau und Mutter - und mach dann aber auch Schluss, schon dich.


    Alles Gute! Heute hört sich das ja auch schon ein bisschen besser an.

    endlich komm ich auch mal wieder zum Schreiben, irgendwie ist es grade extrem schwierig, einen Moment dafür zu finden. früher hab ich immer im Bett neben dem schlafenden Kind geschrieben, aber mittlerweile wird er davon oft wach. grade aber zufällig mal nicht, also schnellschnell ;)


    Erkältung haben wir auch (alle außer mir). die letzten beiden Tage hatte S. zum ersten Mal Husten. damit kam er gar nicht klar, hat bei jedem Husten geweint, weil es wohl weh tat. dabei war es eher so Kehle-frei-husten.
    Sonntag haben wir nur mit Essen und Schlafen verbracht. heute war es etwas besser.


    und: er krabbelt!
    seit zwei Wochen hat er motorisch echt Fortschritte gemacht. jetzt probiert er den ganzen Tag: vom Liegen ins Sitzen, vom Sitzen ins Krabbeln, vom Krabbeln wieder ins Sitzen. wahnsinnig gut kommt er noch nicht voran, aber es reicht, um den Aktionsradius schlagartig zu erweitern.


    dafür isst er jetzt eigentlich nichts mehr außer unserem Essen. am liebsten Maisbrei mit Soße und Fleisch. alles andere schiebt er raus, Brot wird nur noch zerrupft, Gemüse ebenso. Brei streckt er uns auf der Zunge entgegen. dabei hatte er nie so einen ausgeprägten Zungenreflex (also dieses Rausschieben, wenn sie noch nicht beikostreif sind).
    ach ja: und er trinkt aus dem Röhrchen/Strohhalm. hat er auf anhieb verstanden. darum sind wir jetzt von sämtlichen trinklernflaschen auf ganz normale sigg-flaschen mit so nem strohhalm-artigen Verschluss umgestiegen (wie sie zB Jogger an ihren Flaschen haben). daraus trinkt er jetzt viel mehr als aus den trinklernflaschen/-bechern, bei denen man noch richtig saugen muss.


    was haben eure denn grade für Spielsachen?
    in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass er irgendwie andere Sachen braucht oder möchte. sein liebstes spielzeug ist gerade eine duplo-figur. ich geb ihm oft verschiedenes Geschirr, Topfdeckel, Trichter etc. Bauklötze habe ich jetzt auch gekauft (ich bau die Türme, er haut sie um). und weil er sich immer so für unsere laptops interessiert, habe ich ihm auf dem Flohmarkt einen kaputten Kindercomputer gekauft (1Euro, die Frau meinte, viele Leute kaufen alte Tastaturen für ihre Kinder) - jetzt hat er auch was zum auf-die-Tasten-hauen. aber irgendwie wäre ein "großspielzeug" nett - irgendwas, das man mit dem ganzen Körper bespielen kann - also draufsiitzen, rumkullern, mit-den-füßen-treten - ich hab das Gefühl, das wäre grade etwas, das ihm gefallen würde. vielleicht so ein kleiner Tunnel? oder hat noch jemand eine andere Idee.
    und ich denke auch grade drüber nach, was man für schönes, vielleicht auch etwas teureres spielzeug (oder auch möbel) man sich zum 1. Geburtstag (oder auch schon zu Ostern) schenken lassen kann. ein gummi-hüpfpferd? holzeisenbahn? habt ihr schon besondere wünsche oder vorstellungen?

    ich war neulich zum ersten Mal (grade 9 Monate geworden) schwimmen.
    ich hatte mir vorher aus einem ganz normalen breiteren und längeren Halstuch einen sling geknotet. unter der dusche vor und nach dem schwimmen hatte ich ihn im sling, bin so auch aus der umkleide raus und wieder in die umkleide - so hatte ich die arme frei, um die Badesachen zu tragen und unter der Dusche um mir die Haare zu waschen etc.
    bei uns in der Umkleide gab es auch Wickeltische und einen Laufstall, da habe ich ihn am ende auch mal kurz reingesetzt um die letzten Sachen zusammenzupacken. ein Handtuch auf dem Boden hätte es aber auch getan.


    den sling fand ich auf jeden Fall sehr praktisch!

