Beiträge von Liesabetha

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    Original von Genmaicha
    Du meinst es ist ganz normal dass an frischem Gemüse EHEC ist? Für mich ist das kein Keim den ich ganz normal am Gemüse vermuten würde. :S


    Klar ist das so. Ich hatte das hier gestern oder vorgestern geschrieben: In der Kita der Tochter meines Chefs (Bayern) gibt es derzeit zwei Ehec-Fälle, allerdings durch die "normalen" Bakterien ausgelöst. Festgestellt hätte man das sicher nicht, wenn die Eltern nicht besorgt zum Arzt gegangen wären. Vielmehr wäre es wohl als normaler MD-Infekt gesehen worden.

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    Original von Lakritze
    Und ich frage mich,bis wann gibt es nix?Ich hatte überlegt bis es hell wird,so um 4.30 Uhr...So das ich ihm sage wenn es dunkel ist gibt es nix und wenn es hell ist wieder....aber ob er das versteht....


    Ich habe das Thema gerade durch und habe mal wieder festgestellt, daß Kinder mehr verstehen als man glaubt. Motti ist jetzt 19 Monate und wenn sie mir zu früh an die Brust will, sage ich Ihr - es ist noch dunkel, jetzt gibt es noch keine Milch! Sie versteht's und motzt nicht rum (was sie sonst seeeeehr gerne tut). 8I


    Was auch hilft: Wenn sie tagsüber nuckeln will, und keine Milch kommt, weil ich nur noch morgens und abends stille, dann sage ich alle. Das versteht sie von anderen Sachen (leere Tasse oder Teller) und akzeptiert das klaglos. Wenn sie nachts nicht gleich kapiert, was los ist, sage ich Brust ist alle - das funktioniert.


    Probiere es!

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    Original von BirgitIch unterschreibe hier komplett.
    Ich muß da Leben meiner Kinder nicht für eine Gurke riskieren und meins auch nicht. Und Wir können noch so lange Rohkost essen, es muß nicht genau jetzt sein.


    Diese Entscheidung muß jeder für sich fällen. Dazu bedarf es Informationen.


    Ich persönlich esse nach wie vor rohes Gemüse, vor allem Tomaten.


    In der Krippe eines meiner Kollegen (Bayern) gibt es übrigens einen EHEC-Fall, allerdings die übliche, jährlich vielfach vorkommende Variante - trotz dem auch hier KiTa-weit Gemüse vorerst nicht verköstigt wird.

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    Original von Marisa_83Und was war mit der Abwrackprämie und dem Konjunkturpakten?


    Was soll damit sein? Entschädigungszahlungen so, wie sie momentan gefordert werden, waren das mitnichten.


    Über eine Kampagne des BGM a lá " Eßt mehr Gurken, Gurken machen schön", um den Absatz wieder anzukurbeln, kann man ja reden.

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    Original von hetereocephalus glober
    Andererseits: Wenn heute rauskommt, dass es der garstige, böse Rosenkohl war und die Forscher diesen schon letzte Woche im Verdacht hatten, dann ist das Geschrei auch groß: Man hätte die Leute doch beim ersten Verdacht warnen müssen!


    Sehe ich auch so.


    So bitter das für den einzelenen Gemüsebauern ist - egal, ob hier oder in Spanien (auf deren Gurken im übrigen ja EHEC-Bakterien nachgewiesen wurde, nur eben nicht der momentan so aggressiv agierende Typ) - die Bevölkerung muß informiert werden, auch wenn es sich nur um einen begründeten Verdacht handelt. Nach so einer Warnung kann jeder selbst entscheiden, was er tut. Wenn die Mehrzahl der Bevölkerung nach Aussprechen des Verdachtes keine Gurken mehr kauft, dann ist das ihr gutes Recht als Verbraucher.


    Dieses Geschrei nach Entschädigungen regt mich auf. Kein Mittelständler bekommt irgend eine Ausgleichszahlung, wenn die wirtschaftliche Lage sich, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich so verändert, daß er keine Umsätze mehr macht.

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    Original von IsisUnd die Broiler-Bar ist Kult :D


    #flehan


    Da habe ich vor dreißig Jahren schon alle halbe Jahre - nachdem wir uns einen Besuch im danebenliegenden Wellenbad (gibt's nicht mehr) für fünf Ostmark/Person gegönnt haben - stundenlang auf einen Platz gewartet, um dann einen halben Broiler mit Zigeunersauce (sic!) und Pommes zu essen.

