Beiträge von MaidenMotherCrone

    Liebe BuchtauscherInnen,


    ich habe hier noch ein in Zeitungspapier eingeschlagenes "In Liebe wachsen" herum zu liegen, das aus dem Bücherring kam. Wenn ich nach dem entsprechenden Thread suche, dann finde ich aber nur einen und da hatte ich mich nicht eingetragen zum leihen.


    Also wem gehört das Buch? *verzweifel*

    Rappelnase:


    Fundraising ist zu Deutsch einfach Spendensammeln. Das hat sich richtig zu einem Dienstleistungsbereich entwickelt, den manche Leute beruflich abdecken. Man kann also etwas darüber lernen - es gibt auch Bücher oder auch Kurse, wie man erfolgreich an Spenden kommt.


    Die üblichen Fragen wären: wie viel brauchen wir? In wessen Interesse ist es, dass Geburtshilfe weiterhin außerklinisch angeboten werden kann? Wann kann man den Spendern im Gegenzug bieten?


    Auch denkbar wäre z.B. Leute anzuschreiben, die in den Jahren zuvor in diesem Geburtshaus oder mit den Hebammen geboren haben und nach Spenden zu fragen. Auch solche Leute sind oft bereit noch was zu geben... Und nicht nur an die üblichen Verdächtigen wie Medela und Weleda denken. Auch branchenfremde Firmen könnten durch die richtigen Leute am Hebel für eine Spende gewonnen werden.


    Wenn man den Hebammen die Differenz zur Erhöhungssumme zahlt, sind sicher einige bereit wieder mit einzusteigen. Das sind ca. 2000€ pro Jahr pro Hebamme. Besetzt man das GH wieder sind es mindestens 4x2000€, die zusammen bekommen werden müssen. Dass das eine Übergangslösung ist, ist klar.


    Die Gemeinde auf Borkum (meine ich) zahlt übrigens auch die Haftpflichterhöhung für "ihre" Hebamme. Sonst ziehen die jungen Leute alle weg und das wollen sie nicht. Also man könnte auch da mal nachfragen und versuchen, das schmackhaft zu machen.


    Man könnte sich auch mal mit dem DHV in Verbindung setzen und dort fragen, was für Modelle und Möglichkeiten es noch gibt.

    Vielen Dank für für eure Erfahrungsberichte, die ich bisher lesen durfte :)


    Es gibt an vielen Hebammenschulen die Möglichkeit, immer mal ein Projekt zu etablieren. Ein Kurs vor uns hat das Vorhandensein eines Moseskörbchens eingeführt. Ich überlege grad, ob man vielleicht etwas für die Vorbereitung von Frühchen-Eltern tun könnte. Hier wurde ein Hefter erwähnt mit Infos, Erfahrungsberichten und Bildern. An sowas hab ich gedacht ...


    Ich muss mal darüber nachdenken und im nächsten Theorieblock anfragen, was die anderen davon halten.


    Ich freu mich aber trotzdem über mehr Input und wenn mein jetziger Dienst um ist, dann sag ich auch nochmal was dazu :)

    Dann tut was - Fundraising wäre eine Möglichkeit, die Haftpflichtpauschalen für Hebammen zum Teil zu übernehmen. Wenn das stünde, würden sicher einige wieder anfangen. Es gibt bereits die verschiedensten Modelle, wie das man trotzdem noch an sein Geld kommt.


    Beispielsweise die Möglichkeit im Gebutshaus-Team(!! = nicht jedes Geburtshaus arbeitet im Teammodell). Die Pauschale wird für die Mindestzeit von 3 Monaten gezahlt (=900€) und ein Team von vielleicht drei Hebammen ist ständig in Rufbereitschaft bzw. Ausruhtage. Die anderen Kolleginnen übernehmen Wochenbette, Vorsorgen und Kurse. Und dann wechselt es.


    Es gibt schon noch Modelle... ich vermute, dass viele geschlossen haben aus Trotz (was ich sehr gut verstehen kann), weil sie nicht einsehen, dass sie sich bei ihrer vielen Arbeit auch noch drum herum schlängeln müssen und weil Geburtshilfe außerklinisch und freiberuflich letztendlich sehr aufreibend ist. Und angesichts diesem Schlag ins Gesicht was die Wertschätzung der Arbeit angeht wollen sicher viele Hebammen auch nicht mehr :(


    Wie gesagt: werdet aktiv! Holt außerklinische Geburtshilfe wieder in eure Stadt zurück!

    Liebe Frühchen-Mütter,


    da ich derzeit sehr viel damit konfrontiert bin, möchte ich sehr gern erfahren wie eure Erfahrungen bezüglich der Frühgeburtlichkeit eurer Kinder sind.


    Im Speziellen:


    :arrow: Waren eure Frühgeburten abzusehen oder total überraschend?
    :arrow: Habt ihr vielleicht einige Zeit im Krankenhaus gelegen?
    :arrow: Wie seid ihr mit der Diagnose umgegangen, wie ging es euch damit? Gab es gemischte Gefühle? Welche Gedanken hattet ihr?
    :arrow: Wie hättet ihr euch gewünscht, wenn ein früher Kaiserschnitt nötig war, wie man euch die Notwendigkeit mitteilt?
    :arrow: Welche Art von Beratung und Hilfestellung hättet ihr euch gewünscht bzw. habt ihr bekommen? (Im Bezug zum Baby, zur Geburt, zur Vorbereitung, zu eurem Körper, Stillen ... ?)


    Ich bin euch dankbar für das Teilen eurer Erfahrungen :)