    @ Trüffel: mir fällt grad wegen der Flüssigkeitszufuhr nur ein: vielleicht ein bisschen Saft-Schorle probieren lassen?
    ich hab unseren Kleinen die letzten Tage mal an meiner Apfelsaftschorle nippen lassen und es schmeckt ihm total. also hab ich ihm jetzt hin und wieder mal ein bisschen stark verdünnten Apfelsaft gegeben. Davon trinkt er mehr als von reinem Wasser (wollte auch bisschen mehr Flüssigkeit zuführen, weil er auch bisschen Verstopfung hatte und außer dem Stillen neben der Beikost bisher wenig trinkt).
    Vielleicht kannst du ihm ja mit ein bissschen verdünntem Saft in dieser Situation das Trinken schmackhafter machen?


    @ Hundemami: Schulterklopf!


    LubuKa: oh je, du Arme. ich bin kein Fan von Naß-Wischen. alle "trockenen" Hausarbeiten erledige ich gerne. ich kann dir also nachfühlen. wie anstrengend, dauernd ohne nennenswerten Effekt wieder putzen zu müssen.
    und die Pekip-Gruppe 8I


    S. hat sich heute zum ersten Mal hochgezogen - an der Werkzeugkiste, da stand er dann so halb drüber gebeugt. außerdem hat er jetzt endlich raus, wie er vom Sitzen in die Krabbelposition kommt. Bisher traute er sich nicht, das 2. Bein unter dem Hintern vorzuziehen, weil er dann immer nach vorne gekippt ist. Aber seit heute gehts. Jetzt hat er mit Wippen angefangen. Bin mal gespannt, wanns jetzt wirklich mit dem Krabbeln losgeht.

    ich kann mir vorstellen, wie die Person tickt. ich habe zwei Frauen kennengelernt, die solche und ähnliche Klopper bringen (ich hatte mal bei uns im Juni-thread dazu geschrieben). zum Glück hat sich das ohnehin schnell wieder verlaufen.


    bei der Penetranz mit der sie ihre Ansichten zum Besten zu geben scheint, würde ich denken, dass sie selbst sich dadurch irgendwie Aufmerksamkeit zu verschaffen versucht.
    mit einer mail würdest du ihr genau das geben. möglicherweise noch Pulver mit dem sie dann gegenüber anderen auf dich schießen kann.


    ich würde bei Gesprächen mit ihr diese Themen immer abzubügeln versuchen - also nicht in ein großes Erziehungsgespräch verfallen. sondern eher so kurzangebunden: ach so? - ja, wir machen das anders.
    oder: ja, es muss jeder selber wissen, wie er mit seinem Baby umgehen möchte.
    oder bisschen stärker: was er seinem Baby zumuten möchte.


    und dann gleich aus der Situation verabschieden.


    je mehr Fläche man solchen Leuten bietet, desto größer tönen sie. ich hatte bei meinen Bekannten das Gefühl, da steckt irgendwie eine Leere dahinter, die ausgefüllt werden will. also kein anderes Gesprächsthema etc. oder das Gefühl, man müsse irgendwas beweisen. die eine Bekannte hatte 1 Kind und war komplett zuhause. sie "musste" ihr Kind schreien lassen, damit sie es schafft, bis abends die 2-Zimmer-Wohnung zu putzen und für den Mann zu kochen. in der Zeit hab ich meinen Uni-Abschluss gemacht. unser Kind wurde nicht schreiengelassen - dafür wars dann halt in der wohnung eine Zeitlang nicht so ordentlich.
    so kannst du auch kontern: das ist halt eine Frage von Prioritäten - mir ist es wichtiger, mein Baby schläft ruhig als dass ich ruhig schlafe.

    @ Hundemami: ich habe neulich mit meiner Chefin gesprochen (ich arbeite in einem Forschungsbereich im Kleinkindbereich) und sie meinte (ich lasse mal den größeren Zusammenhang weg), dass Kinder Trennung auch "lernen" können, also dass so kürzere Trennungen wie zB bei euch ein Training sein können. Das Kind darf dabei auch meckern und mal schreien (warum sollte es das auch einfach so hinnehmen), wenn es sich danach beruhigen lässt, ist alles ok. ich denke also, diese kurzen Trennungen werden euch auf lange Sicht eher nutzen.