    Mir geht ein Erlebnis, welches ich vor ca. 12 Jahren hatte, nicht aus dem Kopf - es paßt hierher, weil es um den Umgang mit Behinderten geht:


    Ich war allein auf einer Urlaubsreise und habe eine Familie mit einem Pflegekind, welches stark alkoholgeschädigt (alkoholkranke Mutter) war, kennengelernt sowie zwei junge Männer. Wir haben in diesem Urlaub einige gemeinsame Ausflüge unternommen. Ich bin - für meine Begriffe - mit dem zwölfjährigen Kind sehr gut klargekommen. Es hatte ein paar "Macken", es liebte Busse: mindestens zwei Matschboxbusse hatte sie immer dabei und die Busse, mit denen wir Ausflüge unternommen haben, wurde gestreichelt und geküßt. Ich bin oft auf ihre Vorliebe eingegangen, habe mit ihren Bussen gespielt und ansonsten versucht, wie mit einer Zwölfjährigen umzugehen.


    Eines Abends sagte die Mutter zu einem der jungen Männer, er würde so gut mit ihrer Pflegetochter umgehen, ob er beruflich mit Behinderten zu tun hätte. Er bestätigte, daß er Pfleger in diesem Bereich sei.


    Davon abgesehen, daß die Möglichkeit besteht, daß die Mutter sich rein gar nichts gedacht hat, als sie zu mir nichts sagte, ging mir ein Licht auf, daß mein - möglicherweise gezwungen normales - Verhalten zu ihrer Pflegetochter von ihr nicht als "normal" oder erwünscht normal wahrgenommen wurde, obwohl ich das so gesehen habe. Vielmehr hat sie das professionelle Verhalten des jungen Mannes gegenüber ihrer Tochter als bemerkenswert eingestuft.


    Möglicherweise ist die Wahrnehmung von Eltern behinderter Kinder, was das Verhalten ihrem Kind gegenüber angeht, geprägt von den Erfahrungen, die sie mit Fachpersonal in den Fördereinrichtungen o.ä. gemacht haben. Unprofessionelles (i. S. von nicht beruflich determiniert) Verhalten wird daher als Unsicherheit aufgefaßt.



    bobbie: Interessantes Thema, welches mich schon länger beschäftigt. Danke für das Anstoßen!

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    Original von -Sabine-Weißt Du, ich habe tatsächlich ein völlig unkompliziertes Kind und ja, ich maße mir durchaus an, dass ich daran nicht ganz unschuldig bin ;) Genauso würde ich aber auch bei mir schauen, wenn was schief liefe.


    Nach drei Kindern wage ich die Behauptung, daß Du zum größten Teil "unschuldig" daran bist. ;) Ich habe auch ein wirklich völlig unkompliziertes Kind (ich konnte als junge Mutter nie verstehen, warum andere irgendwelche Probleme mit ihrem Baby haben) und eines, das ganz "normal" ist. Das dritte ist der Hammer und wiederum ganz anders als seine Geschwister. Dies, obwohl alle drei die selben Gene haben und in der selben Umgebung aufgewachsen sind und sich unser Erziehungsstil nicht etwa geändert hat .... :P


    (Mein unkompliziertes Kind tut sich übrigens schwer mit dem Schnürsenkel binden, es hat eine gekreuzte Hand-/Fußdominanz, die man nur an solchen Kleinigkeiten merkt.)


    Ich habe nach nochmaligem Lesen des Threads den Eindruck, daß Du Dir Druck machst, was Dein Kind angeht, dies jedoch mit Druck von außen begründest. Kann das sein?

    Was mir noch eingefallen ist (aus aktuellem Anlaß): Bist DU darauf vorbereitet, daß Dein Kind in Zukunft in einer Montessoriklasse lernt?


    Ich stelle nämlich immer wieder folgendes fest: Die Eltern der Quereinsteiger schulen ihre Kinder in der Regel deshalb um, weil die Kinder aus den verschiedensten Gründen in der Regelschule nicht richtig klarkommen und nicht deswegen, weil sie sich plötzlich mit Montessori "identifizieren". Der Tenor auf Elternabenden ist dann meist: Ja, dem Kind geht es sehr gut jetzt auf der Monteschule, es ist wie ausgewechselt, etc., aaaaaber...... Dann kommen meist Bemerkungen wie: 'Aber ein wenig mehr Druck von Seiten der Lehrer könnte doch eigentlich gemacht werden und schadet doch auch nicht' oder 'Das Kind sollte doch jetzt endlich mal rechnen/lesen/schreiben lernen, damit es dann und dann auf dem Stand der Grundschulkinder ist' usw. usf.


    Will sagen: Es ist nicht ausreichend, daß die Kinder umgeschult werden, auch die Eltern müssen hinter dem vollkommen anderen Lernkonzept, als es an staatlichen Schulen praktiziert wird, stehen. Ansonsten kommt ganz schnell Frust und Panik auf, weil man meint, das Kind lerne nichts.

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    Original von TalpaUnd mich würde effektiv interessieren, was es so an handfesten Zahlen zur "Förderwut" gibt... (ich kenne kaum ein Kind, das mehr als zwei fixe Termine ausserhalb der Schule hat - und da handelt es sich meist um ein geliebtes Hobby wie Tanzen, Fussball oder sonstwas... - und ich würde mal behaupten, ich bewege mich in einem relativ normalen Umfeld.


