Beiträge von jabberwocky

    Hallo,


    es ist jetzt bei mir schon 17 Jahre her, aber ich wurde von meinen Eltern auch auf die Realschule geschickt, obwohl ich eine Gym Empfehlung hatte und auch sehr am Lernen interessiert war.


    Ich hab anschließend noch problemlos Abitur gemacht (in einer gymnasialen Oberstufe, mit technischen Leistungskursen. Das wäre so sicher nicht mein Weg geworden, wäre ich auf ein normales Gym gegangen) und dann studiert. Das ist sicher kein üblicher Weg, aber durchaus machbar.


    Meine Erfahrungen zur Realschule: ich war in einer Klasse von hauptsächlich lernuninteressierten Mitschülern (muss nicht realschultypisch sein). Wenn einem da das Lernen Spaß macht und man das zeigt, und man außerdem noch einen Tick besser ist als die anderen und einem vieles leichter fällt, dann ist man auch schnell Außenseiter. Wie gesagt, das ist eine persönliche Erfahrung, muss an anderen Schulen oder in anderen Klassen nicht so sein. Es hat mir auch nicht weiter geschadet.
    Was ich heute noch schade finde ist, dass ich in manchen Dingen einfach nicht so gut gebildet bin. Mir fehlt eine Menge humanistische Allgemeinbildung. Ich habe alles was ich wirklich mal irgendwann brauchte aber nicht gelernt hatte, bei Bedarf problemlos nachgelernt. Aber was man nicht zwingend braucht aber doch irgendwann mal gern wüsste... das fehlt irgendwie.
    Ich hätte auch gern Latein gehabt. Hatte ich jetzt nicht und ich hab jetzt auch keine Lust mehr das noch zu lernen. Aber manchmal würd ichs halt gern ein bisschen können.
    Ich hab mich auch ganz oft gelangweilt im Unterricht.


    Im Nachhinein trauer ich dem Gymnasium nicht wirklich hinterher, ich bin so ganz zufrieden mit meinem Weg, nur manchmal fällt mir das halt auf.
    Ich glaube, ich würde die Kleine aufs Gymnasium lassen wenn sie gerne möchte.
    Leistungsdruck kann man ja auch als Eltern steuern (denke ich).


    Grüße

    Hallo,


    da ist ein Missverständnis:


    Zitat

    Original von huehnchen69
    Meine Kinder (und auch ich selbst) machen Erkrankungen immer sehr symptomarm durch. Bei einem MD-Infekt höchstens 1x übergeben, evtl. noch ein bisschen Durchfall, bei mir beschränkt es sich normalerweise auf Gliederschmerzen. Erkältung hatte ich (seit meine chron. Sinusitis geheilt wurde) seit über 4 Jahren nicht mehr. T. und ich hatten wohl mal Scharlach, haben das aber nur an den sich schälenden Händen bemerkt. WiPos waren bei T. und Q. nur wegen der juckenden Pöckchen lästig, Unwohlsein oder Fieber hatten sie nicht.
    So etwas mit einem *schlechten* Immunsystem zu erklären, fände ich einfach nur hirnrissig.


    Es geht um Erkältung. Nicht um Pocken oder Röteln oder andere Sachen.


    Außerdem wird sehr wohl eine Quelle genannt:
    Die Quelle, die im Artikel genannt ist, ist das Buch von Jennifer Ackermann "Ah-choo!".
    Wenn man außerdem noch "University of Virginia cold immun system" googelt (oder anderweitig im Internet sucht) kommt man auch schnell auf die Quelle der Orginalstudien.


    Zitat

    Original von huehnchen69
    Für mich bedeutet körpereigene Abwehr/Immunsystem:
    Ich habe Kontakt zu einem Erreger, mein Körper unternimmt etwas, und hinterher bin ich wieder gesund (und bei vielen Krankheiten gegen diesen Erreger immun).


    Das funktioniert doch bei Erkältung genauso. Nur dass die Symptome eben nicht durch den Erreger, sondern durch die Körperabwehr verursacht werden.



    Aber egal, von mir aus kann sowieso jeder denken was er will.
    Aber mit Quatsch und hirnrissig wäre ich vielleicht etwas zurückhaltender, ist ja auch nicht so nett ausgedrückt. Persönliche Erfahrungen und Studienergebnisse passen ja häufig nicht zusammen, was aber nicht bedeutet, das eine persönliche Erfahrung das Ergebnis einer ganzen Studie widerlegt..


    Viele Grüße

    Diese Studien bezogen sich ja nur auf Erkältungsviren. Und bei Erkältung ist es so, dass die Rotznase, die geschwollenen Schleimhäute, Kopfschmerzen etc aus den Abwehrreaktionen des Körpers resultieren. Von daher ist es was Erkältung angeht tatsächlich so, dass je stärker das Immunsystem, umso schlimmer die Symptome, also umso kränker fühlt man sich.


    Dazu kommt noch, dass es wahnsinnig viele Erkältungsvirenstämme gibt, ist man mit einem infiziert gewesen wird man dagegen resistent wegender Antikörper die der Körper bildet. Deswegen haben Kinder auch öfter Erkältungen als Erwachsene, sie sind halt schon gegen mehr Stämme resistent.


    Das mit den kalten Füßen und den nassen Haaren wurde eben auch untersucht und kein Zusammenhang zu Erkältung gefunden. Ich weiß natürlich nicht genau, wie gut die Studien sind, ist ja immer so eine Sache, wenn man Artikel über Studien ließt und nicht die Studien selbst.


    Das Immunsystem ist natürlich auch für alle anderen Krankheitserreger zuständig. Für die gilt das nicht, die Studien bezogen sich nur auf Erkältung.