    mir gehts wieder besser. der Stau ist noch nicht ganz weg, aber dank Tomaten drauf (Tip der Vertretungsärztin) und über-Kopf-anlegen ist es schon stark abgeklungen. ich fühl mich auch nicht mehr so "grippig". stillberaterin brauche ich glaube ich keine, mit den bewährten Mitteln geht es eigentlich meistens weg, und grade habe ich in einem extra-thread wieder ein paar neue Anregungen bekommen (zB Retterspitz). ich war mir diesmal nur erst nicht sicher, was es eigentlich ist (Grippe oder die Brust).
    bei mir ist es echt immer der Stress. entweder innerlich oder wenn ich so viel unterwegs bin und nicht genügend drauf achte, ihn regelmäßig an beiden Seiten anzulegen.


    heute hat S. zum ersten Mal bei der Tagesmutter geweint. er war heute 2,5 Stunden alleine da, und da müsste er eigentlich schlafen, weil er am späten Vormittag immer müde wird. sie haben auch versucht, ihn hinzulegen, aber es hat wohl nicht geklappt. also erste Tränen heute. ach Mensch, ich finde das immer ganz schrecklich, aber es ist auch klar, dass es nicht immer nur lächelnd durch die Welt gehen wird. naja, mal schauen, wie es morgen wird. sonst müssen wir uns irgendwie was einfallen lassen - vielleicht schläft er ja in seinem Wagen in der Wohnung, vielleicht ist der vertrauter. er ist halt sonst einschlafstillen oder schlafen in seinem Kinderwagen unterwegs gewöhnt. hat auch keine besonderen rituale oder objekte zur beruhigung (kein schnuller, flasche, lieblingskuscheltier etc.). kuscheltiere sind ihm irgendwie sowieso nicht so wichtig. darum weiß ich auch nicht, was ich ihm "vertrautes" mitgeben könnte zur beruhigung #confused


    @ Trüffel: ach Mensch, gute Besserung euch! aber siehs mal so: ihr nehmt jetzt alles mit und beim nächsten Kind hast du echt schon alle diese Erfahrungen. S. war bisher überwiegend gesund und wenn jetzt mal was richtig ernstes wäre, wäre ich ziemlich aufgeschmissen. wir werden spätestens in 2 Jahren nach Westafrika reisen und ich hab jetzt schon Angst, dass er sich dann dort irgendwas einfängt, und ich weiß dann gar nicht richtig, wie drauf reagieren, hab nicht genügend bereits erprobte Medikamente dabei etc. etc.


    @ limette: du schreibst, dein Partner hat Verwandte gehabt - war seine Familie denn auch unter den Opfern? ich finde es so schrecklich, wie Haiti wieder aus den Nachrichten verschwunden ist - nur hin und wieder hört man mal, dass nichts so richtig vorangeht. weißt du vielleicht mehr darüber? es wurde ja langfristige und fundamentale Aufbauhilfe versprochen.

    heute gehts schon viel besser.
    die Tomate scheint auch geholfen zu haben. ab da ging es eigentlich aufwärts, antibiotikum habe ich dann gelassen.
    danke, Retterspitz und diese Salbe klingen gut, das werde ich mir wohl mal zulegen.
    meine Hebamme hatte mir im Wochenbett auch globuli gegeben, die sind aber mittlerweile aufgebraucht, und ich weiß nicht, was das war. (auch nicht, ob das so ausschlaggebend war, irgendwie vertraue ich den "Hausmitteln" dann doch mehr. aber kann ja nicht schaden zur Unterstützung).


    man könnte ja fast einen Milchstau - Dauerthread aufmachen. manche beschäftigt das Thema ja immer wieder. ich hatte glaube ich auch schon mal dazu gepostet.


    @ Möwenmama. Pilze hängen doch auch oft mit der Ernährugn zusammen oder zB mit Hormonpillen. Vielleicht lässt sich da was verändern? als ich während der Schwangerschaft einen Pilz hatte, hat mich die Ärztin zB explizit nach meinem Zuckerkonsum gefragt. Zu der Zeit hatte ich tatsächlich viel Zucker gegessen.
    in einem anderen thread habe ich mal von solchen Cups gelesen (oder auch halbe Teesiebe), die man sich über die Brustwarze stülpen kann, so dass zwischen dem Stillen Luft rankommt und die Brustwarze gut trocknen kann. Das ist sicher auch gut bei einem Pilz.