    Hier ebenso, mit der Einschränkung, daß es sich beim KiGa eher um "gehobenes Mittelfeld" handelt: Förderwut kann ich da überhaupt nicht feststellen. Ich halte dieses "die Kinder haben schon mit vier Jahren einen vollen Wochenplan!" für Geschreibsel realitätsferner Gesellschaftsseitenjournalisten.


    Was mich stutzig macht:

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    Man ist ja als Elternteil schon fast von der verachlässigenden Sorte, wenn das Kind keine Therapie hat, zuhause nicht täglich gebastelt wird und es mit 5 noch nicht lesen und schreiben kann.


    Machst Du Dir diesen Druck? Meine drei (!) Kinder haben noch nie eine Therapie gemacht, basteln tun sie ausschließlich freiwillig, weil ich dem überhaupt nichts abgewinnen kann, und lesen bzw. schreiben konnte keines mit 5. Das alles ist in meinem Umfeld (siehe oben) vollkommen normal und ich sehe nicht, daß ich da von irgendeiner Seite Druck bekommen würde.


    Zur eigentlichen Frage evtl. später: muß jetzt mein Kind von seinem regelmäßigen Montagstermin abholen - Besuch bei seinem besten Freund. ;)

    "Egal, ob Junge oder Mädchen - Hauptsache GESUND!"


    Tja, und dann ist das Kind nicht gesund, und der größte Wunsch der Eltern und vor allem an die Eltern ist nicht in Erfüllung gegangen. Daß dies Mitleid, mitunter gar Entsetzen auslöst, halte ich für normal: 'Die müssen doch unendlich traurig sein, daß ihr Wunsch nach einem gesunden Kind nicht in Erfüllung gegangen ist...'


    Ich denke, daß Eltern gesunder Kinder tatsächlich schwer nachvollziehen können, daß auch das Leben mit behinderten Kindern erfüllend sein kann. Der Prozeß, den Eltern behinderter Kinder durchlaufen müssen - nämlich das Lösens von der Wunschvorstellung nach dem "perfekten" Kind, die Annahme der gegebenen Situation und das sich Einlassen auf die ganz besondere Situation mit diesem behinderten Kind - geschieht doch unbemerkt von außen. Als Außenstehender hat man von diesen Vorgängen keine Ahnung und kann dies, natürlich, auch nicht ansatzweise nachvollziehen - ganz einfach, weil man diese Erfahrung nicht machen muß und auch nicht kann(!). Man sieht nur das Ergebnis - und das weicht eben von der allgemeinen Wunsch- und wurde-gewünscht-Vorstellung ab. Das fühlt sich für Eltern gesunder Kinder furchtbar an und es fehlen einem die Worte - eben weil auch dieser Entwicklungsprozeß hin zum behinderten Kind fehlt.


    Selbst wenn ich (als Mutter nichtbehinderter Kinder - und jemand, der während der Studentenzeit sehr viel mit behinderten Kindern in Kontakt gekommen ist) dieses Thema rational durchdringe und ich genau weiß, was Du zu Recht kritisierst: es bleibt trotzdem ein Rest von "Glück gehabt"-Gefühl. Auch wenn ich weiß, daß das vollkommen überflüssig ist. Das hat ein wenig von "Sie wissen es einfach nicht besser".

    Fräulein Wunderbar, Du nähst bunte Kleinmädchenhemdchen?


    Sag doch bitte, bitte mal Bescheid hier, unter welchem Namen Du bei Dawanda Deinen Shop eröffnest!! :)

    Ich hatte vorgerstern und gestern mit einem Mageninfekt zu kämpfen, konnte nichts essen, kaum trinken - alles erbrochen.


    Ich stille die Motte (19 Monate) abends und morgens. Vorgestern Abend, kurz nach dem ersten Erbrechen, hat mein Mann sie ohne stillen ins Bett gebracht. Dann die halbe Nacht gebrochen. Dadurch, daß das abendliche Stillen wegfiel, war gestern Morgen so viel Milch da, daß ich stillen konnte. Gestern Abend und heute Morgen kam leider keine Milch. Ich habe es selber bemerkt und Mottes Reaktionen waren da auch eindeutig. :S


    Heute geht es mir etwas besser, ich versuche zu essen und vor allem zu trinken.


    Kann ich die Milchproduktion wieder "ankurbeln", oder war es das jetzt? Reguliert sich das wieder, wenn ich normal esse und trinke? Ich hatte eh nicht mehr so viel Milch, der Motte geht es auch eher ums Nuckeln.


    Hat jemand bitte einen Tip für mich? Ich wollte eigentlich noch nicht abstillen.




    Sorry, wenn mein Beitrag ein bißchen unverständlich war - ich bin noch nicht wieder auf der Höhe.