    Im Prinzip ist ein starkes Immunsystem also schon vorteilhaft.


    Grüße

    huhu,


    das bezog sich wahrscheinlich auf Erkältung.
    Die lästigen Erkältungssymptome sind ja nicht von den Krankheitserregern verursacht sondern Nebenprodukt der Körperabwehr. Je besser sich der Körper also gegen die Erkältung wehren kann, umso mehr müssen wir unter den Symptomen leiden.
    Ich habs im SPIEGEL gelesen, da gibts neue Studien zu.
    Genauso haben diese auch den Zusammenhang zwischen Nässe/Kälte und Erkältung widerlegt.
    Aber ich hab diese nasse-Haare->Erkältung Geschichte eh noch nie so richtig geglaubt ...


    Grüße


    p.s.: Ach und über den Mund überträgt sich Erkältung wohl auch ncht, man darf also getrost küssen :)

    Hallo,


    soweit ich weiß, gibt es bisher keine wissenschaftlichen Studien, die die Schädlichkeit von Elektrosmog be- oder widerlegen.
    Ich denke, dass jeder für sich selbst einen Umgang mit dem Thema finden muss.
    Mir persönlich ist das ziemlich egal. Ich hab beim Mobiltelefonkauf auf die Emissionswerte geachtet (keine Ahnung wie der Wert da hieß..), aber ansonsten kümmert mich das gar nicht.


    Wenn Du Dich mit Laptop auf dem Schoß oder Handy in der Hose nicht wohl fühlst, dann ist es völlig ok, wenn Du das vermeidest. Ich halte das nicht für verrückt.


    Dass Du Deine Geräte komplett ausschaltest und nicht auf Stand-By lässt spart Energie, ist also ganz unabhängig vom Elektrosmog prima :)


    Grüße

    Zitat

    Original von Klettermax
    ähm, vergessen: 1. klasse lohnt gar nicht. die sitze sind weiter auseinander und der stoff ist chicker, essen und trinken kannst du bestellen, das wars aber auch. dafür würd ich das geld nicht ausgeben


    Die kostenlosen Tageszeitungen nicht zu vergessen ;)
    Ich denke die meisten Leute wollen sich mit der ersten Klasse einfach einen weniger vollen Zugteil erkaufen (klappt ja auch meistens).
    Die Ledersitze in der 1. Klasse finde ich übrigens recht unangenehm, vor allem im Sommer mit leichter Kleidung, allerdings macht das drauf rumrutschen den Kindern vielleicht wieder Spaß :-).


    Noch ein Tip, da Du ja bis kurz vor Östereich fährst.
    Falls kein Sparpreis mehr zu erwischen ist, lohnt es sich auch oft statt des eigentlichen Zielbahnhofes einen Bahnhof in Östereich anzugeben (der Zielbahnhof muss natürlich auf dem Weg zum östereichischen Bahnhof liegen) und dann nach Europa-Spezial zu suchen, also zum Beispiel: Berlin - Wien über Garmisch-Partenkirchen
    (ich hoffe, das ist nicht zu kompliziert ausgedrückt).


    Grüße

    Hallo,


    die 1. Klasse ist keine Ruhezone (im Sinne der Bahn-Ruhezone wo man zum Beispiel nicht telefonieren soll). Trotzdem gibt es sicher 1. Klasse Reisende, die nicht begeistert sein werden von munteren Kindern. Viele Geschäftsleute wollen dort im Zug arbeiten oder in Ruhe ihre Zeitung lesen und ich denke es gibt auch viele, die 1. Klasse kaufen weil es dort eben ruhiger zugeht als in der 2. Klasse.


    Aber die Frage ist ja, muss Dich das interessieren? Es ist nicht Deine Aufgabe anderen Leuten das Reisen angenehmer zu gestalten (indem Du auf die 1. Klasse verzichtest).
    Ich hab das jetzt absichtlich so extrem formuliert, natürlich sollte man sich immer freundlich und rücksichtsvoll verhalten. Aber jeder, der bereit ist den Preis zu zahlen, darf 1. Klasse fahren; auch Kinder.
    Natürlich wird man durch die Reaktion von anderen Menschen auch immer selbst beeinflusst und der Unmut von Mitreisenden kann auch bei einem selbst ein schlechtes Gefühl auslösen. Wenn Du da also eher empfindlich bist, und Dich von negativen Reaktionen anderer Menschen auf Deine Kinder stressen lässt, dann wäre es schon eine Überlegung wert lieber nicht die 1. Klasse zu buchen, aus Selbstschutz sozusagen (allerdings bekommt man bestimmt auch in der 2. Klasse negative Reaktionen auf laute Kinder).


    Ich persönlich (leider noch ohne eigene Kindererfahrung, aber mit viel Bahnpraxis) würde in Deinem Fall schon 1. Klasse buchen, wenn Dir der Preis nicht zu hoch ist und Du erwartest, dass es dort entspannter ist. Wenn Du nicht gerade eine bei Pendlern beliebte Verbindung wählst, wirst Du bestimmt auch weniger Probleme mit genervten Anzugträgern haben (je nach Deiner Empfindlichkeit, können Die Dir ja eh egal sein).
    Es gibt doch auch noch die Möglichkeit das Mutter-Kind Abteil zu buchen oder?
    Überhaupt wäre vielleicht ein Abteil geeignet. Mit Glück seid ihr da allein, dann stört es niemanden. Ansonsten ist in der 1. Klasse oft noch so viel Platz, dass genervte Mitreisende zur Not auch ausweichen können.


    Ich hoffe, das hilft (auch ohne Erfahrungsbericht)
    Grüße